Die Emotionelle Pest der äußersten Linken und die Massen junger Menschen

15. Juni 2019

Die Eskalation der Emotionellen Pest bei der äußersten politischen Linken ist eine weitere Manifestation der antiautoritären Transformation der westlichen Gesellschaft. Einer endemischen Krankheit, die nach wie vor gemeinhin ignoriert wird. Die meisten Menschen, insbesondere die jüngere Generation, sind ratlos und gelähmt, was ihre Fähigkeit betrifft, die Symptome dieser sozialen Heimsuchung zu erkennen und ihr entgegenzutreten. Zwei aktuelle Beispiele ist die verfahrene Situation der Jugend in Bezug auf die Marihuana-Problematik und die Verwirrung, die das psychiatrische Establishment in Bezug auf die Frage der Homosexualität hervorgerufen hat. Diese Symptome der menschlichen Krankheit sind nunmehr tot und begraben, keines wissenschaftlichen Interesses mehr wert. Was sie ersetzt hat und gegenwärtig des öffentlichen Interesses als würdig erachtet wird, ist ein weiteres politisches Symptom der Pest: die unbedingte Dringlichkeit, den Schwarzen Wiedergutmachung für die vergangene Ungerechtigkeit der Sklaverei zu leisten.

Bevor wir uns mit diesen und anderen Symptomen befassen, die von der politisch äußersten Linken ausgehen, müssen wir verstehen, wie die Pest arbeitet. Zunächst müssen auf der politischen Bühne frische, junge, selbsternannte „Experten“ auftreten, um die Menschen darüber zu „informieren“, was „wirklich“ in der Welt vor sich geht. Überzeugt davon, daß sie die Auserwählten sind, die wissen, was in Amerika im argen liegt und wie Amerikaner politisch denken und sich verhalten sollten, um es zu „regeln“, haben diese Gelehrten auch die Befähigung, die emotionalen Schwachpunkte eines Durchschnittsmenschen zu erkennen. Ein Beispiel ist die Unfähigkeit der Öffentlichkeit, sich autoritativ und furchtlos zu erheben und gegenteilige Ideen auszudrücken, die gemäß der Moral der politischen Korrektheit sozial und politisch destruktiv sind. Die Unfähigkeit der Massen, sich den haßerfüllten antiamerikanischen Anwürfen der linken Ideologen zu widersetzen, verbunden mit ihren eigenen Schuldgefühlen, weil es ihnen mit ihrem Leben in Amerika „zu gut“ geht, wird von der äußersten Linken als Zeichen der Schwäche erkannt und ausgenutzt.

Diese pathologische Beziehung zwischen den Pest-Charakteren auf der linken Seite und den idealistischen Jugendlichen, die durch ihre tägliche Medienexposition bereits stark geschwächt sind, was die Infektiosität der Pest betrifft, ermöglicht es der Pest, sich weitgehend ungehindert in der gesamten freien Welt auszubreiten.

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Die Funktionsweise des selbstgerechten Angriffs auf Amerika durch die äußerste Linke

6. Juni 2019

Die traditionellen Religionen verlieren ihren Einfluß auf die Menschenmassen – eine weitere Folge der Transformation der westlichen Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär. Eine Funktion der Ideologie der traditionellen Religion bestand darin, in ihr die persönlichen Schuldgefühle der Menschen zu binden. Der Zusammenbruch religiöser Institutionen hat zur Folge, daß die Schuldgefühle der Menschen – meist unbewußt – in ihrem Panzer frei treiben. Junge Menschen suchen zwanghaft nach Wegen, um ihre Schuldgefühle durch tugendhafte Gedanken und Handlungen aller Art zu lindern. In der heutigen Gesellschaft gibt es zahlreiche Beispiele dafür, wie Menschen in entsprechende Verhaltensweisen und sozialistische Ideen und Anliegen verstrickt werden.

Hier kommt es zum Auftritt der linksextremen Gesellschaftsideologen auf der sozialen Bühne. Sie sind schnell dabei, ihre antiamerikanische Haßideologie mit irgendetwas umzusetzen, mit dem sie Amerika die Schuld für vergangene Missetaten zuschieben können, etwa die Einrichtung der Sklaverei und heutige Ungerechtigkeiten, wie die Verhinderung der Einreise von außer Kontrolle geratenen Migrantenhorden nach Amerika.

Eine freischwebende Schuld kann eine mächtige gesellschaftliche Kraft sein. Die Masse der heutigen ahnungslosen Jugendmassen ist Rohmaterial, das durch das politische Handeln von „schuldfreien“ linkextremen Radikalen als politische Waffe mobilisiert wird.

Die Macht hinter der Politideologie der Linken (Teil II)

2. Juni 2019

Die Intellektualisierung von Emotionen ist nur ein Teil der Ideologie der Menschen auf der linken Seite (siehe den Blog vom 31.5.). Der Inhalt ihrer Ideologie entspringt der typischen Sehnsucht der Sozialisten nach einem besseren Leben, einem Himmel auf Erden, der in dem politischen Slogan „Hoffnung und Veränderung“ zum Ausdruck kommt. Dieser mystische Wunsch nach Glück, der seit jeher bei gepanzerten Menschen besteht, ist die Grundlage für jede Art von Ideologie, sowohl für die Linken als auch für die Rechten. Amerikaner, die rechts stehen, sind damit zufrieden, auf das Glück im Jenseits zu warten. Die Linken sind ungeduldig und fordern Glück jetzt. Dieses Bedürfnis, das sich durch politisches Handeln manifestiert, hat die amerikanische Gesellschaft in zwei unvereinbare politische Gruppen, die Linke und die Rechte, polarisiert. Darüber hinaus dient es als starke Abwehr, die beide Seiten daran hindern soll, zu realen, nicht illusionären, gesellschaftlichen und politischen Lösungen für ihre persönlichen und sozialen Probleme zu gelangen.

Die Macht hinter der Politideologie der Linken

31. Mai 2019

Politische Ideologie ist eine mächtige gesellschaftliche Kraft. In der heutigen antiautoritären Gesellschaftsordnung findet sich die Ideologie des öffentlichen Mainstreams weit links vom Zentrum. Die Kraftquelle hinter dem ideologischen Kampf der äußersten Linken die Autorität von Präsident Trump und seine Kampagne [zur Wiederwahl] zu zerstören, liegt in ihrer Fähigkeit, diese linkszentrierte Denkweise der Öffentlichkeit zu erschließen, indem sie bei ihr Zweifel sät über jede einzelne seiner politischen Ideen und Ansätze.

Die Menschen des linkszentrierten öffentlichen Mainstreams haben kaum oder gar keinen Kontakt zu den Emotionen, die aus ihrem biologischen Kern stammen. Aufgrund dieser emotionalen Ahnungslosigkeit bleibt ihnen nur die Entwicklung ihrer intellektuellen Kräfte, um Anleitung und Orientierung im Leben zu finden. Dieses Defizit bringt sie entsprechend dazu, im Namen der Fairneß jedem Angriff der linken Medien auf Trump den gleichen Stellenwert einzuräumen. Auch macht es sie zur leichten Beute der linksradikalen Ideologen und bringt sie dazu, von deren ideologisch begründeten Angriffen eingenommen zu werden.

Die Emotionelle Pest an der Südgrenze

19. Mai 2019

Die Menschen auf der politischen Linken sind sich einig in ihren Bemühungen, sich allen Entscheidungen und Handlungen von Präsident Trump zu widersetzen. Für sie zählt vor allem der Ausdruck ihres unterschiedlichen Grades an Haß gegen den Präsidenten und gleichzeitig die Verteidigung der Quelle ihrer politischen Macht über die Menschen, nicht das, was für den Schutz der amerikanischen Nation wichtig ist.

In Bezug auf die Einwanderung besteht die Wirksamkeit der widerständigen Strategie der Linken darin, in der Öffentlichkeit Verwirrung darüber zu stiften, wie mit dem Problem der illegalen Einwanderung umgegangen werden soll, und die Bemühungen der Nation sich zu verteidigen durch Untergrabung und Beseitigung ihrer Grenzen zu lähmen. Eine typische Taktik der Emotionellen Pest gepanzerter Menschen bei der extremen politischen Linken, und eine Quelle ihrer Destruktivität, beruht auf der Fähigkeit, die Unterstützung der Massen wahrer Liberaler zu ihrer Rechten zu gewinnen.

Der wahre Liberale fungiert als Träger dieser Manifestation der Pest und liefert die Kraft hinter den links-ideologischen Pest-Charakteren zu seiner Linken. Die Quelle der politischen Ideologie des wahren Liberalen liegt in seiner enormen Menge an freiflottierenden Schuldgefühlen (Gewissensangst), die durch die Bindung an soziale Anliegen immer wieder gelindert werden müssen. Seine politische Ideologie beruht darauf, daß er keine Religion hat, um seine chronischen, allgegenwärtigen Schuldgefühle aufzufangen. Das von den Medien bereitgestellte Bild von armen, leidenden Einwanderern, die Einreise an unsere südliche Grenze fordern, ist genau das, was er braucht, um den Drang zu spüren, durch politisches Handeln „etwas zu tun“, damit sein Gewissen und seine Schuldgefühle gelindert werden können.

Das öffentliche Spektakel dieses moralischen Dramas bildet den Hintergrund, vor dem jedwede Überlegung darüber ignoriert wird, was im besten Interesse der Amerikaner und ihrer Nation liegt.

Über den Umgang mit dem Problem der Eindringlinge

31. Oktober 2018

Amerika muß bereit sein, dem Versuch einer Invasion der Südgrenze durch einen zügellosen Mob kraftvoll entgegenzutreten, an der ideologischen und an der militärischen Front. Die offensichtliche Strategie der Eindringlinge besteht darin, eine aggressive amerikanische Reaktion zu provozieren, um sich an der Grenze zu verteidigen, und diese Handlung mit Hilfe der linken Medien zu nutzen, um den Vorfall zu einem feindseligen Gewaltakt gegen Einwanderer umzumünzen. Ihre Taktik besteht darin, die Konfrontation in eine sadomasochistische Masseninteraktion zwischen dem „sadistischen“ amerikanischen Aggressor zu verwandeln, der die Armen ungerecht behandelt, und den „Opfern“, den „leidenden“ Einwanderern.

Dies ist eine typische revolutionäre Formel der Linken, die von den Bewegungen der Neuen Linken aus den 60er Jahren bis in die Gegenwart Dutzende Male, perfektioniert von Mitgliedern der Democratic Party, zur Anwendung gebracht wurde. Als Alinsky-Methode bezeichnet, hat sie die Funktion, das machthabende System zu unterminieren und dann zu sehen, was passiert. Sie wird durch ein einziges Prinzip bestimmt: die politische Kontrolle den Besitzenden zu entreißen und sie den Habenichts zu überantworten. Dies ist gleichbedeutend mit einem zerstörerischen Angriff auf die etablierte Ordnung im Namen des sozialen Fortschritts.

Die Bevölkerungsgruppe, die am wahrscheinlichsten durch diese List betrogen wird, sind wohlhabende amerikanische Liberale, einschließlich der linken Medien. Aufgrund ihrer frei flotierenden Schuldgefühle, einer Form von Lustangst, die dadurch verstärkt werden, daß sie wirtschaftlich gut gestellt sind und sie in einem freien Land leben, wie es ihnen beliebt, schauen diese Gruppen wohlwollend und voller Sympathie auf die von Armut gezeichneten ausländischen Invasoren. Wenn es an der Grenze zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommt, werden sie den amerikanischen Verteidigern der Grenze die Schuld zuschieben und der Vorfall wird zu einem Sieg der Habenichts und Provokateure verdreht werden. Dieser Fehler in der Perspektive der echten Liberalen wird von anti-amerikanischen Pseudoliberalen/Kommunisten auf der extremen Linken für ihre eigenen zerstörerischen politischen Zwecke aggressiv ausgenutzt.

Über Perspektive

27. Oktober 2018

Perspektive besteht darin, das Verhältnis der Dinge zueinander zu erkennen. Es ist eine Wahrnehmungsfunktion (okulare Funktion). Es gibt verschiedene Arten von Perspektive. Einige von ihnen sind räumlich (visuell), zeitlich (historisch), konzeptionell (Denken) und emotional.

Okularer Panzer kann Verzerrungen in jedem von ihnen umfassen. Typisch für alle Linken ist ihr Mangel an geschichtlicher Perspektive. Das Symptom Idealismus bei der politischen Linken stammt teilweise von diesem Defizit. Ihr Idealismus ist das Ergebnis einer Störung der Wahrnehmung der funktionellen Bedeutung, die vergangene gesellschaftliche Ereignisse miteinander verknüpft, ein okulares Symptom. Es ist eine Manifestation ihrer Ahnungslosigkeit und ein Grund, warum Liberale niemals mit Konservativen einer Meinung sein können.

Politik ist ein Symptom, keine Krankheit

15. Oktober 2018

Die Politik ist ein Symptom für die Unfähigkeit der gepanzerten Menschen, die Welt angemessen zu sehen und entsprechend zu handeln. Dies ist ein okulares, biopsychiatrisches Problem und der zugrundeliegende Grund für die politisch begründete zunehmende Frustration und Feindseligkeit der Menschen untereinander.

In der heutigen antiautoritären Gesellschaft ist die Politik sehr von Feindseligkeit geprägt, ein Symptom dafür, daß sich gepanzerte Menschen in zwei gegensätzliche politische Gruppen polarisiert haben, die aus Liberalen in der Democratic Party und Konservativen in der Republican Party bestehen. Sie betrachten die gleiche Welt aus vollkommen unterschiedlichen, ideologisch motivierten Blickwinkeln.

In der autoritären Ära der Vergangenheit, vor 1960, gab es in beiden Parteien eine ziemlich gleiche Anzahl von Liberalen und Konservativen, und die politischen Kräfte in ihnen hielten sich in Schach. Die Infiltration linker Extremisten in die Democratic Party in den dazwischen liegenden Jahren und die Verlagerung nach links beim politischen Mainstream führten jedoch zu einer Polarisierung des Zwei-Parteien-Systems und zu der heutigen höchst unbeständigen politischen Lage.

Die Gefahr, mit der Amerika heute konfrontiert ist, besteht darin, daß die bewährten Lösungen der Vergangenheit, die von den Konservativen angeboten werden, nicht ausreichen, um der politischen Agenda der liberalen Extremisten entgegenzutreten, die die amerikanische Nation zerstören soll.

Ein funktionelles Verständnis dessen, was in unserer Welt geschieht, wie es die soziale Orgonomie bietet, wird dringend benötigt. Beispielsweise muß, bevor irgendeine Verbesserung in den sozialen Bedingungen eintreten kann, eine klare Unterscheidung zwischen dem wahren liberalen Charakter, einem politisch gutartigen Individuum, und dem pseudo-liberalen/kommunistischen Charakter getroffen werden, der überhaupt nicht liberal ist, sondern ein emotionell pestkranker Charakter, der die Democratic Party infiltriert und übernommen hat. Dieses lebenswichtige Wissen wird derzeit von Mitgliedern des Ausbildungsprogramms des American College of Orgonomy für soziale Orgonomie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Probleme mit Marihuana

1. Oktober 2018

Die zentrale Frage, die in Bezug auf Marihuana niemals gestellt wird, lautet: Woher kommt die mächtige politische Kraft, die hinter der Legalisierungsbewegung steckt? Wenn man diese naheliegende Frage stellt, kann die Antwort an die Oberfläche kommen: Marihuana hilft dem Konsumenten, sich so behaglich wie möglich in einem Zustand der emotionalen Ahnungslosigkeit zu befinden.

Die Destruktivität von Marihuana für das menschliche Leben erfordert ein biopsychiatrisches Verständnis des Unterschiedes zwischen Emotionen und Sensationen und der Wirkung der Droge auf sie. Marihuana blockiert selektiv die Wahrnehmung von Emotionen, nicht aber die Wahrnehmung von Sensationen. Auf diese Weise versetzt die Droge den Konsumenten in einen Zustand der chronischen emotionalen Ahnungslosigkeit. Infolgedessen ist der Konsument von Angstzuständen und anderen schmerzhaften störenden Emotionen befreit. Dieser selektive betäubende Effekt auf Emotionen führt zu dem populären Mißverständnis, daß Marihuana nur ein Entspannungsmittel und nicht gesundheitsschädlich ist. Tatsächlich ist es genau wegen des Effekts, das emotionale Leben des Konsumenten zu eliminieren, daß es so zerstörerisch für das menschliche Leben ist und seine Nachfrage so groß ist. Da Marihuana Emotionen abtötet, steht seine Verwendung und deren politische Fürsprache im Dienst der Emotionellen Pest.

Das Popularisieren des Mythos, Marihuana sei harmlos, oder das Ersetzen von Marihuana durch einen „wissenschaftlicheren“ Begriff, Cannabis, dient dem Ausweichen. Es umgeht die destruktiven emotionalen und sozialen Folgen, die sich um die universelle Störung der menschlichen Sexualität drehen und die die Nachfrage nach bewußtseinstrübenden Drogen so stark machen. Dies ist der tiefere Grund dafür, daß Menschen auf alle Art von Ersatz zurückgreifen, einschließlich Marihuana.

Die Emotionelle Pest im täglichen Leben

29. August 2018

Der Titel dieses Blogeintrags ist der gleiche wie der einer regulären Kolumne im Journal of Orgonomy, beginnend mit Band 51, Nummer 1. Die Leser sind eingeladen, Berichte über die Pest aus ihrem eigenen Leben für die Kolumne einzureichen. Hier ein Beispiel, das enthalten sein wird:

Das wesentliche Merkmal der Emotionellen Pest ist, daß das Handeln und der dafür gegebene Grund niemals kongruent sind. Das zugrundeliegende Motiv wird immer verdeckt und durch ein scheinbares Motiv ersetzt. Ein Beispiel ist Trumps Null-Toleranz-Politik für illegale Grenzübertritte, die eine hysterische Reaktion von Seiten der politischen Linken ausgelöst hat. Das scheinbare Motiv für die Reaktion ist, daß das eine Trennung von Eltern und Kindern an der Grenze erfordern würde. Die Hysterie hinter ihrer Reaktion ist jedoch völlig unecht. Die Vorschrift, Kinder und Eltern voneinander zu trennen, ist nicht neu. Es war auch die Politik der vergangenen Regierungen. Darüber hinaus gab es nie eine Hysterie von links, wenn Kinder aufgrund von Verhaftung und Verurteilung wegen Verbrechen von ihren Eltern getrennt werden. Daher muß das wahre Motiv für die Hysterie darin bestehen, unter dem Deckmantel des Mitgefühls für Kinder offene Grenzen für die Nation zu erzwingen.

Die politische Rechte versucht, diese und ähnliche Ausbrüche der Pest in rationaler Weise anzugehen. Ohne diese Reaktion der politischen Linken als Ausdruck einer menschlichen Krankheit zu erkennen, werden destruktive emotionell pestkranke Reaktionen wie diese unerkannt und ohne Gegenwehr fortbestehen.

„Tu es niemals auf politische Art und Weise!“

27. Juli 2018

Dies waren die Worte Wilhelm Reichs in Bezug auf frühere Versuche, die sozialen Bedingungen durch Politik zu verbessern. Er fährt fort:

Die Leute werden begeistert sein. Sie werden glühen. Sie werden Feuer und Flamme für dich sein. Aber ihre Strukturen werden nicht folgen. Ihre Charakterstrukturen können nicht folgen. Und dann fangen die Probleme an. (…) Diese Diskrepanz zwischen dem, was ein Mensch will, wovon er träumt, was er intellektuell als wahr und gut versteht und was er tatsächlich tun kann, d.h. was seine Struktur, die Charakterstruktur, ihm wirklich zu tun erlaubt, ist ein ziemliches Problem (…). Es ist auch die Lücke, wo die Religion mit der Idee des Paradieses daherkommt. [Reich Speaks of Freud, S. 83]

Heute werden in unserer antiautoritären Gesellschaft die Menschen ihrer illusorischen Hoffnung, die sie in die Religion setzen, beraubt, indem diese durch eine säkularisierte, intellektualisierte Version in Gestalt der Gesellschaftspolitik ersetzt wird. Sie verlieren jeden Kontakt, den sie mit sich hatten, als ihre Gefühle noch mit ihren persönlichen und religiösen Überzeugungen verbunden waren. Heute sind die Menschen mehr von sich selbst und ihrer Welt getrennt, als sie es in der autoritären Ära der Vergangenheit waren.

Mehr denn je ist ein funktionelles Verständnis dessen, was mit unserer Gesellschaft geschieht, von entscheidender Bedeutung, um eine weitere Verschlechterung zu verhindern. Dieses Wissen wird in einer öffentlich zugänglichen Vorlesungsreihe über soziale Orgonomie des American College of Orgonomy präsentiert.

Die Politisierung der Einwanderung

25. Juni 2018

Die Verschärfung des amerikanischen Immigrationsproblems umfaßt nicht nur die Einwanderung, sondern vor allem den unverhohlenen Haß der amerikanischen Linken auf Donald Trump und seine autoritäre, pro-amerikanische Politik.

Die Linke zeigt unverhohlene Respektlosigkeit gegenüber Trumps präsidialer Autorität und den Gesetzen unseres Landes. Zur gleichen Zeit werden die Einwanderermassen von ihren Anführern (mit Hilfe amerikanischer Rechtsberatung) in ihrem Glauben bestärkt, sie hätten trotz ihres illegalen Status ein Recht darauf einzuwandern und die enormen Vorteile wie Medizin, Unterkunft, Bildung, Wohlfahrt, die den eigentlichen amerikanischen Bürgern zustehen, zu ernten.

In der vergangenen autoritären Ära (vor etwa 1960) galt es als Privileg, vom amerikanischen Einwanderungssystem als Immigrant akzeptiert zu werden. Das Recht auf den Wechsel zur legalen Staatsbürgerschaft wurde von beiden Seiten in gegenseitigem Respekt und mit Würde behandelt. In der heutigen linksliberalen anti-autoritären Gesellschaftsordnung gilt der Zugang zu Amerika fast als Geburtsrecht für jeden aus allen Teilen der Welt. Für die Linken gibt es kaum einen Grund, warum es rechtliche Hindernisse geben sollte, um jemanden von der Einreise in Amerika abzuhalten und hier zu leben, ohne den gesetzlich vorgeschriebenen Einwanderungsweg zu durchlaufen. Diese Haltung verdeckt den Ausdruck von Verachtung und Respektlosigkeit gegenüber dem amerikanischen Rechtssystem. Die Blindheit, mit der sie in den Mainstream-Medien akzeptiert wird, ist ein Indiz dafür, wie weit sich die Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten hin zur politischen Linken verschoben hat.

Die Verwirrung, die die Linke beim Immigrationsproblem erzeugt, ist eine weitere destruktive Konsequenz der massiven Infiltration der Emotionellen Pest in die amerikanische Gesellschaft durch die destruktive Kraft der Gesellschaftspolitik. Das Ziel der politischen Linken ist es, die Trump-Präsidentschaft zu zerstören, indem sie jede einzelne seiner politischen Richtlinien ablehnt, ungeachtet ihrer Verdienste auch was das Einwanderungsrecht betrifft. Darüber hinaus ist das Ziel des Trägers der Emotionellen Pest auf der politischen Linken die USA zu zerstören, indem er ihre Grenzen beseitigt und sie wehrlos gegen ihre potentiellen Feinde macht. Ohne zuerst die Existenz und das Vorgehen der Pest beim Problem Einwanderung anzuerkennen und ihre pathologischen Symptome als echte bio-soziale Krankheit anzugehen, kann sich das Einwanderungs-Problem nur verschlimmern.

Bravo, Präsident Trump

30. April 2018

Herzlichen Glückwunsch, Präsident Trump, daß Sie den Mut haben, der bösartigen Antipathie, die die politische Linke für Sie und Ihre Regierung aufbringt, im Alleingang zu begegnen. Den Linken frontal Entgegenzutreten entblößt sie und macht sichtbar, was sie wirklich sind. Ihr Haß beruht auf dem Nachaußenkehren und verlagern ihres Selbsthasses und ihrer persönlichen Schuldgefühle auf die, die weniger wohlhabend sind und die sie „auserwählt“ haben, um sie zu retten. Sie konfrontieren die Linken effektiv und hindern sie daran, mit ihrem wahnhaften Denken und ihrer selbstgereichten Fassade vorgeblicher „Heiligkeit“ davonzukommen, die ihre wahren Gefühle überdeckt.

Warum wird Trump von der Linken so abgrundtief gehaßt?

23. März 2018

Als Hillary Clinton 2016 die Präsidentschaftswahl verlor, wurden ihre fassungslosen linken Anhänger in eine emotionale Schockstarre versetzt. Nach acht Jahren Obama-Administration war ihr Zeitplan für die Zukunft Amerikas fast Realität geworden und nun wurde diese Illusion zumindest vorübergehend zunichte gemacht. Sie erholten sich bald wieder, reorganisierten sich und richteten ihre Angriffe auf Donald Trump und das, wofür er steht: eine starke Autorität, die Amerika vor der zunehmend destruktiven Agenda der antiautoritären Linken schützen will.

Sind alle Menschen auf der politischen Linken antiautoritär?

Nein. Menschen, die unmittelbar links vom politischen Zentrum stehen, sind echte Liberale. Im Unterschied zu den weiter links stehenden Pseudo-Liberalen/Kommunisten steht der echte Liberale für individuelle Autorität, ist zu körperlicher Aggression in der Lage und ist proamerikanisch. Wegen des geringeren Kontakts zu seinem biologischen Kern ist der wahre Liberale jedoch blind für die Destruktivität der extremen Linken und wird zu ihrem Handlanger. Echte Liberale sind Lenins „nützliche Idioten“. Diese Unterscheidung zwischen dem echten Liberalen und dem Pseudo-Liberalen/Kommunisten erfordert ein Verständnis der soziopolitischen Charakterologie. Sie ist unabdingbar, soll Sinn in gesellschaftliche Prozesse und politische Ereignisse gebracht werden.

Was ist soziale Orgonomie?

18. März 2018

Soziale Orgonomie ist die Anwendung des funktionellen Denkens auf soziale Prozesse.

Was ist der Unterschied zwischen medizinischer Orgonomie und sozialer Orgonomie?

Medizinische Orgonomie beschäftigt sich mit den destruktiven Auswirkungen der gepanzerten Gesellschaft auf das Individuum. Soziale Orgonomie befaßt sich mit den destruktiven Auswirkungen des Individuums auf die Gesellschaft.

Welche Funktionen machen die soziale Orgonomie aus?

Die Funktionen sind: die Schichtung des bio-psychischen Apparats, die Emotionelle Pest, der soziopolitische Charakter der Menschen und die antiautoritäre Transformation der westlichen Gesellschaft.

Wie stelllt sich derzeit das Denken der Menschen über soziale Prozesse dar?

Gemeinhin denlen die Menschen im Rahmen der unterschiedlichen linken und rechten politischen Kräfte. Diese Kräfte wirken auf eine destruktive Weise gegeneinander, die parteipolitisch ist. Da zwischen ihnen kein Kontakt besteht, kann es zu keinen Lösungen kommen.

Als was werden diese Denkweisen bezeichnet?

Sie bestehen aus den gegensätzlichen Kräften und Ansichten des mechanistischen und mystischen gepanzerten Denkens.

Warum können der Mechanismus und der Mystizismus nicht angewendet werden, um soziale Prozesse zu verstehen?

Diese Formen des Denkens entsprechen nicht der Art und Weise, wie soziale Prozesse funktionieren, und infolgedessen müssen sie zu endlosen politischen Kämpfen führen, die zerstörerische Auswirkungen auf die Nation haben. Sie sind das Ergebnis von politisch gesinnten Menschen und Politikern, die soziale Probleme auf die politische Arena verschieben. Das ist Gesellschaftspolitik. Sie beschäftigen sich nicht mit der angebrachten Funktion der Politik.

Was fehlt, wenn man die mechanistische Mystik auf soziale Prozesse anwendet?

Ein Verständnis für die Triebkräfte hinter allen menschlichen Aktivitäten; der emotionalen Funktion im allgemeinen und der Emotionellen Pest im besonderen.

Die Politisierung aller

10. März 2018

In der heutigen zunehmend polarisierten Gesellschaft Amerikas durchläuft die Öffentlichkeit einen massiven Prozeß der Indoktrinierung durch linke Mainstream-Ideologen, um sie mit Hilfe der Medien zu politisieren. Dies nennt man Identitätspolitik, die künstliche Fragmentierung der Bevölkerung in antagonistische Gruppen, die entlang oft nur eingebildeter ethnischer, rassischer und sexueller Kategorien organisiert werden.

Oberflächlich betrachtet, scheint es bei den Handlungen der Menschen darum zu gehen, gesellschaftliche Probleme zu bewältigen, doch deren Wirkung ist tatsächlich gegenteilig. Sie dienen dem Ausweichen, um dem Gewahrwerden der ihnen zugrundeliegenden widerstreitenden Kräfte zu entgehen. Die in den Emotionen begründeten Probleme der Menschen – der Zusammenbruch von Familie und Gesellschaft, Rassismus, Abtreibung, Schießereien in der Schule, Drogen, Armut. etc. – werden auf allen gesellschaftlichen Ebenen in die politische Arena verlagert und dort ausagiert.

Gleichzeitig werden Funktionen systematisch ignoriert, für die die Politik tatsächlich zuständig ist. Dazu gehört die Aufrechterhaltung der militärischen Stärke Amerikas, die Grenzkontrolle und die Einwanderung. Als Ausdruck der Emotionellen Pest, reißt dieses politisch motivierte Tun bzw. Nichtstun linker Extremisten Amerika auseinander.

Die Reglementierung des Schußwaffenbesitzes ist ein Symptom der Emotionellen Pest

22. Februar 2018

Wenn ein emotionell pestkrankes Ereignis die Kernfunktionen des menschlichen Lebens bedroht, wie zum Beispiel ein Schulmassaker mit Schußwaffen, tritt zunächst eine Panikreaktion auf, gefolgt von dem Bedürfnis die Bedrohung sofort einzuordnen und zu beseitigen. Die Leute reagieren unwillkürlich mit der Vermeidung des zugrundeliegende Problems und der Suche nach symptomatischen Lösungen, etwa „Schußwaffenkontrolle“.

Der Zugang zum Verständnis der emotionalen Kräfte, die innerhalb der Menschen wirken und einige zu Massenmördern machen, wird komplett verrammelt. Menschen, die sich in sozialen Begegnungen, die mit Kernfunktionen des Lebens zu tun haben, ihren emotionalen Tiefen stellen, werden „wie die Pest“ gemieden, weil die Wahrheit, die sie bergen, zu intensiv und zu schmerzhaft ist, um ertragen zu werden. Diese Wahrheit ist, daß die Pest nicht nur im Mörder wohnt, sondern in latenter Form in allen gepanzerten Menschen west. Das ist der Grund, warum Menschen das Wissen darüber meiden, was vor sich geht, wenn sie der Pest gegenüberstehen und auf Ersatzformen von Kontakt und Handlungen zurückgreifen, die in sich selbst zu einer emotionell pestkranken Reaktion werden können. Ein Beispiel ist die Politisierung von Schulmassakern durch Forderungen nach dem Verbot des öffentlichen Verkaufs von Schußwaffen.

Charakter überTRUMPft alles

13. Januar 2018

Wenn man etwas von der sozialen Orgonomie lernen kann, dann dies: daß der individuelle und der soziopolitische Charaktertyp eines Menschen sein gesamtes soziales Denken und Handeln bestimmt.

Präsident Trump ist höchstwahrscheinlich ein phallisch-narzißtischer Charakter mit hoher Energie und einer oralen unbefriedigten Blockade. Politisch ist er ein Populist mit einer konservativen Charakterstruktur.

Die Kenntnis von Trumps individuellem und soziopolitischem Charaktertyp reicht aus, um sein Funktionieren als Präsident aus klinischer bio-psychiatrischer Perspektive bewerten zu können. Sie verhindert, daß man in ein persönlich motiviertes Pro und Kontra über ihn und in politisch voreingenommene moralische Urteile hineingezogen wird.

Aufgrund seines hohen Energieniveaus, seinem oralen unbefriedigten Block, seinem Bedürfnis als Populist von allen geliebt zu werden und seiner konservativen Charakterstruktur ist er ein streitsüchtiger Mensch, der sich nicht zurückhalten kann und in Kämpfe verwickelt wird, selbst wenn es Leute sind, die er braucht, um produktiv arbeiten zu können.

Offenbar lebt er bei Kontroversen auf und läßt sich leicht provozieren. Auf diese Weise bietet er seinen Gegnern jede Gelegenheit, ihn täglich in belanglose politische Ablenkungen zu verwickeln. Dies ist das Ödland der Parteipolitik, ein Symptom der polarisierten und zunehmend ratlosen Gesellschaft Amerikas.

Sollte Marihuana legalisiert werden?

13. August 2017

Um bewerten zu können, ob Marihuana einen zerstörerischen Einfluß auf das menschliche Leben hat, ist ein bio-psychiatrisches Verständnis der Unterscheidung zwischen Emotionen und Sensationen und der Wirkung der Droge auf sie vonnöten. Marihuana blockiert selektiv die Wahrnehmung von Emotionen, aber nicht die Wahrnehmung von Sensationen. Auf diese Weise versetzt die Droge den Konsumenten in einen chronischen Zustand der emotionalen Ahnungslosigkeit. Infolgedessen ist der Konsument vom Erleben von Angst und anderen schmerzlich störenden Emotionen entlastet. Diese selektive betäubende Wirkung auf die Emotionen verursacht das populäre Mißverständnis, daß Marihuana nur eine Freizeitdroge ist und nicht gesundheitsschädlich. In der Tat hat es die Wirkung, das emotionale Leben des Konsumenten zu beseitigen, weshalb es so zerstörerisch ist für das menschliche Leben.

Der Mythos, Marihuana sei harmlos, verkennt die zugrundeliegenden emotionalen und gesellschaftlichen Konsequenzen der universellen Störung der menschlichen Sexualität; den Konflikt, der sich aus dem sexuellen Drang der Jugendlichen ergibt, der auf ihren Panzer in der heutigen anti-autoritären Gesellschaftsordnung trifft. Der Konflikt führt zu der weitverbreiteten sexuellen Unzufriedenheit und zu sozialen Störungen, die uns bei Menschen heute immer mehr entgegentreten. Das ist der Grund, warum sie auf Drogen wie Marihuana zurückgreifen.

Angesichts dessen, kombiniert mit den in der Welt weitverbreiteten öffentlichen Fehlinformationen über die Sexualfunktion selbst, ist es heutezutage für jeden jungen Menschen unmöglich, echte Orientierung über die sexuellen Probleme in seinem persönlichen Leben zu finden. Diese weitverbreitete Unwissenheit seitens der breiten Öffentlichkeit verschärft das sexuell bedingte Elend der Menschen und trägt dazu bei, daß sie ihre eigenen Wege suchen, um ihr Leiden zu lindern. Durch die Dämpfung von Emotionen, setzt Marihuana dem sexuellen Elend des Konsumenten ein Ende und bietet ihm ein Ersatzleben, das frei ist von emotionalem Schmerz. Aber die Droge macht dies zu dem Preis, daß sie den Betroffenen vom emotionalen Kontakt mit seinem biologischen Kern abschneidet. Dieses Problem ist der zugrundeliegende, unausgesprochene Grund, warum ein großes Segment der Öffentlichkeit und der Gesetzgeber die Legalisierung von Marihuana voranbringt. Es ist eine Manifestation der Emotionellen Pest.

Ausweichen vor und Unwissenheit über den sexuellen Hintergrund der Probleme, die mit Marihuana und anderen Drogen verbunden sind, hält die Menschen davon ab, sie effektiv anzugehen. Das macht Marihuana zu einem politischen Nebenschauplatz – ein weiteres Symptom der Emotionellen Pest.

Die Verschärfung des Marihuana-Problems ist eine weitere Manifestation unserer anti-autoritären Gesellschaftsordnung. Die Droge versetzt den Benutzer in einen Zustand der emotionalen Ahnungslosigkeit in seinen Beziehungen mit wichtigen Menschen in seinem Leben einschließlich jenen, die eine Autoritätsstellung innehaben. Es versetzt den Konsumenten in einen angstfreien Zustand von Lockerheit, Selbstzufriedenheit und macht ihn schutzlos, wenn es zu gefährlichen Situationen kommt. Abgeschnitten von seinen Emotionen und ahnungslos über die vielen zerstörerischen Ereignisse, die sich um ihn herum zutragen, bleibt er im Überlebenskampf der Gnade seines Intellekts ausgeliefert.

Um die Verwirrung zu verschärfen, werden die stark zerstörerischen medizinischen und psychiatrischen Nebenwirkungen der Droge von der Öffentlichkeit und den Medien ständig ignoriert.

Die Kräfte der Emotionellen Pest agitieren aktiv für die Legalisierung dieser hochzerstörerischen Substanz, damit sie der Öffentlichkeit leicht zugänglich ist. Ein todsicheres Indiz dafür, daß die Emotionelle Pest in dieser Schlacht um die Legalisierung von Marihuana operiert, ist damit gegeben, daß „du verdammt bist, wenn du dagegen bist und du verdammt bist, wenn du dafür bist“. Egal welche Entscheidung über das Marihuana-Problem getroffen wird, man fühlt sich mattgesetzt. Wenn die Droge nicht legalisiert wird, wird ein riesiger Schwarzmarkt mit allen möglichen sozialen und kriminellen Konsequenzen geschaffen. Wenn sie legalisiert wird, wird die Botschaft vermittelt, daß sie harmlos ist und auf dem freien Markt zur Verfügung gestellt werden sollte. Beim ersten Kurs funktioniert die Gesellschaft autoritär, was zu einer vorhersehbaren Rebellion der linksindoktrinierten Jugend führt. Beim letzteren Kurs funktioniert die Gesellschaft in einer anti-autoritären Weise und vernachlässigt die rationale Führung und Erziehung, die die Menschen dringend über die Schädlichkeit dieser Substanz benötigen.

Was passiert mit Präsident Trump?

31. Juli 2017

Um Trumps Verhalten nach der Wahl zum Präsidenten erklären zu können, muß man seine individuelle Charakterstruktur verstehen. Er hat Züge eines phallisch-narzißtischen Charakters mit einem oralen unbefriedigten Block und funktionierte in der Geschäftswelt entsprechend als sehr erfolgreicher Geschäftsmann. Als Unternehmensleiter war er gewohnt Platzhirsch zu sein und nach eigenen Regeln zu spielen. Er war in der Lage aggressiv zu agieren und in der Geschäftswelt Dinge in Bewegung zu bringen.

Doch in der neuen, ungewohnten Welt der Parteipolitik hat er keine Kontrolle über seine Umgebung, jedenfalls nicht so wie in der Wirtschaft verfahren wird, wo er zu Hause ist. Es fällt ihm schwer nach den für ihn neuen Regeln der Politik zu spielen und seine politische Agenda in Gang zu bekommen. Weil er leicht reizbar ist, wird er darüber hinaus leicht frustriert und spielt in die Hände seiner Gegner, indem er in einer defensiven Weise reagiert, wenn sein politisches Konzept bedroht wird.

Dies ist ein typisches Merkmal von Menschen mit seinem Charakter. Seine hochenergetische, phallisch-narzißtische Struktur führt ihn dazu, mit schlecht gerichteten aggressiven Angriffen in eine Abwehrhaltung zu gehen und andere für das verantwortlich zu machen, was schief gelaufen ist. Darüber hinaus führt sein oral unbefriedigter Block zu lockerem Gerede, abwehrendem Gejammer und dazu, daß er sich wie ein großes Baby darüber beschwert, wie schlecht er von seinen Kritikern behandelt wird. Dieses selbstzerstörerische zur Schau stellen von schlechtem Benehmen ist weder gut für ihn oder für die Präsidentschaft noch für das Land.