Die soziale Eindringfähigkeit der antiautoritären Transformation

26. Oktober 2019

Mit dem Zerfall der autoritären Familie, angeführt vom Angriff der äußersten Linken auf die Autorität des Vaters im Familienleben, ging die Invasivität der Emotionellen Pest einher, die in der amerikanischen Gesellschaft heute so weitverbreitet und unerbittlich ist. wie sie unerkannt bleibt. Hier die destruktiveren sozialen Folgen der antiautoritären Transformation:

  1. Der Niedergang des Patriotismus bei jungen Menschen. Laut einer Gallup-Umfrage, die kurz vor dem 4. Juli dieses Jahres veröffentlicht wurde, war der Anteil der Befragten, die sich als Amerikaner „extrem stolz“ fühlten, der niedrigste in der 18-jährigen Geschichte der Umfrage – nur 47%, im Vergleich zu 70% im Jahr 2003. Die Umfrage ergab, daß „je jünger man ist, desto unwahrscheinlicher ist es, daß man sagt, Patriotismus sei ein ‚sehr wichtiger‘ Wert“.
    Aus biopsychiatrischer Sicht leben junge Menschen, die nicht in Kontakt mit der glücklichen Fügung sind, in Amerika zu leben, und dafür dankbar sind, und die nicht stolz darauf sind, Amerikaner zu sein, in einem besorgniserregenden Zustand der Ahnungslosigkeit. Sie haben wenig oder gar keinen emotionalen Kontakt zu ihrem biologischen Kern. Die große Gefahr für alle Amerikaner besteht darin, daß die Unfähigkeit dieser Jugendlichen, Dankbarkeit zu empfinden, sie unfähig macht, die Freiheit zu verteidigen, so zu leben, wie sie wollen, sollte die Bedrohung für Amerika jemals real werden.
  2. Der Anstieg der Selbstmordrate bei jungen Menschen. Die Selbstmordrate unter jungen Menschen im Alter von 10 bis 14 Jahren ist laut dem Bericht des Centers for Disease Control and Prevention zwischen 2007 und 2014 um 56% gestiegen. Seit 2007 sind die Selbstmordraten im folgenden Jahrzehnt in allen Altersgruppen und ethnischen Gruppen gestiegen.
    Kinder- und Jugendpsychiater können den Grund für die steigende Selbstmordrate nicht genau angeben. Es werden keine Informationen über die Frühgeschichte oder das Familienleben dieser jungen Menschen gegeben. Faktoren, die für ihre emotionale Entwicklung entscheidend sind. Über die emotionale Destruktivität für Jugendliche, die sich aus dem fehlenden Kontakt mit Personen ergibt, von denen elterliche Autorität ausgeht, was heute typisch für antiautoritäre Familien ist, wird kein einziges Wort gesagt. Schlimmer noch: linke Ideologen werden niemals für den Schaden zur Verantwortung gezogen, den sie anrichten, wenn sie systematisch das angreifen, was bis heute von der elterlichen Autorität unberührt geblieben ist.
  3. Die Hilflosigkeit der psychiatrischen Fachkräfte. Die Menschen, die für die Bewältigung der sozialen Probleme verantwortlich sind, die sich aus der antiautoritären Transformation ergeben, können ihre Arbeit nicht effektiv erledigen, da ihnen die Befähigung zum funktionellen Denken hinsichtlich der sich abspielenden sozialen Ereignisse abgeht. Notwendig ist eine Denkweise – funktionelles Denken – die der Funktionsweise der Natur entspricht. Sie ist Teil der Wissenschaft soziale Orgonomie.

Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt

18. Oktober 2019

Das Wirken der Emotionellen Pest hat die mechanistisch-mystische Denkweise der gepanzerten Menschen in eine soziale Katastrophe verwandelt. Hier einige Beispiele:

Die industrielle Revolution des 19. Jahrhunderts nutzte große Mengen mechanischer Energie zum Wohle der Menschheit. Eine Folge war die Produktion enormer Wohlstandsmengen bei einigen wenigen Menschen und starker Unterschiede im Lebensstandard der Gesamtbevölkerung. Die Sozialwissenschaftler erklärten, daß, da es keine Unterschiede zwischen den Menschen gibt, der von den Maschinen erzeugte Wohlstand zu gleichen Teilen auf alle verteilt werden sollte, um die Ungleichheit zu beseitigen. Die unüberlegte Akzeptanz dieser Art von mechanistischem Denken in der Öffentlichkeit führte dazu, daß die sozialistische Bewegung anfing, soziale Probleme in Amerika zu schüren.

Mitte des 20. Jahrhunderts, mit der Entwicklung der elektronischen Wissenschaft im mikroskopischen Maßstab, kam es zu unerhörten Fortschritten in der Kommunikationstechnologie und in der Entwicklung von Computern zum Nutzen aller. Einige Informatiker erklärten nun, daß der mechanische Computer mit den Denkfähigkeiten des menschlichen Geistes mithalten und diese sogar übertreffen könne. Dies führte zur Idee der „künstlichen Intelligenz“ (KI) in der Computertechnologie, der mystischen Überzeugung, daß das menschliche Urteil letztendlich durch den Einsatz von Robotern ersetzt werden könnte.

Etwa zur gleichen Zeit, mit dem Aufkommen der Psychopharmakologie, wandten sich Psychiater vom persönlichen Kontakt mit ihren Patienten ab und begannen zunehmend, Psychopharmaka zu verwenden, um sie zu behandeln. Sie ersetzten das Diagnosesystem auf der Grundlage eines Verständnisses des gesamten Patienten zugunsten eines Systems, das sich ausschließlich auf die Symptome konzentriert. Das Ergebnis war, daß die psychiatrische Diagnose und Behandlung heute fast ausschließlich symptomatisch, pharmakologisch und mechanistisch ist. Der Patient, der das Symptom hat, wird ignoriert.

Während das mechanistische Denken weiterhin in die Naturwissenschaften eindringt und diese beherrscht, werden gepanzerte Menschen langsam und unmerklich an die von ihnen geschaffenen Maschinen angepaßt, um automatisch zu funktionieren. Dies ist ein völlig neues Phänomen beim zerstörerischen Angriff der Emotionellen Pest auf das menschliche Leben. Infolgedessen sind viele gepanzerte Menschen dabei, sich in eine neue, asexuelle, maschinenähnliche Rasse zu verwandeln, die sich von jeder Kreatur unterscheidet, die in der Geschichte der Zivilisation existiert hat. Immer mehr wedelt der „Schwanz“ (der mechanistische Denker) mit dem „Hund“ (dem gepanzerten, roboterähnlichen Menschen).

Die antiautoritäre Transformation aus bio-psychiatrischer Sicht

16. Oktober 2019

Die frühere autoritäre Gesellschaftsordnung beruhte auf der kombinierten Autorität des Vaters, dem Vollstrecker des autoritären Moralkodex, und der Mutter, der Trägerin dieses Moralkodex. Die Bildung des Ödipuskomplexes des Kindes nach autoritären Grundsätzen wurde in intakten Familien durch die Wahrnehmung ihrer elterlichen Pflichten sichergestellt. In der vergangenen Gesellschaftsordnung war die Achtung der Autorität und insbesondere des autoritären Moralkodex der sexuellen Unterdrückung vor der Ehe die Regel.

Die antiautoritäre Transformation der amerikanischen Gesellschaft begann um 1960. Zu dieser Zeit wurden die Funktionen der traditionellen elterlichen Rolle bei der Kindererziehung und die Struktur der autoritären Familie selbst zerstört. Begleitet von der von linken Ideologen geleiteten politischen Agitation für die „sexuelle Revolution“ wurden die Forderungen der Jugendlichen nach größerer sexueller Freiheit als magische Lösung für ihre Sehnsucht nach sexuellem Glück angesehen. Wie dieser mystische Glückszustand zustande kommen sollte, wurde nie diskutiert. Das unvermeidliche Scheitern ihrer Träume war der Hintergrund des höllischen sozialen Alptraums, der in den 60er Jahren und in den folgenden Jahrzehnten in den Colleges und Universitäten des ganzen Landes auftrat.

Gleichzeitig mußten die Eltern nach der neuen Moral der sexuellen Permissivität ihre Rechte und Verantwortlichkeit hinsichtlich des Verhaltens ihrer Kinder abgeben. Dies führte in Folge zur sozialen Ächtung (Kastration) des autoritären, „sexualnegativen“ Vaters nicht nur in seinem eigenen Haus, sondern in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, in denen Autorität erforderlich war. Mit dem neuen Antiautoritarismus vollzieht sich alles über die Moral. Die Eltern fühlten sich ohnmächtig, während ihre Kinder soziale Entfremdung und persönliche Desorientierung erlebten. Anstatt als unabhängige Erwachsene aufzuwachsen, blieben junge Menschen in ihrer Jugend festgefahren. Ihre Frustration führte oft zu perversen sexuellen Aktivitäten aller Art oder zur Abhängigkeit von illegalen Drogen für die emotionale Linderung („Sex, Drugs and Rock’n Roll“). Tatsächlich war die Fehlleitung der sexuellen Sehnsucht junger Menschen hin zu Ersatzaktivitäten das tragische Schicksal der Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg, der Babyboomer und der nachfolgenden Generationen.

Eine weitere Folge des Wandels war, daß sich der soziale Mainstream politisch zur äußersten Linke hin verlagerte. Den sexuellen Sehnsüchten, Frustrationen und dem Elend junger Menschen wird heute immer noch ausgewichen, während viele von ihnen bei der Linken nach politischen Antworten auf ihre persönlichen Probleme suchen. Bernie Sanders, Elizabeth Warren und viele andere politische Freiheitskrämer von der äußersten Linken sind schnell zur Hand, um sich auf die Bühne zu stellen und abgenutzte („Himmel auf Erden“) sozialistische Antworten anzubieten, um so viele der politisch leichtgläubigen jungen Massen wie möglich anzuziehen.

Während die linke Bewegung über die Nation hinwegfegt und die Polarisierung zwischen der politischen Linken und der Rechten irreversibel wird, wird der Niedergang des Zweiparteiensystems in Amerika zu einer Gewißheit. Linksradikale haben die Democratic Party erfolgreich infiltriert und unter ihre Kontrolle gebracht. Mit ihrer Kontrolle über diese Partei und der politischen Unterstützung vieler ahnungsloser Jugendlicher werden diese vereinten Kräfte das zerstören, was in der amerikanischen Gesellschaft noch gesund geblieben ist.

„Die Kommis kommen!“

10. Oktober 2019

In einem Gedicht des amerikanischen Poeten Henry Wadsworth Longfellow mit dem Titel „Paul Revere’s Ride“ von Beginn des 20. Jahrhunderts beschreibt der Dichter Reveres Warnung an seine amerikanischen Landsleute über den Vormarsch der britischen Streitkräfte während des Unabhängigkeitskrieges mit mitreißenden Worten. Auf dem Pferderücken war er durch die Landschaft geritten, um die Menschen zu mobilisieren: „Die Briten kommen!“ Das berühmte Gedicht wurde jedem Schulkind, das in der vergangenen autoritären Ära aufwuchs, gelehrt und von ihm memoriert.

In der heutigen antiautoritären Gesellschaft wird Kindern systematisch die Perspektive des historischen Wissens entzogen, das ihnen ein Gefühl für ihre Beziehung zu ihrem Land vermittelt, um Respekt, Loyalität und Dankbarkeit für das Leben in dieser großen Nation zu empfinden. Tatsächlich werden amerikanische Kinder dazu erzogen, unbedarft zu sein, was ihre Kerngefühle und die Beziehung zu ihrer Vergangenheit betrifft – eine Form der Gehirnwäsche. Darüber hinaus werden sie durch ihre Erziehung für die Ereignisse wie blind, die derzeit in ihrem Land stattfinden als Folge des Ansturms linksradikaler politischer Ideologen innerhalb und außerhalb der Regierung, die die amerikanische Gesellschaft aktiv infiltriert haben.

Stellen Sie sich vor, jemand ließe heute mit einem Gefühl der Dringlichkeit den Schlachtruf verlauten: „Die Kommis kommen!“ (um Amerika zu zerstören)! Was würde passieren? Derjenige würde entweder als politisch inkorrekt beschimpft, mit Verachtung gestraft werden oder seine Worte stießen auf taube Ohren.

Amerikas Kriege gegen die Emotionelle Pest

7. Oktober 2019

Amerika kämpft seit Jahrzehnten an zwei Fronten aktiv gegen die Emotionelle Pest. Militärisch und wissentlich im Nahen Osten und anderswo gegen die islamischen Kräfte auf der politisch Rechten, ideologisch und unwissentlich gegen die Kräfte der politisch Linken in Amerika selbst. Ein Sieg an beiden Fronten ist entscheidend für das Überleben Amerikas.

Der Gang der Emotionellen Pest ist in den beiden Fällen unterschiedlich. Auf sozialer Ebene ist der Unterschied vergleichbar mit dem, der auf medizinischer Ebene zwischen entzündlichen Erkrankungen einerseits und degenerativen Erkrankungen wie Krebs andererseits besteht. Die Gefahr, die von schwarzen Faschisten auf der extremen Rechten ausgeht, besteht in der aggressiven und offenen Invasion des Gastlandes und der Verbreitung von Schrecken bei seiner Bevölkerung – dem Terrorismus. Das Leiden in der Gesellschaft ist leicht zu erkennen. Seine Wirkkraft besteht darin, schnell Angst und Lähmung auszulösen. Im Gegensatz dazu ist die Destruktivität des Linksextremen, des roten Faschisten (Kommunisten) heimtückisch und allmählich. Er zerstört sein Opfer (beispielsweise die amerikanische Nation), indem er sich mit etablierten, politisch linksgerichteten und liberalen Bildungseinrichtungen in Amerika, wie der Democratic Party und den Universitäten im ganzen Land, identifiziert und zusammenschließt und vorgibt, einer von ihnen zu sein, ein waschechter, loyaler Amerikaner. Das Ergebnis dieser Taktik ist, daß langsam emotionale Abgestumpftheit (Ahnungslosigkeit) und eine Zersetzung (Fäulnis) in der gesamten Gesellschaft hervorgerufen wird.

Die große Gefahr für Amerika besteht darin, daß die Existenz der Emotionelle Pest der extremen politischen Linken von der Mehrheit der Öffentlichkeit nicht erkannt werden kann.

Die Arbeitsweise der linksradikalen Pest erkennen

1. Oktober 2019

Wie viele junge Amerikaner sind heute mit den Worten und der Musik von God Bless America oder The National Anthem vertraut? Wie viele von ihnen sind dazu fähig Amerika zu lieben und können stolz darauf sein, Amerikaner zu sein?

Mit der fortschreitenden antiautoritären Transformation der Gesellschaft und dem Zusammenbruch des Zweiparteiensystems in Amerika hat sich das Verhältnis zwischen der von der Democratic Party vertretenen politischen Linken und der von der Republican Party vertretenen politischen Rechten von dem eines sich wechselseitig anziehenden Gegensatzes entwickelt zu einem des antagonistische Gegensatzes. Die Institutionen und Programme, die der Erhaltung der amerikanischen Nation dienen, werden von der Linken durch politische Subversion, Aktivismus und Gehirnwäsche aktiv und systematisch untergraben.

Die äußerste Linke täuscht vor, daß sie sich auf der Seite eines echten sozialen Wandels und Fortschritts befindet, und die linksradikalen Medien gehen mit dieser Strategie d’accord, da die Politik neuartig, aufregend ist und für ein ahnungsloses Publikum einen Nachrichtenwert zu haben scheint. Soziale Themen, die dazu genutzt werden können, ein Element gesellschaftlichen Unbehagens oder humanitärer Besorgnis hervorzurufen, wie die Zerstörung der Erdatmosphäre durch menschliche Aktivitäten („Klimawandel“) oder offene Grenzen für alle Migranten, werden aktiv gefördert und sind sofort auf der Titelseite.

Alle hochtrabenden sozialen und politischen Programme der Linken sind jedoch rein idealistisch. Sie enthalten nichts Substantielles, haben aber eines gemeinsam: Sie sind im Endeffekt gegen die Rechtsstaatlichkeit gerichtet, befürworten die fortgesetzte Zerstörung der amerikanischen Lebensweise und ihres Regierungssystems und ihre Ersetzung durch ein Gesellschaftssystem sozialistischer Provenienz, ähnlich dem inzwischen aufgelösten sowjetischen System.

Die Democratic Party ist von der Emotionellen Pest befallen

26. September 2019

Im November 1965, zur Zeit der Umwandlung der amerikanischen Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär, entschied das Oberste Gericht, daß Einzelpersonen gemäß ihres verfassungsmäßigen Rechts gegen Selbstbeschuldigung sich nicht als Mitglieder der Kommunistischen Partei zu erkennen geben müssen. Diese Entscheidung hat das McCarran-Gesetz erheblich geschwächt, das nicht nur die Registrierung von Mitgliedern der Kommunistischen Partei vorsah, sondern in Notsituationen auch die Inhaftierung potentieller Subversiver im Falle eines Angriffs oder eines internen Aufstands ermöglichte.

Heute steht Amerika vor den katastrophalen Folgen dieses Urteils. Die Emotionelle Pest in Form mehrerer linker amerikanischer Gruppierungen, wie der Kommunistischen Partei der USA (CPUSA), den Committees of Correspondence for Democracy and Socialism (CCDS [eine Abspaltung der CPUSA]), der Freedom Road Socialist Organization (FRSO [eine neo-Maoistische Gruppierung]) und der Demokratischen Sozialisten Amerikas (DSA), hat offen ein Bündnis organisiert, um die Democratic Party auf allen Ebenen zu übernehmen.

In einer internen Mitteilung an die CPUSA-Mitglieder im Mai 2018 unterstrich Parteichef John Bachtell, daß seine Gruppe mit mehreren linken Gruppen und fortschrittlichen Aktivisten zusammenarbeite mit dem Ziel eines einheitlichen Bündnisses. Er erklärte, der Schlüssel ihrer Wühlarbeit, um Amerika zu kontrollieren, sei die Einbeziehung der Democratic Party.

Heute hat die CPUSA die Democratic Party im gesamten Land infiltriert. Kommunisten arbeiten offen oder heimlich in demokratischen Kampagnen, so daß es manchmal praktisch unmöglich ist, den Unterschied zwischen den Programmen der CPUSA und der Democratic Party zu erkennen. Da es getarnt ist und von der aufnehmenden Organisation nicht zu unterscheiden ist, sind die Menschen desorientiert und wehrlos. Die Emotionelle Pest macht ungehindert weiter, weil die Menschen keine Ahnung von ihrer Existenz haben.

Die Beziehung zwischen dem Linksradikalen und dem wahren Liberalen

25. September 2019

Die funktionelle Beziehung zwischen dem Linksradikalen und dem gemäßigten, wahren Liberalen ist eine dynamische, eine des sich anziehenden Gegensatzes. Beide Fraktionen gehören derselben Democratic Party an und wirken in ihr. Beide operieren von verschiedenen Positionen der politischen Linken aus und bewegen sich zusammen politisch in die gleiche Richtung hin zur äußersten Linken. Der Linksradikale ist ungeduldig und drängt aggressiv voran, um seine destruktive politische Agenda zu verwirklichen. Der Liberale folgt und unterstützt ihn, nachgiebig und passiv. Die Radikale ist motiviert durch Gefühle von Haß und Rache gegenüber allen Amerikanern der politischen Rechten mit dem kaum verhehlten Wunsch, das gesamte demokratische Regierungssystem Amerikas zu stürzen. Der wahre Liberale behält sein Gefühl der Loyalität gegenüber Amerika, folgt aber dem Beispiel des Radikalen, um Amerika zu zerstören, weil er von seinen ungelösten, persönlichen Schuldgefühlen motiviert ist, die er in seine linke politische Ideologie verschoben hat und auslebt. Was sich vor aller Augen zwischen ihnen abspielt, ist eine weitere Etappe des Niedergangs hin zur Zerstörung der amerikanischen Demokratie.

Die Zerstörung der autoritären Familie

21. September 2019

Das Verständnis der drei Schichten des biopsychiatrischen Apparats des Menschen (der biologische Kern, die destruktive sekundäre Schicht und die oberflächliche Schicht bzw. Fassade) ist ein wesentliches funktionelles Werkzeug, das man verwenden muß, um zu verstehen, was in der heutigen Welt geschieht. Notwendig ist auch ein Bewußtsein für die Transformation der Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär, die in den frühen 1960er Jahren einsetzte. Ein Prozeß, der aktiv die Überreste der vergangenen Gesellschaftsordnung zerstört.

Eines der ersten Opfer der Transformation war die vollständige oder teilweise Zerstörung der autoritären Familie. Sie fragmentierte die Familie, indem sie nicht nur die darin enthaltenen pathologischen Elemente der sekundären Schicht, wie die Sexualunterdrückung, sondern auch ihre gesunden Kernfunktionen zerstörte. Tatsächlich wurde das Baby (der biologische Kern) mit dem Badewasser (die destruktive sekundäre Schicht) ausgeschüttet. Die Generationen junger Menschen, die während und nach der Transformation aus diesen Familien kamen, fühlten sich emotional ohne Halt. Diese Produkte der antiautoritären Ära, die von Soziologen als Babyboomer, Generation X, Millennials usw. nach ihrer Geburtszeit während und nach der Transformation bezeichnet werden, stehen weniger in Kontakt mit sich selbst und der Welt, als die Menschen, die vorher erzogen worden waren. Ihre Unbedarftheit bringt sie in Gefahr, von den heutigen linksradikalen „Rettern“ politisch manipuliert und kontrolliert zu werden.

Diese Generationen sind die sozialen Symptome der Transformation. Zu ihren individuellen Symptomen zählen die Politisierung junger Menschen, die nach Antworten auf ihre persönlichen Probleme in der Politik suchen, der Verfall des Respekts junger Menschen gegenüber Autoritätspersonen, der Rückgang gesellschaftlicher Manieren, die Zunahme von Drogenabhängigkeiten zur emotionalen Entlastung und beispielsweise der Anstieg der Anzahl an Obdachlosen in ganz Amerika. Alle diese zerstörerischen sozialen Symptome, die von den meisten Menschen nicht erkannt werden, sind Folge eines einzigen katastrophalen Ereignisses, des Zusammenbruchs der autoritären Gesellschaftsordnung und damit der Zerstörung der autoritären Familie, die seit Tausenden von Jahren bestand.

Politiker haben keine Antworten. Ein funktionelles Verständnis auf bio-sozialer Ebene ist erforderlich. Im Mittelpunkt muß die Wiederherstellung der biologischen Familieneinheit stehen, was die kontaktvolle Anwendung der natürlichen elterlichen Autorität bei der Kindererziehung einschließt.

Die Destruktivität des mechanistisch-mystischen Denkens in der Psychiatrie

16. September 2019

Im Leitartikel des Feuilleton-Teils des Wall Street Journal vom 14./15. September, „Will Your Uploaded Mind Still Be You?“, vergleicht der Autor, ein Professor für Psychologie und Neurowissenschaften an der Princeton University, im Namen der Naturwissenschaft Psychiatrie die Arbeit des Gehirns mit der Funktionsweise eines mechanischen Computers. Er postuliert, daß strukturelle Ursachen im Gehirn ausreichen, um biologische Funktionen zu erklären, und setzt die Struktur des Gehirns dem menschlichen Geist (eine psychische Funktion) gleich. Als Neurowissenschaftler ist er davon überzeugt, daß das Gehirn mit einem Computer vergleichbar ist und daß „Mind Uploading“ (Hochladen des Geistes), „das Bewahren des Bewußtseins eines Menschen in einem digitalen Leben nach dem Tod“, eines Tages stattfinden wird, weil „es keine Gesetze der Physik gibt, die dem im Wege stehen“. Es hängt nur von einer Technologie ab, die noch nicht erfunden wurde.

Dies ist ein Beispiel dafür, wie der mechanistisch orientierte Wissenschaftler auf mystisches Denken zurückgreift, um seine vorgeformte mechanische Hypothese zu stützen, die einer Erklärung bedarf: Die Neuronen des Gehirns sind „Ersatzteile“, die immer wieder verwendet werden, um „Komplexität zu erzeugen“, „Informationen“ fließen durch „riesige Verbundnetze in komplexen und unvorhersehbaren Mustern, die [irgendwie] den Geist erschaffen“ (Hervorhebungen hinzugefügt).

Der Fehler, mechanistisch-mystisches Denken auf biologische Funktionen anzuwenden, ist in der Psychiatrie seit Jahrhunderten ein Stolperstein. Es wird so lange dauern, bis der Mensch in der Lage ist, funktionell zu denken. Der Fehler besteht in der Annahme, daß die Struktur des Gehirns seine biologische Funktion bestimmt. In der Tat ist das Gegenteil der Fall: die biologische Funktion bestimmt die Organisation des Gehirns. Die Beharrlichkeit dieser irrtümlichen Idee führt dazu, daß Wissenschaftler keine Ahnung haben, daß ihre gepanzerte Denkweise selbst eine Sackgasse ist. Das neueste Beispiel für dieses mechanische Denken ist, daß die Funktionsweise des Gehirns mit der Arbeitsweise eines maschinenähnlichen Computers verglichen wird.

Gepanzerte Menschen werden alles tun, um sich davor zu schützen, ihre biologischen Wurzeln emotional zu erfahren, wobei sie sogar so weit gehen, sich mit Robotern zu identifizieren. Die zerstörerischen Folgen einer Reduzierung des menschlichen Lebens auf eine Maschine bleiben völlig unbemerkt.

Die funktionelle Auffassung von der Idee der Seele

9. September 2019

Alle menschlichen Vorstellungen haben stets eine gewisse Realität, egal wie mystisch verzerrt sie sind. Die Idee der Seele ist ein solcher Ausdruck des mystischen Denkens, weil eine biologische Funktion (der Kontakt des Menschen mit seinem biologischen Kern) durch eine psychische, jenseitige Idee („Seele“) ersetzt wird. Ideen zu entmystifizieren, indem man den Wahrheitskern in ihnen findet, würde den Menschen helfen, nicht von der Emotionellen Pest verwirrt und mit ihr infiziert zu werden. Es wäre auch ein Ansatz, ihnen das funktionelle Denken beizubringen.

Die systematische Zerstörung Amerikas durch die äußerste Linke

7. September 2019

Die systematische Zerstörung Amerikas durch die Emotionelle Pest des politischen Aktivismus der äußersten Linken untergräbt vor aller Augen unsere Gesellschaft auf allen erdenklichen Wegen, und dennoch können nur wenige Menschen einen Schritt zurücktreten, um zu sehen, was vor sich geht. Hier einige dieser Wege:

  • Emotional durch die Beseitigung des Empfindens der von Herzen kommenden Liebe zu Amerika.
  • Historisch durch die Zerstörung und Umschreibung der amerikanischen Geschichte.
  • Geographisch durch die Beseitigung der amerikanischen Grenzen.
  • Wirtschaftlich, indem der freie Markt beseitigt und durch den sozialistischen Staat ersetzt wird.
  • In der Entwicklung eine emotionale verzögerte Reifung.
  • Pädagogisch, indem individuelle Gedankenfreiheit durch Gruppendenken ersetzt wird.
  • Moralisch, indem jeder Art von menschlichem Denken und Handeln der gleiche Wert beigemessen wird („jedem Tierchen sein Pläsierchen“).
  • Psychologisch durch Vortäuschen pro-amerikanisch zu sein.
  • Politisch durch Infiltration und Kontrolle der Democratic Party, was zur Zerstörung des amerikanischen Zwei-Parteien-Systems führt.
  • Gesellschaftlich, indem die individuelle Autorität zerstört und durch die kollektive Autorität von „Big Brother“ ersetzt wird.

All diese Symptome der Emotionellen Pest sind das Ergebnis eines einzigen katastrophalen Ereignisses, der Transformation der amerikanischen Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär.

Die Politik der Homosexualität

1. September 2019

Nicht nur, daß die Funktion der genitalen Heterosexualität durch eine soziale Gleichstellung mit der Homosexualität minimiert wird, vielmehr besteht der nächste Schritt im Zerfallsprozeß darin, die emotionale und biologische Bedeutung der genitalen Heterosexualität vollständig zu beseitigen, indem versucht wird wissenschaftlich nachzuweisen, daß Homosexualität biologisch festgelegt ist.

Diese Versuche waren erfolglos. Unter Berücksichtigung aller genetischen Marker, die eine Rolle bei der Homosexualität spielen könnten, stellte ein internationales Forscherteam fest, daß genetische Variationen für bis zu 8% bis 25% gleichgeschlechtlichen Verhaltens in der untersuchten Population verantwortlich sein könnten. Wenn alle Marker zusammengefaßt wurden, um einen Prozentwert für eine einzelne Person zu erhalten, lag die genetische Variation unter 1%, sodaß es praktisch unmöglich ist, die sexuelle Orientierung einer Person anhand ihres Genoms vorherzusagen.

Studien wie diese reichen jedoch nicht aus, um einige Menschen davon zu überzeugen, daß Homosexualität nichts mit einer genetischen Veranlagung zu tun hat, da sie eine ideologische Veranlagung haben, etwas anderes zu glauben. Ob es dir gefällt oder nicht, die unausweichliche Schlußfolgerung lautet, daß der einzige heute bekannte Faktor, der Homosexualität bestimmt, die Umwelt ist.

Die Emotionelle Pest und die Idee der Sünde

30. August 2019

In Gestalt der christlichen Vorstellung von der Sünde kommt Religion dem Erkennen der Existenz der Emotionellen Pest nahe. In ihr liegt ein Bewußtsein für die tödlichen Aspekte des gepanzerten menschlichen Zustands, die sekundären, destruktiven Antriebe der Menschen. Bei der Vorstellung von Sünde besteht auch ein gewisser Kontakt mit dem biologischen Kern, der den Menschen ein Gefühl der Verantwortung für ihr eigenes Leben gibt. Die Idee der Sünde ist jedoch begrenzt, weil sie in entgegengesetzten moralistischen Ansichten über das, was richtig und falsch ist, festgefahren ist und weil ihr Ursprung in der Idee der Erbsünde mystifiziert ist. Das destruktive Verhalten eines Menschen einfach der Sünde zuzuschreiben, ist daher ein destruktives Beispiel für verwirrtes, mystisches Denken. Es führt zu weiteren Problemen, wenn Menschen mit einer liberalen Charakterstruktur die Vorstellung der Sünde insgesamt ablehnen.

Die Emotionelle Pest zu verstehen, liegt außerhalb des Bereichs des gepanzerten, moralistischen Denkens. Es ist ein Begriff, der in den Medizin- und Sozialwissenschaften eine bestimmte Bedeutung hat. Um die Emotionelle Pest richtig zu verstehen, muß man die drei Schichten des biopsychischen Apparats des Menschen kennen: den biologischen Kern, die zerstörerische mittlere bzw. sekundäre Schicht und die oberflächliche Schicht bzw. Fassade. Die Emotionelle Pest ist das gesellschaftlich Destruktive, das die Menschen aus ihrer sekundären Schicht heraus zum Ausdruck bringen. Die Kenntnis der Emotionellen Pest erfordert die Fähigkeit, über die destruktiven Folgen der Denk- und Lebensweise gepanzerter Menschen funktionell zu urteilen.

Warum wird die Emotionelle Pest nicht gesehen? Teil II

28. August 2019

Die Emotionelle Pest ist ein wissenschaftlicher Begriff, der zwei Komponenten hat, einen somatischen, emotionale Destruktivität, und einen psychischen, das Böse. Sie kann auf allen Ebenen der sozialen Organisation auftreten, von Einzelpersonen bis zu Gruppen, einschließlich politischer Parteien. Die Menschen wehren sich dagegen, die Existenz und die Zerstörungskraft der Pest zu erkennen, zum Teil, weil die Krankheit in latenter Form vorliegt und unter den richtigen Umständen bei jedem auftreten kann. Darüber hinaus müssen beide Komponenten zuerst bei einem selbst erkannt werden, bevor man die zerstörerische Wirkung der Pest in anderen wirklich verstehen kann. Ein weiteres Hindernis besteht darin, daß es bis vor kurzem keine funktionelle Auffassung des menschlichen Gefühlslebens für die Bestimmung von gesundem und krankem sozialem Verhalten gab. Dieses Wissen wird der Öffentlichkeit in der neuen Wissenschaft der sozialen Orgonomie zugänglich gemacht.

Unsere gespaltene Nation

25. August 2019

Als Folge des Durchbruchs unbewußter Emotionen von der destruktiven sekundären Schicht hin zur sozialen Oberfläche, ein Ergebnis der antiautoritären Transformation der westlichen Gesellschaft, haben sich die persönlichen Ideologien der Menschen zu einer mächtigen gesellschaftspolitischen Kraft entwickelt. Infolgedessen ist die amerikanische Nation in Gefahr, entlang der ideologischen Parteilinien der Rechten und der Linken fragmentiert und zerstört zu werden.

Die Ideologie der politischen Rechten steht für die Erhaltung des Wertvollen und Bleibenden im Leben des amerikanischen Volkes. Dies schließt ihr Gefühl der Liebe zur amerikanischen Nation ein. Die Ideologie der politisch Linksextremen steht für eine umfassende Ablehnung dieser Werte und Emotionen. Unter dem Deckmantel des „Progressivismus“ besteht ihr Ziel darin, die amerikanische Demokratie schrittweise auseinanderzunehmen und durch ein sozialistisches Regierungssystem zu ersetzen, das von oben nach unten funktioniert und an die untergegangene Sowjetunion gemahnt.

Wie jede ansteckende Krankheit überlebt die Emotionelle Pest, indem gesunde Formen des menschlichen Lebens zerstört werden. Immer präsent, gedeiht sie, wenn ihr nicht entgegengetreten wird, zieht sich aber zurück, wenn sie erkannt und bekämpft wird. Die gegen das amerikanische Leben gerichtete ideologische Zerstörungswut der äußersten Linken entfaltet sich mit Bedacht, systematisch und dreist vor aller Augen, aber nur wenige Menschen sind in der Lage, ihre Boshaftigkeit und den sozialen Eiter, den sie produziert, zu sehen.

Die psychische Dynamik ist auf individueller und sozialer Ebene identisch

22. August 2019

Bei allen Psychiatern und Psychologen ist die Einschätzung der Beziehung der psychischen Kräfte zueinander im Individuum identisch. Nicht erkannt wird, daß diese pathologischen Kräfte auch auf sozialer Ebene vorhanden sind. Beispielsweise ist auf individueller Ebene das emotionale Provozieren des Masochisten, der vorgibt, Opfer einer sadomasochistischen Beziehung zu sein, für jeden gut ausgebildeten Psychotherapeuten klar ersichtlich. Was unerkannt bleibt und umgangen wird, ist, daß diese Art von höchst destruktiver, pathologischer, emotionaler Beziehung zwischen Menschengruppen auf sozialer Ebene auftreten kann, was sich in ihrer gesellschaftspolitischen Aktivität ausdrückt. Beispiele sind schwarze und weiße Rassisten an den Extremen des gesellschaftspolitischen Spektrums, die ihren Gegenpart des Rassismus zeihen.

Bisher hat niemand die emotionalen Kräfte, die in Gruppenprozessen wirken, verstanden. Das neue funktionelle Wissen, das sich in der Wissenschaft der sozialen Orgonomie findet, ist ein Schritt hin zur möglichen Zugänglichmachung dieses lebenswichtigen Wissens für die Öffentlichkeit. Zu den besagten Kräften gehört insbesondere das Vorgehen der Emotionellen Pest.

Der Verfall des Kontakts in der Ärzteschaft

20. August 2019

Ich habe 1959, also während der autoritären Ära, mein Medizinstudium abgeschlossen. Zu dieser Zeit hatte jeder junge Arzt eine „Arzttasche“ mit allen möglichen medizinischen Utensilien wie Stethoskop, Ophthalmoskop, Zungenspatel usw., da zu dieser Zeit Hausbesuche für Ärzte üblich waren. Sechzig Jahre später, in der heutigen antiautoritären Gesellschaft, ist es fast unmöglich, daß jemand einen Termin bei einem Arzt erhält, geschweige denn einen Rückruf von ihm.

Wie kam es zu dieser Veränderung? Medizinstudenten lernen heute schon zu Beginn ihrer medizinischen Ausbildung, den Patienten als eine Maschine zu betrachten, die aus einzelnen Organsystemen, Organen usw. besteht. Indem sie sich ausschließlich auf den zerbrochenen Teil der „Maschine“ (die „Krankheit“) konzentrieren, verlieren sie den Kontakt mit dem Menschen, der das Leiden hat. Ihre mechanistische Ausbildung führt dazu, daß sie zum Opfer jener Großunternehmen werden, die in die Ausübung der Medizin einsteigen, diese Ärzte einstellen und von ihnen dann erwarten, daß sie nach den zeitsparenden, quantitativen Regeln der Geschäftswelt Medizin praktizieren. Dies entspricht paßgenau der mechanistischen Ausbildung des Arztes.

Die Übernahme der Ausübung der Medizin durch die Konzerne ist ein Beispiel für das Eindringen des Sozialismus, eines Sozialismus durch Großunternehmen, in die Ausübung der Medizin. Was verlorengeht, ist die Autorität des Arztes Medizin zu praktizieren, wie er es möchte, sowie die Qualität der Arzt-Patient-Beziehung. Was gewonnen wird, ist eine Schicht sozialen Panzers, die vorschreibt, wie Medizin praktiziert werden muß.

Die funktionelle Sicht des Bösen und der Sünde

14. August 2019

Mit dem Werkzeug des funktionellen Denkens ist es möglich, ein naturwissenschaftliches Verständnis der mystischen Konzepte des Bösen und der Sünde zu vermitteln. Das Böse ist eine objektive Eigenschaft. Sünde ist eine subjektive Eigenschaft. Das Böse und die Sünde, die aus der destruktiven, sekundären Schicht gepanzerter Menschen stammen, sind Variationen ihres gemeinsamen Funktionsprinzips (CFP), die Emotionelle Pest.

Die Emotionelle Pest ist die Krankheit, Inlandsterrorismus ist eines ihrer Symptome

12. August 2019

Bei der medizinischen Behandlung einer Krankheit hängt der Erfolg von der genauen Diagnose ab. Unterhalb davon ist die einzig mögliche Behandlung eine symptomatische. Das gleiche Prinzip gilt für die Behandlung von Krankheiten im Bereich der gesellschaftlichen Pathologie. Massenschießereien als Terrorakte zu bezeichnen, ist ungenau, da die pathologische Quelle gemeinhin nicht erkannt wird und es offenbart nicht die wahre Natur des zugrundeliegenden Krankheitsprozesses. Terrorismus ist eines von vielen Symptomen der pathologischen Conditio humana, der Emotionellen Pest, einer sozialen Krankheit von gepanzerten Menschen, die in vielen Formen auf beiden politischen Extremen, zur Linken und zur Rechten, auftreten kann.

Bevor man sich ein Bild davon machen kann, warum diese letzten Ausbrüche der Pest anscheinend von der politischen Rechten kamen, muß man zunächst das funktionelle Verhältnis der Emotionellen Pest verstehen: zwischen dem Schwarzen Faschismus auf der politischen Rechten und dem Roten Faschismus auf der politischen Linken. Schwarze Faschisten reagieren in der Regel mit offener Gewalt auf politische Aktivitäten von links. Daher werden sie als Reaktionäre bezeichnet. Im Gegensatz dazu sind Rote Faschisten in der Regel politische Aktivisten und Provokateure. Ihr Leben wird aktiv damit verbracht, das zu untergraben, was von der alten autoritären Gesellschaftsordnung noch intakt ist. Dies bringt Individuen mit einer schwarz-faschistischen Charakterstruktur dazu, sich zu brutalen Akten hinreißen zu lassen. Der jüngste Anstieg an Massenschießereien von der extremen politischen Rechten ist eine Reaktion auf die jahrzehntelange politische Agitation der politischen Aktivisten der Linken. In funktioneller Hinsicht stehen die gegensätzlichen Kräfte der Linken und der Rechten in einem Widerspruch wechselseitiger Anziehung.

Der Anstieg des politischen Extremismus und die Polarisierung der Politik heute sind Zeichen unserer gegenwärtigen sozialen Auflösung. Es begann in Amerika mit der antiautoritären Transformation und der politischen Verlagerung des sozialen Mainstreams nach links. Diese Verschiebung mußte zwangsläufig eine politische Reaktion der politischen Rechten auslösen, die heute mit der Zunahme der Häufigkeit von Massenschießereien immer deutlicher wird.

Die gegenwärtige chronische gesellschaftliche Situation ähnelt auffallend der akuten Situation in Deutschland nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg. Das soziale Chaos und die wirtschaftliche Zerstörung dieser Nation führten zum Befall durch die Emotionelle Pest, dem Roten Faschismus (Kommunismus) von links. Als Reaktion darauf und in dem Versuch, sie auszurotten, kam es zu einer anderen Manifestation der Pest, dem Schwarzen Faschismus (Nazismus) von rechts. Mit dem Werkzeug der sozialen Orgonomie kann möglicherweise verhindert werden, daß sich die Geschichte wiederholt.