Archive for Oktober 2014

Blogeinträge August-Oktober 2014

25. Oktober 2014

Es reicht nicht Obama zur Rede zu stellen

Im Wall Street Journal vom 2./3. August 2014 schreibt Peggy Noonan („Out of Many, Two?“):

Der Präsident sollte keine schicksalhaften und entzweienden Worte verwenden wie „Amtsenthebungsverfahren“, um Spendengelder zu akquirieren und seine Basis zu mobilisieren. Er sollte nicht auf kampagnenartigen Kundgebungen sein, wo er nur zu seiner Basis spricht, er sollte zur Nation sprechen. Er sollte nicht da draußen sein mit volkstümelndem Zungenschlag, am Rednerpult herumlümmeln, sich darüber beklagen, wie schlecht er behandelt wird und die Opposition gegen ihn mit Verachtung überziehen: Höre auf, immer nur zu hassen!

Aber was, wenn das genau das ist, was Obama fühlt und was er tun will? Dieser Gedanke ist zu schrecklich und unglaublich, als daß sich das die meisten Menschen überhaupt vorstellen können. Die Frage zielt direkt auf Obamas sozio-politische Charakterstruktur, ohne deren Verständnis nichts Sinn machen kann. Noonan sieht nicht die Bedeutung der Verachtung gegenüber Amerika in Obamas Verhalten. Sie sieht nicht, daß sie von Obama und dem gesamten anti-autoritären Mainstream gehaßt wird, gerade weil sie der vergangenen autoritären Gesellschaftsordnung zugeordnet wird. Mit ihnen zu argumentieren ist nicht möglich, da es den Haß nicht beendet. Es intensiviert die Zwietracht und ist eine politische Sackgasse.

 

Die Funktion von Terroristen und Terrorismus verstehen

Amerika befindet sich im Zustand des unerklärten Krieges mit islamo-faschistischen Fanatikern im Nahen Osten. Der Krieg wird an zwei Fronten geführt, militärisch und ideologisch. Um den ideologischen Krieg zu verstehen, bedarf es Kenntnisse der sozio-politischen Charakterologie und der Emotionellen Pest. Terroristen sind Islamo-Faschisten und gehören der extremen Rechten des sozio-politischen Spektrums an. Der eifrige Faschist mit seinem mystischen reaktionären Glaubenssystem repräsentiert das Nonplusultra an destruktiver Aufsässigkeit. Terrorismus ist eine Manifestation der Emotionellen Pest und er funktioniert durch Paralysieren und Immobilisieren seiner Opfer mittels eines angsteinflößenden Gebarens, erschreckender Drohungen und entsetzlicher Terrorakte.

Die, die am meisten in Angst versetzt und am ehesten eingeschüchtert werden, sind der Liberale und andere linke Charaktere in der freien Welt, die wegen ihrer bereits bestehenden charakterologisch begründeten Angst vor kräftiger Aggression, ihre Verstandeskraft zur Rechtfertigung nutzen, um nichts tun zu müssen und in dieser schwierigen Zeit hilflos immobilisiert zu bleiben.

Sie verhalten sich heute auf exakt die gleiche Weise, wie sie es im England der 1930er Jahre taten, als Hitler das gleiche in Europa verübte.

 

Die Organisation des schwarz-faschistischen Staates

Bevor man mit schwarz-faschistischen (islamo-faschistischen) Staaten korrekt umgehen kann, muß man wissen, wie sie entstanden sind. Mit unseren Kenntnissen über das, was gegenwärtig im Nahen Osten geschieht, und gewappnet mit dem Wissen der sozio-politischen Charakterologie können wir verstehen, wie schwarz-faschistische Staaten scheinbar aus dem nichts auftauchen können und wie sich die Pest politisch organisieren und zu einer Epidemie werden kann.

Notwendig sind die folgenden gesellschaftlichen Bedingungen:

  1. Die bestehende soziale Ordnung ist autoritär und stark sexualfeindlich.
  2. Die an der Macht befindliche Regierung ist schwach und verwundbar. Die Lebensbedingungen sind verzweifelt, mit zerrütteten Familien durch Krieg, menschlichem Leid, unsicheren Aussichten auf Arbeit und in der Bevölkerung herrscht ein hohes Angstniveau.
  3. Die instabilen sozialen Bedingungen sind der Nährboden für junge Männer, die sexuell frustriert und voll Energie sind, die ihre Unzufriedenheit nach außen tragen und nach einem höheren sozialen Anliegen suchen, um Sinn in ihrem Leben zu finden.
  4. Der charismatische schwarz-faschistische Anführer dient dazu, das Anliegen anzubieten, nachdem diese jungen Männer suchen. Der Führer leitet die aufgestaute sexuelle Frustration der Jugendlichen in mörderischen ideologischen Haß auf Menschen in der nicht-moslemischen Welt um.

Der faschistische Staat gliedert sich nach dem autoritären Prinzip von Angst und Einschüchterung. Die Anhänger stehen loyal zur islamischen Sache und stimmen mit ihrer zerstörerischen politischen Agenda aus blindem Gehorsam gegenüber den Wünschen des Führers überein. Die Mitglieder schulden demjenigen ihre Treue, der der am meisten gefürchtete, grausamste und am stärksten engagierte Fanatiker ist, der Vertreter Gottes auf Erden. Er ist der mystische Führer der Gruppe, der gefürchtete autoritäre Vater, mit dem sich alle anderen Mitglieder als Terroristen und Mörder identifizieren müssen.

Nachdem die Gruppe in einem religiösen Staat ausreichend organisiert ist, sieht sich die Mehrheit der nicht-gewalttätigen Moslems gezwungen, sich aus Angst um ihr Leben passiv den autoritären, lebens-negativen Gesetzen anzupassen.

 

Ein College-Kurs über sozio-politische Orgonomie

Das American College of Orgonomy bietet einen öffentlichen Kurs über die neue Wissenschaft der sozio-politischen Orgonomie an. Er wird von Dr. Edward Chastka koordiniert und von den klinischen Partnern des College abgehalten werden.

Sein Ziel wird sein, die soziologischen Entdeckungen von Wilhelm Reich und Elsworth Baker der Öffentlichkeit vorzustellen. Reichs Entdeckung der Emotionellen Pest und Bakers Entdeckung der sozio-politischen Charakterologie sind die Eckpfeiler, auf denen der Kurs beruht. Diese Entdeckungen sind auch die Grundlage für eine wahre Wissenschaft der Soziologie. Der Kurs konzentriert sich auf die Anwendung dieses und weiteren Wissens auf aktuelle gesellschaftliche Phänomene, um ein klares Bild von den Ereignissen zu bieten, die sich derzeit in der Welt zutragen.

Der Text für den Kurs ist Neither Left Nor Right: Preventing America’s Decline into Socialism. Die Kapitel des Buches sind Gegenstand des Kurses. Sie leiten den Studenten in seinem Denken von allgemeinen soziologischen Vorstellungen und Grundsätzen zu umrissenen sozialen und politischen Problemen und Fragen. In diesem Prozeß werden die Studenten in eine neue Art des Denkens eingeführt, das man als funktionelles Denken bezeichnet. Das erlaubt den Studenten das mechano-mystische Denken der politischen Linken und Rechten hinter sich zu lassen.

Der Kurs stellt den Teilnehmern ein Denkwerkzeug zur Verfügung, dem, wenn es von einer ausreichenden Anzahl von Menschen angewendet wird, das Potential innewohnt, sich dem sozialen Zerfallsprozeß in der Welt zu widersetzen und ihn rückgängig zu machen.

 

Die Entwicklung des okularen Panzers bei Säuglingen

In einem Artikel, der in der Oktober-Ausgabe von Biological Psychiatry veröffentlicht wurde, fanden die Forscher heraus, daß Säuglinge, die schlechten Blickkontakt mit der Mutter hatten, eine höhere „emotionale Unbeteiligtheit“ aufwiesen. „Dieses Merkmal beinhaltet Probleme bei der Wahrnehmung von Gefühlen anderer, Beeinträchtigungen bei der Reaktion auf die Not anderer und Störungen was Schuldgefühle bzw. Empathie betrifft.“ Es wird angenommen, daß diese Züge Vorläufer des anti-sozialen Verhaltens sind, das man bei psychopathischen Erwachsenen findet.

Aus der medizinischen Orgonomie wissen wir, daß das von den Autoren beschriebene Syndrom der emotionalen Unbeteiligtheit Folge von Störungen des Mutter-Kind-Augenkontakts ist.

Klinische Erfahrungen mit Patienten in medizinischer Orgontherapie zeigen, daß Störungen im Blickkontakt in diesem frühen Entwicklungsstadium eine der vielen Folgen des okularen Panzers sind, der sich zu dieser Zeit ausbilden kann, und daß sie destruktive Auswirkungen auf das Verhalten und die sozialen Beziehungen nicht nur in der Kindheit, sondern während des gesamten Lebens des Betreffenden haben können.

 

Ebola und ISIS

Nach konventionellem Denken sind Ebola und ISIS vollkommen unterschiedliche pathologische Zustände, die in verschiedenen Bereichen der Natur präsent sind. Obwohl sie in verschiedenen Bereichen am Werk sind, Ebola im biologischen Bereich und ISIS im gesellschaftlichen Bereich, haben sie viel gemeinsam. Sie sind beide äußerst lebensdestruktiv, sie sind hochgradig invasiv, sie sind ansteckend, sie wirken aus dem Verborgenen heraus, ihre Opfer sind höchst anfällig für den Erreger und schließlich ist die einzige Behandlung die Sequestration des Erregers und/oder des Trägers.

Dank der Fortschritte in der Virologie wurde der Erreger, der für Ebola verantwortlich ist, das Ebola-Virus, identifiziert. Von daher wird hoffentlich bald ein Virostatikum verfügbar sein. Leider muß der pathologische Zustand, der für die Krankheit ISIS verantwortlich ist, noch durch das medizinische Establishment identifiziert werden. Da nicht bekannt ist, wie die Krankheit entsteht, gibt es derzeit keine bekannte Behandlung, außer durch die Zerstörung der Organisation. Aber dies wird nicht verhindern, daß sich jederzeit andere ISIS etablieren können.

Das ist so, weil die Krankheit ISIS in jedem Menschen endemisch ist, vor allem in den Horden der entwurzelten, sexuell unterdrückten moslemischen Jugendlichen, die kein anderes Ventil für ihre frustrierten Emotionen haben, als ihren Haß gegen die Welt nach außen zu wenden und unschuldige Menschen zu ermorden.

Die Krankheit ISIS ist nur eine weitere Manifestation eines Zustandes, den Wilhelm Reich als die Emotionelle Pest der Menschheit identifiziert hat. Wie Ebola ist ISIS eine sehr bösartige, invasive Erkrankung, die von infizierten Menschen getragen wird. Wie Ebola muß sie erkannt und als solche angegangen werden, bevor ihr Einhalt geboten werden kann.

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