Die Entwicklung des okularen Panzers bei Säuglingen

In einem Artikel, der in der Oktober-Ausgabe von Biological Psychiatry veröffentlicht wurde, fanden die Forscher heraus, daß Säuglinge, die schlechten Blickkontakt mit der Mutter hatten, eine höhere „emotionale Unbeteiligtheit“ aufwiesen. „Dieses Merkmal beinhaltet Probleme bei der Wahrnehmung von Gefühlen anderer, Beeinträchtigungen bei der Reaktion auf die Not anderer und Störungen was Schuldgefühle bzw. Empathie betrifft.“ Es wird angenommen, daß diese Züge Vorläufer des anti-sozialen Verhaltens sind, das man bei psychopathischen Erwachsenen findet.

Aus der medizinischen Orgonomie wissen wir, daß das von den Autoren beschriebene Syndrom der emotionalen Unbeteiligtheit Folge von Störungen des Mutter-Kind-Augenkontakts ist.

Klinische Erfahrungen mit Patienten in medizinischer Orgontherapie zeigen, daß Störungen im Blickkontakt in diesem frühen Entwicklungsstadium eine der vielen Folgen des okularen Panzers sind, der sich zu dieser Zeit ausbilden kann, und daß sie destruktive Auswirkungen auf das Verhalten und die sozialen Beziehungen nicht nur in der Kindheit, sondern während des gesamten Lebens des Betreffenden haben können.

Advertisements

Schlagwörter: , , , , , , , , ,


%d Bloggern gefällt das: