Archive for Oktober 2015

Die Entartung des genuin Liberalen zum Pseudo-Liberalen/Kommunismus

25. Oktober 2015

Warum sind manche Liberale in der Lage ihre genuin liberale sozio-politische Charakterstruktur aufrechtzuerhalten, während andere ohne Mühe zur politisch extrem Linken wechseln und wie pseudo-liberale kommunistische Charaktere agieren?

Ein Grund dafür ist, daß der liberale Charakter fast ausschließlich in seiner oberflächlichen Schicht lebt. Infolge hat er wenig Kernkontakt und sein Denken ist entweder mechanistisch oder mystisch. Jene Liberale, die mystische Tendenzen in ihrem Denken haben, wechseln leicht zur politischen Linken und stimmen ein ins freiheitskrämerische Mantra vom „Himmel auf Erden“ des Pseudo-Liberalen/Kommunisten. Die Liberalen, die keine mystischen Tendenzen haben, bewahren ihre genuin liberale Identität, unterstützen zwar oft die destruktive Gesellschaftspolitik ihrer Mitstreiter auf der äußersten Linken und stimmen für sie, aber wenn man sie bedrängt, einen rationalen Grund dafür zu nennen, können sie ihr Handeln nicht begründen.

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Die neue Moral

24. Oktober 2015

Die alte Moral der vergangenen autoritären Ära basierte auf der absoluten Unterscheidung zwischen richtig und falsch. Was richtig und was falsch war, galt gleichermaßen für alle. Heute ist diese Moral tot.

In unserer anti-autoritären Gesellschaft trifft das, was für die eine Person richtig oder falsch ist, nicht unbedingt auf eine andere zu. Dies ist die neue, relative Moral und sie gilt vor allem in der politischen Arena. Aufgrund der daraus resultierenden Verschiebung des politischen Mainstream nach links von der Mitte wird die Öffentlichkeit von den Medien glauben gemacht, daß das, was für jemanden auf der politischen Linken richtig oder falsch ist, nicht für jemanden auf der politischen Rechten gilt. Dementsprechend werden politische Persönlichkeiten auf der linken Seite, wie Barack Obama oder Hillary Clinton, als die „guten Anti-Autoritären“ hingestellt. Sie können nichts falsch machen. Umgekehrt werden die auf der Rechten als die „bösen Autoritären“ gezeichnet. Sie können nichts richtig machen.

Ein Beispiel dafür ist die günstige Reaktion der Öffentlichkeit auf Clintons Ausflüchte und Lügen, wenn sie durch den Congress über ihre E-Mails als Außenministerin im Anschluß an den Angriff auf das amerikanische Konsulat in Bengasi befragt wird. Vier Amerikaner, darunter der Botschafter in Libyen, werden von arabischen Terroristen ermordet, aber ihre Umfragen gehen nach oben.