Emotional kranke Menschen, nicht Waffen, töten Menschen

Die Fokussierung auf Waffen als Grund, warum Menschen töten, ist eine Manifestation des gepanzerten menschlichen Denkens, ein weiteres Symptom der Emotionellen Pest. Die Konzentration auf Waffen ist eine politisch begründete Ausflucht, die die Menschen daran hindert zu sehen, was um sie herum geschieht. Der Prozeß, in dem ein Mensch zu einem sozial destruktiven Erwachsenen wird, beginnt bereits in der Entwicklungsphase, in der Kindheit. Das hat nichts mit Politik zu tun.

Es braucht Eltern, die ihre Kinder in einer emotional kontaktfreudigen, gesunden Art und Weise erziehen, die verhindert, daß in den Kindern sich Panzerung entwickelt, die dann, wenn sie erwachsen sind, viele sozial zerstörerische Folgen zeitigt. Ohne die Anwendung des heute verfügbaren Wissens auf die gesamte Gesellschaft wird die kindliche Entwicklung weiterhin in unterschiedlichem Maße gestört sein und einige Kinder werden in der einen oder anderen Form zu sozial destruktivem Verhalten neigen. Da es sich um ein bio-soziales und nicht um ein politisches Problem handelt, ist die Kenntnis des emotionalen Lebens des Menschen und der gesunden und pathologischen Entwicklung von wesentlicher Bedeutung.

Bei Amokläufen mit Schußwaffen sendet der Schütze oft Warnzeichen aus, die der Welt zeigen, daß etwas Zerstörerisches in Anzug ist. Es ist ihr verzweifelter, psychotischer Versuch, den emotionalen Kontakt zur realen Welt aufrechtzuerhalten. Aufgrund der Ahnungslosigkeit der Öffentlichkeit stoßen diese Zeichen auf taube Ohren, bis das drohende tragische Ereignis tatsächlich eintritt.

In der vergangenen autoritären Ära war das noch anders. Emotional verkrüppelte, dysfunktionale Menschen wurden in der Regel als psychisch krank erkannt und konnten in psychiatrischen Kliniken verantwortungsvoll behandelt werden.

Dank des antiautoritären Wandels der Gesellschaft, der Popularisierung von Psychopharmaka, und des heutigen gesellschaftlichen Mantras „Freiheit für alle“ bei der Regelung des sozialen Miteinanders, gibt es keine Einrichtungen mehr für die Betreuung dieses schwer gestörten Teils der Bevölkerung.

Gesetzgebung zur Waffenkontrolle ist einfach eine fehlgeleitete politische Lösung. Sie ist ein Ausweichmanöver und ein weiteres, unerkanntes Symptom für die Einmischung der emotional gepanzerten Politiker in das öffentliche Leben zum Erhalt ihrer politischen Macht.

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