Der Einzug der Emotionellen Pest in die frühkindliche Entwicklung

Vor der Transformation der westlichen Gesellschaft vom autoritären zum antiautoritären System befand sich die Wissenschaft von der frühkindlichen Entwicklung auf einem natürlichen Entwicklungspfad, der mit den Beiträgen von Freud und Reich einherging. Damals war es den Autoritäten in der Psychiatrie möglich, zwischen allgemein gesundem und krankem emotionalem Verhalten zu unterscheiden.

Mit der Transformation wurde dieses Wissen zusammen mit der individuellen Autorität völlig aufgegeben. Was heute als gesunde, natürliche kindliche Entwicklung gilt, liegt im Ermessen eines jeden selbsternannten Experten auf diesem Gebiet. Infolgedessen werden alle Formen des kindlichen und jugendlichen Verhaltens, egal wie pathologisch sie sind, als „normal“ angesehen, als unerkannte Symptome der Emotionellen Pest, die an die soziale Oberfläche dringt und in der heutigen antiautoritären Gesellschaft sozialen Schaden anrichtet. Indem sie Verwirrung stiftet, beseitigt die Pest vor den Augen aller die Maßstäbe für gesundes und pathologisches menschliches Verhalten. Ihr Ziel ist es, die bestehende Gesellschaftsordnung zu zerstören und sie durch ihre eigene Ideologie zu ersetzen. Beispiele dafür sind die Legitimierung von Homosexualität, Transgenderismus und anderen Formen pathologischen menschlichen Verhaltens als natürliche Formen gesunden Sozialverhaltens. Die Funktion der Pest besteht darin, die Kontrolle über das gesellschaftliche Leben zu erlangen.

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