Archive for the ‘medizinische Orgonomie’ Category

Das Eindringen der Emotionellen Pest in die Psychiatrie

11. Oktober 2020

Die heutige Degradierung der psychiatrischen Praxis ist eine weitere zerstörerische Folge der Emotionellen Pest, die mit Freuds Widerstand gegen Reichs Versuch begann, seine psychoanalytischen Theorien über die Libido und die Neurose auf den sozialen Bereich auszudehnen. Diese Kluft zwischen ihnen beendete Reichs Verbindung mit der psychoanalytischen Bewegung und führte zur Weiterführung von Reichs Werk hinein in die Soziologie (Massenpsychologie des Faschismus) und in die Biologie mit der Entdeckung der biologischen Orgonenergie.

Da es keine naturwissenschaftliche Grundlage für sie gab, wurde die Psychoanalyse anfällig für Angriffe durch die Emotionelle Pest. In den 1960er Jahren wurde Freuds funktionelles Verständnis psychiatrischer Störungen über Bord geworfen und das gesamte Fachgebiet der Psychiatrie in ein mechanistisches, medikamentenorientiertes Therapiesystem umgewandelt. Heute ist bei der psychiatrischen Behandlung lediglich ein symptombasiertes Diagnosesystem (DSM [entspricht dem europäischen ICD-10-System]) notwendig, um den Zustand des Patienten einzuordenen und die richtige Menge des für die gegebene psychiatrische Störung benötigte Medikament zu verabreichen.

Infolge haben die Psychiater die Verantwortung für die Gesundheit des Patienten den Laien überlassen. Um die Funktion zu verstehen, die Laien auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit haben können, ist die Existenz der sozialen Orgonomie und die Unterscheidung zwischen dem individuellen und dem sozialen Bereich der menschlichen Krankheit notwendig. Nichtmediziner können für die Ausübung der sozialen Orgonomie ausgebildet werden, die sich mit den Problemen des Individuums im sozialen Bereich befaßt, aber sie können sich nicht für die Ausübung der Psychiatrie qualifizieren, die im biologischen Bereich liegt.

Nach einem Artikel im Wall Street Journal (5. Oktober 2020) „werden mehr Laien zu Therapeuten“ … während … „mehr Menschen psychische Hilfe suchen“. Das Antioch College, zum Beispiel, hatte einen 200%igen Anstieg der Bewerber bei seinem Programm für klinische Psychologie.

Die qualitative Komponente der psychiatrischen Behandlung wurde Laientherapeuten überlassen, die wenig oder gar kein Verständnis für die bio-emotionale Basis psychiatrischer Erkrankungen haben. Sie sind einfach nicht mit den notwendigen medizinischen Kenntnissen und Erfahrungen für ihre Arbeit ausgestattet. Diese Situation ist eine weitere Folge der Emotionellen Pest.

Laien zu erlauben, psychiatrische Probleme, die im medizinischen Bereich liegen, zu behandeln, ist eine weitere destruktive Folge der antiautoritären Transformation der Gesellschaft, die alle Formen sozialer Autorität zerstört, nicht nur die des Psychiaters.

Das American College of Orgonomy bietet derzeit qualifizierten Kandidaten, interessierten Ärzten und Nichtmedizinern, die notwendige Ausbildung in der Praxis der medizinischen Orgonomie und der sozialen Orgonomie an.

Das Eindringen der Emotionellen Pest und die Zerstörung der medizinischen Praxis

28. April 2020

Dies sind die zu unternehmenden Schritte:

  1. In der Psychiatrie den Ruf ihres Standartenträgers Sigmund Freud zerstören und den Kontakt zwischen Arzt und Patient, das Arzt-Patient-Verhältnis, beseitigen. Ersetze ihn durch psychopharmakologische Wirkstoffe als Behandlung der Wahl.
  2. In der Medizin eliminiere den Kontakt zwischen Arzt und Patient und ersetze ihn durch geistlose, roboterhaft ausgebildete „Spezialisten“, die für die Pflege und das Leben der Patienten verantwortlich sind.

Mit einem Schlag, indem sie dem Arzt die Möglichkeit nimmt, Kontakt zu seinen Patienten zu haben, zerstört die Emotionelle Pest, die in kranken Menschen operiert, das Leben der Ärzteschaft, und zu allem Überfluß sind sowohl die Masse der Patienten als auch die Mediziner zu ahnungslos, um das Zerstörungswerk zu erkennen, das sich abspielt.

Warum beschäftigen sich Psychiater nicht mehr mit Emotionen?

5. Februar 2020

Die Emotionelle Pest der Menschheit hat den Psychiater und die psychiatrische Profession im Würgegriff. Die Behandlung durch den Psychiater ist heute völlig mechanistisch. Er interessiert sich nicht mehr für die emotionalen Probleme des Patienten. Sein Fokus liegt ausschließlich auf den quantitativen Eigenschaften der Symptome des Patienten, und „Medikamente der Wahl“ werden „maßgeschneidert“, um diese zu beseitigen. Da emotionale Symptome qualitative Eigenschaften sind, können sie nicht gemessen werden und werden deshalb vom Psychiater bei Anamnese und Behandlung ignoriert.

Die mechanistische Herangehensweise des Psychiaters geht einher mit dem Bedürfnis des typischerweise ahnungslosen Patienten, der mystisch konditioniert ist, nach dem Allheilmittel zu suchen, das in der „richtigen Pille“ enthalten ist. Diese Allianz des mechanistischen Psychiaters mit dem mystischen Patienten stellt eine Barriere und Sackgasse für die psychiatrische Profession dar. Es ist eine weitere Manifestation der Emotionellen Pest im Alltag der Menschen. Zur Behandlung der emotionalen Komponente der Erkrankung des Patienten wird dieser an einen mystisch orientierten Laienpsychologen oder Sozialarbeiter verwiesen, um die Gleichung der pestilenten Unternehmung zu vervollständigen.

Aus funktioneller Sicht sind Quantität und Qualität Eigenschaften der biologischen Orgonenergie des Patienten. Sie sind zwei Komponenten des emotionalen Lebens des Patienten. Der medizinische Orgonom ist darin geschult, beide Komponenten in der Therapie der emotionalen Störung des Patienten zu behandeln, häufig ohne Medikamente, wobei der funktionelle Ansatz der medizinischen Orgontherapie verwendet wird.

Die Destruktivität des mechanistisch-mystischen Denkens in der Psychiatrie

16. September 2019

Im Leitartikel des Feuilleton-Teils des Wall Street Journal vom 14./15. September, „Will Your Uploaded Mind Still Be You?“, vergleicht der Autor, ein Professor für Psychologie und Neurowissenschaften an der Princeton University, im Namen der Naturwissenschaft Psychiatrie die Arbeit des Gehirns mit der Funktionsweise eines mechanischen Computers. Er postuliert, daß strukturelle Ursachen im Gehirn ausreichen, um biologische Funktionen zu erklären, und setzt die Struktur des Gehirns dem menschlichen Geist (eine psychische Funktion) gleich. Als Neurowissenschaftler ist er davon überzeugt, daß das Gehirn mit einem Computer vergleichbar ist und daß „Mind Uploading“ (Hochladen des Geistes), „das Bewahren des Bewußtseins eines Menschen in einem digitalen Leben nach dem Tod“, eines Tages stattfinden wird, weil „es keine Gesetze der Physik gibt, die dem im Wege stehen“. Es hängt nur von einer Technologie ab, die noch nicht erfunden wurde.

Dies ist ein Beispiel dafür, wie der mechanistisch orientierte Wissenschaftler auf mystisches Denken zurückgreift, um seine vorgeformte mechanische Hypothese zu stützen, die einer Erklärung bedarf: Die Neuronen des Gehirns sind „Ersatzteile“, die immer wieder verwendet werden, um „Komplexität zu erzeugen“, „Informationen“ fließen durch „riesige Verbundnetze in komplexen und unvorhersehbaren Mustern, die [irgendwie] den Geist erschaffen“ (Hervorhebungen hinzugefügt).

Der Fehler, mechanistisch-mystisches Denken auf biologische Funktionen anzuwenden, ist in der Psychiatrie seit Jahrhunderten ein Stolperstein. Es wird so lange dauern, bis der Mensch in der Lage ist, funktionell zu denken. Der Fehler besteht in der Annahme, daß die Struktur des Gehirns seine biologische Funktion bestimmt. In der Tat ist das Gegenteil der Fall: die biologische Funktion bestimmt die Organisation des Gehirns. Die Beharrlichkeit dieser irrtümlichen Idee führt dazu, daß Wissenschaftler keine Ahnung haben, daß ihre gepanzerte Denkweise selbst eine Sackgasse ist. Das neueste Beispiel für dieses mechanische Denken ist, daß die Funktionsweise des Gehirns mit der Arbeitsweise eines maschinenähnlichen Computers verglichen wird.

Gepanzerte Menschen werden alles tun, um sich davor zu schützen, ihre biologischen Wurzeln emotional zu erfahren, wobei sie sogar so weit gehen, sich mit Robotern zu identifizieren. Die zerstörerischen Folgen einer Reduzierung des menschlichen Lebens auf eine Maschine bleiben völlig unbemerkt.

Die Politik der Homosexualität

1. September 2019

Nicht nur, daß die Funktion der genitalen Heterosexualität durch eine soziale Gleichstellung mit der Homosexualität minimiert wird, vielmehr besteht der nächste Schritt im Zerfallsprozeß darin, die emotionale und biologische Bedeutung der genitalen Heterosexualität vollständig zu beseitigen, indem versucht wird wissenschaftlich nachzuweisen, daß Homosexualität biologisch festgelegt ist.

Diese Versuche waren erfolglos. Unter Berücksichtigung aller genetischen Marker, die eine Rolle bei der Homosexualität spielen könnten, stellte ein internationales Forscherteam fest, daß genetische Variationen für bis zu 8% bis 25% gleichgeschlechtlichen Verhaltens in der untersuchten Population verantwortlich sein könnten. Wenn alle Marker zusammengefaßt wurden, um einen Prozentwert für eine einzelne Person zu erhalten, lag die genetische Variation unter 1%, sodaß es praktisch unmöglich ist, die sexuelle Orientierung einer Person anhand ihres Genoms vorherzusagen.

Studien wie diese reichen jedoch nicht aus, um einige Menschen davon zu überzeugen, daß Homosexualität nichts mit einer genetischen Veranlagung zu tun hat, da sie eine ideologische Veranlagung haben, etwas anderes zu glauben. Ob es dir gefällt oder nicht, die unausweichliche Schlußfolgerung lautet, daß der einzige heute bekannte Faktor, der Homosexualität bestimmt, die Umwelt ist.

Der Verfall des Kontakts in der Ärzteschaft

20. August 2019

Ich habe 1959, also während der autoritären Ära, mein Medizinstudium abgeschlossen. Zu dieser Zeit hatte jeder junge Arzt eine „Arzttasche“ mit allen möglichen medizinischen Utensilien wie Stethoskop, Ophthalmoskop, Zungenspatel usw., da zu dieser Zeit Hausbesuche für Ärzte üblich waren. Sechzig Jahre später, in der heutigen antiautoritären Gesellschaft, ist es fast unmöglich, daß jemand einen Termin bei einem Arzt erhält, geschweige denn einen Rückruf von ihm.

Wie kam es zu dieser Veränderung? Medizinstudenten lernen heute schon zu Beginn ihrer medizinischen Ausbildung, den Patienten als eine Maschine zu betrachten, die aus einzelnen Organsystemen, Organen usw. besteht. Indem sie sich ausschließlich auf den zerbrochenen Teil der „Maschine“ (die „Krankheit“) konzentrieren, verlieren sie den Kontakt mit dem Menschen, der das Leiden hat. Ihre mechanistische Ausbildung führt dazu, daß sie zum Opfer jener Großunternehmen werden, die in die Ausübung der Medizin einsteigen, diese Ärzte einstellen und von ihnen dann erwarten, daß sie nach den zeitsparenden, quantitativen Regeln der Geschäftswelt Medizin praktizieren. Dies entspricht paßgenau der mechanistischen Ausbildung des Arztes.

Die Übernahme der Ausübung der Medizin durch die Konzerne ist ein Beispiel für das Eindringen des Sozialismus, eines Sozialismus durch Großunternehmen, in die Ausübung der Medizin. Was verlorengeht, ist die Autorität des Arztes Medizin zu praktizieren, wie er es möchte, sowie die Qualität der Arzt-Patient-Beziehung. Was gewonnen wird, ist eine Schicht sozialen Panzers, die vorschreibt, wie Medizin praktiziert werden muß.

Das letzte Stadium der Zerstörung der Psychiatrie: Beseitige die Diagnose

6. August 2019

Das einst hochangesehene Fachgebiet der Psychiatrie wird in Amerika durch die Emotionelle Pest in folgenden Phasen zerstört:

Stadium 1: Es begann mit der Zerstörung von Sigmund Freuds Ruf als psychiatrischer Pionier. Ganze Bücher wurden in den 1960er Jahren geschrieben, um seine klinischen Entdeckungen zu diskreditieren.

Stufe 2: Nun war es möglich, seine psychologischen Theorien über die Libido und die Bedeutung der psychosexuellen Faktoren für die emotionale Entwicklung des Menschen abzulehnen.

Stufe 3: Diese wichtigen Theorien wurden durch Diagnosehandbücher wie das Diagnostic Statistical Manual (DSM) der American Psychiatric Association ersetzt. Es handelte sich um scheinbar objektive Versuche, Psychiatern eine gemeinsame Diagnosesprache zu bieten, die sich ausschließlich an den Symptomen des Patienten orientiert.

Stadium 4: Das symptombasierte System konnte nicht funktionieren, da jedes Symptom zu einer beliebigen Diagnosekategorie gehören kann. Es wurde dem psychiatrischen Forscher nunmehr jedoch möglich zu erklären, daß das DSM-System „wissenschaftlich bedeutungslos“ sei, und den Psychotherapeuten zu empfehlen, „über die Diagnose hinaus zu denken und andere Erklärungen für psychische Belastungen wie Traumata und andere nachteilige Erfahrungen in Betracht zu ziehen“. Diese vagen Empfehlungen zum Verständnis psychiatrischer Störungen reichten aus, um ihre Nutzlosigkeit zu offenbaren. Es war der letzte Schritt in der Ablehnung der Psychiatrie als legitime medizinische Disziplin.

Das Erkennen der Bedeutung emotionaler Störungen für die psychosexuelle Entwicklung ist die einzige Möglichkeit, über ein legitimes psychiatrisches Diagnosesystem zu verfügen. Das Ergebnis der Ablehnung der entscheidenden Bedeutung dieser psychosexuellen Faktoren ist, daß der Psychiater in einer Grauzone bleibt. Da es keinen Rahmen für das körperliche Verständnis der Pathologie des Patienten gibt, ist die Wissenschaft der Psychiatrie praktisch ausgestorben.

Sollte Marihuana legalisiert werden?

13. August 2017

Um bewerten zu können, ob Marihuana einen zerstörerischen Einfluß auf das menschliche Leben hat, ist ein bio-psychiatrisches Verständnis der Unterscheidung zwischen Emotionen und Sensationen und der Wirkung der Droge auf sie vonnöten. Marihuana blockiert selektiv die Wahrnehmung von Emotionen, aber nicht die Wahrnehmung von Sensationen. Auf diese Weise versetzt die Droge den Konsumenten in einen chronischen Zustand der emotionalen Ahnungslosigkeit. Infolgedessen ist der Konsument vom Erleben von Angst und anderen schmerzlich störenden Emotionen entlastet. Diese selektive betäubende Wirkung auf die Emotionen verursacht das populäre Mißverständnis, daß Marihuana nur eine Freizeitdroge ist und nicht gesundheitsschädlich. In der Tat hat es die Wirkung, das emotionale Leben des Konsumenten zu beseitigen, weshalb es so zerstörerisch ist für das menschliche Leben.

Der Mythos, Marihuana sei harmlos, verkennt die zugrundeliegenden emotionalen und gesellschaftlichen Konsequenzen der universellen Störung der menschlichen Sexualität; den Konflikt, der sich aus dem sexuellen Drang der Jugendlichen ergibt, der auf ihren Panzer in der heutigen anti-autoritären Gesellschaftsordnung trifft. Der Konflikt führt zu der weitverbreiteten sexuellen Unzufriedenheit und zu sozialen Störungen, die uns bei Menschen heute immer mehr entgegentreten. Das ist der Grund, warum sie auf Drogen wie Marihuana zurückgreifen.

Angesichts dessen, kombiniert mit den in der Welt weitverbreiteten öffentlichen Fehlinformationen über die Sexualfunktion selbst, ist es heutezutage für jeden jungen Menschen unmöglich, echte Orientierung über die sexuellen Probleme in seinem persönlichen Leben zu finden. Diese weitverbreitete Unwissenheit seitens der breiten Öffentlichkeit verschärft das sexuell bedingte Elend der Menschen und trägt dazu bei, daß sie ihre eigenen Wege suchen, um ihr Leiden zu lindern. Durch die Dämpfung von Emotionen, setzt Marihuana dem sexuellen Elend des Konsumenten ein Ende und bietet ihm ein Ersatzleben, das frei ist von emotionalem Schmerz. Aber die Droge macht dies zu dem Preis, daß sie den Betroffenen vom emotionalen Kontakt mit seinem biologischen Kern abschneidet. Dieses Problem ist der zugrundeliegende, unausgesprochene Grund, warum ein großes Segment der Öffentlichkeit und der Gesetzgeber die Legalisierung von Marihuana voranbringt. Es ist eine Manifestation der Emotionellen Pest.

Ausweichen vor und Unwissenheit über den sexuellen Hintergrund der Probleme, die mit Marihuana und anderen Drogen verbunden sind, hält die Menschen davon ab, sie effektiv anzugehen. Das macht Marihuana zu einem politischen Nebenschauplatz – ein weiteres Symptom der Emotionellen Pest.

Die Verschärfung des Marihuana-Problems ist eine weitere Manifestation unserer anti-autoritären Gesellschaftsordnung. Die Droge versetzt den Benutzer in einen Zustand der emotionalen Ahnungslosigkeit in seinen Beziehungen mit wichtigen Menschen in seinem Leben einschließlich jenen, die eine Autoritätsstellung innehaben. Es versetzt den Konsumenten in einen angstfreien Zustand von Lockerheit, Selbstzufriedenheit und macht ihn schutzlos, wenn es zu gefährlichen Situationen kommt. Abgeschnitten von seinen Emotionen und ahnungslos über die vielen zerstörerischen Ereignisse, die sich um ihn herum zutragen, bleibt er im Überlebenskampf der Gnade seines Intellekts ausgeliefert.

Um die Verwirrung zu verschärfen, werden die stark zerstörerischen medizinischen und psychiatrischen Nebenwirkungen der Droge von der Öffentlichkeit und den Medien ständig ignoriert.

Die Kräfte der Emotionellen Pest agitieren aktiv für die Legalisierung dieser hochzerstörerischen Substanz, damit sie der Öffentlichkeit leicht zugänglich ist. Ein todsicheres Indiz dafür, daß die Emotionelle Pest in dieser Schlacht um die Legalisierung von Marihuana operiert, ist damit gegeben, daß „du verdammt bist, wenn du dagegen bist und du verdammt bist, wenn du dafür bist“. Egal welche Entscheidung über das Marihuana-Problem getroffen wird, man fühlt sich mattgesetzt. Wenn die Droge nicht legalisiert wird, wird ein riesiger Schwarzmarkt mit allen möglichen sozialen und kriminellen Konsequenzen geschaffen. Wenn sie legalisiert wird, wird die Botschaft vermittelt, daß sie harmlos ist und auf dem freien Markt zur Verfügung gestellt werden sollte. Beim ersten Kurs funktioniert die Gesellschaft autoritär, was zu einer vorhersehbaren Rebellion der linksindoktrinierten Jugend führt. Beim letzteren Kurs funktioniert die Gesellschaft in einer anti-autoritären Weise und vernachlässigt die rationale Führung und Erziehung, die die Menschen dringend über die Schädlichkeit dieser Substanz benötigen.

Was ist emotionale Gesundheit?

28. Juni 2016

Weil die Menschen im Wesentlichen ahnungslos sind, was emotionale Gesundheit ausmacht, ist eine Klarstellung erforderlich. Die folgende Charakterisierung von Emotionen und emotionaler Gesundheit erfolgt aus medizinisch-psychiatrischer Sicht:

Was sind Emotionen?

Emotionen sind die Wahrnehmung bioenergetischer Erregung, die sich radial (hinein und hinaus) im Organismus bewegt. Es gibt fünf Grundemotionen: Liebe, Angst, Wut, Traurigkeit und Sehnsucht.

Was ist emotionale Gesundheit?

Bei einem gesunden Menschen bewegt sich die emotionale Energie frei im Organismus. Der Energieanstieg über einen bestimmten Punkt hinaus (dem Erstrahlungspunkt) führt zu sexueller Erregung und dem Drang die überschüssige Energie im genitalen Orgasmus zu entladen. Dazu fähig zu sein, ist das Kriterium der emotionalen Gesundheit.

Was ist emotionale Krankheit?

Bei einer nicht gesunden Person wird die Bewegung der biologischen Energie durch emotionale Blockaden bzw. durch den Panzer behindert. Da die Kapazität für eine vollständige orgastische Entladung gestört ist, führt die Restenergie zu den Symptomen der emotionalen Krankheit.

Was sind emotionale Blockaden bzw. der Panzer?

Emotionale Blockaden sind eine Immobilisierung der biologischen Energie (Stauung) in verschiedenen Körperorganen. Sie wird größtenteils gehalten in der Muskulatur (Muskelpanzer) und im Charakter des Individuums (Charakterpanzer).

Wie werden die emotionalen Blockaden bzw. der Panzer erkannt?

Häufige Äußerungsformen sind Störungen im Denken und in den Emotionen und Symptome wie Depression, Angst, etc., die der Psychiatrie wohlbekannt sind.

Was sind die Auswirkungen dieser emotionalen Blockaden?

Emotionale Blockaden führen zu sexuellen Störungen und anderen psychiatrischen Symptomen sowie jeder Art von pathologischem sozialen Verhalten und Denken.

Sind diese emotionale Blockaden verantwortlich für die politischen Konflikte zwischen der politischen Linken und der Rechten?
Ja. Sie sind sowohl für individuelle Probleme verantwortlich als auch für gesellschaftlich bedingte Probleme.

Was ist der Ursprung dieser emotionalen Blockaden?

Emotionale Blockaden bzw. der Panzer bilden sich während der Zeit, in der sich das Individuum entwickelt, d.h. zwischen der Geburt und etwa fünf Jahren oder später.

Wie kommt es zu emotionalen Blockaden?

Sie sind das Ergebnis von lebensverneinenden, sozial destruktiven Einflüssen auf die emotionale Entwicklung eines kleinen Kindes.

Können die emotionalen Blockaden der Menschen entfernt werden?

Dies kann durch medizinische Orgonomen durchgeführt werden, das sind Ärzte, die vom American College of Orgonomy geschult wurden. Es kann auch durch soziale Orgonomen durchgeführt werden, Fachkräfte im Sozialbereich, die in der sozialen Orgonomie geschult sind. Es bedarf vieler Jahre der Ausbildung durch das College, damit ein Arzt oder ein Sozialarbeiter qualifiziert ist in diesen Disziplinen verantwortungsvoll zu arbeiten.

Wie unterscheidet sich die medizinische und die soziale Orgonomie von anderen Therapien?

Sie basieren auf den drei psychiatrischen Entdeckungen von Dr. med. Wilhelm Reich: 1. die biologische Energie, die den Lebensfunktionen zugrundeliegt und die er Orgon nannte; 2. der Panzer, der ihre Bewegung stört; 3. die Orgasmusfunktion, die sie regelt. Zusätzlich basiert die Therapie auf der Fähigkeit des Therapeuten funktionell zu denken, nicht mechanistisch oder mystisch.

Und was Donald Trump betrifft

18. Februar 2016

Der individuelle und der sozio-politische Charakter stellen die wichtigsten Determinanten des individuellen Denkens und Verhaltens dar, auch bei Politikern. Ist beispielsweise Präsidentschaftskandidat Donald Trump einfach ein durchtriebener und manipulierender Rüpel, der sich im Griff hat, was seine präsidentiellen Ambitionen betrifft, oder ist er nur ein unberechenbarer Wichtigtuer? Diese Unterscheidung hängt davon ab, ob er einfach ein phallisch-narzißtischer Charakter mit einem oralen unbefriedigten Block ist oder ein manisch-depressiver („bipolarer“) Charakter.

Im ersten Fall wäre seine Urteilskraft intakt und würde sich nicht nachteilig auf seine Aufgaben als Präsident auswirken. Im zweiten Fall wäre er eine Katastrophe. Wir müssen mehr über seine Entscheidungsprozesse wissen, um seine Kapazität für ein gutes Urteilsvermögen bestimmen zu können.

Das Herausnehmen der Psyche aus der Psychiatrie

27. Januar 2016

Der folgende Text ist ein Auszug aus meinem demnächst erscheinenden Buch Clueless:

In der Vergangenheit waren Psychiater Ärzte, die mit den psychischen und den körperlichen Funktionen des Patienten umgingen. Heute beschäftigen sich Psychiater ausschließlich mit den Symptomen des Patienten, indem sie Medikamente verschreiben. Für sie fällt die Psyche des Patienten nicht in ihr medizinisches Fachgebiet.

Dem gegenwärtigen psychiatrischen Denken zufolge, ist die Quelle der psychischen Erkrankung des Patienten, wie sie durch das gängige diagnostische Manual definiert wird, in einer lokalisierten Pathologie im Gehirn zu finden. Das ist mechanistisches Denken und ein Rückfall in das 19. Jahrhundert, als allgemein geglaubt wurde, daß jeder gegebene Teil des Gehirns Zentrum für ein festumrissenes psychisches Vermögen sei, etwa logisches Denken, Empathie, usw. Die Psyche wurde mit dem menschlichen Gehirn gleichgesetzt.

Diese Rückkehr zu einer veralteten Ansicht der Psyche vollzog sich in drei Stufen. Zunächst mußten Freuds auf Psychologie gründende Ideen über Sexualität (die Libido-Theorie) von der Mainstream-Psychiatrie zurückgewiesen werden. Danach konnte die Quelle der psychiatrischen Erkrankung mit der Vorstellung einer Lokalisierung im Gehirn ersetzt werden. Und schließlich konnte auf mystisch Weise geschlußfolgert werden, daß für jede psychiatrische Störung Medikamente mit Zielrichtung Gehirn irgendwie „maßgeschneidert“ werden könnten.