Posts Tagged ‘amerikanische Gesellschaft’

Das Amtsenthebungsverfahren ist tot

25. Januar 2020

Das Amtsenthebungsverfahren konnte in der Vergangenheit legitim existieren, da das Zweiparteiensystem in Amerika funktionierte. Das Zweiparteiensystem bestand zu ungefähr gleichen Teilen aus Liberalen und Konservativen sowohl in der Democratic Party als auch in der Republican Party, und ihre Mitglieder waren stark proamerikanisch. Das funktionelle politische Verhältnis der Mitglieder beider Parteien zueinander war zu dieser Zeit eines des sich wechselseitig anziehenden Gegensatzes. Unter diesen Bedingungen konnten die Mitglieder der beiden Parteien im besten Interesse Amerikas zusammenarbeiten.

Mit der antiautoritären Umwandlung der amerikanischen Gesellschaft und der Verlagerung des Zentrums nach links in der amerikanischen Politik, änderte sich das Verhältnis des Zweiparteiensystems und wurde zu einem des antagonistischen Gegensatzes. Mitglieder der beiden Parteien konnten nicht zusammenarbeiten. Dies war darauf zurückzuführen, daß die Democratic Party mit linken Ideologen gespickt war und unter deren Kontrolle stand. Ihre antiamerikanische Agenda für diese Partei bestand darin, die amerikanische Nation auf jede erdenkliche Weise zu zerstören. Beispielsweise hat das gegen Präsident Trump eingeleitete Amtsenthebungsverfahren nichts mit strafrechtlichen Anklagen zu tun. Diese werden zusammengestellt und in der Hoffnung vorgebracht, daß die Öffentlichkeit früher oder später von ihnen überzeugt ist. Je länger sie ihre falschen Anschuldigungen in den Medien am Leben erhalten und je länger sie sie wiederholen können, desto besser sind die Chancen, daß es ihnen gelingt, das amerikanische Regierungssystem zu zerstören.

Selbst wenn es diesen linksradikalen Charakteren der Emotionellen Pest heute nicht gelingen sollte, Amerika zu zerstören, werden ihre Chancen für eine neue tragische kommunistische Machtübernahme in der Zukunft größer sein, da sich der Befall mit der Emotionellen Pest in der Nation weiter ausgebreitet hat.

Die Amtsenthebung: Ein weiteres Symptom der Emotionellen Pest

16. Januar 2020

Die antiautoritäre Transformation der amerikanischen Gesellschaft, die ungefähr 1960 begann, war das Ergebnis der Verlagerung des politischen Mainstreams nach links. Dies war der Zeitpunkt, an dem der Congress von der Emotionellen Pest in Form von linksradikalen Politikern heimgesucht wurde, die in die Democratic Party eindrangen. Dies löste die Polarisierung in Links und Rechts aus, die wir heute bei den politischen Kräften im Congress sehen.

Zu dieser Zeit änderte sich die Dynamik der politischen Beziehungen zwischen Mitgliedern der Democratic Party und der Republican Party von einer des sich wechselseitig anziehenden Gegensatzes zu einer des antagonistischen Gegensatzes. Die gegnerischen politischen Kräfte der Parteien waren nicht mehr in der Lage, zusammenzuarbeiten, um Probleme zu lösen, mit denen ihr Land konfrontiert war, wie sie es in der Vergangenheit getan hatten. Jetzt wurde ihre Beziehung zu einem politischen Kampf zwischen ihnen, die sie jeweils um ihr eigenes Überleben kämpften. Das Zwei-Parteien-System der Vergangenheit war vorbei.

Dies ist der Hintergrund des derzeitigen politischen Verfahrens der politischen Linken, die eine Amtsenthebungsanklage gegen Präsident Trump erhebt. Da die Anschuldigungen nur fiktiv und ideologisch sind, sind sie Symptome der Emotionellen Pest. Die treibende Kraft dahinter ist unheilvoller, als nur den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu zerstören. Es geht darum, das gesamte Fundament des amerikanischen Regierungssystems zu untergraben und den Weg für eine zentralisierte Diktatur nach sowjetischem Vorbild zu bereiten.

Die politische Bewegung nahm in den 60er Jahren zunächst in der destruktiven sekundären Schicht linker Extremisten innerhalb des Congress und deren linken Kohorten von außerhalb der Regierung ihren Anfang. Heute versucht die Pest, die Früchte ihrer jahrzehntelangen Bemühungen zu ernten. Sie werden nicht aufhören, bis ihr politisches Unheil erkannt und ausgemerzt worden ist.

Die soziale Eindringfähigkeit der antiautoritären Transformation

26. Oktober 2019

Mit dem Zerfall der autoritären Familie, angeführt vom Angriff der äußersten Linken auf die Autorität des Vaters im Familienleben, ging die Invasivität der Emotionellen Pest einher, die in der amerikanischen Gesellschaft heute so weitverbreitet und unerbittlich ist. wie sie unerkannt bleibt. Hier die destruktiveren sozialen Folgen der antiautoritären Transformation:

  1. Der Niedergang des Patriotismus bei jungen Menschen. Laut einer Gallup-Umfrage, die kurz vor dem 4. Juli dieses Jahres veröffentlicht wurde, war der Anteil der Befragten, die sich als Amerikaner „extrem stolz“ fühlten, der niedrigste in der 18-jährigen Geschichte der Umfrage – nur 47%, im Vergleich zu 70% im Jahr 2003. Die Umfrage ergab, daß „je jünger man ist, desto unwahrscheinlicher ist es, daß man sagt, Patriotismus sei ein ‚sehr wichtiger‘ Wert“.
    Aus biopsychiatrischer Sicht leben junge Menschen, die nicht in Kontakt mit der glücklichen Fügung sind, in Amerika zu leben, und dafür dankbar sind, und die nicht stolz darauf sind, Amerikaner zu sein, in einem besorgniserregenden Zustand der Ahnungslosigkeit. Sie haben wenig oder gar keinen emotionalen Kontakt zu ihrem biologischen Kern. Die große Gefahr für alle Amerikaner besteht darin, daß die Unfähigkeit dieser Jugendlichen, Dankbarkeit zu empfinden, sie unfähig macht, die Freiheit zu verteidigen, so zu leben, wie sie wollen, sollte die Bedrohung für Amerika jemals real werden.
  2. Der Anstieg der Selbstmordrate bei jungen Menschen. Die Selbstmordrate unter jungen Menschen im Alter von 10 bis 14 Jahren ist laut dem Bericht des Centers for Disease Control and Prevention zwischen 2007 und 2014 um 56% gestiegen. Seit 2007 sind die Selbstmordraten im folgenden Jahrzehnt in allen Altersgruppen und ethnischen Gruppen gestiegen.
    Kinder- und Jugendpsychiater können den Grund für die steigende Selbstmordrate nicht genau angeben. Es werden keine Informationen über die Frühgeschichte oder das Familienleben dieser jungen Menschen gegeben. Faktoren, die für ihre emotionale Entwicklung entscheidend sind. Über die emotionale Destruktivität für Jugendliche, die sich aus dem fehlenden Kontakt mit Personen ergibt, von denen elterliche Autorität ausgeht, was heute typisch für antiautoritäre Familien ist, wird kein einziges Wort gesagt. Schlimmer noch: linke Ideologen werden niemals für den Schaden zur Verantwortung gezogen, den sie anrichten, wenn sie systematisch das angreifen, was bis heute von der elterlichen Autorität unberührt geblieben ist.
  3. Die Hilflosigkeit der psychiatrischen Fachkräfte. Die Menschen, die für die Bewältigung der sozialen Probleme verantwortlich sind, die sich aus der antiautoritären Transformation ergeben, können ihre Arbeit nicht effektiv erledigen, da ihnen die Befähigung zum funktionellen Denken hinsichtlich der sich abspielenden sozialen Ereignisse abgeht. Notwendig ist eine Denkweise – funktionelles Denken – die der Funktionsweise der Natur entspricht. Sie ist Teil der Wissenschaft soziale Orgonomie.

Die antiautoritäre Transformation aus bio-psychiatrischer Sicht

16. Oktober 2019

Die frühere autoritäre Gesellschaftsordnung beruhte auf der kombinierten Autorität des Vaters, dem Vollstrecker des autoritären Moralkodex, und der Mutter, der Trägerin dieses Moralkodex. Die Bildung des Ödipuskomplexes des Kindes nach autoritären Grundsätzen wurde in intakten Familien durch die Wahrnehmung ihrer elterlichen Pflichten sichergestellt. In der vergangenen Gesellschaftsordnung war die Achtung der Autorität und insbesondere des autoritären Moralkodex der sexuellen Unterdrückung vor der Ehe die Regel.

Die antiautoritäre Transformation der amerikanischen Gesellschaft begann um 1960. Zu dieser Zeit wurden die Funktionen der traditionellen elterlichen Rolle bei der Kindererziehung und die Struktur der autoritären Familie selbst zerstört. Begleitet von der von linken Ideologen geleiteten politischen Agitation für die „sexuelle Revolution“ wurden die Forderungen der Jugendlichen nach größerer sexueller Freiheit als magische Lösung für ihre Sehnsucht nach sexuellem Glück angesehen. Wie dieser mystische Glückszustand zustande kommen sollte, wurde nie diskutiert. Das unvermeidliche Scheitern ihrer Träume war der Hintergrund des höllischen sozialen Alptraums, der in den 60er Jahren und in den folgenden Jahrzehnten in den Colleges und Universitäten des ganzen Landes auftrat.

Gleichzeitig mußten die Eltern nach der neuen Moral der sexuellen Permissivität ihre Rechte und Verantwortlichkeit hinsichtlich des Verhaltens ihrer Kinder abgeben. Dies führte in Folge zur sozialen Ächtung (Kastration) des autoritären, „sexualnegativen“ Vaters nicht nur in seinem eigenen Haus, sondern in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, in denen Autorität erforderlich war. Mit dem neuen Antiautoritarismus vollzieht sich alles über die Moral. Die Eltern fühlten sich ohnmächtig, während ihre Kinder soziale Entfremdung und persönliche Desorientierung erlebten. Anstatt als unabhängige Erwachsene aufzuwachsen, blieben junge Menschen in ihrer Jugend festgefahren. Ihre Frustration führte oft zu perversen sexuellen Aktivitäten aller Art oder zur Abhängigkeit von illegalen Drogen für die emotionale Linderung („Sex, Drugs and Rock’n Roll“). Tatsächlich war die Fehlleitung der sexuellen Sehnsucht junger Menschen hin zu Ersatzaktivitäten das tragische Schicksal der Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg, der Babyboomer und der nachfolgenden Generationen.

Eine weitere Folge des Wandels war, daß sich der soziale Mainstream politisch zur äußersten Linke hin verlagerte. Den sexuellen Sehnsüchten, Frustrationen und dem Elend junger Menschen wird heute immer noch ausgewichen, während viele von ihnen bei der Linken nach politischen Antworten auf ihre persönlichen Probleme suchen. Bernie Sanders, Elizabeth Warren und viele andere politische Freiheitskrämer von der äußersten Linken sind schnell zur Hand, um sich auf die Bühne zu stellen und abgenutzte („Himmel auf Erden“) sozialistische Antworten anzubieten, um so viele der politisch leichtgläubigen jungen Massen wie möglich anzuziehen.

Während die linke Bewegung über die Nation hinwegfegt und die Polarisierung zwischen der politischen Linken und der Rechten irreversibel wird, wird der Niedergang des Zweiparteiensystems in Amerika zu einer Gewißheit. Linksradikale haben die Democratic Party erfolgreich infiltriert und unter ihre Kontrolle gebracht. Mit ihrer Kontrolle über diese Partei und der politischen Unterstützung vieler ahnungsloser Jugendlicher werden diese vereinten Kräfte das zerstören, was in der amerikanischen Gesellschaft noch gesund geblieben ist.

Die Regeln des politischen Engagements der äußersten Linken

5. Juli 2019

Ohne die drei Schichten des biopsychischen Apparats des Menschen zu verstehen, ist es unmöglich, einen Sinn für das auszumachen, was heute in der Politik vor sich geht. Diese Schichten sind: 1) der biologische Kern, 2) die sekundäre destruktive bzw. mittlere Schicht und 3) die oberflächliche Schicht oder Fassade.

Die radikalen Linken operieren ausschließlich von ihrer sekundären destruktiven Schicht aus. Ihr vordringlichstes politisches Ziel ist es, die amerikanische Gesellschaft zu zerstören und durch eine totalitäre sozialistische Gesellschaft zu ersetzen, die von oben kontrolliert wird, ähnlich der früheren Sowjetunion. Wie bei den alten Kommunisten scheinen sie an einem ehrlichen politischen Dialog interessiert zu sein, aber das ist nur ein Vorwand. Der einzige wirkliche Unterschied zwischen ihnen besteht darin, daß die heutigen Sozialisten, wie Bernie Sanders und andere radikale Linke, ihr Erscheinungsbild perfektioniert haben, indem sie eine hochglanzpolierte Fassade entwickelt haben, die „normales Aussehen“ vortäuscht.

Die Gefahr für Amerika besteht darin, daß die Mainstream-Liberalen und viele ahnungslose Bürger der jüngeren Generation sich leicht von der emotionalen Anziehungskraft dieser emotionell pestkranken politischen Erlöserfiguren angezogen fühlen und überzeugt werden.

Die Macht hinter der Politideologie der Linken (Teil II)

2. Juni 2019

Die Intellektualisierung von Emotionen ist nur ein Teil der Ideologie der Menschen auf der linken Seite (siehe den Blog vom 31.5.). Der Inhalt ihrer Ideologie entspringt der typischen Sehnsucht der Sozialisten nach einem besseren Leben, einem Himmel auf Erden, der in dem politischen Slogan „Hoffnung und Veränderung“ zum Ausdruck kommt. Dieser mystische Wunsch nach Glück, der seit jeher bei gepanzerten Menschen besteht, ist die Grundlage für jede Art von Ideologie, sowohl für die Linken als auch für die Rechten. Amerikaner, die rechts stehen, sind damit zufrieden, auf das Glück im Jenseits zu warten. Die Linken sind ungeduldig und fordern Glück jetzt. Dieses Bedürfnis, das sich durch politisches Handeln manifestiert, hat die amerikanische Gesellschaft in zwei unvereinbare politische Gruppen, die Linke und die Rechte, polarisiert. Darüber hinaus dient es als starke Abwehr, die beide Seiten daran hindern soll, zu realen, nicht illusionären, gesellschaftlichen und politischen Lösungen für ihre persönlichen und sozialen Probleme zu gelangen.