Posts Tagged ‘antiautoritär’

Politik ist ein Symptom, keine Krankheit

15. Oktober 2018

Die Politik ist ein Symptom für die Unfähigkeit der gepanzerten Menschen, die Welt angemessen zu sehen und entsprechend zu handeln. Dies ist ein okulares, biopsychiatrisches Problem und der zugrundeliegende Grund für die politisch begründete zunehmende Frustration und Feindseligkeit der Menschen untereinander.

In der heutigen antiautoritären Gesellschaft ist die Politik sehr von Feindseligkeit geprägt, ein Symptom dafür, daß sich gepanzerte Menschen in zwei gegensätzliche politische Gruppen polarisiert haben, die aus Liberalen in der Democratic Party und Konservativen in der Republican Party bestehen. Sie betrachten die gleiche Welt aus vollkommen unterschiedlichen, ideologisch motivierten Blickwinkeln.

In der autoritären Ära der Vergangenheit, vor 1960, gab es in beiden Parteien eine ziemlich gleiche Anzahl von Liberalen und Konservativen, und die politischen Kräfte in ihnen hielten sich in Schach. Die Infiltration linker Extremisten in die Democratic Party in den dazwischen liegenden Jahren und die Verlagerung nach links beim politischen Mainstream führten jedoch zu einer Polarisierung des Zwei-Parteien-Systems und zu der heutigen höchst unbeständigen politischen Lage.

Die Gefahr, mit der Amerika heute konfrontiert ist, besteht darin, daß die bewährten Lösungen der Vergangenheit, die von den Konservativen angeboten werden, nicht ausreichen, um der politischen Agenda der liberalen Extremisten entgegenzutreten, die die amerikanische Nation zerstören soll.

Ein funktionelles Verständnis dessen, was in unserer Welt geschieht, wie es die soziale Orgonomie bietet, wird dringend benötigt. Beispielsweise muß, bevor irgendeine Verbesserung in den sozialen Bedingungen eintreten kann, eine klare Unterscheidung zwischen dem wahren liberalen Charakter, einem politisch gutartigen Individuum, und dem pseudo-liberalen/kommunistischen Charakter getroffen werden, der überhaupt nicht liberal ist, sondern ein emotionell pestkranker Charakter, der die Democratic Party infiltriert und übernommen hat. Dieses lebenswichtige Wissen wird derzeit von Mitgliedern des Ausbildungsprogramms des American College of Orgonomy für soziale Orgonomie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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Was ist soziale Orgonomie?

18. März 2018

Soziale Orgonomie ist die Anwendung des funktionellen Denkens auf soziale Prozesse.

Was ist der Unterschied zwischen medizinischer Orgonomie und sozialer Orgonomie?

Medizinische Orgonomie beschäftigt sich mit den destruktiven Auswirkungen der gepanzerten Gesellschaft auf das Individuum. Soziale Orgonomie befaßt sich mit den destruktiven Auswirkungen des Individuums auf die Gesellschaft.

Welche Funktionen machen die soziale Orgonomie aus?

Die Funktionen sind: die Schichtung des bio-psychischen Apparats, die Emotionelle Pest, der soziopolitische Charakter der Menschen und die antiautoritäre Transformation der westlichen Gesellschaft.

Wie stelllt sich derzeit das Denken der Menschen über soziale Prozesse dar?

Gemeinhin denlen die Menschen im Rahmen der unterschiedlichen linken und rechten politischen Kräfte. Diese Kräfte wirken auf eine destruktive Weise gegeneinander, die parteipolitisch ist. Da zwischen ihnen kein Kontakt besteht, kann es zu keinen Lösungen kommen.

Als was werden diese Denkweisen bezeichnet?

Sie bestehen aus den gegensätzlichen Kräften und Ansichten des mechanistischen und mystischen gepanzerten Denkens.

Warum können der Mechanismus und der Mystizismus nicht angewendet werden, um soziale Prozesse zu verstehen?

Diese Formen des Denkens entsprechen nicht der Art und Weise, wie soziale Prozesse funktionieren, und infolgedessen müssen sie zu endlosen politischen Kämpfen führen, die zerstörerische Auswirkungen auf die Nation haben. Sie sind das Ergebnis von politisch gesinnten Menschen und Politikern, die soziale Probleme auf die politische Arena verschieben. Das ist Gesellschaftspolitik. Sie beschäftigen sich nicht mit der angebrachten Funktion der Politik.

Was fehlt, wenn man die mechanistische Mystik auf soziale Prozesse anwendet?

Ein Verständnis für die Triebkräfte hinter allen menschlichen Aktivitäten; der emotionalen Funktion im allgemeinen und der Emotionellen Pest im besonderen.

Die Moral der Linken und die Moral der Rechten

2. Januar 2017

Die Moral der politischen Korrektheit ist eine Schicht von sozialem Panzer, die sich in den 60er Jahren spontan aus der Charakterstruktur der linken Intellektuellen heraus entwickelt hat. Ihre Funktion war die Zerstörung der alten autoritären Ordnung und die Verteidigung der destruktiven sozialen Konsequenzen, die sich aus der antiautoritären Transformation der Gesellschaft ergaben.

Um die gleiche Zeit kam bei der politischen Rechten spontan die Moral des Konservatismus und der Conservative Party auf. Ihre rationale Funktion bestand darin, das zu erhalten, was in den Institutionen der alten autoritären Ordnung von Wert war, und die Stabilität im Gesellschaftsleben zurückzugewinnen, indem sie sich der Zerstörungskraft des linken Progressivismus politisch entgegenstellte.

Aber wegen der Transformation der Gesellschaft in den Anti-Autoritarismus war der böse Geist der Gesellschaftszerstörung (die Emotionelle Pest) aus der Flasche und es gab nichts, was irgendein Politiker, einschließlich derjenigen auf der rechten Seite, hätte tun können, um die unvermeidliche Erosion im sozialen, politischen und ökonomischen Leben umzukehren, die von den Kräften der Linken herbeigeführt worden war. Es wurde auf unzweideutige Weise deutlich, daß Politik nicht die Antwort auf die Probleme der Menschheit und ihre soziale Pathologie darstellt.

Warum können sie nicht „kapieren“?

11. Juli 2016

Warum läuft die anti-autoritäre Transformation der westlichen Gesellschaft vor aller Augen ab, doch niemand will sie wahrhaben? Das gründet darin, daß die Menschen in ihrem eigenen politischen Kampf zwischen links und rechts gefangen sind und deshalb jede Seite ein begründetes Interesse hat, sie nicht wahrzunehmen.

Die Linke kann die Transformation nicht sehen, weil sie ganz wesentlich an vorderster Front jener steht, die sie gutheißen. Die Rechte kann die Transformation nicht sehen, weil ihre Charakterstruktur Produkt dessen ist, was von der autoritären Gesellschaftsordnung geblieben ist, die sie verzweifelt zu bewahren versucht.

Dies ist ein weiteres destruktives Beispiel unserer „Tagespolitik“.

Die Emotionelle Pest in der Politik

14. März 2016

Um das gesellschaftliche Geschehen ergründen zu können, ist ein funktionelles Wissen um die drei grundlegenden Schichten des bio-psychischen Apparats des Menschen von entscheidender Bedeutung. Dies sind: 1. der biologische Kern, 2. die mittlere destruktive Schicht und 3. die oberflächliche Schicht.

Jede konstruktive gesellschaftliche und politische Aktivität entstammt dem biologischen Kern, geht nach außen zur Peripherie und wird ohne Verzerrung von der sozialen Fassade ausgedrückt. Wenn ein Panzer vorhanden ist, werden die Impulse aus dem Kern durch die mittlere Schicht blockiert und irrational, hart und sozial zerstörerisch.

Das Funktionieren eines Politikers aus seinem Kern und seinen sekundären Schichten definiert seine gesellschaftspolitische Charakterdiagnose. In ihrem täglichen Interagieren funktionieren jedoch alle erfolgreichen Politiker aus ihrer oberflächlichen Schicht oder Fassade und aus diesem Grund ist politische Aktivität fast immer identisch mit der Oberfläche des gesellschaftlichen Lebens. Nichts wird jemals darüber enthüllt, was in den sozialen Tiefen („hinter den Kulissen“) vor sich geht, bzw. erst viel später. Weil das Überleben eines Politikers davon abhängt vorzugeben das zu sein, was er oberflächlich darstellt, ist es für die meisten Menschen schwierig einen Politiker von dem anderen zu unterscheiden.

Die frechen Lügen eines Politikers werden eher von der Öffentlichkeit als wahr angenommen, wenn sie in einer überzeugend charmanten und „angemessen“ Art und Weise zum Ausdruck gebracht werden. Menschen bringen eine enorme Menge an emotionaler Energie auf, um ihre politischen Ideen aufrechtzuerhalten, die aus ihrer eigenen destruktiven mittleren Schicht stammen. Dies geschieht in erster Linie durch das Festhalten an der relativen Moral der Linken (politische Korrektheit) und der absoluten Moral der Rechten.

Die Menschen stehen zunehmend in Gefahr Kontakt mit ihren eigenen Tiefen zu verlieren. Sie sind unfähig, ein Gefühl für die zerstörerische mittlere Schicht und den biologische Kern in ihren Politikern aufzubringen. Erschwerend kommt in der heutigen antiautoritären Gesellschaft hinzu, daß der biologische Kern nur selten, wenn überhaupt, im gesellschaftlichen und politischen Leben vertreten ist, während Impulse aus der zerstörerischen mittleren Schicht und der Fassde überall ausgedrückt werden.

Die Emotionelle Pest in der Politik wird solange Amok laufen, wie sie es gegenwärtig in diesem Wahljahr tut, bis die Menschen beginnen, die sozio-politischen Charakterstrukturen ihrer Führer zu verstehen und sie zwischen politischen Aktivitäten unterscheiden können, die aus den drei Schichten der bio-psychischen Struktur stammen.

Blogeinträge November/Dezember 2015

17. Dezember 2015

Was ist dem Nahen Osten widerfahren?

Noch vor 50 Jahren bestand der Nahe Osten aus einer Reihe von stabilen Ländern, die von autoritären Diktatoren kontrolliert wurden und Araber und Nichtaraber lebten friedlich zusammen. Heute sind viele dieser Länder dabei, ihre Identität als separate Nationen zu verlieren. Die gesamte Weltgegend wird zunehmend von Chaos beherrscht und ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung flieht nach Europa und weiter, da radikal-islamische Terroristen jeden ermorden, der ihnen im Weg steht.

Aktuelle Versuche, den Ursachen für diese Katastrophe auf den Grund zu gehen, sind unzureichend, weil die Menschen keine Kenntnis der zugrundeliegenden Kräfte haben, die hier ihre Wirkung ausüben. Die Erklärungsversuche berücksichtigen nur, was auf der sozialen Oberfläche geschieht, nicht auf einer bio-sozialen Ebene, der Ebene des Kerns. Ein neueres Beispiel für derartige Erklärungsversuche ist, die Schuld bei der dortigen Kultur zu suchen, „die dabei versagt, die Kräfte der Moderne entweder zu beseitigen oder sich ihnen anzupassen“.

Lassen Sie uns mit einer anderen Frage beginnen: Was ist mit der Bewegung des sogenannten Arabischen Frühlings geschehen, die angeblich die Demokratie in den Nahen Osten und in andere Regionen bringen sollte? Sie mag zwar den Regimen der weltlichen Machthaber in diesen Ländern ein Ende gesetzt haben, führte aber in keinem zur erwarteten Demokratisierung. In der Tat gab es mehr Gewalt und Chaos und weniger Demokratie, als vor dem Beginn des Arabischen Frühlings.

Weitgehend unbeachtet bleibt, daß die weitverbreitete Destruktivität, die heute im Nahen Osten und in Afrika verbreitet ist, das direkte Ergebnis des Zusammenbruchs der autoritären Struktur der Gesellschaft hin zum Anti-Autoritarismus ist, der im Westen um 1960 seinen Anfang nahm und sich wie ein Lauffeuer in der ganzen Welt verbreitet hat, einschließlich des Nahen Ostens.

Eine weitere Frage ist die folgende: Wie man von der arabischen Bevölkerung, die seit Jahrhunderten im Nahen Osten unter extremen autoritären, oft Stammesbedingungen gelebt hat und die politisch weit rechts von der Mitte steht, realistisch erwarten kann, über Nacht in einer ähnlichen Weise wie Menschen zu funktionieren, die in einer modernen, westlich orientierten liberalen Demokratie leben? Diese Frage, die zum Kernproblem des Arabischen Frühlings vordringt, verweist auf den mystischen Glauben der Liberalen in die Vervollkommnung des Menschen durch soziale und politische Interventionen. Er ist mystisch, weil das, was erwartet wird, völlig unrealistisch ist. Der Glaube des Liberalismus ist eine säkularisierte Version der Erlösungsvorstellung durch göttliche Intervention, wie sie von religiösen Mystikern auf der politischen Rechten aufrechterhalten wird. Angesichts dessen, was im Nahen Osten geschieht, ist diese Form des mystischen Denkens jedoch sozial eindeutig weit destruktiver, wenn sie von links kommt.

 

Der Dritte Weltkrieg

Der Dritte Weltkrieg ist bereits dabei schnell voranzuschreiten, aber die Massen der freien Welt und ihre liberalen Führer sind immer noch ratlos über das, was und warum es geschieht. Der Krieg ist ein Kampf auf Leben und Tod zwischen der freien Welt auf der politischen Linken und dem Islamischen Staat (ISIS) auf der politischen extremen Rechten.

Er wurde von den instabilen sozialen Bedingungen ausgelöst, die sich aus der antiautoritären Transformation der westlichen Welt ergaben, einschließlich eines Übergangs hin weit nach links von der politischen Mitte beginnend um 1960. Die Transformation breitete sich in den Nahen Osten aus, untergrub die autoritären Herrscher dieser Nationen und destabilisierte deren repressive Macht über die Menschen. Aufgrund der geschwächten sozialen und politischen Bedingungen war die Entwicklung des islamischen Staates unvermeidlich.

Die islamischen Faschisten, die ISIS beherrschen, gehören, von einem sozio-politischen Standpunkt aus betrachtet, der extremen Rechten an. Sie haben einen tiefsitzenden Haß auf die ungebremsten Freiheiten der Menschen, die in der freien Welt leben. Sie fühlen sich emotional provoziert und wollen diese Menschen und die liberalen Möglichkeiten ihres gesellschaftlichen Lebens zerstören. Sie ermorden Westler, indem sie mystisch indoktrinierte und sexuell ausgehungerte moslemische Jugendliche dazu bringen Selbstmordattentäter zu werden und ihnen versprechen, daß sie in der nächsten Welt mit einer glücklichen Existenz belohnt werden.

Eine andere ihrer Massenvernichtungswaffen besteht darin, die Massen von unschuldigen Menschen in der arabischen Welt als Bauernopfer zu benutzen, indem sie sie aus ihren Häusern vertreiben, damit sie die freie Welt infiltrieren.

Konkret stellt sich uns folgende Frage: Verfügt die freie Welt, die derzeit durch die Kräfte der politischen Linken dominiert wird, über die notwendige Aggressivität und Vitalität den mörderischen Kräften des Bösen der politischen Rechten entgegenzutreten und sie zu zerstören? Aber zuerst ist die Erkenntnis von Nöten, daß wir es tatsächlich mit einem globalen Krieg zu tun haben.

 

Die funktionelle Beziehung zwischen der Emotionellen Pest auf der Linken und auf der Rechten

Der folgende Auszug stammt aus meinem demnächst erscheinenden Buch Clueless:

Der emotionell Pestkranke auf der Linken arbeitet subversiv mit seinem Intellekt, indem er entweder durch politisches Handeln oder durch Untätigkeit Verwirrung stiftet. Der emotionell Pestkranke auf der Rechten arbeitet offen mit seinen Gefühlen, um mittels politischer Reaktion zu terrorisieren. Zum Beispiel stammte die Bewegung des Islamischen Staates (ISIS), die von der extremen Rechten her operiert, von moslemischen Militanten, die auf die Transformation der westlichen Gesellschaft vom Autoritären zum Antiautoritären reagierten, d.h. auf die Verschiebung des politischen Mainstream ganz nach links.

Diese Extremisten reagierten mit mörderischen Gefühlen auf das, was sie als Bedrohung für ihre Lebensweise sahen. Als Ausdruck der Emotionellen Pest, die von der politischen Rechten kommt, fesselten ihre barbarischen Aktionen durch das Hervorrufen von Terror plötzlich die Aufmerksamkeit der verpeilten Öffentlichkeit der westlichen Welt.

Inzwischen hat die freie Welt, die von unserem nichtsnutzigen linken Präsidenten geführt wird, den Entschluß gefaßt, sich nicht etwa auf die terroristische Bedrohung und die Notwendigkeit zu konzentrieren, die Anti-ISIS-Kräfte gegen die islamischen Fanatiker zu unterstützen, sondern auf die Absetzung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu drängen. Obama besteht auf diesem ersten Schritt, bevor er bereit ist, ein militärisches Bündnis in Erwägung zu ziehen. Sehr wohl wissend, daß er keine Chance hat Assad loszuwerden, ist Obamas politisches „Handeln“ eine verschleierte Form der Untätigkeit. Es ist ein zerstörerisches Beispiel der Emotionellen Pest von der linken Seite, da es Verwirrung darüber erzeugt, was getan werden muß. Es untergräbt wirksam die Bemühungen der Anti-ISIS-Koalition die terroristische Organisation militärisch zu zerschlagen.

 

Warum sprengen sie sich in die Luft?

Terroristische Moslems kommen aus autoritären, sexualablehnenden Familien, die von den sozialen Unruhen, die sich in den Ländern des Nahen Ostens zugetragen haben, zerstört worden sind. Früh in ihrer psychosexuellen Entwicklung wurden sie als Kinder so erzogen, daß sie ihre natürlichen sexuellen Triebe nicht fühlen (sie verdrängen). Als Ergebnis wurden ihre lustvollen Gefühle verdreht, verzerrt und als etwas Böses empfunden. Während der Pubertät und Adoleszenz intensivieren sich ihre Gefühle und werden für manche unerträglich.

Diese jungen Menschen sind das Rohmaterial, das von islamischen Ideologen für die Dschihad-Bewegung indoktriniert und rekrutiert werden kann. Die Intoleranz, die sie gegenüber Menschen hegen, die sich amüsieren, ist eine Projektion der eigenen unterdrückten sexuellen Gefühle. Das ist mit einer mystischen Loyalität zu ihrem fanatischen Anführer verbunden, der sie anleitet Allahs Willen zu tun und sie so zu einer Massenvernichtungswaffe umformt. Sich selbst in die Luft zu sprengen, ist mit der Vorstellung einer sexuellen Befriedigung durch die phantasierte emotionale Explosion verbunden, auf deren sehnsüchtige Erwartung sie konditioniert wurden.

 

Was ist der Ursprung der politischen Korrektheit?

Die Moral der politischen Korrektheit trat spontan nach der Umwandlung der Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär auf, die etwa um 1960 herum ihren Anfang nahm. Das war die Zeit, als sich der Durchbruch der menschlichen Destruktivität auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens erstmals intensivierte. Mit der Schwächung der autoritären Familie und der individuellen Autorität auf lokaler Ebene wurde die absolute Moral von Recht und Unrecht durch die relative Moral der politischen Korrektheit und der kollektiven Autorität des „Großen Bruders“ ersetzt. Die Autorität der Eltern und des Einzelnen wurde von der Autorität der Peer-Gruppen und vom Big Government übernommen.

Daß es bei der Moral der politischen Korrektheit so aussieht, als käme sie „aus dem Nichts“, weist darauf hin, daß die Menschen in der einen oder anderen Form sozialen Panzer brauchen (absolute oder relative Moral), um die zerstörerischen Kräfte, die in ihnen ringen, zu bändigen und um persönlich und sozial überleben zu können.

Jedoch gibt es qualitative und quantitative Unterschiede zwischen den beiden Moralen. Die politische Korrektheit ist schädlicher als die absolute Moral der vergangenen autoritären Ära, weil sie sich auf die oberflächlichen und destruktiven Schichten des menschlichen Lebens beschränkt und deshalb keine Ahnung von der Existenz von gut und böse hat.

 

Wie Leute radikalisiert werden

Um radikalisiert zu werden, muß sich der Betreffende aus der gesellschaftlichen Mitte hin zu den politischen Extremen verschieben, entweder nach links oder nach rechts. Um zu verstehen, wie Menschen radikalisiert werden, sind Kenntnisse über ihre Charakterstruktur und ihre emotionalen Funktionen von wesentlicher Bedeutung.

Im allgemeinen sind Menschen, die politisch rechts radikalisiert wurden, in streng autoritären Familien aufgewachsen, was zu einer Unterdrückung der sexuellen Gefühle des Kindes während der Kindheit und Jugend führte. Loyalität und Respekt des entsprechenden Menschen für den autoritären Vater sind absolut. In unterschiedlichem Maße verliert das Kind, als Folge der sexuellen Unterdrückung, Kontakt mit seinen sexuellen Gefühlen, die dann in einer verzerrten außerweltlichen, mystischen Art und Weise wahrgenommen werden. Das sind dann die jungen Menschen, die sich zum Dschihad und dem Islamischen Staat hingezogen fühlen.

Wenn die autoritären moslemischen Familien und ihre Gesellschaften auseinandergerissen werden, wie in Zeiten des Krieges, bleiben viele Kinder hilflos ohne Vater zurück. Sie sind die wahrscheinlichsten Opfer der Imame und Dschihad-Ideologen, die den Indoktrinationsvorgang damit beginnen, daß sie sich anfreunden und sie trösten. Indem sie die Rolle des Ersatzvaters übernehmen, geben diese emotionell pestkranken Charaktere den Jugendlichen die Führung und Liebe, nach der sie sich sehnen. Sobald sie das Vertrauen der Jugendlichen gewonnen haben, sind sie in der Lage, mystische Vorstellungen von Glück im Jenseits einzuimpfen, indem sie Allahs Wünsche erfüllen und am heiligen Krieg gegen die verhaßten Ungläubigen teilnehmen.

Bei dem Massaker vom Armeestützpunkt in Fort Hood und dem von San Bernardino waren die Moslems teilweise in der freien Welt aufgewachsen und schienen in ihrer Jugend trotz ihrer religiösen Erziehung gegenüber der Dschihad-Ideologie gleichgültig gewesen zu sein. Im späteren Leben drangen ihre latenten mystischen Gefühle an die Oberfläche, gewannen Macht über sie und verwandelten sie in Massenmörder. Wahrscheinlich waren sie paranoid schizophrene Charaktere, die unerkannte mörderische Tendenzen in sich trugen.

Es spielt keine Rolle, ob die Terroristen aus dem Ausland oder aus dem Inland kommen. Was zählt, ist die zugrundeliegende aufgestaute sexuelle Energie der Leute. Sie ist die Kraft, die sie dazu bringt, im Dschihadismus die Lösung für ihre persönlichen emotionalen Probleme zu suchen. Diese zentrale Tatsache muß zuerst anerkannt und angegangen werden, bevor dem weltweiten Dschihad Einhalt geboten und er beseitigt werden kann.

 

Das Rätsel der fehlenden Linksradikalen

Immer wenn in den Medien von Radikalisierung die Rede ist, geht es durchgehend um Rechtsextremisten. Gibt es nicht auch auf der Linken Radikale und wenn es welche gibt, wo sind sie? Die Antwort lautet, daß es sie gibt, daß sie heute vor aller Augen sind und sich oft in hohen Machtpositionen finden, etwa als Kandidaten der Democratic Party im Rennen um das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten; der gegenwärtige Präsident selbst gehört zu ihnen. Anstatt sie als das zu bezeichnen, was sie sind, werden die Linksradikalen heutzutage als „Progressive“ oder „Sozialisten“ bezeichnet.

Weil es zu einer Verschiebung des politischen Mainstream weg von der Mitte und hin zur extremen Linken gekommen ist, werden Linksradikale nicht als das erkannt, was sie sind. Politisch fügen sich diese Radikalen harmonisch in den heutigen gesellschaftlichen Mainstream ein. Die stetige Drift der Gesellschaft nach links wird von einer neuen von Linken eingebrachten Form des sozialen Panzers flankiert, die Moral der politischen Korrektheit.

Blogeinträge März 2012

24. März 2012

Die Soziopolitik der Rassenbeziehungen in Amerika

Um gesellschaftliche Phänomene zu verstehen, benötigt man Sachkunde über die zugrundeliegenden bio-emotionalen und charakterologischen Kräfte, die das menschliche Verhalten bestimmen. Es besteht ein wichtiger, aber nur ungenügend erkannter Unterschied in der Beziehung zwischen Schwarzen und Weißen, je nachdem ob sie auf der rechten oder linken Seite des sozio-politischen Spektrums angesiedelt sind. Aus dem biologischen Kern stammend, beruht die soziale Beziehung zwischen Schwarzen und Weißen, die eine konservative Charakterstruktur gemeinsam haben, auf einer Haltung von leben und leben lassen. (Schwarze Linke schauen in der Regel auf schwarze Konservative, die diesen Glauben teilen, voll Verachtung herab, als ob sich diese dem „weißen Mann“ anbiedern.) Im Gegensatz dazu ist die Beziehung zwischen Schwarzen und Weißen, denen eine linke Charakterstruktur gemeinsam ist, durch bereits vorher vorhandene Charakterhaltungen verdorben. Aus der sekundären destruktiven Schicht hervorgehend, kommen diese ins Spiel und werden sozial und politisch ausgelebt.

Und genau hier nimmt das gesellschaftliche Unheil seinen Gang. Weiße Linke verlagern ihre unbewußten Schuldgefühle auf die Schwarzen, indem sie das untergründig vorhandene Unterlegenheitsgefühl der Schwarzen und deren Anspruchsdenken fördern und unterstützen. Dies erlaubt es den Schwarzen sich so zu fühlen, als seien sie irgendwie eine besondere Art von Mensch (eine Reaktionsbildung). Auf der anderen Seite reagieren schwarze Linke auf diese herablassende Haltung der weißen Linken, indem sie ihre Verachtung und ihr Ressentiment zum Ausdruck bringen, was an Haß gegenüber Weißen grenzt. Vom Standpunkt der Triebe aus betrachtet, haben beide Parteien ihre neurotischen Gefühle befriedigt. Die Weißen bleiben mit dem guten Gefühl zurück, ihr Schuldbewußtsein beschwichtigt zu haben, während die Schwarzen ihre unbewußten sadistischen auf die Weißen gerichteten Impulse zum Ausdruck gebracht haben. Die Dynamik dieser Beziehung zwischen schwarzen und weißen Linken spielt sich auf allen gesellschaftlichen Ebenen ab, von der Förderung von Programmen der Affirmative Action in der Ausbildung und am Arbeitsplatz, bis hin zur Wahl von inkompetenten und äußerst destruktiven Politikern in ein öffentliches Amt. Die Probleme im Amerika des 21. Jahrhunderts haben in erster Linie nichts mit Rasse zu tun. Die Rasse wird von linken Schwarzen und linken Weißen zu dem einzigen Zweck benutzt, um gesellschaftspolitische Konflikte anzustacheln.

 

Die Polarisierung Amerikas

Eine der zerstörerischen Folgen der anti-autoritären Umgestaltung der amerikanischen Gesellschaft war der rasche Zustrom von radikalen Linken in alle gesellschaftlich einflußreichen Bereiche, als da wären Politik, Bildung, Justiz und die Medien. Dies führte zu einer drastischen Verschiebung des politischen Mainstreams nach links vom Zentrum (die sozio-politische Rotverschiebung). Diese Transformation erklärt, warum heute jeder, der zur politischen Linken gezählt wird, selbst ein Linksradikaler wie Präsident Obama, in den Augen vieler Amerikaner so erscheinen kann, als sei er politisch gemäßigt.

Bald nachdem die Transformation eingetreten war, kam es als spontane Reaktion auf diese Verschiebung des politischen Mainstream zur Bildung der Conservative Party und zur Polarisierung der amerikanischen Gesellschaft zwischen den beiden Fraktionen, die der Linken und der Rechten zuzuordnen sind. Die Ideologien der Linken und der Rechten sind gegensätzliche Kräfte, die wie ein echtes Symptom im sozialen Raum funktionieren: die Sehnsucht nach ungezügelter Freiheit der politischen Linken auf der einen Seite und die rechte Gegenwehr auf der anderen. Die gegnerischen Kräfte der Linken und der Rechten sind die Bestandteile des sozialen Panzers des gepanzerten Menschen, der immer unnachgiebiger wird, da die Linke unermüdlich ihre sozialistische Agenda („eine Welt“) der ahnungslosen Öffentlichkeit Amerikas aufzwingt.

 

Die Grüne Bewegung ist eine Heimsuchung der Emotionellen Pest

Warum behaupten einige Wissenschaftler, daß die Erhöhung des atmosphärischen Kohlendioxids durch menschlichen Verbrauch von fossilen Brennstoffen mit einer Erhöhung der atmosphärischen Temperatur verbunden ist, obwohl es wenige objektive Belege auf diese Korrelation gibt? Warum werben linksgerichtete politische Ideologen für alternative Energiequellen, die fossile Brennstoffe ersetzen sollen, aber weniger energieeffizient sind und daher wirtschaftlich kostspieliger und weniger realistisch? Wenige sachliche Belege liegen vor, die ihre Behauptungen untermauerten. Sie müssen an ihnen festhalten, da diese benutzt werden, um ein bereits vorhandenes Glaubenssystem zu fördern, eine persönliche Agenda. Diese Art der Verzerrung der Wahrheit ist ein typisches Merkmal der Emotionellen Pest.

Eine emotionell pestkranke Reaktion hat stets einen guten Grund, der sie rechtfertigt; einen Grund, dem niemand bei klarem Verstand widersprechen könnte. Im Falle der Grünen Bewegung lautet der angebliche Beweggrund, daß es wichtig sei, die fossilen Brennstoffe durch eine vorteilhaftere, ökologisch sauberere Energiequelle zu ersetzen. Der wahre zugrundeliegende Beweggrund der Bewegung ist jedoch ein politischer: Macht und Kontrolle soll vom privaten Sektor auf den öffentlichen Sektor verlagert werden, um der Zentralregierung mehr Macht über die Menschen zu verschaffen und gleichzeitig Amerikas Rolle als Weltmacht zu untergraben. Was beim angeblichen Beweggrund ignoriert wird, ist die Tatsache, daß es in der Tat zu diesem Zeitpunkt keine bessere, effizientere und sichere Energiequelle als fossile Brennstoffe gibt, und daß, wenn eine solche Quelle verfügbar wird, der freie Markt, nicht die Zentralregierung, sich in einer besseren Position befindet, sie für die amerikanische Öffentlichkeit effektiv zu nutzen.

Jeder lebenspositive Impuls aus dem biologischen Kern trifft, wenn er sich zur Oberfläche bewegt, auf den menschlichen Panzer, der in der sekundären, destruktiven Schicht verortet ist, wobei sich dieser Impuls in eine lebensnegative Kraft verwandelt. Die Grüne Bewegung begann als eine naturverbundene Bewegung zur Verbesserung des menschlichen Einflusses auf die Umwelt. Als sie auf den Panzer der Menschen traf, verwandelte sie sich in eine lebensfeindliche politische Bewegung. Das ist das Schicksal aller politischen Bewegungen.

 

Der Kult von Saul Alinsky

Um erfolgreich gegen die gesellschaftliche Destruktivität der Emotionellen Pest vorzugehen, muß man zunächst ihre Vorgehensweise durchschauen. Der Kult von Saul Alinsky ist das perfekte Beispiel für eine Manifestation der organisierten Emotionellen Pest vom extrem linken (kommunistischen) Ende des sozio-politischen Spektrums. Er wird von vielen bekannten Schülern Alinskys wie Barack Obama und Hillary Clinton bevölkert. Seine Funktion ist es, die Vereinigten Staaten von Amerika von Grund auf in einen sozialistischen Staat umzuwandeln.

Ihr erster Schritt besteht darin, in den Mainstream des amerikanischen Lebens einzudringen, indem mit finanziell einflußreichen Personen und Institutionen eine gemeinsame Basis hergestellt und so getan wird, als bestehe eine ideologische Affinität zu ihnen. Durch Sicherung der finanziellen Basis bedeutet dieser Schritt, daß die Infektion durch die Pest gelungen ist; sie hat sich in der amerikanischen Gesellschaft festgesetzt und ist in der Lage, ihr Opfer von innen heraus zu infiltrieren und zu zerstören.

Der zweite Schritt besteht darin, seine Fassade zu tarnen, um dergestalt so zu erscheinen, als habe der Kult die besten Absichten, sei eine gutartige Organisation mit einer wohltätigen Zweckbestimmung. Sie sind keine kommunistischen politischen Aktivisten mehr, die die „Expropriateure expropriieren“. Jetzt sind sie Community Organizer, die für „soziale Gerechtigkeit für die armen und entrechteten Massen“ eintreten. Soziale Gerechtigkeit bedeutet den Reichtum auszugleichen, indem er von denen genommen wird, die mehr haben, und den „Benachteiligten“ gegeben wird. Es wird nichts gesagt über die die Arbeitsstörung der Armen, die verhindert, daß sie die enormen Chancen zur Arbeit in Amerika nutzen. Das grundlegendste Prinzip von Alinskys Ratschlägen für Radikale ist das Belügen ihrer Gegner und deren Entwaffnung, indem sie vorgeben gemäßigte, echte Liberale zu sein.

Nun sind die emotionell Pestkranken in der Lage, den dritten und letzten Schritt ihrer zerstörerischen Operation durchzuführen. Dieser Schritt wurde von Alinsky perfektioniert, als er mit der Mafia von Chicago verbunden und ihr „Maskottchen“ war, wo er ihre Methoden der Erpressung und Einschüchterung im kriminellen Tagesgeschäft erlernte. Diese Methoden, die eindeutig der sekundären destruktiven Schicht der Kriminellen entstammten, wurden von Alinsky bei seinen Vorhaben als Community Organizer geschickt vollkommen innerhalb der bestehenden Rechtsordnung zur Anwendung gebracht. (Die Occupy Wall Street-Bewegung ist ein aktuelles Beispiel, wie diese Methoden ins Spiel gebracht werden.)

Präsident Obama war ein versierter Praktiker von Alinskys Methoden, der mit ihnen seit langen vertraut ist. Mehrere Jahre gab Obama Workshops über die Alinsky-Methode. 1986 wurde er vom Alinsky-Team eingestellt, um die Bewohner von Chicagos South Side zu organisieren. Deshalb ähnelt seine Vorgehensweise als Präsident so sehr der Alinskys und deshalb müssen Liberale Obamas Affinität zu Alinsky bei den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen minimieren.

 

Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen

Gepanzerte Menschen sehen und verarbeiten die Welt nur in einer zerstückelten Art und Weise. Egal mit welchem Thema sie sich befassen, sind sie nicht in der Lage, das ganze Bild zu erfassen. Ihnen wurde gelehrt, die Welt mechanistisch zu betrachten, als wäre sie nichts als eine Maschine, die aus einer Anzahl von austauschbaren Teilen besteht. Diese verzerrte Art und Weise Dinge zu betrachten, ist eine Manifestation des Augenpanzers und sie ist endemisch in jedem Zweig der Wissenschaft, einschließlich der Soziologie.

Als Beispiel betrachte man, wie die Menschen die allgemeine Verschlechterung der Qualität des amerikanischen Lebens, die um 1960 herum begann und die sich mit zunehmender Geschwindigkeit beschleunigt, aufnehmen. Manche konzentrieren sich auf die Anzeichen und Symptome des Verfalls, wie dem Zusammenbruch der traditionellen Familie, die Zunahme von Schwangerschaften im Jugendalter, den Verfall der sozialen Umgangsformen und so weiter. Andere schauen nach den Ursachen für den Niedergang. Liberale konzentrieren sich auf Veränderungen in der Regierungspolitik und auf Wirtschaftsfaktoren. Konservative Blicken auf den Niedergang der kulturellen Werte. Diese gegensätzlichen Ansichten bedingen ideologische Konflikte zwischen der Linken und der Rechten. Alles bleibt beim Alten. Wieder andere sind sich nicht einmal bewußt, daß überhaupt etwas Wichtiges vor sich geht.

Es gibt kein Gesamtbild über die Gründe für das Destruktive, das sich in unserer Gesellschaft abspielt. Noch immer nicht allgemein anerkannt und funktionell verstanden, sind die biologischenDeterminanten, die das gesellschaftliche Leben regeln. Um 1960 herum wurde die Struktur der westlichen Gesellschaft vom Autoritären zum Anti-Autoritären hin grundlegend verändert. Die anti-autoritäre Gesellschaft, in der wir derzeit leben, war das Ergebnis des Durchbruchs starker Impulse sexueller Sehnsucht der jüngeren Generation, die zur gesellschaftlichen Oberfläche mit zerstörerischer Kraft durchbrachen. Daß sie gerade jetzt auf diese Weise aufgetaucht sind, beruht darauf, daß diese Impulse, wegen des Versagens der beiden gegeneinander gerichteten Kräfte des sozialen Panzers, nicht mehr zurückgehalten (unterdrückt) werden konnten: einerseits gab es den zunehmenden Druck hinter dem sexuellen Verlangen der jüngeren Generation und andererseits gab es die Schwächung der repressiven Kräfte, die im autoritären sozialen Panzer enthalten sind. Dies führte zur sogenannten sexuellen Revolution.

Die anti-autoritäre Umgestaltung ist für jede einzelne der zerstörerischen gesellschaftlichen Veränderungen verantwortlich, die wir derzeit erleben. Praktisch alle Formen von Autorität, ob rationale oder irrationale, wurden nun über Bord geworfen. Viele begegnen Autorität im allgemeinen und elterlicher Autorität im besonderen mit Mißtrauen und Feindseligkeit. Heutzutage haben viele der jüngeren Generation keine Achtung vor den Älteren und lehnen pauschal das Erlernen von allem ab, was diese und die Tradition ihnen zu bieten haben. Dazu gehört, für das eigene Leben selbst Verantwortung zu tragen, indem man sich dafür wappnet den Lebensunterhalt zu verdienen. Als Ergebnis ist nicht nur die autoritäre Struktur der Familie weitgehend zerfallen, sondern auch das, was von der biologischen Arbeitsfunktion der Menschen geblieben war. (Nur 48 % der weißen Arbeiterklasse in Amerika waren im Jahr 2010 verheiratet, 1960 waren es noch 84 %.)

Mit dem Zusammenbruch der autoritären Familie und ohne andere Autoritäten zu haben, die sie für ihre Probleme verantwortlich machen könnten, sind viele Kinder der Babyboomer, die in den 60er Jahren aufgewachsen sind, unfähig ihren Lebensunterhalt zu verdienen und hängen jetzt von ihren Familien oder von der Regierung ab, die sich um sie kümmern sollen.

Wie im Falle von medizinischen Krankheiten kann es auch bei einer sozialen Krankheit nur mit einem klaren, funktionellen Herangehensweise einen verheißungsvollen Behandlungsverlauf geben.

Blogeinträge März/April 2011

23. April 2011

Die arabische Rebellion und die Emotionelle Pest

Erneut spielt sich das Drama des Konflikts zwischen der Sehnsucht der Menschen frei zu sein und ihrer Angst vor der Freiheit ab, diesmal in Form von Volksaufständen gegen Militärdiktaturen in den arabischen Nationen in Nordafrika und dem Nahen Osten. Es ist eine alte Geschichte, so alt wie die Geschichte der Zivilisation. Wieder einmal sind viele in der freien Welt euphorisch und wünschen den unterdrückten Menschen, daß sie von ihren Unterdrückern befreit werden. Wieder einmal ist niemand in der Lage, die offensichtlichen Fragen zu stellen: Warum werden die Menschen überhaupt unterdrückt? Wie ist es möglich, daß eine Handvoll despotischer Führer Millionen von Menschen versklaven können? Wie kann eine solche Entwicklung in Zukunft verhindert werden? Warum sind die Menschen nur in der Lage die Oberfläche der sozialen Probleme und nicht deren Ursachen zu sehen und mit ihnen umzugehen?

Die Antwort auf diese Fragen hat mit der Existenz des menschlichen Panzers zu tun. Beispielsweise ist es auf ihren gepanzerten Zustand zurückzuführen, daß, wenn die unterdrückten Massen befreit werden, sie nicht in der Lage sind, anders zu funktionieren als zuvor. Die Menschen wollen Freiheit, aber sie haben schreckliche Angst davor frei zu sein. Neue Tyrannen stehen immer bereit und warten darauf, die Kontrolle über sie zu übernehmen, oft mit einer Verschlechterung der sozialen Bedingungen. Dies ist die Wirkungsweise der Emotionellen Pest – das zerstörerische Verhalten der Menschen gegeneinander.

Bis die Menschen ihre Augen öffnen und anfangen, ehrlich auf sich selbst als Ursache ihrer Probleme zu blicken, wird sich der hoffnungslose Kreislauf von sozialer Unterdrückung, gefolgt von der Rebellion des Volkes gegen den Tyrannen, mit zunehmender Härte und wachsendem Verlust von Menschenleben fortsetzen. Diese Aufgabe erfordert, daß Menschen, die Existenz der Emotionellen Pest und ihre verheerenden Auswirkungen auf das menschliche Leben beginnen ernstzunehmen.

 
Die Ausbreitung der anti-autoritären Gesellschaftsordnung auf die moslemische Welt

Die Umwandlung der westlichen Gesellschaft von autoritär zu anti-autoritär nahm um 1960 seinen Anfang. Als Manifestation der Emotionellen Pest war sie teilweise das Ergebnis der sogenannten sexuellen Revolution und dem Nachlassen der autoritären Form der sexuellen Repression. Das Versprechen der neuen anti-autoritären Gesellschaft lautete, größere sexuelle Freiheit und Glück für die jüngere Generation zu bringen. Tatsächlich war das Resultat katastrophal, weil kein Versuch unternommen wurde, zwischen rationaler Autorität, die geschützt werden muß, und zwanghafter bzw. neurotischer Autorität, zu unterscheiden. Viel von dem, was in der autoritären Ordnung von Wert war, wie die Struktur der Familie, wurde zerstört. Hinzu kam der Durchbruch jeder erdenklichen Art von destruktiver sozialer Aktivität. Um das ganze noch schlimmer zu machen, wurde kein Versuch unternommen, auf die Gründe zu blicken, warum die sexuellen Bedürfnisse junger Menschen nicht erfüllt wurden und warum die Bewegung in einem Desaster endete.

Aufgrund der enormen technologischen Fortschritte der westlichen Zivilisation, wie dem Computer und dem Internet, war es nur eine Frage der Zeit, bevor die anti-autoritäre Bewegung mit ihrem geistlosen, mechanischen Bestehen auf bedingungsloser Freiheit für alle Menschen sich vom Westen aus verbreiten und die erstarrten autoritären Staaten der islamischen Welt infizieren würde. Die Revolutionen, die sich derzeit in der gesamten islamischen Welt zutragen, sind nur die erste Welle von dem, was noch kommen wird. Derzeit können nur Vermutungen über die sozialen, ökonomischen und militärischen Folgen dieser Revolutionen angestellt werden, da dies die oberflächlichsten Manifestationen der anti-autoritären Bewegung sind. Sicher ist jedoch, daß die Macht der gestürzten Herrscher von anderen übernommen wird, es aber keine wesentliche Verbesserung der sozialen Bedingungen in islamischen Ländern geben wird, bis die Menschen die zugrundeliegenden biologischen emotionalen Bedürfnisse, insbesondere diejenigen von Neugeborenen, Säuglingen und Kindern erkennen und schützen. Bis dahin werden diese Länder eine potentielle Brutstätte für Tyrannen und Terroristen bleiben.

 
Der Niedergang der modernen Psychiatrie

Mehr als jede andere Disziplin hat die Psychiatrie ihre Autonomie als unabhängiger Zweig der medizinischen Wissenschaften verloren und folglich unterliegt sie jetzt mehr oder weniger vollständig dem Einfluß der Pharma- und Versicherungsindustrie. Der Psychiater ist nicht mehr derjenige, der die Verantwortung für den Patienten trägt. Der Psychiater behandelt heutzutage psychiatrische Symptome wie Angst, Depression etc. mit Medikamenten, während der Psychologe oder Sozialarbeiter den „ganzen Patienten“ behandelt.

Wie kam es zu diesem dramatischen Niedergang dieses einst hochangesehenen Berufs? Der Rückgang in der Qualität der psychiatrischen Versorgung ist direkt verbunden mit dem Versäumnis der Psychiater, die Herkunft und die Funktionen der Emotionen, die psychiatrischen Erkrankungen zugrunde liegen, richtig zu würdigen. Dies führte zwangsläufig zu einer mechanistischen, einseitig am Gehirn orientierten Verzerrung der psychiatrischen Erkrankungen und einem auf Symptomen beruhendem Diagnose- und Behandlungssystem. Die Beseitigung des lästigen Symptoms, nicht die Herstellung emotionaler Gesundheit, wurde zum Ziel der psychiatrischen Behandlung. Der mechanistisch orientierte Psycho-Pharmakologe trat allmählich an die Stelle des Psychotherapeuten als Hauptansprechpartner. Mit dem Einsatz von Medikamenten wird die Energie hinter dem psychiatrisch problematischen Symptom des Patienten blockiert und vom Erleben ferngehalten, doch geschieht dies auf Kosten seines emotionalen Wohlbefindens.
Die mechanistischen Verzerrungen des emotionalen Lebens des Menschen, die wir heute in der Praxis der Psychiatrie sehen, treten nicht aus Mangel an Wissen auf. Sie hätten verhindert werden können, wenn die medizinischen Entdeckungen von Wilhelm Reich, wie die Existenz der biologischen Energie, die Funktion des Panzers und der Orgasmus-Funktion, verstanden und in den vorhandenen Wissensbestand der Psychiatrie integriert worden wären. Tragischerweise war und ist die überwältigende Mehrheit der Psychiater nicht in der Lage funktionell zu denken und die entscheidende Bedeutung dieser Entdeckungen zu erfassen. Sie stehen den Krankheiten der Menschen mit einem sterilen Ansatz gegenüber, der nicht lange aufrechterhalten werden kann, denn die breite Öffentlichkeit und die Psychiatrie selbst werden über kurz oder lang vom aktuellen Stand der Dinge desillusioniert sein und nach einer besseren Alternative für die heutigen Zustände suchen.

 
Was ist zur Demokratisierung der islamischen Ländern erforderlich

In seinem Artikel „Confronting Gadhafi Is Not Enough“ (Wall Street Journal, 19.-20. März, 2011) schreibt der ehemalige britische Premierminister Tony Blair, daß der Grund, warum islamische Länder keinen demokratischen Status erreicht haben, darin zu suchen sei, „daß eine kulturelle und gesellschaftliche Modernisierung in diesen Ländern nicht stattgefunden hat und die echte Religion so pervertiert wurde, daß Fanatiker, keine Demokraten, aus ihr hervorgehen“. Diese Antwort, obzwar korrekt, geht nicht weit genug und verkennt die enorme Tiefe der sozialen Probleme, denen die islamischen Länder gegenüberstehen.

Mein Buch The Emotional Plague: The Root Of Human Evil bezeichnet die Schritte, die unternommen werden müssen, bevor sich eine legitime Form von Demokratie in moslemischen Ländern entwickeln kann. Diese Schritte, die aus den Menschen selbst hervorgehen müssen, sind die folgenden:

  1. Erkennen und gesellschaftliches Sequestrieren emotionell pestkranker Charaktere auf der politischen Linken und Rechten.
  2. Überwindung des Tribalismus.
  3. Frauenemanzipation.
  4. Trennen der islamischen Religion vom Staat.
  5. Beseitigung von sexual-negativen Verhaltensweisen in der Kindererziehung und der haßerfüllten mystischen Indoktrination junger Menschen mit den Grundsätzen des islamischen Fundamentalismus.

Das sind die gewaltigen Aufgaben, für deren Erreichen man auch unter den besten Voraussetzungen Generationen benötigen wird. Trotz der Revolutionen, die derzeit in der ganzen moslemischen Welt stattfinden, ist es illusorisch zu glauben, daß eine legitime Form der Demokratie jemals in moslemischen Ländern hergestellt werden kann. Nachdem sie Jahrhunderte unter starker autoritärer Repression gelebt haben, haben Moslems keine Erfahrung in demokratischer Selbstverwaltung. Die heutigen Tyrannen werden durch andere ersetzt, die wahrscheinlich repressiver sein werden als die gegenwärtigen. Iran ist ein Beispiel. Dem Vorbild Irans folgend bewegt sich die Türkei, eine der wenigen weltlichen islamischen Länder, schnell in Richtung Re-Islamisierung.

Generell muß erkannt werden, daß die Energiequelle der Emotionellen Pest – menschliche Destruktivität gegenüber anderen – und die Bildung jeder Art von totalitärem Staat letztlich in der Hilflosigkeit der Massen begründet ist; in ihrer mystischen Sehnsucht, daß diejenigen, die an der Macht sind, sich um sie kümmern; und in ihrer Frustration aufgrund durchkreuzter Sexualität, die sich durch politische Anliegen westlicher Art schnell in soziale Aufstände umsetzt.

 
Natürliche Autorität, Zwangs-Autorität und Anti-Autorität

Die Emotionelle Pest lebt von der Verwirrung, indem sie immer mehr Verwirrung generiert. Das Durcheinander um die Bedeutung von Autorität ist dafür ein wichtiges Beispiel. Entsprechend gibt es keine allgemeingültige Übereinkunft hinsichtlich der Unterscheidung zwischen der sozialen Funktion rationaler und irrationaler Formen von Autorität.

Um diese Unterscheidung treffen zu können, müssen die drei Schichten der menschlichen bio-psychischen Struktur unterschieden werden: der biologische Kern, die sekundäre destruktive Schicht und die Oberfläche bzw. die äußere Fassade. In gepanzerten Gesellschaften ist natürliche Autorität rar. Sie stammt aus dem biologischen Kern, wird ohne Verzerrung direkt durch die Oberfläche ausgedrückt und dient dazu, gesunde Formen des gesellschaftlichen Lebens aufrechtzuerhalten.

Die Transformation der westlichen Gesellschaft von autoritär zu anti-autoritär ereignete sich um 1960. Die typische Form der Autorität in der autoritären westlichen Gesellschaft der Vergangenheit war die zwanghafte Autorität. Die von ihr ausgehende Repression richtete sich sowohl gegen Impulse aus dem biologischen Kern von Menschen (Gesundheit), als auch gegen pathologische (destruktive) Impulse. Trotz ihrer Mängel hielt die autoritäre Gesellschaftsordnung weitgehend die Autorität von Individuen aufrecht. Der repressive Fokus der Zwangs-Autorität, der je nachdem auf das gesunde oder auf das pathologische Leben gerichtet war, hing von der Rigidität der autoritären Gesellschaft ab.

Anti-Autoritarismus ist die typische Form von Autorität in den liberalen westlichen Gesellschaften von heute. Er entwickelte sich aus dem Zusammenbruch der autoritären Gesellschaftsordnung der Vergangenheit und deren notwendig gewordene Ersetzung durch eine zentrale (staatliche/kollektive) Autorität. Der Anti-Autoritarismus ist in erster Linie gegen jede Form individueller oder lokaler Autorität und den gesunden Ausdruck aus dem biologischen Kern gerichtet. Er stammt aus und steht im Dienst des Ausdrucks von Impulsen aus der sekundären destruktiven Schicht gepanzerter Menschen. Kontakt zum Kern fehlt vollständig. Die heutige anti-autoritäre Gesellschaftsordnung ist direkt verantwortlich für den qualitativen Zerfall jeder Form des Soziallebens.

 
Das Gehirn ist nicht der Geist: Was von der neuen Landkarte des Gehirns erwartet werden kann und was nicht

Mechanistische Wissenschaftler glauben, daß Gehirn und Geist ein und dasselbe seien. Eine computerisierte Landkarte des menschlichen Gehirns wurde vor kurzem für 55 Millionen US-Dollar erstellt zum Zwecke des Studiums nicht nur organischer Erkrankungen, bei denen das Gehirn eine Rolle spielt, wie Alzheimer und Autismus, sondern auch psychiatrischer Erkrankungen, wie Depression, von denen man annimmt, daß sie dem Gehirn entstammen („Atlas Gives Scientists New View of the Brain”, Wall Street Journal, 13. April 2011).

Diese Landkarte kann nützlich sein, um organische Erkrankungen des Gehirns exakt zu verorten, aber die durchgängige Gleichsetzung des Geistes (Psyche) mit dem Gehirn und nicht mit dem ganzen Körper, der das Gehirn mit umfaßt, ist geradezu zerstörerisch, weil sie die Bühne bereitet hat zur Mechanisierung der psychiatrischen Praxis. Psychiater hoffen, durch ein besseres Verständnis der Physiologie des Gehirns, irgendwie an ein pharmakologisches Heilmittel für psychische Krankheiten zu kommen, das die Hirnfunktionen verändert,.

Diese Auffassung von psychischen Erkrankungen hat den aktuellen beklagenswerten Zustand der psychiatrischen Praxis hervorgebracht, wo Diagnose und Behandlung eines jeden Patienten ausschließlich durch das vorliegende Symptom bestimmt wird. Vom Symptom ausgehend soll ein Medikament hergestellt werden, das, so die Hoffnung, „maßgeschneidert“ ist, um wie nach dem Kochbuch die betreffende „Hirnerkrankung“ zu behandeln.

Da jedoch die psychische Erkrankung Ergebnis einer Störung des gesamten Körpers ist und nicht nur des Gehirns, kann das pharmakologische Ziel niemals erreicht werden, egal wie gut die Gehirnphysiologie verstanden wird. Früher oder später muß die Psychiatrie die Sinnlosigkeit dieses mechano-mystischen Ansatzes einsehen. Sie wird die enormen zerstörerischen Folgen ihrer falschen Denkweise bewältigen und damit anfangen müssen, funktionell zu denken. Was sie erreichen muß, um psychische Störungen effektiv zu behandeln, ist nicht ein besseres psychiatrisches Medikament, sondern ein funktionelles Verständnis der gleichzeitigen Identität und Gegensätzlichkeit von Psyche (Geist) und Soma (Körper), die Gesundheit und Krankheit zugrundliegt.

 
Verschwörungstheorien und die Wirkungsweise der Emotionellen Pest

Mit Verschwörungstheorien versuchen gepanzerte Menschen sich die Existenz der Emotionellen Pest begreiflich zu machen. Jedoch denken Gepanzerte bei sozialen Interaktionen an bewußte Absichten und das ist die Schwäche aller Verschwörungstheorien. Unbeschadet der Stichhaltigkeit der Tatsachen schreiben sie den angeblichen Verschwörern eine Art von arglistigem Vorsatz zu. Damit entgeht ihnen der wesentliche Punkt, daß alles menschliche Verhalten von der individuellen und sozio-politischen Charakterstruktur der jeweiligen Person angetrieben wird. Dieses Verhalten stammt aus unbewußten biologischen Kräften und wird durch sie bestimmt. Sie sitzen tief in der destruktiven sekundären Schicht der gepanzerten Menschen.

Von der Emotionellen Pest befallene Menschen „verschwören“ sich nicht bewußt, um ihre zerstörerischen Handlungen zu organisieren und durchzuführen. Ohne bewußte böse Absichten werden sie spontan voneinander angezogen und arbeiten zusammen, weil sie ein gemeinsames Ziel haben. Die Zusammenarbeit von Hugo Chavez in Venezuela, auf der extremen Linken, und Mahmud Ahmadineschad aus dem Iran, auf der extremen Rechten, zeigt die Tendenz von pestkranken Individuen sich spontan gegen ihren gemeinsamen Feind zu organisieren, der freien Welt (besonders Amerika), obwohl sie gegenüberliegenden Seiten des sozio-politischen Spektrums angehören.

 
Die zunehmende Anzahl von Kindern und Jugendlichen die psychiatrische Betreuung benötigen

Ich begann meine psychiatrische Assistenzzeit 1960. Im Vergleich zu heute stellten Kinder und Jugendliche einen relativ kleinen Teil des psychiatrischen Klientel dar und die Behandlung bestand fast ausschließlich aus irgendeiner Form von Psychotherapie. Die Verwendung von Medikamenten für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen war völlig unbekannt. In den folgenden Jahrzehnten wurde immer mehr jungen Menschen die Aufmerksamkeit von Psychiatern zuteil und bei ihrer Behandlung wurden Psychopharmaka eingeführt. Therapie der Wahl für Kinder und Jugendliche sind heute Medikamente, die entwickelt wurden, um das störende Symptom zu unterdrücken.

Die zunehmende Anzahl junger Menschen, die psychiatrische Hilfe benötigen, ist eine der vielen zerstörerischen Folgen der Umwandlung der westlichen Gesellschaft von autoritär zu anti-autoritär. Die autoritäre Gesellschaft der Vergangenheit ruhte auf der autoritären Familie. Basierend auf sexueller Unterdrückung war der Vater der Vollstrecker der Zwangsautorität und vor allem die Mutter war Vermittler des autoritären Moralcodes, der Recht von Unrecht unterscheidet. Aus Sicht der Gesellschaft gab es bei erfolgreicher Unterdrückung ein generelles Gefühl sozialer Stabilität, das sich in Loyalität und Respekt vor Autoritäten und autoritären gesellschaftlichen Institutionen niederschlug.

In der heutigen anti-autoritären Gesellschaftsordnung kam es zu einer Schwächung der autoritären Familie. Wenn man ihr Verhalten betrachtet, sind Eltern emotional nicht in der Lage, für das Aufziehen ihrer Kinder die Verantwortung zu tragen. Die Gesellschaft ist zerrissen. Die alte autoritäre Moral wurde ersetzt durch eine weit größeren Schaden anrichtende Moral, die politische Korrektheit, welche auf Autorität beruht, die von außerhalb der lokalen Autorität der Familie stammt. Die neue Autorität ist qualitativ ganz anders als die alte autoritäre Autorität, da sie aus dem Widerstand der Menschen gegen traditionelle Formen der Autorität besteht. Dies führte zwangsläufig zur zentralisierten bzw. zur kollektiven Autorität. Voller Verachtung für alle Formen der traditionellen Autorität, haben Kinder und Jugendliche zunehmend den Kontakt mit ihrem biologischen Kern und mit traditionellen Werten und Verhaltensweisen verloren, die einst die Gesellschaft zusammengehalten haben. Es gab einen starken Anstieg des Angstpegels, was sich in schweren Aufmerksamkeitsstörungen (Störungen im Kontakt), Hyperaktivität und unterschiedlichen Formen von impulsivem Verhalten manifestiert und nach psychiatrischer Aufmerksamkeit verlangt. Viele dieser Zustände gab es vor 50 Jahren nicht. Leider ist die einzige Behandlungsform, die dem traditionellen Psychiater zur Verfügung steht, die Unterdrückung der Symptome mittels Medikamenten. Die zugrundeliegende Quelle der emotionalen Probleme junger Menschen wird konsequent umgangen.

Hingegen verstehen jene, die vom American College Orgonomy in medizinischer und sozialer Orgonomie ausgebildet worden sind, die destruktiven Veränderungen in der Struktur der Menschen infolge der anti-autoritären Transformation unserer Gesellschaft und können damit umgehen (siehe „The Practice of Medical Orgone Therapy in Anti-authoritarian Society“, Journal of Orgonomy, Vol. 43, No. 2).

Blogeinträge Januar/Februar 2011

26. Februar 2011

Antiquierter Liberalismus ist nicht die Antwort auf den arabischen Rassismus

In seinem Artikel „Egypt’s Prison of Hate” (Wall Street Journal, 4. Januar 2011) befaßt sich Bret Stephens mit dem Massaker an 20 koptischen Kirchgängern zu Silvester 2010/2011 in Alexandria, Ägypten. Die politische Reaktion vieler Anführer der Moslems sah so aus, daß sie einem von Israel unterstützten zionistischen Komplott die Schuld gaben. Stephens empfiehlt den Ägyptern den überkommenen Liberalismus, insbesondere die Verbreitung einer arabischen Übersetzung des Gesamtwerks des liberalen englischen Philosophen John Locke, beginnend mit seinem Brief über die Toleranz.

Leider ist der antiquierte Liberalismus gekommen und wieder gegangen. Diese Lösung ignoriert die entscheidende Rolle, die die sozio-politische Charakterstruktur der Menschen beim aktuellen sozialen Verhalten spielt. Ägypter, die rassistisch sind, und jene Führer, die Greueltaten wie dieses Massaker verteidigen, gehören der äußersten rechten Seite des sozio-politischen Spektrums an. Diese Ägypter dürfen nicht mit der Mehrheit der Menschen im Lande in einen Topf geworfen werden, die mehr zum politischen Zentrum hin tendieren und daher gewaltfrei sind.

Darüber hinaus führt die Förderung liberalen Denkens nicht zur Quelle der enormen Menge an Haß, der tief in der Charakterstruktur aller moslemischen Extremisten eingeschlossen ist. Dieser Haß ist ständig auf der Suche nach Freisetzung in der einen oder anderen Form. Die Quelle dieses Hasses ist der Wunsch nach Rache, die von ihrem persönlichen Leben auf den Dschihad verlagert wird. Die liberale Philosophie, die aus der oberflächlichsten Schicht der menschlichen Struktur entstammt, kann das Reservoir des Hasses dieser Extremisten nicht in Schach halten. Wenn sie nicht erkannt und vom Rest der Gesellschaft isoliert werden, bleibt diese Geißel des destruktiven menschlichen Verhaltens außer Kontrolle.

 
Das Massaker in Tucson

Das folgende ist ein Auszug aus einem Artikel, der in einer kommenden Ausgabe des Journal of Orgonomy erscheinen wird. Er wird hier mit freundlicher Genehmigung des Autors, Edward Chaska, M.D., veröffentlicht.

Unter Bezugnahme auf das Attentat vom 8. Januar 2011, bei dem Jared Lee Loughner auf 20 Menschen schoß, schreibt Dr. Chaska:

Bei der Debatte in den Medien über die Schüsse auf die Kongreßabgeordnete Giffords und neunzehn andere wird die tödliche Wechselwirkung zwischen Marijuana und Geisteskrankheiten übersehen. Als psychiatrischer Berater in einer Drogen- und Rehabilitationseinrichtung sehe ich Dutzende von jungen Männern und Frauen, bei denen sich psychotische und gewalttätige Zustände als Resultat des Gebrauchs von Marijuana und anderen Drogen zeigen. Nach drei oder vier Monaten Behandlung und Marijuana-Abstinenz sind sie oft vollkommen andere Menschen. Marijuana-Konsumenten entwickeln dreimal so häufig eine psychotische Episode und entwickeln doppelt so häufig offensichtliche Symptome von Schizophrenie, im Vergleich zu Menschen, die kein Marijuana rauchen. Sie leiden auch öfter an Angst und Depression. Marijuana hemmt die Entwicklung des Gehirns und stört die natürlichen empathischen Gefühle für andere Menschen.

In Pennsylvania können, dank der Verfechter von „Kinderrechten“, Kinder ab 14 eine psychiatrische bzw. Drogen-und Alkohol-Behandlung ablehnen, auch wenn ihre Eltern auf der Notwendigkeit bestehen. Wenn die Medien jemanden für diese Tragödie verantwortlich machen wollen, brauchen sie nur auf die Marijuana-Lobby und die Verfechter der „Kinderrechte“ blicken, die das Recht der Eltern auf eine Behandlung für ihre Kinder mit psychiatrischen und Drogenproblemen beschneiden wollen.

Mit seiner charakterologischen Ausbildung kann der medizinische Orgonom jene Jugendlichen genau identifizieren und effektiv behandeln, die mit einem Risiko für die Entwicklung psychotischer Symptome behaftet und anfällig für destruktives Verhalten sind, lange bevor sie gewalttätig werden. Loughner, der eine Drogenkarriere vorweist, hat vielleicht vor dem Angriff nicht unter klassischen schizophrenen Symptomen gelitten, aber dennoch wies sein Verhalten darauf hin, daß er die Charakterdiagnose „paranoide Schizophrenie mit impulsiven und mörderischen Tendenzen“ vorwies. Daß er über lange Zeit hinweg Marijuana konsumiert hatte, erhöhte das Risiko einer gewaltsamen psychotischen Reaktion. Die Fähigkeit des medizinischen Orgonomen, eine frühe therapeutische Intervention aufgrund einer genauen Charakterdiagnose durchzuführen, kann dazu beitragen, künftige Tragödien zu verhindern.

 
Das Problem Aggression

Um das Aggressionsproblem lösen zu können, muß zwischen natürlicher, gesunder Aggression (Energie, die vom biologischen Kern stammt und rational ohne Verzerrung ausgedrückt wird) und neurotischer Aggression (Energie, die verzerrt und irrational wird, wenn sie durch den Panzer hindurchgeht) unterschieden werden.

Die Verwirrung, die sich aus diesem Durcheinander ergibt, setzt die Emotionelle Pest in Bewegung. Aufgrund ihrer biophysischen Intoleranz für und Angst vor Aggression, die aus dem biologischen Kern stammt, sind die, die politisch der Linken zuzuordnen sind, schnell dabei, alle Formen von Aggression, ob gesund oder neurotisch, als pathologisch abzutun. Dies erlaubt ihnen, öffentliche Gewalttaten, wie vor kurzem das Massaker in Tucson, zu politisieren, um die politische Rechte zu diskreditieren. Sie setzen automatisch Aggression mit Gewalt gleich und ordnen sie der politischen Rechten zu. Obwohl diejenigen, die rechts stehen, Aggression tolerieren können, unterscheiden sie ebenfalls nicht zwischen ihren beiden Formen. Wenn sie angegriffen werden, geraten sie in die Defensive, bei der ihnen nur bleibt auf den politischen Charakter der Maßnahmen der Linken hinzuweisen. Ohne das Deutlichmachen der Existenz der beiden Formen von Aggression, der gesunden und der kranken, ist die Antwort der Rechten nur teilweise wirksam. Das erleichtert den Ausdruck der Emotionellen Pest und erhöht den politischen Einfluß der Linken.

 
Die politische Strategie der linken Ideologen

Um Sinn in das politische Verhalten der linken Ideologen in Amerika zu bringen, muß man die drei funktionellen Schichten der bio-physischen Struktur der Menschen verstehen. Dies sind: die oberflächliche Schicht bzw. Fassade, die tiefere, sozialschädliche mittlere Schicht und die tiefste Schicht, der biologische Kern.

Da sie keinen Kontakt mit ihrem Kern haben und je nachdem, ob sie politische Macht haben oder nicht, wechseln Ideologen der politischen Linken hin und her zwischen ihrer oberflächlichen Schicht (indem sie die Identität eines echten Liberalen annehmen) und ihrer zerstörerischen, mittleren Schicht und wieder zurück. Als sie politisch nicht an der Macht waren (vor 2008), agierten sie aus ihrer oberflächlichen Schicht heraus und taten so, als wären sie echte Liberale. Sobald sie 2008 an die Macht gelangt waren, zeigten diese fälschlich so genannten (Pseudo-) Liberalen ihre wahre Identität. Vor den Augen einer überraschten Öffentlichkeit ließen sie ihre liberale Fassade hinter sich und agierten unverhohlen vollständig aus ihrer zerstörerischen mittleren Schicht heraus. Sie verpackten ihre sozialistische Agenda als sozialen Fortschritt und zwangen sie der Öffentlichkeit auf, was beweist, daß ihr Ziel die Schwächung und schließliche Zerstörung Amerikas ist, sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene, weshalb sie in der Tat nichts anderes als altmodische Kommunisten sind. Jetzt (2011), wo es ihnen wieder an politischer Vorherrschaft ermangelt, machen sie sich erneut ihre scheinbar gutartige liberale Fassade zu eigen. Die Linke wird solange auf diese Weise auftreten, bis sie wieder die Regierung kontrolliert. Das bezeichnet man als Salamitaktik der Staatskunst; die scheibchenweise Übernahme eines Landes.

Der vorübergehende Rückzug der Linken soll den Anschein erwecken, daß sie dabei sind einzulenken, was Elemente ihrer destruktiven politischen Rhetorik und Ziele betrifft. Da die Öffentlichkeit nur erkennt, was auf der politischen Oberfläche vorgeht, wird das von einigen auf der Rechten als Sieg verbucht werden, aber das ist Wunschdenken. Die geringfügigen Veränderungen in der Fassade der Pseudo-Liberalen/Kommunisten sind nur Berechnung. Ihre Taktik steht immer im Dienst der Erhaltung und Stärkung der politischen Kontrolle über Menschen.

 
Die wahre Bedeutung von „Christus starb für unsere Sünden“

Als ein Eckpfeiler der christlichen Philosophie ist dieser Satz eine Manifestation oder ein Symptom des gepanzerten menschlichen Denkens. Jedes Symptom besteht aus zwei Komponenten, einem Impuls und einer Abwehr. In diesem Fall besteht der Impuls im Versuch des Menschen, sich von seiner Schuld (Sündenhaftigkeit) zu entlasten, indem die Last der Verantwortung auf Christus den Erlöser abgeschoben wird. Die Abwehr besteht im Verbergen des wahren Grundes für den Tod Christi durch mystische Verzerrung. Nach Beseitigen der Verzerrung wäre dieser Satz eindeutig und lautete: „Christus starb wegen der Sündenhaftigkeit des Menschen.“ Wilhelm Reich zeigte in seinem Buch Christusmord, daß Menschen Christus wegen ihrer Sündenhaftigkeit, d.h. aus ihrer Bosheit heraus, ermordet haben, die sich aus der Emotionellen Pest in ihnen ergibt.

 
Es ist die Wahl zwischen schlecht und schlechter

Jeder Versuch von Menschen soziale Probleme politisch zu lösen, führt stets dazu, daß aus einer bestehenden schlechten Situation eine noch schlechtere wird. Der Grund für diese tragische Wendung der Ereignisse ist die eingeschränkte Fähigkeit der Menschen Freiheit zu tolerieren. In ihren politischen Kämpfen wird die Sehnsucht der Menschen nach mehr Freiheit durch ihren eigenen Panzer vereitelt und das verhindert, daß sie tatsächlich in der Lage sind, die Freiheit, die sie sich ersehnen, zu erreichen. Diese Unfähigkeit auf Seiten der Menschen ermöglicht es den Kräften der organisierten Emotionellen Pest routinemäßig die politische Arena zu betreten, das Machtvakuum auszunutzen und ein noch totalitäreres Regime aufzurichten als das, das vorher existierte. Ein schlechter sozialer Zustand verschlimmert sich.

Erneut läuft diese zerstörerische Kette von Ereignissen ab; diesmal manifestiert durch die arabischen Unruhen in den Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas. Demokratie erfordert mehr als freie Wahlen. Nichts wurde aus den Erfahrungen der Vergangenheit gelernt. Zunächst einmal versteht man noch immer nichts von der biophysikalischen Intoleranz der Menschen für Freiheit und den Grund für ihr Gefangensein in der Falle, d.h. ihren gepanzerten Zustand. Das bringt die Kräfte der Emotionellen Pest an die Oberfläche, die in der Struktur von allen Menschen enthalten sind. Diese Kräfte können jede Hoffnung der Menschen, die für ein besseres Leben kämpfen, in noch mehr Verzweiflung verwandeln und sie tun es.

 
Die sozio-politische Dynamik einer Betrugsaktion

Ähnlich wie im Individuum kommt es auch bei einer Betrugsaktion in der sozio-politischen Arena zu einer dynamischen Wechselwirkung zweier Kräfte. Bei zwei Menschen gibt es auf der einen Seite die Person, die emotional oder materiell etwas benötigt, und auf der anderen Seite steht der Betrüger bereit, diesen Bedarf zu „decken“. Ein klassisches Beispiel ist die Beziehung zwischen den Investoren und Bernie Madoff mit seinem Pyramidenspiel.

Die gleiche Beziehung gibt es im sozio-politischen Bereich. Hier sind die beiden Kräfte die emotional verkrüppelten, hilflosen Bürger einerseits, die ein neurotisch begründetes materielles Bedürfnis haben, daß ihnen etwas gegeben wird, und die Freiheitskrämer in der Regierung andererseits, die in der Lage zu sein scheinen, dieses Bedürfnis zu befriedigen, beispielsweise durch Hypothekendarlehen mit niedrigen Zinsen oder durch eine „freie“ Gesundheitsversorgung. Dem einen zu nehmen (dem produktiven, steuerzahlenden Segment der Gesellschaft), um es dem anderen zu geben (das unproduktive, keine Steuern zahlende Segment), ist ein Beispiel für ein riesiges Pyramidenspiel, das von Politikern in der Zentralregierung vor jedermanns Augen betrieben wird. Der Betrug läuft meist unbemerkt ab, weil ein stetig wachsendes Segment der amerikanischen Öffentlichkeit glaubt, daß es versorgt werden muß und diese Verantwortung wird schnell von linksorientierten Politikern beider Parteien übernommen, um aus der Lage Kapital zu schlagen. Am wichtigsten ist dabei, daß diese Sachlage nichts dazu beiträgt die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, denen angeblich geholfen wird. Es macht sie von der Regierung nur noch abhängiger, als sie es ohnehin schon waren. Es untergräbt auch weiter den freien Markt, während es den Betrügern, die in der Politik zum gemeinsamen Besten handeln, Geld bringt und ihre Macht steigert.

Man gebietet einem Betrug einhalt, indem man ihn als Betrug bloßstellt.

 
Die biologische Herkunft der politischen Korrektheit

In seinem Artikel „The Origins of Political Correctness“ der in Band 43, Nummer 2 des Journal of Orgonomy erschienen ist, beschreibt Bill Lind die politische Korrektheit als „Krankheit des Jahrhunderts“: der verzerrte Ausdruck Marxistischer Ideen, die von der Ökonomie in kulturelle Begriffe übersetzt wurden. Obwohl von einem historischen Standpunkt aus korrekt, ist sein Verständnis der Ursprünge der politischen Korrektheit auf den mehr oberflächlichen sozio-ökonomischen Bereich begrenzt. Es werden nicht die mächtigen biologischen Kräfte berücksichtigt, die in den Tiefen der Menschen angesiedelt sind und die die politische Korrektheit rasch zur vorherrschenden Form der Moral im Amerika des 21. Jahrhundert gemacht haben.

Die Transformation des sozialen Panzers von autoritär zu anti-autoritär, die um 1960 herum begann, wurde von einer entsprechenden Veränderung in der Struktur der individuellen Panzer begleitet. Vor dieser Zeit war bei den meisten Erwachsenen der Panzer in der Skelettmuskulatur enthalten. Mit der Umwandlung des sozialen Panzers erfolgte bei Jugendlichen eine Verschiebung in der Panzerungsstruktur von der Muskulatur hin zum Gehirn. Der Augenpanzer verstärkte sich auf Kosten des Muskelpanzers in einem großen Teil der erwachsenen Bevölkerung. Diese Verlagerung führte zu einer dramatischen Veränderung in der Art wie Moral erlebt und ausgedrückt wurde.

Die autoritäre Moral der Vergangenheit stammte zu einem Gutteil vom Muskelpanzer. Ihre Funktion war es, die autoritäre Lebensweise zu bewahren. Mit der Verschiebung der individuellen Panzer von der Muskulatur zum Gehirn in einer großen Anzahl von Jugendlichen kam es zu einer qualitativen Änderung der Moral. Autoritäre Moral, mit ihrer absoluten Unterscheidung zwischen Recht und Unrecht beruhend auf dem Fühlen von Emotionen, wurde durch politische Korrektheit ersetzt, dem Ausdruck einer qualitativ anderen Art von Moral, die ihren Ursprung ausschließlich im Gehirn hat.

Die Moral der politischen Korrektheit, deren Funktion es ist, die anti-autoritäre Gesellschaftsordnung über den Autoritarismus triumphieren zu lassen, ist eine hochansteckende und verderbliche Manifestation der Emotionellen Pest, weil sie an den Verstand der Menschen appelliert und gut rationalisiert ist: sie diene dem Gemeinwohl aller.

 
Der Triumph des mechanistischen Denkens in den Sozialwissenschaften

Bei jeder Wissenschaft gehört die Destruktivität des mechanistischen Denkens zu ihren Merkmalen:

  1. Sie ist in einer mechanistischen Art und Weise kausal. Beispielsweise ist alles, was für eine demokratische Gesellschaft getan werden müsse, das Beseitigen des repressiven Regimes. Nichts wird darüber gesagt, was die Bedingungen im sozialen Leben sein müssen, bevor diese Änderung von einer Diktatur zur Demokratie erfolgen kann oder warum überhaupt das repressive Regime an der Macht war.
  2. Die quantitativen Faktoren zum Erreichen einer Demokratie sind die einzigen, die als wichtig erachtet werden; qualitative Faktoren werden ignoriert. Beispielsweise sei es für eine erfolgreiche Revolution nötig, die Mehrheit der Menschen hinter sich zu haben, die gegen das Regime, das an der Macht ist, opponieren. Dabei spiele es keine Rolle, ob diese Personen die gleichen Vorstellungen darüber teilen, was die Ziele der Revolution sind. Diese qualitativen Unterschiede in der sozio-politischen Charakterstruktur der Menschen, die in Wirklichkeit unüberwindbar sein können, sind Dinge, die dann irgendwie später bewältigt werden könnten.
  3. Nur externe Faktoren der Umwelt seien wichtig bei der Bestimmung des menschlichen Verhaltens; interne Faktoren, wie die emotionale Abhängigkeit der Menschen von anderen und ihre Unfähigkeit produktive Arbeit zu leisten, zählen nicht. Dergestalt können die Auswirkungen des Charakterpanzers, die das Denken und Handeln des Menschen in der Gesellschaft beeinflussen, erfolgreich ignoriert werden und die Quelle der menschlichen Destruktivität bleibt fast jedermann verborgen.

Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, daß, wenn Diktatoren zu Fall gebracht und Menschen vor der Aufgabe stehen, sich selbst regieren zu müssen, ihre politischen Differenzen, ihre Unfähigkeit rational zu organisieren und ihre persönlichen Probleme an die Oberfläche kommen. Dann verfestigt sich der soziale Panzer noch mehr und die sozialen Bedingungen verschlechtern sich im Vergleich zu vor der Revolution.

 
Warum es niemals zu einem Waffenstillstand zwischen der Linken und der Rechten kommen wird

Politische Ideologie stammt aus dem grundlegenden Widerspruch in der Struktur jedes gepanzerten Menschen: der Sehnsucht nach mehr Freiheit und Glück auf der einen Seite und dem Wunsch nach risikoloser Sicherheit auf der anderen. In Amerika wird die liberale Ideologie bestimmt durch und ist Ausdruck der zugrundeliegenden Hoffnung, die das Versprechen von Freiheit und umfassendem Glück mit sich bringt. Liberale Ideologen haben keinen Sinn für die biophysischen Beschränkungen der Menschen, die in deren gepanzertem Zustand begründet liegen. Die konservative Ideologie wird von der Überzeugung bestimmt, daß diese herbeigesehnten Zustände, wenn nicht unrealistisch, so doch zumindest praktisch nicht erreichbar sind, jenseits dessen, was die Menschen ohnehin schon haben. Deshalb sollten die Menschen sich in Amerika glücklich schätzen und dankbar für das sein, was sie haben.

Aus biophysischer Sicht ergeben sich die ideologischen Unterschiede aus Unterschieden in den Panzerstrukturen der Menschen. Im allgemeinen weisen liberale Charaktere eine größere Mengen an Augenpanzer im Verhältnis zum Muskelpanzer auf. Sie verlassen sich ausschließlich auf ihren Intellekt und sehen die Welt idealistisch, d.h. so, wie sie sie gerne hätten. Diese verzerrte und äußerst destruktive Betrachtungsweise bringt sie dazu, politische und soziale „Lösungen“ auszuhecken, von denen sie fälschlicherweise glauben, sie könnten soziale Probleme beheben. Konservative Charaktere haben eine gegenteilige Panzerstruktur. Im allgemeinen haben sie weniger Augenpanzer und mehr Muskelpanzer. Konservative sind in besserem Kontakt zur Realität und erkennen ihre Grenzen, was die Befähigung betrifft soziale Verbesserung herbeizuführen. Diese biologisch begründeten Unterschiede in der Panzerstruktur erklären die Ideologie der Linken und die der Rechten und sie sind der Grund dafür, warum sie über keine gegebene soziale oder politische Frage einer Meinung sein können.

Blogeinträge September/Oktober 2015

25. Oktober 0201

Der drohende Untergang des Zweiparteiensystems

Der folgende Auszug stammt aus meinem neuen Buch Clueless:

Das Zweiparteiensystem funktionierte als Grundlage der amerikanischen Politik. Es wird zunehmend zu einer Sache der Vergangenheit und die Menschen sind sich dabei nicht bewußt, was geschieht oder warum. Die Funktion dieses Systems bestand darin, die gegensätzlichen ideologische Kräfte der politischen Linken und Rechten in der autoritären Gesellschaftsordnung der Vergangenheit aufrechtzuerhalten, als es in der Democratic Party und der Republican Party ungefähr eine gleiche Anzahl von Liberalen und Konservativen gab. Die gleiche Anzahl bedingte ein Gleichgewicht zwischen den entgegengesetzten Kräften.

In der heutigen anti-autoritären Gesellschaft steht das Zweiparteiensystem nicht mehr für das die gesellschaftliche Stabilität aufrechterhaltende Gleichgewicht der entgegengesetzten Grundpositionen. Es ist zu einem Anachronismus geworden.

Der Zerfall des Zweiparteiensystems begann mit der anti-autoritären Transformation der Gesellschaft und der Radikalisierung der Democratic Party in den 1960er Jahren. Dies wurde durch die Verschiebung im politischen Mainstream nach links weit weg von der Mitte begleitet, der sogenannten sozio-politischen Rotverschiebung. Als Ergebnis der Rotverschiebung fanden sich beide Parteien bei ihren Versuchen, sich den Wünschen der Wähler anzupassen und so deren Unterstützung zu gewinnen, in unterschiedlichem Ausmaß schließlich links von der politischen Mitte wieder. Beide Parteien befürworteten die gleiche sozialistische Politik und wetteiferten so um die politische Dominanz. Dies führte schließlich zur Destabilisierung der gegnerischen politischen Kräfte.

Menschen aus beiden Parteien werden zunehmend desillusioniert angesichts des Schauspiels der „üblichen Politik“, aber sie haben keine zufriedenstellende Alternative. Wenn ein Politiker mit einer nicht-politischen Persona wie Donald Trump auftaucht, sind viele Menschen von ihm begeistert. Sie mögen von Politikern genug haben, aber sie sind immer noch auf der Suche nach politischen Antworten.

Die Politiker haben jedoch keine Antworten und verstehen nicht, was in Amerika vor sich geht, weil die Lösungen nicht im Bereich der Politik zu finden sind. Zwar braucht Trump aufgrund seines enormen Reichtums anderen gegenüber keine Verpflichtungen einzugehen, aber er hat trotzdem eine sozio-politische Charakterstruktur, die das ausmacht, was letztlich das politische Verhalten aller Menschen bestimmt, einschließlich das Donald Trumps.

 

span style=“color:#ff0000;“>Apropos Klimawandel

Das Klima ändert sich ständig. Zu sagen, daß sich das Klima verändert, ist das eine, aber zu behaupten, daß es sich wegen der Aktivitäten des Menschen verändert, ist etwas anderes. Zu sagen, daß sich das Klima ändert, weil die Menschen fossile Brennstoffe verwenden, ist wieder etwas anderes. Und zu behaupten, daß die Nutzung fossiler Brennstoffe durch den Menschen den Klimawandel verursacht oder die Erderwärmung verursacht, ist noch etwas anderes. Wissenschaftler bringen das oft durcheinander, so daß sie menschlichen Aktivitäten die Schuld für den Klimawandel zuschreiben können. Mechanistische Wissenschaftler ertragen keine spontanen Veränderungen in der Natur, da sie sie mit ihrer Art zu denken nicht erklären können. Daher versuchen sie die Natur in ihren Köpfen gemäß ihren Computermodellen unbeweglich zu machen, so daß sie in ihre vorgefaßte mathematische Betrachtungsweise, wie die Natur funktionieren sollte, paßt. Diese Modelle sagen mehr über die mechanistischen Wissenschaftler als über die Natur, die sie versuchen verständlich zu machen.

Darüber hinaus ist das Hervorrufen von Verwirrung über das Klima, indem man sagt, daß es von menschlichen Aktivitäten abhängt, eine Taktik der Emotionellen Pest. Als Ergebnis wird die Arbeitsfunktion der Menschen und die Ökonomie gelähmt.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es keinen schlüssigen Beweis dafür, daß die Veränderungen, die beim Klima auftreten, auf den Gebrauch von fossilen Brennstoffen durch den Menschen zurückgehen.

 

Was ist funktionelles Denken?

Frage: Was ist funktionelles Denken?

Antwort: Funktionelles Denken ist nach der Art und Weise zu denken, wie die Natur funktioniert.

Frage: Wer hat das funktionelle Denken entdeckt?

Antwort: Das funktionelle Denken wurde von Dr. med. Wilhelm Reich entdeckt.

Frage: Worin liegt die Bedeutung des funktionellen Denkens?

Antwort: Das funktionelle Denken bietet eine Möglichkeit, all die Naturwissenschaften zu einem einheitlichen Wissensgebäude zu integrieren.

Frage: Was ist der Unterschied zwischen funktionellem Denken und dem üblichen Denken?

Antwort: Das übliche Denken ist entweder mechanistisch oder mystisch.

Frage: Was ist mechanistisches Denken?

Antwort: Das mechanistische Denken denkt über die Natur, als ob sie eine Maschine wäre.

Frage: Was ist mystisches Denken?

Antwort: Mystisches Denken denkt so, als gäbe es einen Zweck in der Natur.

Frage: Was ist an dem mechanistischen und mystischen Denken über die Natur falsch?

Antwort: Da die Natur nicht wie eine Maschine arbeitet und da sie keinen Zweck verfolgt, kann mechanistisches/mystisches Denken keine befriedigende Einsicht in das Funktionieren der Natur vermitteln. Darüber hinaus zeitigt fehlerhaftes mechanistisches/mystisches Denken häufig zerstörerische Konsequenzen.

Frage: Wie funktioniert mechanistisches/mystisches Denken?

Antwort: Wenn mechanistisches Denken keine zufriedenstellende Einsicht in die Natur vermittelt, kommt mystisches Denken ins Spiel, um einen Zweck für das, was übrigbleibt und nicht verstanden wird, zur Verfügung zu stellen.

Frage: Ein Beispiel für mechanistisches/mystisches Denken?

Antwort: Ein Beispiel ist die Aussage: Das Herz pumpt Blut, um Sauerstoff zu den Geweben des Körpers zu bringen. Zunächst wird das Herz mit einer mechanischen Pumpe verglichen und dann wird ein Zweck angegeben, um zu erklären, warum das Herz Blut pumpt.

Frage: Was wäre bei diesem Beispiel das funktionelle Verständnis?

Antwort: Die Funktion der biologischen Pulsation definiert das Ziel, Sauerstoff zu den Geweben zu bringen.

Frage: Wo kann ich mehr über funktionelles Denken lernen?

Antwort: Für qualifizierte Studierende gibt das American College of Orgonomy einen Kurs über funktionelles Denken.

 

Der Zusammenbruch der Trennung zwischen Kirche und Staat

Ohne sie vollständig zu verstehen, hatten die Gründerväter ein starkes Gefühl für die Emotionelle Pest, die in den Menschen endemisch ist, und sie taten alles, was in ihrer Macht stand, um sie daran zu hindern sich zu organisieren und dieses Land zu zerstören.

Dieser Sinn für das Böse basierte auf der gesünderen Charakterstruktur der Menschen zu jenen Zeiten. Ihre autoritäre Charakterstruktur erlaubte es ihnen, die Bedeutung der Trennung von weltlicher und religiöser Autorität als Schutz gegen Tyrannei zu erkennen. Aber dann, als Folge des Zusammenbruchs der alten autoritären zur anti-autoritären Ordnung, der etwa in den 60er Jahren eintrat, organisierte sich die Pest selbst und befiel alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens.

Dies wurde von der Auflösung der autoritären Familie begleitet, von einer Abnahme des Muskelpanzers der Menschen und einer Zunahme ihres okularen Panzers. Die kontaktlosen Massen wurden säkularisiert und so auch ihre latente Neigung zum Mystizismus. Statt an ein Leben nach dem Tod zu glauben, forderten die Leute nun den Himmel auf Erden. Freiheitskrämerische Politiker auf der linken Seite traten auf und versorgten die desillusionierten Anhänger der Kirche mit der politischen Illusion, nach der es ihnen verlangte.

Das war die Zeit der deutlichen Verschiebung des gesellschaftlichen Mainstreams nach links von der politischen Mitte und dem zu verzeichnenden Rückgang an treuen Kirchgängern. Das Menetekel an der Wand sehend, hatten die Kirchenführer aller Konfessionen keine andere Wahl, als sich die politische Linie zu eigen zu machen, mit der die linken Ideologen in Amerika hausieren gingen.

Zusammen mit den persönlichen idealistischen Tendenzen von Papst Franziskus ist das Tätigwerden der Emotionellen Pest mittels sozioökonomischer Faktoren der wahre Grund, warum sich die politisch rechte Katholische Kirche derzeit auf Schmusekurs mit Barack Obama, einem politischen Aktivisten von ganz links, befindet. Zum ersten Mal in der Geschichte Amerikas sprach ein Papst die Teilnehmer einer gemeinsamen Sitzung des Congress an und predigte unter anderem darüber, was sie für die Umwelt tun sollten, hinsichtlich der Einkommensungleichheit und daß sie lernen sollten, wie man miteinander auskommt.

Diese Zusammenarbeit von Kirche und Staat stellt einen weiteren Schritt in der Globalisierung der Emotionellen Pest dar, bei der die Ideologien und die jeweilige Moral der äußersten Linken und der äußersten Rechten zu einer Einheit verschmelzen.

 

Die neue Moral

Die alte Moral der vergangenen autoritären Ära basierte auf der absoluten Unterscheidung zwischen richtig und falsch. Was richtig und was falsch war, galt gleichermaßen für alle. Heute ist diese Moral tot.

In unserer anti-autoritären Gesellschaft trifft das, was für die eine Person richtig oder falsch ist, nicht unbedingt auf eine andere zu. Dies ist die neue, relative Moral und sie gilt vor allem in der politischen Arena. Aufgrund der daraus resultierenden Verschiebung des politischen Mainstream nach links von der Mitte wird die Öffentlichkeit von den Medien glauben gemacht, daß das, was für jemanden auf der politischen Linken richtig oder falsch ist, nicht für jemanden auf der politischen Rechten gilt. Dementsprechend werden politische Persönlichkeiten auf der linken Seite, wie Barack Obama oder Hillary Clinton, als die „guten Anti-Autoritären“ hingestellt. Sie können nichts falsch machen. Umgekehrt werden die auf der Rechten als die „bösen Autoritären“ gezeichnet. Sie können nichts richtig machen.

Ein Beispiel dafür ist die günstige Reaktion der Öffentlichkeit auf Clintons Ausflüchte und Lügen, wenn sie durch den Congress über ihre E-Mails als Außenministerin im Anschluß an den Angriff auf das amerikanische Konsulat in Bengasi befragt wird. Vier Amerikaner, darunter der Botschafter in Libyen, werden von arabischen Terroristen ermordet, aber ihre Umfragen gehen nach oben.

 

Die Entartung des genuin Liberalen zum Pseudo-Liberalen/Kommunismus

Warum sind manche Liberale in der Lage ihre genuin liberale sozio-politische Charakterstruktur aufrechtzuerhalten, während andere ohne Mühe zur politisch extrem Linken wechseln und wie pseudo-liberale kommunistische Charaktere agieren?

Ein Grund dafür ist, daß der liberale Charakter fast ausschließlich in seiner oberflächlichen Schicht lebt. Infolge hat er wenig Kernkontakt und sein Denken ist entweder mechanistisch oder mystisch. Jene Liberale, die mystische Tendenzen in ihrem Denken haben, wechseln leicht zur politischen Linken und stimmen ein ins freiheitskrämerische Mantra vom „Himmel auf Erden“ des Pseudo-Liberalen/Kommunisten. Die Liberalen, die keine mystischen Tendenzen haben, bewahren ihre genuin liberale Identität, unterstützen zwar oft die destruktive Gesellschaftspolitik ihrer Mitstreiter auf der äußersten Linken und stimmen für sie, aber wenn man sie bedrängt, einen rationalen Grund dafür zu nennen, können sie ihr Handeln nicht begründen.