Posts Tagged ‘autoritär’

Ein weiteres Symptom der antiautoritären Transformation unserer Gesellschaftsordnung

5. Mai 2023

Die Entlassung von Tucker Carlson, einem Fernsehmoderator bei Fox News, ist ein weiteres Symptom für den Wandel der amerikanischen Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär, der in den 1960er Jahren begann und unsere Nation erfolgreich zerstört. Vor dieser Zeit waren die Mitglieder beider Parteien trotz ihrer politischen Differenzen der amerikanischen Nation gegenüber emotional loyal. Beide Kräfte befanden sich in einer Beziehung des sich wechselseitig anziehenden Gegensatzes. Im Anschluß hat der Wandel der amerikanischen Gesellschaft diese als ganzes auseinandergerissen und die politische Mitte hat sich nach links verschoben. Was ihre Loyalität zu Amerika betrifft, so stehen beide politischen Kräfte nun in einem antagonistischen Gegensatz zueinander.

Ein frühes Anzeichen für den Wandel war der Zerfall der Demokratischen Partei und die Tatsache, daß Kandidaten der extremen Linken die Partei erfolgreich infiltrierten und in den Congress gewählt wurden. Heute hat sich der Wandel auch auf die Zersplitterung der Republikanischen Partei ausgeweitet. Infolgedessen existiert in der heutigen antiautoritären Gesellschaftsordnung das Zweiparteiensystem mit seiner ideologischen Loyalität zur amerikanischen Nation, wie es in der Vergangenheit verstanden wurde, nicht mehr. Aufgrund des politischen Linksrucks in der amerikanischen Gesellschaft sind in beiden politischen Sichtweisen starke antiamerikanische Gefühle verankert, und jede Person, die sich offen proamerikanisch äußert, wie Tucker Carlson, kann durch die vereinten Bemühungen der Kräfte beider politischer Parteien, die gegeneinander und doch gemeinsam agieren, ins Visier genommen und marginalisiert werden.

Wenn man die ideologisch begründeten bio-emotionalen Kräfte, die dem politischen Denken zugrunde liegen, nicht erkennt, kann man nichts verstehen.

Werbung

Der Zusammenbruch der absoluten Moral in der antiautoritären Ära

24. Januar 2023

Das soziale Verhalten der Menschen in der vergangenen autoritären Ära basierte auf der absoluten Moral von richtig (gut) oder falsch (böse). Diese Form von Moral hatte ihre Grenzen, da es kein naturgegebenes, wissenschaftliches Einvernehmen über sie gab. Mit dem antiautoritären Wandel und dem Durchbruch der relativen Moral an die gesellschaftliche Oberfläche hat diese Beschränkung des Verständnisses es der Emotionellen Pest ermöglicht einzudringen und die Zunahme an sozialem Chaos verursacht, die wir heute erleben.

Die unausweichliche Lösung besteht darin, daß weder die alten autoritären noch die neuen antiautoritären Denkweisen in der Lage sind, die enormen sozialen und individuellen Probleme von heute zu begreifen und mit den Ideologien der politischen Linken oder Rechten zu bewältigen. Eine neue Art des Denkens bietet das funktionelle Denken.

Wilhelm Reichs Entdeckung der drei Schichten des bio-psychischen Apparates des gepanzerten Menschen, des biologischen Kerns, der destruktiven sekundären Schicht und der sozialen Fassade, ermöglicht eine Klärung des Problems. Die absolute Moral der autoritären Ära enthielt Elemente aus allen drei Schichten. Ihre Ersetzung durch die relative antiautoritäre Moral von heute führte zu einem Anstieg des sozialen Chaos. Solange diese Situation nicht verstanden und gesellschaftlich funktionell angegangen wird, wird es mit den gesellschaftlichen Verhältnissen weiter bergab gehen.

Vom Nicht-Erkennen des Niedergangs der Politik

13. November 2022

Daß die Öffentlichkeit nicht erkennt, daß die Politik in der heutigen antiautoritären Gesellschaft tot ist und nicht mehr so funktioniert wie in der vergangenen autoritären Ära, liegt daran, daß sie in ihren gewohnten mechanistisch-mystischen Denkweisen verhaftet bleibt, ein Symptom ihrer Augenpanzerung. Es läßt sie starr und politisch entlang der ideologischen Linien der politischen Linken und Rechten denken, in der Art und Weise, wie die gesellschaftlichen Bedingungen in der vergangenen autoritären Ära waren, und in dem Glauben, daß die Bedingungen in der heutigen zerfallenden, antiautoritären amerikanischen Gesellschaft immer noch so sind, wie sie in der Vergangenheit existierten. Dieser gefährliche Glaube, ein Symptom für die okulare Panzerung der Massen, macht sie hilflos und unfähig, das Zerstörerische der Politik zu erkennen und etwas dagegen zu tun, daß sie unsere Nation vernichtet.

Bevor jedoch die Illusion der Politik offiziell für tot erklärt werden kann, muß es erst einmal etwas Lebensfähiges geben, mit dem sie ersetzt werden kann. Der Ausweg aus dem Fluch der Politik liegt in den Erkenntnissen des funktionellen Denkens und in der neuen Wissenschaft der sozialen Orgonomie.

Wie die Emotionelle Pest vorgeht, damals und heute

3. Oktober 2022

Die Vorgehensweise der Emotionellen Pest in der vergangenen autoritären Gesellschaftsordnung war „teile und herrsche“ und auf Einzelpersonen beschränkt. In der heutigen antiautoritären Gesellschaftsordnung ist die Emotionelle Pest raffinierter geworden und in die Gesellschaft eingedrungen als „teile durch Politisieren und herrsche“. Der Unterschied zwischen den beiden Gesellschaftsordnungen besteht darin, daß dem individuellen (okularen) Panzer der Menschen eine neue Schicht sozialer Panzerung hinzugefügt wurde, die als Gesellschaftspolitik in die gesamte Gesellschaft eingedrungen ist.

Über die Entdeckungen der sozialen Orgonomie

10. September 2022

Wilhelm Reich stieß auf die Wissenschaft der sozialen Orgonomie, als er zunächst die Emotionelle Pest der Menschheit identifizierte. Die Anwendung der sozial Orgonomie konnte aber erst vorankommen, nachdem Elsworth Baker die einzelnen soziopolitischen Charaktertypen und ihre Verhaltensweisen auf dem gesellschaftlichen Schauplatz dingfest machte. Diese Entdeckungen ermöglichten auch das Erkennen des großen Wandels in unserer Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär, der Mitte der 1960er Jahre begann. Dies war der Zeitpunkt, an dem die bis dahin intakte amerikanische Nation zu zerbrechen begann. Verantwortlich für den Zusammenbruch der amerikanischen Gesellschaft ist das Eindringen der sozialen Krankheit namens Gesellschaftspolitik, die ein Symptom der Emotionellen Pest ist, in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Der Zeitpunkt ist erreicht, an dem die Entdeckungen der sozialen Orgonomie, die der Öffentlichkeit heute zur Verfügung stehen, und nicht die politische Hetze, die heute gang und gäbe ist, von vitaler Bedeutung sind.

Über die Behandlung einer Krankheit, ohne zu wissen, daß sie existiert

20. August 2022

In ihrem Artikel „How Social Justice Became a New Religion“ in The Atlantic (18.8.22) gibt Helen Lewis viele Beispiele für die pathologischen Symptome der sozial verwurzelten biologischen Krankheit der Menschen im Alltag, der Emotionellen Pest, ohne zu wissen, daß dieser pathologische Zustand der gepanzerten Menschen existiert. Diese Art von Information ist in der heutigen antiautoritären Gesellschaftsordnung aus präventiver Sicht nutzlos, da die zugrundeliegende Krankheit nicht erkannt wird und daher nicht behandelt werden kann. Erschwerend kommt hinzu, daß die meisten Menschen nicht sehen, daß ein grundlegender Wandel unserer Gesellschaft vom autoritären zum antiautoritären System stattgefunden hat, der vor über fünfzig Jahren begann und heute dabei ist, unsere Nation zu zerstören. Diese und andere Symptome menschlicher Ahnungslosigkeit werden in meinem neuen Buch Clueless, The Great Human Disconnect erörtert.

Der Einzug der Emotionellen Pest in die frühkindliche Entwicklung

30. Juli 2022

Vor der Transformation der westlichen Gesellschaft vom autoritären zum antiautoritären System befand sich die Wissenschaft von der frühkindlichen Entwicklung auf einem natürlichen Entwicklungspfad, der mit den Beiträgen von Freud und Reich einherging. Damals war es den Autoritäten in der Psychiatrie möglich, zwischen allgemein gesundem und krankem emotionalem Verhalten zu unterscheiden.

Mit der Transformation wurde dieses Wissen zusammen mit der individuellen Autorität völlig aufgegeben. Was heute als gesunde, natürliche kindliche Entwicklung gilt, liegt im Ermessen eines jeden selbsternannten Experten auf diesem Gebiet. Infolgedessen werden alle Formen des kindlichen und jugendlichen Verhaltens, egal wie pathologisch sie sind, als „normal“ angesehen, als unerkannte Symptome der Emotionellen Pest, die an die soziale Oberfläche dringt und in der heutigen antiautoritären Gesellschaft sozialen Schaden anrichtet. Indem sie Verwirrung stiftet, beseitigt die Pest vor den Augen aller die Maßstäbe für gesundes und pathologisches menschliches Verhalten. Ihr Ziel ist es, die bestehende Gesellschaftsordnung zu zerstören und sie durch ihre eigene Ideologie zu ersetzen. Beispiele dafür sind die Legitimierung von Homosexualität, Transgenderismus und anderen Formen pathologischen menschlichen Verhaltens als natürliche Formen gesunden Sozialverhaltens. Die Funktion der Pest besteht darin, die Kontrolle über das gesellschaftliche Leben zu erlangen.

Die Folgen der antiautoritären Transformation Amerikas

22. Juli 2022

In Amerika waren sich vor den 1960er Jahren fast alle Mitglieder beider politischer Parteien und die Wählerschaft einig in ihrem Gefühl der Loyalität und Dankbarkeit Amerikaner zu sein. Zu dieser Zeit drang die extreme Linke in die Politik ein, wurde öffentlicher Mainstream und die Einstellungen und Gefühle der Menschen gegenüber Amerika begannen sich zu verändern. Amerika begann sich entlang der politischen Linien in links und rechts zu polarisieren. Jedoch hatten und haben die Themen, anhand derer polarisiert wurde, überhaupt nichts mit Politik zu tun!

Die Suche der Menschen nach politischen Lösungen ist zu einem Symptom der Emotionellen Pest in der heutigen antiautoritären Ära geworden. Sie ist aus mehreren Gründen überdeterminiert:

1.       Die Menschen sind darauf konditioniert, ihre persönlichen Probleme als politisch begründete soziale Probleme zu betrachten.

2.       Diese Art nach außen zu blicken und über soziale Probleme politisch zu denken, ist eine Abwehr, die die Menschen davon abhält, nach innen auf die wichtigen persönlichen Probleme in ihrem Leben zu schauen, die angegangen werden müssen.

3.       Die Konzentration auf die Politik hält die Illusion der Menschen aufrecht, daß Politiker die Antworten auf soziale Probleme haben. Dadurch wird das Schicksal der willenlosen Menschenmassen in die Hände von selbstsüchtigen Politikern gelegt.

Daher ist die pathologische funktionelle Beziehung zwischen den an der Macht befindlichen Politikern und der breiten Öffentlichkeit in der heutigen stark polarisierten Gesellschaft ein sich wechselseitig anziehender Gegensatz.

Obwohl diese Polarisierung allgemein anerkannt wird, sind sich die Menschen nicht darüber im Klaren, daß diese das Ergebnis der immer noch nicht erkannten Umwandlung der amerikanischen Gesellschaft vom autoritären zum antiautoritären System ist; der sozialen Krankheit, die in den 1960er Jahren begann und die nunmehr im Begriff ist Amerika zu zerstören.

Über die antiautoritäre Transformation der westlichen Gesellschaft

1. Juli 2022

Die Transformation der westlichen Gesellschaft vom autoritären zum antiautoritären System fand in Amerika um 1960 statt. Dieses große biosoziale Ereignis, das von den meisten Menschen immer noch nicht erkannt wird, war ein Symptom der Emotionellen Pest, die an die Oberfläche des alltäglichen sozialen Lebens drang. Seine Wirkung beruhte darauf, daß es eine soziale und politische Verwirrung in den Massen auslöste. Sie bedeutete, daß man der Politik und dem politischen Denken der Linken und der Rechten nicht mehr trauen und sie nicht mehr zum Verständnis der Geschehnisse in der Welt heranziehen konnte. In der Tat war dies ein Symptom für den tatsächlichen Niedergang der Politik, wie wir sie kannten. Dieses Thema wird in meinem demnächst erscheinenden Buch The Demise of Politics: A Book of Blogs behandelt.

Politik kann niemals die Antwort auf gesellschaftliche Probleme sein

9. Januar 2021

Die Zerstörungswut, die sich am 6. Januar 2021 in der Hauptstadt unserer Nation zutrug, hat schlüssig gezeigt, daß soziale Probleme niemals mit politischen Mitteln gelöst werden können. Als Ergebnis der immer noch nicht erkannten Transformation der amerikanischen Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär hat sich das funktionelle Verhältnis der Komponenten des Zweiparteiensystems von einem sich wechselseitig anziehenden Gegensatz hin zu einem antagonistischen Gegensatz verändert. Das bedeutet, daß es für Politiker, die der Democratic Party und der Republican Party angehören, aufgrund der unüberbrückbaren ideologisch begründeten, politischen Differenzen zwischen ihnen nicht möglich ist, gemeinsam für das Wohl Amerikas zu arbeiten. Im allgemeinen scheint die Democratic Party pro-amerikanisch zu sein, aber insgeheim ist sie gegen die Prinzipien, für die Amerika traditionell steht, während die Republican Party immer noch im Grunsatz pro-amerikanisch ist.

Was wahrscheinlich geschah, um ein Durcheinander und Chaos zu verursachen, war, daß eine ursprünglich friedliche Bewegung von Menschen, die gegen die Wahlergebnisse 2020 protestierten, von der Emotionellen Pest, reaktionären Gruppen von der politisch extremen Rechten und radikalen Gruppen von der politisch extremen Linken, infiltriert wurde. Der Angriff der Emotionellen Pest, der an diesem Tag stattfand, ist jedoch nur ein Teil des Bildes. Es ist die Unwissenheit der Menschen, die sie daran hindert, ein tieferes Verständnis für das Geschehen zu haben.

Heute ist die Emotionellen Pest der politischen Linken aktiv am Werk und politisiert fast jeden Bereich des menschlichen Lebens. Doch alles parteipolitische Engagement, nicht nur die Zensur durch die Medien von Seiten der Linken, ist im Wesentlichen eine Abwehrfunktion der Menschen, die von ihrem Panzer ausgeht, der sie daran hindert, nach innen zu schauen und zu sehen, daß die nach außen gerichteten sozio-politischen Ideologien nichts mit dem bio-emotionalen Ursprung ihrer persönlichen Probleme zu tun haben.

Nach politischen Führern außen Ausschau zu halten, die helfen sollen, ist nur eine von vielen Wegen, auf denen gepanzerte Menschen mystische Lösungen für ihre persönlichen, in Emotionen gründenden Probleme bei anderen suchen. Es ist funktionell identisch damit, daß Menschen ihr Heil bei religiösen Erlösern suchen.

Wenn die gesellschaftliche Lage so betrachtet werden kann, wie sie ist, also funktionell und nicht mystisch, wäre es möglich, die rationale, legitime Funktion der Politik von den irrationalen Erwartungen der Menschen an die Politik und ihre Politiker zu trennen.

Das Problem ist nicht, daß es um entweder die Linken oder die Rechten geht, sondern es geht um weder links noch rechts.

„Nicht durch die Schuld der Sterne, lieber Brutus, durch eigne Schuld nur sind wir Schwächlinge.“

Zwei unheilvolle Anzeichen für die Ahnungslosigkeit der Amerikaner

17. Juni 2020
  1. Die Transformation der Gesellschaft von einer autoritären zu einer antiautoritären Gesellschaft wird nicht wahrgenommen.
  2. Es ist zu einer Umkehrung der Schichtung des bio-psychischen Apparates gekommen. Äußerungsformen und Verhaltensweisen aus der destruktiven sekundären Schicht wie Plünderung, Zerstörung von öffentlichem Eigentum und Verherrlichung schwarzer Krimineller werden toleriert, während Personen, die die Kernfunktionen des Lebens der Menschen verteidigen (die Polizei), verunglimpft und kriminalisiert werden.

Der Zusammenbruch der Verantwortung in der antiautoritären Gesellschaft

19. Februar 2020

In der früheren autoritären Gesellschaft (vor etwa 1960) gab es die eindeutige Vorstellung, daß Menschen für sich selbst verantwortlich sind. Die Menschen waren ab etwa dem 18. Lebensjahr voll selbstverantwortlich. Zu diesem Zeitpunkt waren junge Menschen soweit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, einen Beruf zu erlernen oder einen Abschluß zu machen, zu heiraten, eigene Familien zu gründen und zu wählen. Junge Männer oblagen ab jetzt der Wehrpflicht, um ihr Land zu schützen usw. Mit 18 Jahren galten junge Menschen als Erwachsene und wurden entsprechend behandelt.

Mit der Zerstörung der autoritären Gesellschaftsordnung ist die individuelle Verantwortung zusammengebrochen. In der heutigen antiautoritären Gesellschaft mit dem Zusammenbruch der autoritären Familie und der sozialen Ordnung herrscht weitverbreitet Verwirrung darüber, in welchem Alter junge Menschen als verantwortliche Erwachsene gelten. Viele 18jährige haben heute noch keine ausreichende emotionale Reife erreicht, um als verantwortungsvolle Erwachsene gelten zu können, die in der Lage sind, für sich selbst zu sorgen und eine Familie zu gründen. Oft verharren sie bis weit in ihr drittes oder viertes Lebensjahrzehnt hinein in einem blockierten emotionalen Entwicklungszustand. Doch selbst Gymnasiasten und Studenten läßt man glauben, sie hätten das Recht, ihren Lehrern und Professoren mitzuteilen, wie die Lehrpläne auszusehen haben, und sie besäßen das Wissen, was für andere in der Gesellschaft am besten ist. Die antiautoritären Erzieher sind eine Erweiterung der Geisteshaltung, wie sie bereits bei den Eltern dieser jungen Menschen vorzufinden war. Beide verhalten sich in ihrer jeweiligen Rolle als Erzieher und Eltern destruktiv und verantwortungslos. Sie sind biophysisch nicht in der Lage, Orientierung und Erfahrung aus der Vergangenheit zum Nutzen der jüngeren Generation einzubringen.

Die Verwirrung über das Problem der Verantwortung in der heutigen antiautoritären Gesellschaft ist nicht nur ein weiterer Weg, die menschliche Geschichte auszuradieren, sondern auch eine Form der psychischen Verdrängung, die sich im sozialen Bereich manifestiert und ein weiteres Symptom der Emotionellen Pest. Wenn man die Vergangenheit wegnimmt, haben junge Menschen keine Möglichkeit sich an ihr zu orientieren, um aus ihr Bedeutung und Sinn für ihr Leben zu schöpfen. Verpeilt wie sie sind, sind sie der Emotionellen Pest in Gestalt linker Politideologen ausgeliefert, die die Kontrolle über ihr Leben übernehmen.

Die antiautoritäre Transformation aus bio-psychiatrischer Sicht

16. Oktober 2019

Die frühere autoritäre Gesellschaftsordnung beruhte auf der kombinierten Autorität des Vaters, dem Vollstrecker des autoritären Moralkodex, und der Mutter, der Trägerin dieses Moralkodex. Die Bildung des Ödipuskomplexes des Kindes nach autoritären Grundsätzen wurde in intakten Familien durch die Wahrnehmung ihrer elterlichen Pflichten sichergestellt. In der vergangenen Gesellschaftsordnung war die Achtung der Autorität und insbesondere des autoritären Moralkodex der sexuellen Unterdrückung vor der Ehe die Regel.

Die antiautoritäre Transformation der amerikanischen Gesellschaft begann um 1960. Zu dieser Zeit wurden die Funktionen der traditionellen elterlichen Rolle bei der Kindererziehung und die Struktur der autoritären Familie selbst zerstört. Begleitet von der von linken Ideologen geleiteten politischen Agitation für die „sexuelle Revolution“ wurden die Forderungen der Jugendlichen nach größerer sexueller Freiheit als magische Lösung für ihre Sehnsucht nach sexuellem Glück angesehen. Wie dieser mystische Glückszustand zustande kommen sollte, wurde nie diskutiert. Das unvermeidliche Scheitern ihrer Träume war der Hintergrund des höllischen sozialen Alptraums, der in den 60er Jahren und in den folgenden Jahrzehnten in den Colleges und Universitäten des ganzen Landes auftrat.

Gleichzeitig mußten die Eltern nach der neuen Moral der sexuellen Permissivität ihre Rechte und Verantwortlichkeit hinsichtlich des Verhaltens ihrer Kinder abgeben. Dies führte in Folge zur sozialen Ächtung (Kastration) des autoritären, „sexualnegativen“ Vaters nicht nur in seinem eigenen Haus, sondern in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, in denen Autorität erforderlich war. Mit dem neuen Antiautoritarismus vollzieht sich alles über die Moral. Die Eltern fühlten sich ohnmächtig, während ihre Kinder soziale Entfremdung und persönliche Desorientierung erlebten. Anstatt als unabhängige Erwachsene aufzuwachsen, blieben junge Menschen in ihrer Jugend festgefahren. Ihre Frustration führte oft zu perversen sexuellen Aktivitäten aller Art oder zur Abhängigkeit von illegalen Drogen für die emotionale Linderung („Sex, Drugs and Rock’n Roll“). Tatsächlich war die Fehlleitung der sexuellen Sehnsucht junger Menschen hin zu Ersatzaktivitäten das tragische Schicksal der Kinder nach dem Zweiten Weltkrieg, der Babyboomer und der nachfolgenden Generationen.

Eine weitere Folge des Wandels war, daß sich der soziale Mainstream politisch zur äußersten Linke hin verlagerte. Den sexuellen Sehnsüchten, Frustrationen und dem Elend junger Menschen wird heute immer noch ausgewichen, während viele von ihnen bei der Linken nach politischen Antworten auf ihre persönlichen Probleme suchen. Bernie Sanders, Elizabeth Warren und viele andere politische Freiheitskrämer von der äußersten Linken sind schnell zur Hand, um sich auf die Bühne zu stellen und abgenutzte („Himmel auf Erden“) sozialistische Antworten anzubieten, um so viele der politisch leichtgläubigen jungen Massen wie möglich anzuziehen.

Während die linke Bewegung über die Nation hinwegfegt und die Polarisierung zwischen der politischen Linken und der Rechten irreversibel wird, wird der Niedergang des Zweiparteiensystems in Amerika zu einer Gewißheit. Linksradikale haben die Democratic Party erfolgreich infiltriert und unter ihre Kontrolle gebracht. Mit ihrer Kontrolle über diese Partei und der politischen Unterstützung vieler ahnungsloser Jugendlicher werden diese vereinten Kräfte das zerstören, was in der amerikanischen Gesellschaft noch gesund geblieben ist.

Die Zerstörung der autoritären Familie

21. September 2019

Das Verständnis der drei Schichten des biopsychiatrischen Apparats des Menschen (der biologische Kern, die destruktive sekundäre Schicht und die oberflächliche Schicht bzw. Fassade) ist ein wesentliches funktionelles Werkzeug, das man verwenden muß, um zu verstehen, was in der heutigen Welt geschieht. Notwendig ist auch ein Bewußtsein für die Transformation der Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär, die in den frühen 1960er Jahren einsetzte. Ein Prozeß, der aktiv die Überreste der vergangenen Gesellschaftsordnung zerstört.

Eines der ersten Opfer der Transformation war die vollständige oder teilweise Zerstörung der autoritären Familie. Sie fragmentierte die Familie, indem sie nicht nur die darin enthaltenen pathologischen Elemente der sekundären Schicht, wie die Sexualunterdrückung, sondern auch ihre gesunden Kernfunktionen zerstörte. Tatsächlich wurde das Baby (der biologische Kern) mit dem Badewasser (die destruktive sekundäre Schicht) ausgeschüttet. Die Generationen junger Menschen, die während und nach der Transformation aus diesen Familien kamen, fühlten sich emotional ohne Halt. Diese Produkte der antiautoritären Ära, die von Soziologen als Babyboomer, Generation X, Millennials usw. nach ihrer Geburtszeit während und nach der Transformation bezeichnet werden, stehen weniger in Kontakt mit sich selbst und der Welt, als die Menschen, die vorher erzogen worden waren. Ihre Unbedarftheit bringt sie in Gefahr, von den heutigen linksradikalen „Rettern“ politisch manipuliert und kontrolliert zu werden.

Diese Generationen sind die sozialen Symptome der Transformation. Zu ihren individuellen Symptomen zählen die Politisierung junger Menschen, die nach Antworten auf ihre persönlichen Probleme in der Politik suchen, der Verfall des Respekts junger Menschen gegenüber Autoritätspersonen, der Rückgang gesellschaftlicher Manieren, die Zunahme von Drogenabhängigkeiten zur emotionalen Entlastung und beispielsweise der Anstieg der Anzahl an Obdachlosen in ganz Amerika. Alle diese zerstörerischen sozialen Symptome, die von den meisten Menschen nicht erkannt werden, sind Folge eines einzigen katastrophalen Ereignisses, des Zusammenbruchs der autoritären Gesellschaftsordnung und damit der Zerstörung der autoritären Familie, die seit Tausenden von Jahren bestand.

Politiker haben keine Antworten. Ein funktionelles Verständnis auf bio-sozialer Ebene ist erforderlich. Im Mittelpunkt muß die Wiederherstellung der biologischen Familieneinheit stehen, was die kontaktvolle Anwendung der natürlichen elterlichen Autorität bei der Kindererziehung einschließt.

Der Elefant im Raum

2. August 2019

Eines der offensichtlichsten sozialen Phänomene, das vor den Augen aller ist und das niemand sieht … der Elefant im Raum … ist die Transformation der westlichen Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär, die um 1960 begann. Ganz plötzlich wurde menschlich Autorität, die seit Jahrtausenden als Organisationsprinzip für die Aufrechterhaltung und den Fortbestand der westlichen Zivilisation fungiert hatte, zu einem „Problem“, das zerstört werden mußte. Die zentralen Autoritätspersonen, die beseitigt werden mußten, waren ihre männlichen Führer auf allen gesellschaftlichen Ebenen, die die Macht hatten, den autoritären, sexuellen Moralkodex aufrechtzuerhalten. Die Beseitigung der sexuellen Unterdrückung und die Forderung nach sexueller Freiheit für junge Menschen galten als die „Lösung“ der Probleme der Menschheit. Dies war die „sexuelle Revolution“ der 60er Jahre. Infolge dieses kolossalen Fehlers brach die Hölle los.

Die daraus resultierende soziale Transformation ist der Hintergrund für den Anstieg fast aller zerstörerischen sozialen Veränderungen, die seitdem stattgefunden haben. Davon war der Zerfall der autoritären Familie, das Fundament der autoritären Ordnung, die wichtigste. Diese soziale Katastrophe hat alle anderen pathologischen sozialen Symptome unserer Gesellschaft hervorgebracht. Dazu zählen die mystische Suche nach Antworten für die Probleme der Gesellschaft in der Politik, die Zunahme von psychopathischen und kriminellen Aktivitäten von linksradikalen Politikern, die weitverbreitete Zunahme des illegalen Drogenkonsums und die Unfähigkeit der Menschen, sich selbst zu versorgen, wie es am augenfälligsten in der Zunahme der Obdachlosigkeit im ganzen Land zum Vorschein kommt, sowie im allgemeinen gesellschaftlichen Verfall usw.

Alle diese und andere Symptome der sozialen Pathologie bleiben rätselhaft, weil den Menschen nicht die funktionellen Werkzeuge der sozialen Orgonomie zu Verfügung stehen, um sie zu verstehen. Die Kenntnis der sozialen Kräfte, die der Transformation zugrundeliegen, und warum sich die Gesellschaft überhaupt von autoritär zu antiautoritär gewandelt hat, sind notwendige Schritte, die unternommen werden müssen, bevor funktionelles Wissen angewendet werden kann, um einen weiteren gesellschaftlichen Niedergang zu verhindern.

Politik ist ein Symptom, nicht die Krankheit

24. Juli 2019

Aus funktioneller Sicht ist die heutige Politik ein Symptom gepanzerter Menschen im Bereich des Sozialen. Sie ist nicht die Krankheit.

Die Art und Weise, wie sich das Symptom Politik manifestiert, hängt von der Struktur der gepanzerten Gesellschaft ab. In der vergangenen autoritären Ära bestand der soziale Panzer aus den gegnerischen Kräften der politischen Linken und der Rechten, die sich in einem Verhältnis sich wechselseitig anziehender Opposition befanden. Die beiden Gruppen in der Democratic Party und in der Republican Party waren ungefähr gleich stark. Die gegnerischen Kräfte waren gleichermaßen ausgeglichen und das politische System funktionierte ziemlich gut.

Seit der Umgestaltung der Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär, die in etwa 1960 begann, war dies nicht mehr der Fall. Die Transformation wurde begleitet von der Verlagerung des sozialen Mainstreams und der Democratic Party nach links. Nicht länger vereinigt im Pro-Amerikanismus und nicht mehr gleichermaßen ausgeglichen, polarisierten sich die Kräfte der beiden Parteien in die anti-amerikanische Democratic Linke und die pro-amerikanische Republican Rechte. Das funktionelle Verhältnis der gegnerischen Kräfte des sozialen Panzers verwandelte sich in eines antagonistischer Opposition. Aufgrund dieser Polarisierung wurde das politische System funktionsunfähig.

Mit der Transformation der Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär, der Verlagerung des politischen Mainstreams nach links und angesichts von Menschen, die zunehmend politische Lösungen für soziale Probleme fordern, wird immer mehr Leuten klar, daß die Politik nicht in der Lage ist, Antworten auf ihre Probleme zu geben.

Früher oder später werden die Menschenmassen aufhören müssen, sich an Politiker zu wenden, um Antworten zu erhalten, und Politiker müssen aufhören, neue Gesetze zu erlassen, um die Gesellschaft zu „verändern“. Wir müssen anfangen, nach innen in unsere eigenen, individuellen Charakterstrukturen zu schauen, um unsere Probleme zu verstehen. Wir müssen erkennen, daß wir uns nur etwas vormachen, wenn wir nach der Quelle unserer Probleme außerhalb unserer selbst suchen und linke politische Scharlatane und Retter auffordern, uns zu retten und für uns zu sorgen.

Die Funktionsweise des selbstgerechten Angriffs auf Amerika durch die äußerste Linke

6. Juni 2019

Die traditionellen Religionen verlieren ihren Einfluß auf die Menschenmassen – eine weitere Folge der Transformation der westlichen Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär. Eine Funktion der Ideologie der traditionellen Religion bestand darin, in ihr die persönlichen Schuldgefühle der Menschen zu binden. Der Zusammenbruch religiöser Institutionen hat zur Folge, daß die Schuldgefühle der Menschen – meist unbewußt – in ihrem Panzer frei treiben. Junge Menschen suchen zwanghaft nach Wegen, um ihre Schuldgefühle durch tugendhafte Gedanken und Handlungen aller Art zu lindern. In der heutigen Gesellschaft gibt es zahlreiche Beispiele dafür, wie Menschen in entsprechende Verhaltensweisen und sozialistische Ideen und Anliegen verstrickt werden.

Hier kommt es zum Auftritt der linksextremen Gesellschaftsideologen auf der sozialen Bühne. Sie sind schnell dabei, ihre antiamerikanische Haßideologie mit irgendetwas umzusetzen, mit dem sie Amerika die Schuld für vergangene Missetaten zuschieben können, etwa die Einrichtung der Sklaverei und heutige Ungerechtigkeiten, wie die Verhinderung der Einreise von außer Kontrolle geratenen Migrantenhorden nach Amerika.

Eine freischwebende Schuld kann eine mächtige gesellschaftliche Kraft sein. Die Masse der heutigen ahnungslosen Jugendmassen ist Rohmaterial, das durch das politische Handeln von „schuldfreien“ linkextremen Radikalen als politische Waffe mobilisiert wird.

Blogeinträge November/Dezember 2015

17. Dezember 2015

Was ist dem Nahen Osten widerfahren?

Noch vor 50 Jahren bestand der Nahe Osten aus einer Reihe von stabilen Ländern, die von autoritären Diktatoren kontrolliert wurden und Araber und Nichtaraber lebten friedlich zusammen. Heute sind viele dieser Länder dabei, ihre Identität als separate Nationen zu verlieren. Die gesamte Weltgegend wird zunehmend von Chaos beherrscht und ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung flieht nach Europa und weiter, da radikal-islamische Terroristen jeden ermorden, der ihnen im Weg steht.

Aktuelle Versuche, den Ursachen für diese Katastrophe auf den Grund zu gehen, sind unzureichend, weil die Menschen keine Kenntnis der zugrundeliegenden Kräfte haben, die hier ihre Wirkung ausüben. Die Erklärungsversuche berücksichtigen nur, was auf der sozialen Oberfläche geschieht, nicht auf einer bio-sozialen Ebene, der Ebene des Kerns. Ein neueres Beispiel für derartige Erklärungsversuche ist, die Schuld bei der dortigen Kultur zu suchen, „die dabei versagt, die Kräfte der Moderne entweder zu beseitigen oder sich ihnen anzupassen“.

Lassen Sie uns mit einer anderen Frage beginnen: Was ist mit der Bewegung des sogenannten Arabischen Frühlings geschehen, die angeblich die Demokratie in den Nahen Osten und in andere Regionen bringen sollte? Sie mag zwar den Regimen der weltlichen Machthaber in diesen Ländern ein Ende gesetzt haben, führte aber in keinem zur erwarteten Demokratisierung. In der Tat gab es mehr Gewalt und Chaos und weniger Demokratie, als vor dem Beginn des Arabischen Frühlings.

Weitgehend unbeachtet bleibt, daß die weitverbreitete Destruktivität, die heute im Nahen Osten und in Afrika verbreitet ist, das direkte Ergebnis des Zusammenbruchs der autoritären Struktur der Gesellschaft hin zum Anti-Autoritarismus ist, der im Westen um 1960 seinen Anfang nahm und sich wie ein Lauffeuer in der ganzen Welt verbreitet hat, einschließlich des Nahen Ostens.

Eine weitere Frage ist die folgende: Wie man von der arabischen Bevölkerung, die seit Jahrhunderten im Nahen Osten unter extremen autoritären, oft Stammesbedingungen gelebt hat und die politisch weit rechts von der Mitte steht, realistisch erwarten kann, über Nacht in einer ähnlichen Weise wie Menschen zu funktionieren, die in einer modernen, westlich orientierten liberalen Demokratie leben? Diese Frage, die zum Kernproblem des Arabischen Frühlings vordringt, verweist auf den mystischen Glauben der Liberalen in die Vervollkommnung des Menschen durch soziale und politische Interventionen. Er ist mystisch, weil das, was erwartet wird, völlig unrealistisch ist. Der Glaube des Liberalismus ist eine säkularisierte Version der Erlösungsvorstellung durch göttliche Intervention, wie sie von religiösen Mystikern auf der politischen Rechten aufrechterhalten wird. Angesichts dessen, was im Nahen Osten geschieht, ist diese Form des mystischen Denkens jedoch sozial eindeutig weit destruktiver, wenn sie von links kommt.

 

Der Dritte Weltkrieg

Der Dritte Weltkrieg ist bereits dabei schnell voranzuschreiten, aber die Massen der freien Welt und ihre liberalen Führer sind immer noch ratlos über das, was und warum es geschieht. Der Krieg ist ein Kampf auf Leben und Tod zwischen der freien Welt auf der politischen Linken und dem Islamischen Staat (ISIS) auf der politischen extremen Rechten.

Er wurde von den instabilen sozialen Bedingungen ausgelöst, die sich aus der antiautoritären Transformation der westlichen Welt ergaben, einschließlich eines Übergangs hin weit nach links von der politischen Mitte beginnend um 1960. Die Transformation breitete sich in den Nahen Osten aus, untergrub die autoritären Herrscher dieser Nationen und destabilisierte deren repressive Macht über die Menschen. Aufgrund der geschwächten sozialen und politischen Bedingungen war die Entwicklung des islamischen Staates unvermeidlich.

Die islamischen Faschisten, die ISIS beherrschen, gehören, von einem sozio-politischen Standpunkt aus betrachtet, der extremen Rechten an. Sie haben einen tiefsitzenden Haß auf die ungebremsten Freiheiten der Menschen, die in der freien Welt leben. Sie fühlen sich emotional provoziert und wollen diese Menschen und die liberalen Möglichkeiten ihres gesellschaftlichen Lebens zerstören. Sie ermorden Westler, indem sie mystisch indoktrinierte und sexuell ausgehungerte moslemische Jugendliche dazu bringen Selbstmordattentäter zu werden und ihnen versprechen, daß sie in der nächsten Welt mit einer glücklichen Existenz belohnt werden.

Eine andere ihrer Massenvernichtungswaffen besteht darin, die Massen von unschuldigen Menschen in der arabischen Welt als Bauernopfer zu benutzen, indem sie sie aus ihren Häusern vertreiben, damit sie die freie Welt infiltrieren.

Konkret stellt sich uns folgende Frage: Verfügt die freie Welt, die derzeit durch die Kräfte der politischen Linken dominiert wird, über die notwendige Aggressivität und Vitalität den mörderischen Kräften des Bösen der politischen Rechten entgegenzutreten und sie zu zerstören? Aber zuerst ist die Erkenntnis von Nöten, daß wir es tatsächlich mit einem globalen Krieg zu tun haben.

 

Die funktionelle Beziehung zwischen der Emotionellen Pest auf der Linken und auf der Rechten

Der folgende Auszug stammt aus meinem demnächst erscheinenden Buch Clueless:

Der emotionell Pestkranke auf der Linken arbeitet subversiv mit seinem Intellekt, indem er entweder durch politisches Handeln oder durch Untätigkeit Verwirrung stiftet. Der emotionell Pestkranke auf der Rechten arbeitet offen mit seinen Gefühlen, um mittels politischer Reaktion zu terrorisieren. Zum Beispiel stammte die Bewegung des Islamischen Staates (ISIS), die von der extremen Rechten her operiert, von moslemischen Militanten, die auf die Transformation der westlichen Gesellschaft vom Autoritären zum Antiautoritären reagierten, d.h. auf die Verschiebung des politischen Mainstream ganz nach links.

Diese Extremisten reagierten mit mörderischen Gefühlen auf das, was sie als Bedrohung für ihre Lebensweise sahen. Als Ausdruck der Emotionellen Pest, die von der politischen Rechten kommt, fesselten ihre barbarischen Aktionen durch das Hervorrufen von Terror plötzlich die Aufmerksamkeit der verpeilten Öffentlichkeit der westlichen Welt.

Inzwischen hat die freie Welt, die von unserem nichtsnutzigen linken Präsidenten geführt wird, den Entschluß gefaßt, sich nicht etwa auf die terroristische Bedrohung und die Notwendigkeit zu konzentrieren, die Anti-ISIS-Kräfte gegen die islamischen Fanatiker zu unterstützen, sondern auf die Absetzung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu drängen. Obama besteht auf diesem ersten Schritt, bevor er bereit ist, ein militärisches Bündnis in Erwägung zu ziehen. Sehr wohl wissend, daß er keine Chance hat Assad loszuwerden, ist Obamas politisches „Handeln“ eine verschleierte Form der Untätigkeit. Es ist ein zerstörerisches Beispiel der Emotionellen Pest von der linken Seite, da es Verwirrung darüber erzeugt, was getan werden muß. Es untergräbt wirksam die Bemühungen der Anti-ISIS-Koalition die terroristische Organisation militärisch zu zerschlagen.

 

Warum sprengen sie sich in die Luft?

Terroristische Moslems kommen aus autoritären, sexualablehnenden Familien, die von den sozialen Unruhen, die sich in den Ländern des Nahen Ostens zugetragen haben, zerstört worden sind. Früh in ihrer psychosexuellen Entwicklung wurden sie als Kinder so erzogen, daß sie ihre natürlichen sexuellen Triebe nicht fühlen (sie verdrängen). Als Ergebnis wurden ihre lustvollen Gefühle verdreht, verzerrt und als etwas Böses empfunden. Während der Pubertät und Adoleszenz intensivieren sich ihre Gefühle und werden für manche unerträglich.

Diese jungen Menschen sind das Rohmaterial, das von islamischen Ideologen für die Dschihad-Bewegung indoktriniert und rekrutiert werden kann. Die Intoleranz, die sie gegenüber Menschen hegen, die sich amüsieren, ist eine Projektion der eigenen unterdrückten sexuellen Gefühle. Das ist mit einer mystischen Loyalität zu ihrem fanatischen Anführer verbunden, der sie anleitet Allahs Willen zu tun und sie so zu einer Massenvernichtungswaffe umformt. Sich selbst in die Luft zu sprengen, ist mit der Vorstellung einer sexuellen Befriedigung durch die phantasierte emotionale Explosion verbunden, auf deren sehnsüchtige Erwartung sie konditioniert wurden.

 

Was ist der Ursprung der politischen Korrektheit?

Die Moral der politischen Korrektheit trat spontan nach der Umwandlung der Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär auf, die etwa um 1960 herum ihren Anfang nahm. Das war die Zeit, als sich der Durchbruch der menschlichen Destruktivität auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens erstmals intensivierte. Mit der Schwächung der autoritären Familie und der individuellen Autorität auf lokaler Ebene wurde die absolute Moral von Recht und Unrecht durch die relative Moral der politischen Korrektheit und der kollektiven Autorität des „Großen Bruders“ ersetzt. Die Autorität der Eltern und des Einzelnen wurde von der Autorität der Peer-Gruppen und vom Big Government übernommen.

Daß es bei der Moral der politischen Korrektheit so aussieht, als käme sie „aus dem Nichts“, weist darauf hin, daß die Menschen in der einen oder anderen Form sozialen Panzer brauchen (absolute oder relative Moral), um die zerstörerischen Kräfte, die in ihnen ringen, zu bändigen und um persönlich und sozial überleben zu können.

Jedoch gibt es qualitative und quantitative Unterschiede zwischen den beiden Moralen. Die politische Korrektheit ist schädlicher als die absolute Moral der vergangenen autoritären Ära, weil sie sich auf die oberflächlichen und destruktiven Schichten des menschlichen Lebens beschränkt und deshalb keine Ahnung von der Existenz von gut und böse hat.

 

Wie Leute radikalisiert werden

Um radikalisiert zu werden, muß sich der Betreffende aus der gesellschaftlichen Mitte hin zu den politischen Extremen verschieben, entweder nach links oder nach rechts. Um zu verstehen, wie Menschen radikalisiert werden, sind Kenntnisse über ihre Charakterstruktur und ihre emotionalen Funktionen von wesentlicher Bedeutung.

Im allgemeinen sind Menschen, die politisch rechts radikalisiert wurden, in streng autoritären Familien aufgewachsen, was zu einer Unterdrückung der sexuellen Gefühle des Kindes während der Kindheit und Jugend führte. Loyalität und Respekt des entsprechenden Menschen für den autoritären Vater sind absolut. In unterschiedlichem Maße verliert das Kind, als Folge der sexuellen Unterdrückung, Kontakt mit seinen sexuellen Gefühlen, die dann in einer verzerrten außerweltlichen, mystischen Art und Weise wahrgenommen werden. Das sind dann die jungen Menschen, die sich zum Dschihad und dem Islamischen Staat hingezogen fühlen.

Wenn die autoritären moslemischen Familien und ihre Gesellschaften auseinandergerissen werden, wie in Zeiten des Krieges, bleiben viele Kinder hilflos ohne Vater zurück. Sie sind die wahrscheinlichsten Opfer der Imame und Dschihad-Ideologen, die den Indoktrinationsvorgang damit beginnen, daß sie sich anfreunden und sie trösten. Indem sie die Rolle des Ersatzvaters übernehmen, geben diese emotionell pestkranken Charaktere den Jugendlichen die Führung und Liebe, nach der sie sich sehnen. Sobald sie das Vertrauen der Jugendlichen gewonnen haben, sind sie in der Lage, mystische Vorstellungen von Glück im Jenseits einzuimpfen, indem sie Allahs Wünsche erfüllen und am heiligen Krieg gegen die verhaßten Ungläubigen teilnehmen.

Bei dem Massaker vom Armeestützpunkt in Fort Hood und dem von San Bernardino waren die Moslems teilweise in der freien Welt aufgewachsen und schienen in ihrer Jugend trotz ihrer religiösen Erziehung gegenüber der Dschihad-Ideologie gleichgültig gewesen zu sein. Im späteren Leben drangen ihre latenten mystischen Gefühle an die Oberfläche, gewannen Macht über sie und verwandelten sie in Massenmörder. Wahrscheinlich waren sie paranoid schizophrene Charaktere, die unerkannte mörderische Tendenzen in sich trugen.

Es spielt keine Rolle, ob die Terroristen aus dem Ausland oder aus dem Inland kommen. Was zählt, ist die zugrundeliegende aufgestaute sexuelle Energie der Leute. Sie ist die Kraft, die sie dazu bringt, im Dschihadismus die Lösung für ihre persönlichen emotionalen Probleme zu suchen. Diese zentrale Tatsache muß zuerst anerkannt und angegangen werden, bevor dem weltweiten Dschihad Einhalt geboten und er beseitigt werden kann.

 

Das Rätsel der fehlenden Linksradikalen

Immer wenn in den Medien von Radikalisierung die Rede ist, geht es durchgehend um Rechtsextremisten. Gibt es nicht auch auf der Linken Radikale und wenn es welche gibt, wo sind sie? Die Antwort lautet, daß es sie gibt, daß sie heute vor aller Augen sind und sich oft in hohen Machtpositionen finden, etwa als Kandidaten der Democratic Party im Rennen um das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten; der gegenwärtige Präsident selbst gehört zu ihnen. Anstatt sie als das zu bezeichnen, was sie sind, werden die Linksradikalen heutzutage als „Progressive“ oder „Sozialisten“ bezeichnet.

Weil es zu einer Verschiebung des politischen Mainstream weg von der Mitte und hin zur extremen Linken gekommen ist, werden Linksradikale nicht als das erkannt, was sie sind. Politisch fügen sich diese Radikalen harmonisch in den heutigen gesellschaftlichen Mainstream ein. Die stetige Drift der Gesellschaft nach links wird von einer neuen von Linken eingebrachten Form des sozialen Panzers flankiert, die Moral der politischen Korrektheit.

Blogeinträge September/Oktober 2015

25. Oktober 2015

Der drohende Untergang des Zweiparteiensystems

Der folgende Auszug stammt aus meinem neuen Buch Clueless:

Das Zweiparteiensystem funktionierte als Grundlage der amerikanischen Politik. Es wird zunehmend zu einer Sache der Vergangenheit und die Menschen sind sich dabei nicht bewußt, was geschieht oder warum. Die Funktion dieses Systems bestand darin, die gegensätzlichen ideologische Kräfte der politischen Linken und Rechten in der autoritären Gesellschaftsordnung der Vergangenheit aufrechtzuerhalten, als es in der Democratic Party und der Republican Party ungefähr eine gleiche Anzahl von Liberalen und Konservativen gab. Die gleiche Anzahl bedingte ein Gleichgewicht zwischen den entgegengesetzten Kräften.

In der heutigen anti-autoritären Gesellschaft steht das Zweiparteiensystem nicht mehr für das die gesellschaftliche Stabilität aufrechterhaltende Gleichgewicht der entgegengesetzten Grundpositionen. Es ist zu einem Anachronismus geworden.

Der Zerfall des Zweiparteiensystems begann mit der anti-autoritären Transformation der Gesellschaft und der Radikalisierung der Democratic Party in den 1960er Jahren. Dies wurde durch die Verschiebung im politischen Mainstream nach links weit weg von der Mitte begleitet, der sogenannten sozio-politischen Rotverschiebung. Als Ergebnis der Rotverschiebung fanden sich beide Parteien bei ihren Versuchen, sich den Wünschen der Wähler anzupassen und so deren Unterstützung zu gewinnen, in unterschiedlichem Ausmaß schließlich links von der politischen Mitte wieder. Beide Parteien befürworteten die gleiche sozialistische Politik und wetteiferten so um die politische Dominanz. Dies führte schließlich zur Destabilisierung der gegnerischen politischen Kräfte.

Menschen aus beiden Parteien werden zunehmend desillusioniert angesichts des Schauspiels der „üblichen Politik“, aber sie haben keine zufriedenstellende Alternative. Wenn ein Politiker mit einer nicht-politischen Persona wie Donald Trump auftaucht, sind viele Menschen von ihm begeistert. Sie mögen von Politikern genug haben, aber sie sind immer noch auf der Suche nach politischen Antworten.

Die Politiker haben jedoch keine Antworten und verstehen nicht, was in Amerika vor sich geht, weil die Lösungen nicht im Bereich der Politik zu finden sind. Zwar braucht Trump aufgrund seines enormen Reichtums anderen gegenüber keine Verpflichtungen einzugehen, aber er hat trotzdem eine sozio-politische Charakterstruktur, die das ausmacht, was letztlich das politische Verhalten aller Menschen bestimmt, einschließlich das Donald Trumps.

 

Apropos Klimawandel

Das Klima ändert sich ständig. Zu sagen, daß sich das Klima verändert, ist das eine, aber zu behaupten, daß es sich wegen der Aktivitäten des Menschen verändert, ist etwas anderes. Zu sagen, daß sich das Klima ändert, weil die Menschen fossile Brennstoffe verwenden, ist wieder etwas anderes. Und zu behaupten, daß die Nutzung fossiler Brennstoffe durch den Menschen den Klimawandel verursacht oder die Erderwärmung verursacht, ist noch etwas anderes. Wissenschaftler bringen das oft durcheinander, so daß sie menschlichen Aktivitäten die Schuld für den Klimawandel zuschreiben können. Mechanistische Wissenschaftler ertragen keine spontanen Veränderungen in der Natur, da sie sie mit ihrer Art zu denken nicht erklären können. Daher versuchen sie die Natur in ihren Köpfen gemäß ihren Computermodellen unbeweglich zu machen, so daß sie in ihre vorgefaßte mathematische Betrachtungsweise, wie die Natur funktionieren sollte, paßt. Diese Modelle sagen mehr über die mechanistischen Wissenschaftler als über die Natur, die sie versuchen verständlich zu machen.

Darüber hinaus ist das Hervorrufen von Verwirrung über das Klima, indem man sagt, daß es von menschlichen Aktivitäten abhängt, eine Taktik der Emotionellen Pest. Als Ergebnis wird die Arbeitsfunktion der Menschen und die Ökonomie gelähmt.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es keinen schlüssigen Beweis dafür, daß die Veränderungen, die beim Klima auftreten, auf den Gebrauch von fossilen Brennstoffen durch den Menschen zurückgehen.

 

Was ist funktionelles Denken?

Frage: Was ist funktionelles Denken?

Antwort: Funktionelles Denken ist nach der Art und Weise zu denken, wie die Natur funktioniert.

Frage: Wer hat das funktionelle Denken entdeckt?

Antwort: Das funktionelle Denken wurde von Dr. med. Wilhelm Reich entdeckt.

Frage: Worin liegt die Bedeutung des funktionellen Denkens?

Antwort: Das funktionelle Denken bietet eine Möglichkeit, all die Naturwissenschaften zu einem einheitlichen Wissensgebäude zu integrieren.

Frage: Was ist der Unterschied zwischen funktionellem Denken und dem üblichen Denken?

Antwort: Das übliche Denken ist entweder mechanistisch oder mystisch.

Frage: Was ist mechanistisches Denken?

Antwort: Das mechanistische Denken denkt über die Natur, als ob sie eine Maschine wäre.

Frage: Was ist mystisches Denken?

Antwort: Mystisches Denken denkt so, als gäbe es einen Zweck in der Natur.

Frage: Was ist an dem mechanistischen und mystischen Denken über die Natur falsch?

Antwort: Da die Natur nicht wie eine Maschine arbeitet und da sie keinen Zweck verfolgt, kann mechanistisches/mystisches Denken keine befriedigende Einsicht in das Funktionieren der Natur vermitteln. Darüber hinaus zeitigt fehlerhaftes mechanistisches/mystisches Denken häufig zerstörerische Konsequenzen.

Frage: Wie funktioniert mechanistisches/mystisches Denken?

Antwort: Wenn mechanistisches Denken keine zufriedenstellende Einsicht in die Natur vermittelt, kommt mystisches Denken ins Spiel, um einen Zweck für das, was übrigbleibt und nicht verstanden wird, zur Verfügung zu stellen.

Frage: Ein Beispiel für mechanistisches/mystisches Denken?

Antwort: Ein Beispiel ist die Aussage: Das Herz pumpt Blut, um Sauerstoff zu den Geweben des Körpers zu bringen. Zunächst wird das Herz mit einer mechanischen Pumpe verglichen und dann wird ein Zweck angegeben, um zu erklären, warum das Herz Blut pumpt.

Frage: Was wäre bei diesem Beispiel das funktionelle Verständnis?

Antwort: Die Funktion der biologischen Pulsation definiert das Ziel, Sauerstoff zu den Geweben zu bringen.

Frage: Wo kann ich mehr über funktionelles Denken lernen?

Antwort: Für qualifizierte Studierende gibt das American College of Orgonomy einen Kurs über funktionelles Denken.

 

Der Zusammenbruch der Trennung zwischen Kirche und Staat

Ohne sie vollständig zu verstehen, hatten die Gründerväter ein starkes Gefühl für die Emotionelle Pest, die in den Menschen endemisch ist, und sie taten alles, was in ihrer Macht stand, um sie daran zu hindern sich zu organisieren und dieses Land zu zerstören.

Dieser Sinn für das Böse basierte auf der gesünderen Charakterstruktur der Menschen zu jenen Zeiten. Ihre autoritäre Charakterstruktur erlaubte es ihnen, die Bedeutung der Trennung von weltlicher und religiöser Autorität als Schutz gegen Tyrannei zu erkennen. Aber dann, als Folge des Zusammenbruchs der alten autoritären zur anti-autoritären Ordnung, der etwa in den 60er Jahren eintrat, organisierte sich die Pest selbst und befiel alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens.

Dies wurde von der Auflösung der autoritären Familie begleitet, von einer Abnahme des Muskelpanzers der Menschen und einer Zunahme ihres okularen Panzers. Die kontaktlosen Massen wurden säkularisiert und so auch ihre latente Neigung zum Mystizismus. Statt an ein Leben nach dem Tod zu glauben, forderten die Leute nun den Himmel auf Erden. Freiheitskrämerische Politiker auf der linken Seite traten auf und versorgten die desillusionierten Anhänger der Kirche mit der politischen Illusion, nach der es ihnen verlangte.

Das war die Zeit der deutlichen Verschiebung des gesellschaftlichen Mainstreams nach links von der politischen Mitte und dem zu verzeichnenden Rückgang an treuen Kirchgängern. Das Menetekel an der Wand sehend, hatten die Kirchenführer aller Konfessionen keine andere Wahl, als sich die politische Linie zu eigen zu machen, mit der die linken Ideologen in Amerika hausieren gingen.

Zusammen mit den persönlichen idealistischen Tendenzen von Papst Franziskus ist das Tätigwerden der Emotionellen Pest mittels sozioökonomischer Faktoren der wahre Grund, warum sich die politisch rechte Katholische Kirche derzeit auf Schmusekurs mit Barack Obama, einem politischen Aktivisten von ganz links, befindet. Zum ersten Mal in der Geschichte Amerikas sprach ein Papst die Teilnehmer einer gemeinsamen Sitzung des Congress an und predigte unter anderem darüber, was sie für die Umwelt tun sollten, hinsichtlich der Einkommensungleichheit und daß sie lernen sollten, wie man miteinander auskommt.

Diese Zusammenarbeit von Kirche und Staat stellt einen weiteren Schritt in der Globalisierung der Emotionellen Pest dar, bei der die Ideologien und die jeweilige Moral der äußersten Linken und der äußersten Rechten zu einer Einheit verschmelzen.

 

Die neue Moral

Die alte Moral der vergangenen autoritären Ära basierte auf der absoluten Unterscheidung zwischen richtig und falsch. Was richtig und was falsch war, galt gleichermaßen für alle. Heute ist diese Moral tot.

In unserer anti-autoritären Gesellschaft trifft das, was für die eine Person richtig oder falsch ist, nicht unbedingt auf eine andere zu. Dies ist die neue, relative Moral und sie gilt vor allem in der politischen Arena. Aufgrund der daraus resultierenden Verschiebung des politischen Mainstream nach links von der Mitte wird die Öffentlichkeit von den Medien glauben gemacht, daß das, was für jemanden auf der politischen Linken richtig oder falsch ist, nicht für jemanden auf der politischen Rechten gilt. Dementsprechend werden politische Persönlichkeiten auf der linken Seite, wie Barack Obama oder Hillary Clinton, als die „guten Anti-Autoritären“ hingestellt. Sie können nichts falsch machen. Umgekehrt werden die auf der Rechten als die „bösen Autoritären“ gezeichnet. Sie können nichts richtig machen.

Ein Beispiel dafür ist die günstige Reaktion der Öffentlichkeit auf Clintons Ausflüchte und Lügen, wenn sie durch den Congress über ihre E-Mails als Außenministerin im Anschluß an den Angriff auf das amerikanische Konsulat in Bengasi befragt wird. Vier Amerikaner, darunter der Botschafter in Libyen, werden von arabischen Terroristen ermordet, aber ihre Umfragen gehen nach oben.

 

 

Die Entartung des genuin Liberalen zum Pseudo-Liberalen/Kommunismus

Warum sind manche Liberale in der Lage ihre genuin liberale sozio-politische Charakterstruktur aufrechtzuerhalten, während andere ohne Mühe zur politisch extrem Linken wechseln und wie pseudo-liberale kommunistische Charaktere agieren?

Ein Grund dafür ist, daß der liberale Charakter fast ausschließlich in seiner oberflächlichen Schicht lebt. Infolge hat er wenig Kernkontakt und sein Denken ist entweder mechanistisch oder mystisch. Jene Liberale, die mystische Tendenzen in ihrem Denken haben, wechseln leicht zur politischen Linken und stimmen ein ins freiheitskrämerische Mantra vom „Himmel auf Erden“ des Pseudo-Liberalen/Kommunisten. Die Liberalen, die keine mystischen Tendenzen haben, bewahren ihre genuin liberale Identität, unterstützen zwar oft die destruktive Gesellschaftspolitik ihrer Mitstreiter auf der äußersten Linken und stimmen für sie, aber wenn man sie bedrängt, einen rationalen Grund dafür zu nennen, können sie ihr Handeln nicht begründen.

 





Blogeinträge Juli/August 2015

30. August 2015

Griechenlands Finanzkrise

Die Sinnlosigkeit der Anwendung politischer Lösungen auf sozioökonomische Probleme wird in meinem aktuellen Buch Neither Left Nor Right diskutiert. Die gegenwärtige Wirtschaftskrise in Griechenland ist eine Illustration. Sie war Folge davon, daß die Regierung mehr Geld ausgab, als sie hatte, so daß sich eine Staatsverschuldung von Milliarden von Euro anhäufte.

Premierminister Alexis Tsipras legte das Problem in die Hände der Bevölkerung und ließ sie über die Forderungen der Gläubiger nach weiteren Sparmaßnahmen im Gegenzug für mehr Rettungsfonds, um das Land zahlungsfähig zu halten, abstimmen. Auf diese Weise ist er dem Problem geschickt aus dem Weg gegangen. Die öffentliche Debatte über diese Frage ist entlang der ideologischen und sozioökonomischen Trennungslinien übers Land hinweggefegt. Für einige steht Griechenlands Identität als eines vollentwickelten europäischen Landes auf dem Spiel. Für andere ist die Abstimmung eine Chance sich gegen Europa aufzulehnen. Das griechische Volk und seine Politiker scheinen nichts über die Bedeutung fiskalischen Verantwortungsbewußtseins gelernt zu haben.

 

Die Rolle der Musikindustrie bei der anti-autoritären Transformation

Es folgt ein Auszug aus meinem bald erscheinenden Buch Clueless:

Die Musikindustrie in den USA war ein verstärkender Faktor bei der anti-autoritären Transformation. Als „Rock Around The Clock“ 1954 herauskam, wurde dem Lied keinerlei Bedeutung zugemessen. Als es jedoch im März 1955 mit dem Film „Blackboard Jungle“ über die drohende Gefahr von Jugendkriminalität in den Schulen des Landes in Verbindung gebracht wurde, wurde es sofort ein Hit. Viele der jugendlichen Kinobesucher tanzten in den Gängen der Lichtspieltheater zu „Rock Around the Clock“. Der Song markierte den Beginn eines neuen Musikgenres, das die Rebellion der Jugend gegen die Eltern und andere Autoritätspersonen verfocht.

Die Emotionen der jungen Menschen wurden von der Unterhaltungsindustrie kommerziell ausgebeutet und bei ihnen mit riesigem Gewinn vermarktet. Innerhalb von sechzig Jahren haben sich Unterhaltungsmusik und Fernsehshows, die auf Jugendliche abzielen, zu einer Multi-Milliarden-Dollar-Industrie entwickelt.

Sich auf die Seite von Teens in ihrem Kampf gegen ihre Eltern und Lehrer zu stellen, ist möglicherweise gut fürs Geschäft, aber es ist sehr zerstörerisch für das Gefühlsleben der Jugendlichen. Die Unterhaltungsindustrie beutet weiterhin die Sinne dieser Menschen aus, indem sie sie über deren natürlichen Toleranzwert anregt, und verstärkt damit ihren Mangel an Orientierung für das, was um sie herum geschieht. Diese übermäßige Erregung destabilisiert weiter das, was von der autoritären sozialen Panzerung übergeblieben ist und schwächt die Struktur und die Orientierung, die traditionelle soziale Institutionen wie die Familie mit sich bringen.

 

Das Identifizieren von moslemischen Terroristen durch Erstellen eines Charakterprofils

Angesichts von Massentötungen können die Leute leicht getäuscht werden, weil sie sich in der Regel ausschließlich auf das oberflächliche Verhalten des Killers konzentrieren. Dies geschah vor kurzem, als ein Moslem in Tennessee bei einem Amoklauf vier Marines ermordete. Ein Klassenkamerad des Killers, mit dem er befreundet gewesen war, sagte, daß ihn die Nachricht schockiert habe und er sie kaum glauben könne, da der Mörder im Umgang kontaktfreudig gewesen sei und viele Freunde gehabt habe.

Aus funktioneller Warte wissen wir, daß es Moslems aller Art gibt. Am einen Ende des Spektrums finden sich die mit einer Haltung des Leben und Leben lassen. Am anderen finden sich jene, die sich selbst als politische Moslems sehen und deren Loyalität dem Islam gilt. Die erstere Gruppe kennt und respektiert den Unterschied zwischen religiösem und weltlichem Recht.

Die letztere Gruppe ist emotional zu krank, um die Chancen zu nutzen, die das Leben in einem freien Land wie Amerika bietet. Daher würde diese Gruppe, darunter übrigens auch nicht-arabische Moslems, lieber, indem sie Allahs Geboten folgen, in eine bessere, jenseitige Welt übergehen. Diese persönlichen Gefühle bedingen ihre politische Ideologie, d.h. die moslemische Religion mit dem Staat zu identifizieren und daß es der Verantwortung aller wahren Moslems unterliege, zu expandieren und die Welt zu erobern, indem sie, falls erforderlich, alle Ungläubigen töten. Der islamischen Staat bzw. ISIS ist dafür ein Beispiel.

Ein Großteil der Verwirrung über Moslems ergibt sich aus der Unkenntnis über die unterschiedlichen sozio-politischen Charakter-Typen, die für alle Menschen, einschließlich der Moslems, gelten. Im Gegensatz zu anderen Menschen gehören die meisten Araber wegen ihrer starken familiären Bindungen, ihrer Stammes-Wurzeln und ihrer streng autoritären Erziehung, jedoch in unterschiedlichem Maße auf die rechte Seite des gesellschaftspolitischen Spektrums. Angefangen beim konservativen Araber unmittelbar rechts vom Zentrum folgen dann nach rechts hin der extrem konservative, der reaktionäre und schließlich der faschistische Araber: der islamische Faschist auf der extremen Rechten, der für absoluten Autoritarismus steht.

Indem er sich wie ein loyaler Amerikaner gibt, kann der islamische faschistische Charakter sich in der westlichen Gesellschaft frei bewegen und seine Destruktivität vor aller Augen austragen.

Um diese Personen zu identifizieren, ist die Anwendung der sozio-politischen Charakterologie unerläßlich. Man muß in der Lage sein, in die emotionalen tiefen dieser emotionell pestkranken Charaktere zu blicken, um sie identifizieren zu können. Mit den Kenntnissen, die jetzt zur Verfügung stehen, ist es möglich, ein paßgenaues Profil dieser Personen zu erstellen, bevor sie destruktiv handeln. Dieses Wissen und seine Anwendung findet sich in meinem ersten Buch, The Emotional Plague: The Root of Human Evil.

 

Umweltschutz: Die mystische Übereinkunft zwischen der Linken und der Rechten

Es folgt ein Auszug aus Clueless, meinem nächsten Buch:

Die Emotionelle Pest ist eine bösartige gesellschaftliche Erkrankung, die hochgradig invasiv von Mensch zu Mensch und von einer sozialen Institution zur anderen übergreift. Durch die massive Verschiebung nach links im Denken der Menschen, nicht nur im Westen, sondern weltweit, wurde die religiöse Mystik in den Massen, der Glaube der Menschen an ein besseres Leben nach dem Tod, durch säkulare Mystik ersetzt – die Sehnsucht der Menschen nach einem besseren Leben in der Gegenwart, im Hier und Jetzt. Dieses mystische Bedürfnis seitens der gepanzerten Menschen verschafft freiheitskrämerischen Ideologen auf der Linken einen enormen politischen Vorteil.

Religiöse Mystiker auf der politischen Rechten sehen das Menetekel und erkennen, daß, wenn sie nicht bald einige der populären politischen Ideen, die von linken Ideologen vertreten werden, akzeptieren, ihnen ihre Machtbasis wegbricht, ihre Gemeinde.

Eine ideologisch schmerzlose Art und Weise, in der religiöse Mystiker auf der Rechten an weltlichen Angelegenheiten partizipieren können, ist, neben dem Eintreten für die Armen der Welt, das Übereinstimmen mit dem umweltpolitischen Standpunkt der Linken.

Normalerweise würde die Katholische Kirche eine eklatante Politisierung theologischer Dokumente wie Papst Franziskus‘ Enzyklika Laudato si‘ vom 24. Mai 2015 ablehnen. Diesmal tat sie es jedoch nicht. In seiner Enzyklika kritisiert er die unerbittliche Zerstörung der Umwelt durch den Menschen, für die er Apathie, rücksichtsloses Gewinnstreben, übermäßiges Vertrauen in Technologie und politische Kurzsichtigkeit verantwortlich machte. Vorbehaltlos akzeptiert er den angeblich wissenschaftlichen Konsens, daß der Klimawandel weitgehend auf den Menschen zurückgeht, und er warnt vor noch nie dagewesener Zerstörung von Ökosystemen, wenn nichts für den Klimaschutz getan werde, vor allem durch die Reduzierung von Emissionen aus fossilen Brennstoffen.

Als Präsident Obama am 3. August Neuregelungen für saubere Kraftwerke „zum Klimaschutz“ ankündigte, schickten ihm 170 Evangelikale, Pastoren, Theologen, Leiter von gemeinnützigen Organisationen und andere einen offenen Brief, um ihn bei seinen Bemühungen zu unterstützen und zu ermutigen „den Klimawandel zu überwinden“. Präsident Obama reagierte ganz wie ein Wunderheiler: „Wie Papst Franziskus diesen Sommer in seiner Enzyklika klargelegt hat, ist das Stellungbeziehen gegen den Klimawandel eine moralische Verpflichtung.“

 

Die Umkehr der Geschlechtsrollen in der anti-autoritären Gesellschaft

Basierend auf der Moral der politischen Korrektheit, die in unserer anti-autoritären Gesellschaft endemisch ist, wurden die traditionellen Geschlechtsrollen von Männern und Frauen auf den Kopf gestellt. Angeführt von der anti-autoritären Schwulenbewegung wurde der Rollentausch durch die Feminisierung der sozialen Rollen von Männern und die Maskulinisierung der sozialen Rollen von Frauen erreicht.

Die Funktion der kulturellen Rollenumkehr ist die Existenz der biologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern ein für allemal in Abrede zu stellen und auf diese Weise die sexuelle Spannung zwischen ihnen abzutöten. Es ist eine Form der psychischen Kastration im sozialen Bereich und eine weitere Manifestation der Emotionellen Pest des gepanzerten Menschen.

Der letzte Schritt in der politisch korrekten Agenda der linken Ideologen ist das Legitimieren der Transgender-Bewegung mit dem Streichen der primären Rolle der genitalen Heterosexualität bei der Bestimmung des menschlichen Lebens.

 

Was ist die anti-autoritäre Gesellschaft?

Es wird allgemein angenommen, daß die anti-autoritäre Gesellschaft das Fehlen von Autorität bedeutet. Tatsächlich ist das genaue Gegenteil der Fall. Der Ursprung des Begriffs „anti-autoritär“ muß in seinem historischen Kontext gesehen werden. Anti-autoritär bedeutet Opposition gegen die autoritäre Gesellschaftsordnung, die vor etwa 1960 existierte.

Zu dieser Zeit war die Struktur der Mehrheit der Bevölkerung und der Gesellschaft als ganzer autoritär. Im Vergleich zu heute war die Gesellschaft wohlgeordnet. Einzelpersonen übten die erforderliche Autorität und Einflußnahme auf die lokalen und peripheren, nicht auf die zentralen Ebenen der Gesellschaft aus. Autorität bestand aus sowohl rationalen (konstruktiven) als auch irrationalen (zerstörerischen) Komponenten. Auf der einen Seite diente sie dem Schutz von bestimmten Kernfunktionen des Lebens gegen Impulse aus der destruktiven mittleren Schicht. Auf der anderen Seite stand sie im Gegensatz zu bestimmten Kernfunktionen, insbesondere die Sexualfunktion in ihrer Rolle bei der Regulierung des Energiehaushalts des Individuums. Je nach dem Grad, in dem der Autoritarismus im Konflikt mit den Kernfunktionen stand, wurde die Autorität zunehmend irrational, repressiv und destruktiv. Andererseits waren autoritäre Maßnahmen oft auch notwendig, um der Destruktivität gepanzerter Menschen entgegenzuwirken.

Um mehr darüber zu erfahren, wie unsere Gesellschaft vom Autoritären zum Antiautoritären umgeformt wurde und welche Folgen diese Transformation hatte, verweise ich auf mein jüngstes Buch Neither Left Nor Right.