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Willkommen in der Welt des Islam

11. Juni 2017

Solange die autoritäre Gesellschaftsordnung in der westlichen Welt intakt war (vor etwa 1960), war die moslemische Welt im Mittleren Osten mit sich selbst in Frieden und lebte harmonisch mit der nicht-moslemischen Welt.

Die Invasion der Sowjetunion in Afghanistan im Jahr 1979 setzte dem ein Ende, als die gottlose Ideologie des Kommunismus auf die fromm-religiöse, streng autoritäre moslemische Welt stieß. Um das Land von den Sowjets zu befreien, traten die Führer Amerikas in eine quasi militärische Allianz mit den moslemischen Führern Afghanistans, wie beispielsweise Osama bin Laden, von dem man damals annahm, er sei Amerika freundlich gesonnen. Amerikas Invasion des Irak mit dem Ziel den Tyrannen Saddam Hussein zu beseitigen, war eine weitere militärische Operation, die die gesellschaftliche Unruhe in den Ländern des Mittleren Ostens verschärfte.

Wichtiger als diese militärischen Übergriffe war jedoch die kulturelle Invasion durch das westliche anti-autoritäre Leben und die Auswirkungen, die es auf das Leben der Menschen im Mittleren Osten hatte. Das heutige „alles ist erlaubt“ der westlichen Gesellschaft wirkt als chronische emotionale Reizung der sexuell unterdrückten Menschen der moslemischen Welt. Um die Sache noch schlimmer zu machen, sind die Menschen im Westen ahnungslos darüber, wie sich ihre uneingeschränkten „freien“ Lebensformen auf unterdrückte Kulturen weltweit auswirken. Deshalb kann man ohne Verständnis der Gründe für die Verwandlung der westlichen Gesellschaft unmöglich wissen, was derzeit im Mittleren Osten geschieht und warum es zu dem kulturellen Zusammenstoß zwischen den beiden Welten kommen mußte.

Im Westen führte die Verlagerung des soziopolitischen Spektrums nach links zum Zusammenbruch der gesellschaftlichen Ordnung und ihren traditionellen Lebensweisen, vor allem was die Lockerung der sexuellen Sitten betrifft. Diese Verschiebung nach links breitete sich allmählich aus und verursachte weltweit soziale Unruhen.

Die Mehrheit der Menschen in der moslemischen Welt gehört charakterologisch in unterschiedlichem Grade von der Mitte aus gesehen nach ganz rechts. Von daher war die permissive, anti-autoritäre Haltung der westlichen Menschen auf der politischen Linken für moslemische Menschen noch schwerer zu ertragen, noch provokanter und noch schockierender als sie es selbst für andere, konservative Westler war.

Die anti-autoritäre Transformation hatte auch eine mächtige destabilisierende Wirkung auf die Politik der islamischen Nationen. In einigen Ländern (Ägypten und Libyen) wurden dank des arabischen Frühlings starre autoritäre Regierungen dominoartig umgestoßen, nur um durch neue Regime derselben oder schlimmerer Art ersetzt zu werden, während in anderen (Syrien und Iran) die Staaten, die während der autoritären Kolonialzeit entstanden waren, weitgehend nach totalitären Leitlinien reorganisiert wurden.

Der weitverbreitete Zerfall moslemischer Gesellschaften im Mittleren Osten brachte eine Flut von arabischen Einwanderern nach Europa und Amerika, von denen viele aus zerrütteten Familien kamen. Der soziale Aufruhr und die Angst in den westlichen Ländern, die aus dieser Zwangsmigration resultierten, war nicht einfach „die Folge des Versagens einer Kultur, die Kräfte der Moderne zu überwinden oder zu verdauen“.

Der Schlüssel zum Begreifen dessen, was passiert ist, einschließlich des Problems des islamischen Terrorismus, ist zunächst ein Verständnis für die spezifischen sozio-politischen Charakterstrukturen der Betroffenen.

Linke Provokateure in den europäischen Ländern provozierten eine sehr labile Lage, indem sie moslemische Einwanderer und die islamische Lebensweise beleidigten. Als Reaktion auf die Bedrohung von links, reagierten die Moslems auf eine Weise, die für Menschen auf der politischen rechten Seite charakteristisch ist – aus dem Bauch heraus. Die Intensität dieser Reaktion hing davon ab, wie weit rechts die Moslems im soziopolitischen Spektrum verortet waren. Die konservativen Moslems unmittelbar rechts des Zentrums paßten sich an und lebten ruhig in getrennten Gemeinden gemäß ihrer Ethnie. Weiter rechts waren die reaktionären Moslems ängstlicher und durch das herausgefordert, was sich um sie herum abspielte. Sie hatten ihren Platz in den strengen Regeln des Islam gefunden und kämpften darum, ihre traditionellen Gepflogenheiten starr zu bewahren. Sie nahmen die nicht-moslemischen Menschen als Bedrohung für ihre Lebensweise wahr und isolierten sich, um sich besser dagegen verteidigen zu können. Viele reagierten mit einem verdeckten Haß auf die Westler. Ihre reaktionäre Struktur führte sie dazu islamische Extremisten passiv oder aktiv zu unterstützen.

Für den islamischen Faschisten auf der extremen Rechten ist das weltliche Gesetz des islamischen Staates untrennbar mit dem religiösen islamischen Recht verbunden. Die Gefühle des islamischen Faschisten werden durch seine Wahrnehmung der westlichen gesellschaftlichen Schwäche und Degeneration verstärkt. Entsprechend ihrer Ideologie befindet sich die moslemische Welt in einem Zustand des ewigen Krieges mit den Ungläubigen weltweit. Als erster Schritt in ihrem großen Plan wollen die Dschihadisten des Islamischen Staates Irak und Al-Sham (ISIS), der in „der islamische Staat“ umbenannt wurde, ihre Kontrolle über den sunnitischen Teil des Irak festigen. Sie fordern, daß dschihadistische Gruppen weltweit ISIS‘ harte Linie übernehmen und sich dem globalen Krieg gegen die Ungläubigen anschließen.

Das ultimative Ziel des islamischen Faschisten ist es, alle demokratischen Institutionen zu zerstören und die Moslems unter einem Kalifat zu vereinen, das von einem politischen und religiösen Führer geleitet wird, der in der Nachfolge von Mohammed selbst steht. Wenn dieses Kalifat jemals Wirklichkeit werden würde, wäre das Leben der Moslems unter der kompletten Kontrolle dieses faschistischen Führers.

Auf globaler Ebene haben die islamischen Faschisten der politischen extremen Rechten in der moslemischen Welt und die Pseudo-Liberalen/Kommunisten auf der äußersten Linken in der westlichen Welt als gemeinsames Ziel die Zerstörung des menschlichen Lebens. Beide sind emotionell pestkranke Charaktere an den Grenzen des soziopolitischen Spektrums. Obwohl sie das gleiche Ziel teilen, funktionieren sie unterschiedlich. Westliche Führer auf der linken Seite säen ihren Samen des Hasses und der Zerstörung verdeckt und handeln subversiv. Sie schwächen Amerikas militärische Macht und untergraben passiv seine Stellung als Führer der freien Welt. Ihr Ziel ist es Amerika im Inneren zu schwächen und gleichzeitig totalitäre Regime, die Amerika politisch feindlich gesonnen sind, durch diplomatische Aktivitäten zu unterstützen. Islamische faschistische Führer auf der rechten Seite sind aggressiv und ungeduldig. Ihre impulsiven Handlungen sind oft schädlich für das Erreichen ihres Ziels.

Die folgende Tabelle faßt die weitreichenden kulturellen Unterschiede und die Grundlagen für den ideologischen Zusammenstoß zwischen der westlichen und der islamischen Welt zusammen:

Westliche Welt Islamische Welt
starr anti-autoritär starr autoritär
Emanzipation der Frau Unterwerfung der Frau
der Mainstream liegt weit links vom Zentrum der Mainstream liegt weit rechts vom Zentrum
sexuell unbefriedigt sexuell unterdrückt
begrüßt Hemmungslosigkeit widersteht Wandel
das Individuum wird über den Staat gestellt der Islam wird über das Individuum gestellt
intellektueller Panzer überwiegt muskulärer Panzer überwiegt
agrarisch/industrielle Ökonomie Stammes- und agrarische Ökonomie
Emotionelle Pest von links Emotionelle Pest von rechts
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Die Organisation des schwarz-faschistischen Staates

6. September 2014

Bevor man mit schwarz-faschistischen (islamo-faschistischen) Staaten korrekt umgehen kann, muß man wissen, wie sie entstanden sind. Mit unseren Kenntnissen über das, was gegenwärtig im Nahen Osten geschieht, und gewappnet mit dem Wissen der sozio-politischen Charakterologie können wir verstehen, wie schwarz-faschistische Staaten scheinbar aus dem nichts auftauchen können und wie sich die Pest politisch organisieren und zu einer Epidemie werden kann.

Notwendig sind die folgenden gesellschaftlichen Bedingungen:

  1. Die bestehende soziale Ordnung ist autoritär und stark sexualfeindlich.
  2. Die an der Macht befindliche Regierung ist schwach und verwundbar. Die Lebensbedingungen sind verzweifelt, mit zerrütteten Familien durch Krieg, menschlichem Leid, unsicheren Aussichten auf Arbeit und in der Bevölkerung herrscht ein hohes Angstniveau.
  3. Die instabilen sozialen Bedingungen sind der Nährboden für junge Männer, die sexuell frustriert und voll Energie sind, die ihre Unzufriedenheit nach außen tragen und nach einem höheren sozialen Anliegen suchen, um Sinn in ihrem Leben zu finden.
  4. Der charismatische schwarz-faschistische Anführer dient dazu, das Anliegen anzubieten, nachdem diese jungen Männer suchen. Der Führer leitet die aufgestaute sexuelle Frustration der Jugendlichen in mörderischen ideologischen Haß auf Menschen in der nicht-moslemischen Welt um.

Der faschistische Staat gliedert sich nach dem autoritären Prinzip von Angst und Einschüchterung. Die Anhänger stehen loyal zur islamischen Sache und stimmen mit ihrer zerstörerischen politischen Agenda aus blindem Gehorsam gegenüber den Wünschen des Führers überein. Die Mitglieder schulden demjenigen ihre Treue, der der am meisten gefürchtete, grausamste und am stärksten engagierte Fanatiker ist, der Vertreter Gottes auf Erden. Er ist der mystische Führer der Gruppe, der gefürchtete autoritäre Vater, mit dem sich alle anderen Mitglieder als Terroristen und Mörder identifizieren müssen.

Nachdem die Gruppe in einem religiösen Staat ausreichend organisiert ist, sieht sich die Mehrheit der nicht-gewalttätigen Moslems gezwungen, sich aus Angst um ihr Leben passiv den autoritären, lebens-negativen Gesetzen anzupassen.