Posts Tagged ‘Konservatismus’

Die Moral der Linken und die Moral der Rechten

2. Januar 2017

Die Moral der politischen Korrektheit ist eine Schicht von sozialem Panzer, die sich in den 60er Jahren spontan aus der Charakterstruktur der linken Intellektuellen heraus entwickelt hat. Ihre Funktion war die Zerstörung der alten autoritären Ordnung und die Verteidigung der destruktiven sozialen Konsequenzen, die sich aus der antiautoritären Transformation der Gesellschaft ergaben.

Um die gleiche Zeit kam bei der politischen Rechten spontan die Moral des Konservatismus und der Conservative Party auf. Ihre rationale Funktion bestand darin, das zu erhalten, was in den Institutionen der alten autoritären Ordnung von Wert war, und die Stabilität im Gesellschaftsleben zurückzugewinnen, indem sie sich der Zerstörungskraft des linken Progressivismus politisch entgegenstellte.

Aber wegen der Transformation der Gesellschaft in den Anti-Autoritarismus war der böse Geist der Gesellschaftszerstörung (die Emotionelle Pest) aus der Flasche und es gab nichts, was irgendein Politiker, einschließlich derjenigen auf der rechten Seite, hätte tun können, um die unvermeidliche Erosion im sozialen, politischen und ökonomischen Leben umzukehren, die von den Kräften der Linken herbeigeführt worden war. Es wurde auf unzweideutige Weise deutlich, daß Politik nicht die Antwort auf die Probleme der Menschheit und ihre soziale Pathologie darstellt.

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Das Identifizieren von moslemischen Terroristen durch Erstellen eines Charakterprofils

19. Juli 2015

Angesichts von Massentötungen können die Leute leicht getäuscht werden, weil sie sich in der Regel ausschließlich auf das oberflächliche Verhalten des Killers konzentrieren. Dies geschah vor kurzem, als ein Moslem in Tennessee bei einem Amoklauf vier Marines ermordete. Ein Klassenkamerad des Killers, mit dem er befreundet gewesen war, sagte, daß ihn die Nachricht schockiert habe und er sie kaum glauben könne, da der Mörder im Umgang kontaktfreudig gewesen sei und viele Freunde gehabt habe.

Aus funktioneller Warte wissen wir, daß es Moslems aller Art gibt. Am einen Ende des Spektrums finden sich die mit einer Haltung des Leben und Leben lassen. Am anderen finden sich jene, die sich selbst als politische Moslems sehen und deren Loyalität dem Islam gilt. Die erstere Gruppe kennt und respektiert den Unterschied zwischen religiösem und weltlichem Recht.

Die letztere Gruppe ist emotional zu krank, um die Chancen zu nutzen, die das Leben in einem freien Land wie Amerika bietet. Daher würde diese Gruppe, darunter übrigens auch nicht-arabische Moslems, lieber, indem sie Allahs Geboten folgen, in eine bessere, jenseitige Welt übergehen. Diese persönlichen Gefühle bedingen ihre politische Ideologie, d.h. die moslemische Religion mit dem Staat zu identifizieren und daß es der Verantwortung aller wahren Moslems unterliege, zu expandieren und die Welt zu erobern, indem sie, falls erforderlich, alle Ungläubigen töten. Der islamischen Staat bzw. ISIS ist dafür ein Beispiel.

Ein Großteil der Verwirrung über Moslems ergibt sich aus der Unkenntnis über die unterschiedlichen sozio-politischen Charakter-Typen, die für alle Menschen, einschließlich der Moslems, gelten. Im Gegensatz zu anderen Menschen gehören die meisten Araber wegen ihrer starken familiären Bindungen, ihrer Stammes-Wurzeln und ihrer streng autoritären Erziehung, jedoch in unterschiedlichem Maße auf die rechte Seite des gesellschaftspolitischen Spektrums. Angefangen beim konservativen Araber unmittelbar rechts vom Zentrum folgen dann nach rechts hin der extrem konservative, der reaktionäre und schließlich der faschistische Araber: der islamische Faschist auf der extremen Rechten, der für absoluten Autoritarismus steht.

Indem er sich wie ein loyaler Amerikaner gibt, kann der islamische faschistische Charakter sich in der westlichen Gesellschaft frei bewegen und seine Destruktivität vor aller Augen austragen.

Um diese Personen zu identifizieren, ist die Anwendung der sozio-politischen Charakterologie unerläßlich. Man muß in der Lage sein, in die emotionalen tiefen dieser emotionell pestkranken Charaktere zu blicken, um sie identifizieren zu können. Mit den Kenntnissen, die jetzt zur Verfügung stehen, ist es möglich, ein paßgenaues Profil dieser Personen zu erstellen, bevor sie destruktiv handeln. Dieses Wissen und seine Anwendung findet sich in meinem ersten Buch, The Emotional Plague: The Root of Human Evil.

Die Grenzen des politischen Konservatismus

20. November 2012

Es gibt zwei Gründe dafür, daß die Konservativen bei der Eindämmung des zerstörerischen Angriffs der Linken auf unsere Gesellschaft politisch so ineffektiv sind. Der erste betrifft den Charakterpanzer des Konservativen selbst und der zweite hängt mit dem sozialen Panzer der heutigen anti-autoritären Gesellschaft zusammen:

  1. Insgesamt sind Personen, die politisch konservativ sind, charakterologisch überaus anständig und gesittet. Zum größten Teil sind sie nicht in der Lage, die böse Absicht hinter der Agenda der linken Politradikalen, die Amerika zerstören wollen, zu erkennen und zu thematisieren. Fälschlicherweise schenken sie den Ideologen einen Vertrauensbonus, weil sie glauben, diese wären tatsächlich an politischen Kompromissen und konstruktiven Lösungen für gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme interessiert.
  2. Antiautoritarismus beruht auf dem Haß gegen althergebrachte Autoritäten, die in der heutigen Welt mit der politischen Rechten gleichgesetzt werden. In der gegenwärtigen antiautoritären Gesellschaft geht man davon aus, daß alle niederträchtigen Schurken („die Bösen“) der politischen Rechten angehören. Die politisch korrekt indoktrinierte Öffentlichkeit ist derartig vorurteilsbeladen, daß sie politische Schurken auf der Linken nicht sieht, und sie betrachtet im allgemeinen Menschen, von denen man annimmt, daß sie politisch rechts stehen, Konservative eingeschlossen, mit einem Argwohn, der an blinden Haß grenzt. Diese Geisteshaltung des Mainstreams der politischen Linken ist Ausdruck eines sozial bedingten Augenpanzers. Er ist auch der Grund für die weitverbreitete Überzeugung, daß linke Politiker „die Guten“ sind, die nie etwas falsch machen können.

Konservative glauben ihrerseits, daß die Lösung der sozialen Probleme darin besteht, irgendwie die autoritäre Gesellschaftsordnung der Vergangenheit wiederherzustellen. Allerdings wird sich diese Hoffnung nicht realisieren, weil die autoritäre Form des individuellen Panzers und die entsprechende autoritäre Moral, die auf ihr beruht, zusammengebrochen sind. Der Geist ist aus der Flasche.

Diese mit dem Augensegment zusammenhängenden Probleme der Bevölkerung, ein Ausdruck ihrer Kontaktlosigkeit, sind direkt verantwortlich für die anhaltende Destabilisierung und den Zerfall unserer anti-autoritären Gesellschaftsordnung. Bevor sich die sozialen Bedingungen verbessern können, müssen die Menschen zunächst darauf aufmerksam gemacht werden, daß sie sich in einem kontaktlosen Zustand befinden, was die sozialen Probleme betrifft, und wie dieser Zustand sie daran hindert, die Emotionelle Pest in den Lösungen wahrzunehmen, die von Radikalen angeboten werden. Diese Aufgaben können nicht mit politischen Mitteln bewältigt werden. Es sind bio-soziale Probleme, die ihre Wurzeln im Panzer der Menschheit haben und sie müssen daher medizinisch angegangen werden.

Aus der Geschichte der Emotionellen Pest: Die Lösung des Konservatismus

31. Mai 2012

Mit der Umwandlung der Gesellschaft von autoritär zu anti-autoritär, die um 1960 begann, wurden die Schleusen geöffnet, die die großen zerstörerischen Triebe der Menschheit, die der sekundären Schicht entstammen, seit Tausenden von Jahren zurückhielt und die volle Kraft der Emotionellen Pest überschwemmte die westliche Welt wie ein Tsunami. Indem sich die Infektion in jeden Winkel des menschlichen Lebens, insbesondere des politischen Lebens in Amerika, ausbreitet, geht die Verwüstung weiter unbemerkt von fast jedermann.

Die reflexartige Reaktion der Politiker auf diesen Ausbruch hing vollständig von ihrer sozio-politischen Charakterstruktur ab. Die Kommunisten auf der extremen Linken sahen sofort die Chance, die politische Lage zu nutzen. Sie zogen wohlmeinende Liberale mit sich, taten so, als gehörten sie zu ihnen, und wurden Pseudo-Liberale. Sie ritten auf der Welle der gesellschaftlichen Zerstörung, die in den folgenden Jahren stattfand, fügten ihre linken „Lösungen“ der Verwüstung hinzu und verkauften diese Änderungen einem leichtgläubigen Publikum als „sozialen Fortschritt“. Auf der anderen Seite kämpften Konservative in beiden politischen Parteien (sowohl Democrats als auch Republicans) und traten der sozialen Destruktivität entgegen. Da sie jedoch keine Ahnung von der Natur des Übels hatten, das sie bekämpften, und weil politische Mittel ihre einzige Möglichkeit waren, sich gegen die Pest zu stellen, waren ihre Versuche vergebens.

Die Niederlage des Bannerträger der Democratic Party, Hubert Humphrey, gegenüber Richard Nixon 1968 markierte den „Anfang vom Ende“ für die konservative Fraktion der Partei, von denen viele schließlich „Neokonservative“ wurden. Unterdessen verblaßte schnell die traditionelle politische Rolle der Democratic Party, die sich aus echten Liberalen zusammensetzte, als sie unter die Kontrolle der pseudo-liberalen Fraktion geriet.

Als Reaktion auf die kommunistische Bedrohung in den 1950er Jahren und auf den globalen Ausbruch der Emotionellen Pest in den 1960er Jahren begann sich die konservative Bewegung in Amerika langsam aus unterschiedlichen Quellen zu organisieren, vor allem Angehörige der Republican Party, und wurde zur Conservative Party. Vor kurzem hat sich die Tea Party-Bewegung, die im Jahr 2009 gegründet wurde, als ein großes Ventil für den Konservatismus erwiesen. Ihre erklärten politischen Ziele umfassen Einhaltung der US-Verfassung, niedrigere Steuern und Opposition gegen das Vordringen der Bundesregierung in Bereiche, die sich außerhalb ihrer Domäne befinden, wie die Gesundheitsversorgung.

Je nachdem, wo sie sich auf der rechten Seite des sozio-politischen Spektrums befinden, haben Konservative in unterschiedlichem Ausmaß unverfälschten Kontakt zum Kern. Weil sie sich nur auf einer oberflächlichen, politischen Ebene mit den mannigfaltigen Symptomen der Emotionellen Pest auseinandersetzen, ist die Durchschlagskraft der konservativen Bewegung beim Kampf gegen deren Ausbreitung jedoch beschränkt. Leider verwandelt die Fokussierung auf die Symptome und nicht auf die zugrundeliegende Krankheit selbst die rationale Anstrengung bei der Eindämmung der Pest unweigerlich in politics as usual, d.h. einen endlosen ideologischen Kampf zwischen den gegnerischen politischen Kräften der Linken und der Rechten. Das Ergebnis ist ein Sieg nach dem anderen für die Kräfte der Emotionellen Pest.

Aus der Geschichte der Emotionellen Pest: Die Lösung des Christentums

9. Mai 2012

Es gibt bei allen Religionen zweierlei Kernfunktionen: Erstens bieten sie die Möglichkeit, die Beziehung des Menschen zum Kosmos, aus dem er stammt, zu verstehen und zweitens bieten sie die Möglichkeit, den gepanzerten Zustand des Menschen und dessen gesellschaftlich zerstörerische Konsequenzen in den Griff zu bekommen, die Emotionelle Pest der Menschheit. Da der menschliche Panzer allgegenwärtig ist, ist praktisch die gesamte Menschheit in das weltumspannende Netz der Emotionellen Pest gefangen. Die religiösen Bewegungen selbst gehören zu dieser Falle.

Das Christentum hatte beim Versuch diese Funktionen anzugehen einen mächtigen Einfluß auf das westliche Leben, insbesondere im Verstehen und Bewältigen des Problems des Bösen beim Menschen. Auf diese Weise wird heute die Emotionelle Pest in einer verzerrten Form erkannt. Das Christentum fing um das vierte Jahrhundert herum an zu gedeihen, als das römische Reich am Zerfallen war. Die sekundären destruktiven Triebe waren für diesen Zusammenbruch verantwortlich und die Hauptfunktion des Christentums war die Bewahrung dessen, was von der römischen Gesellschaftsordnung auch immer intakt geblieben war.

Um dies leisten zu können, verband das Christentum die zwei Grundfunktionen der Religion, das kosmische Element und das Element der Emotionellen Pest, in einem umfassenden mystischen Dogma: Christus, der Sohn Gottes, kam auf die Erde, um die Menschheit von ihren Sünden zu retten, indem er sein Leben für den Menschen opferte. Die Funktion dieses Glaubens war die Wiederherstellung der sozialen Ordnung durch Verankern christlicher Mystik in der Struktur der gepanzerten Bevölkerung.

Das Christentum versuchte, sich der Universalität des menschlichen Panzers und der Emotionellen Pest über die irrationale Vorstellung von der Erbsünde zu nähern: alle Männer und Frauen sind Sünder. Auch versuchte es gesellschaftlichen Zusammenhalt zu erzeugen, indem alle Ungläubigen zum Christentum bekehrt wurden, da nur der Glaube an Christus als dem wahren Retter der Seelen vor der ewigen Verdammnis bewahren konnte.

Man erwartete, daß der Akt des mystischen Glaubens an Christus, dem Erlöser, die Impulse aus der destruktiven sekundären Schicht des gepanzerten Menschen in Schach halten. Da Christus für die Sünden der Menschen gestorben ist, wird die Verantwortung für das Sündigen (menschliche soziale Destruktivität) und die Schuld, die mit ihm einhergeht, vom Leib Christi übernommen. Menschen können durch den Glauben an Christus vorübergehend vom Gefühl der Schuld erleichtert werden, die in den destruktiven Impulsen ihres Panzers enthalten ist.

Die katholische Kirche hat in ihrer Religion die Funktion der Erleichterung in der Praxis der Beichte integriert. Der Priester als Vertreter Christi auf Erden hat die Funktion des Beichtvaters. Was für den Erhalt der Befreiung von Schuld wichtig ist, ist die absolute Überzeugung des Sünders, daß Christus der wahre Erlöser ist.

Jedoch war die christliche Lösung für das Problem der Emotionellen Pest nur teilweise erfolgreich und hielt in Europa etwa eintausend Jahre vor. Man betrachte die zügellosen Ausschweifungen und die Korruption der Kirchenführer während des Mittelalters, die zur Reformation im 16. Jahrhundert führten. Die Bedeutung der Reformationsbewegung lag darin, daß sie die Emotionelle Pest innerhalb der katholischen Kirche selbst handhabte. Die Reformation unter Luther kehrte zum früheren christlichen Glauben zurück, daß der Glaube an Christus allein ohne menschlichen Eingriff ausreichend für die Erlösung ist.

Aber auch der Protestantismus war nicht in der Lage, den Aufstau von Energie in der destruktiven sekundären Schicht aufzufangen, da bald offensichtlich wurde, daß Protestanten so grausam und so fanatisch wie Katholiken sein können. Darüber hinaus wurden die Menschen zunehmend unzufrieden mit der starren mystischen Deutung der natürlichen Welt durch den Katholizismus. Aus biophysischer Sicht lockerte sich die mystische Form des Augenpanzers der Menschen.

Die einzige andere Lösung, die gepanzerten Menschen zur Verfügung stand, um mit dem Problem der menschlichen Destruktivität umzugehen, war, Energie aus dem Körper in den Kopf zu ziehen und sich auf die objektiven, nicht subjektiven Aspekte des menschlichen Lebens zu verlassen. Das führte zum Zeitalter der Aufklärung und zu den liberalen Denkern im England des 18. Jahrhunderts. Einerseits war der Liberalismus ein rationaler Versuch, mit der mystischen Weltsicht der katholischen Kirche umzugehen und auf der anderen Seite war es ein hoffnungslos verzweifelter Versuch mit den Impulsen aus der sekundären destruktiven Schicht der Menschen (die Emotionelle Pest) umzugehen und sie zu steuern durch Abziehen von Energie aus dem Muskelpanzer in das Gehirn. Mit dem Liberalismus intensiviert sich der Gehirnpanzer (Augenpanzer) durch die Entwicklung einer intellektualistischen Abwehr auf Kosten des Muskelpanzers. Eine Form des okularen Panzers (Mystizismus) wurde durch eine andere ebenso destruktive Form (intellektualistische Abwehr) ersetzt. Aus charakterologischer Sicht wurde die konservative Denkweise von einem liberalen Denken abgelöst.

Jedoch erschuf die Beseitigung der mystischen Religion ein anderes, ernsteres Problem in der heutigen anti-autoritären Gesellschaft. Es gab nun keinen Mechanismus mehr für Menschen, die ihren Glauben an die Religion aufgegeben hatten, Linderung für ihre Schuld, die aus den sozial destruktiven Impulsen hervorgeht, die in ihrer mittleren Schicht enthalten sind, zu finden. Da Menschen einen chronischen Panzer hatten, hatten sie auch das chronische Gefühl von Schuld, mit der sie täglich leben mußten. Infolgedessen entwickelten die Menschen frei flotierende Schuldgefühle. Erleichterung wird gefunden durch das Verfechten von linken gesellschaftspolitischen Anliegen jeder Art, was umstandslos ausagiert wird.

Die Entwicklung von frei flotierender Schuld bei Menschen, die ihren mystischen Glauben an die Religion und an religiöse Führer aufgegeben haben, ist der Grund für die Instabilität des Liberalismus als politischer Bewegung und erklärt, warum er schnell zum Sozialismus und Kommunismus entarten kann. Es ist auch der Grund dafür, wie schnell pseudo-liberale Führer der politischen Linken auf dem gesellschaftlichen Schauplatz erscheinen können, um die Rolle eines säkularen Erlösers der Massen zu übernehmen, die in die Knechtschaft geführt werden wollen.

Wilhelm Reich fand, daß Menschen nicht böse geboren werden, sondern daß Boshaftigkeit in Säuglingen und Kindern durch einen Prozeß der Panzerung hervorgerufen wird. Er bewirkt, daß sie sich gegenüber anderen Menschen destruktiv verhalten. Panzerung beim Menschen ist die Quelle der Emotionellen Pest. Wenn Menschen nicht böse geboren sind, sondern so gemacht wurden, kann Sündhaftigkeit in der menschlichen Rasse durch natürliche Methoden der Kindererziehung und durch den Prozeß der Beseitigung von Panzer in der medizinischen Orgontherapie verhindert werden. Die Emotionelle Pest ist eine medizinische Erkrankung und muß wie jede andere Infektionskrankheit behandelt werden.

Blogeinträge Oktober-Dezember 2011

8. Dezember 2011

Die weltweite Desillusionierung mit den Politikern und der Politik

Überall auf der Welt haben die Menschen die Nase voll von den Politikern auf beiden Seiten des politischen Spektrums. Die Linke wirft der Rechten vor, für die reichen, gierigen Kapitalisten zu sein und die Rechte beschuldigt die Linke sozialistischer Umtriebe. Beide werfen einander Verdorbenheit vor. Aus Frustration verlieren viele alle Illusionen und geben dem demokratischen Prozeß selbst die Schuld, da er nicht praktikabel sei. In Amerika entstand die Bewegung der Tea Party als Antwort auf diese politische Desillusionierung. Ein Artikel in der New York Times (28. September 2011), mit der Überschrift „Die Verachtung für Wahlen nimmt zu. Aufflammen von Protesten rund um den Globus“, beschreibt eine entsprechende Desillusionierung mit der Politik in der ganzen Welt.

Dieser oder jener Gruppe die Schuld zu geben, ist ein wirksames Mittel, um zu vermeiden, einen Blick auf die Quelle dessen werfen zu müssen, was wirklich vor sich geht. Indem sie mit einer katastrophalen Sozialpolitik nach der anderen aufgewartet hat, weigert sich die Linke zu verstehen, daß Politik nie Lösungen für die sozialen Probleme der Menschheit bieten kann. Die Rechte hat ein Gefühl dafür, daß staatliche Eingriffe soziale Bedingungen nicht verbessern können, aber keine der beiden Gruppen versteht, daß die Quelle der gesellschaftlichen Schwierigkeiten im Menschen selbst zu suchen ist, im destruktiven Sozialverhalten aller gepanzerter Menschen, Politiker und Nicht-Politiker gleichermaßen. Wilhelm Reich identifizierte dieses Verhalten und nannte es die Emotionelle Pest der Menschheit. Die gegenseitigen Anschuldigungen der Linken und der Rechten sind wirklich symptomatisch für die destruktiven sozialen Manifestationen von emotional verkrüppelten Menschen, als da sind der Wunsch nach Macht über andere, soziale Abhängigkeit von anderen und so weiter. Die primäre Funktion der Vorwürfe ist Abwehr, sie sollen die Existenz der Pest verbergen. Diese dramatische Situation ist der Grund dafür, warum sich die sozialen Bedingungen weiterhin verschlechtern, trotz der besten Bemühungen und Wünsche der Menschheit.

 
Die Republicans können 2012 keinen starken Präsidentschaftskandidaten aufbieten

Das Problem, eine wirksame Opposition gegen Präsident Obama im Jahr 2012 zu finden, erfordert ein Verständnis der Dynamik der ideologischen Kräfte, die gegenwärtig wirksam werden. Die Kräfte auf der linken Seite sind proaktiv. Immer auf der Suche nach sozialistischen Lösungen für gesellschaftliche Probleme agitiert die Linke ständig im Namen des „Fortschritts“ für den sozialen Wandel. Hinter ihrem Hunger nach Veränderung liegen oft verschleierte Neid- und Haßgefühle gegenüber jenen, denen es besser geht als ihnen. Im Gegensatz dazu sind die Kräfte auf der Rechten reaktiv. Da sie keinerlei „neue Lösungen“ zu bieten haben, geht es ihnen hauptsächlich darum sich der destruktiven Gesellschaftspolitik der Linken zu widersetzen.

In der vergangenen autoritären Ära gab es auf der Linken und der Rechten die gleiche Anzahl von Menschen und die ideologischen Kräfte waren ausgeglichen. In der heutigen anti-autoritären Ära kam es jedoch zu einer Verschiebung des politischen Mainstream nach deutlich links von der Mitte. Diese Verschiebung umfaßt sowohl die breite Bevölkerung als auch die beiden politischen Parteien. Als Ergebnis dominieren gemeinhin politische Lösungen für soziale Fragen trotz der Tatsache, daß es keine gibt. Für einen Kandidaten auf der politischen Rechten ist es deshalb von Nachteil, keine neuen politischen Lösungen für gesellschaftliche Probleme vorweisen zu können. Alles, was ein verantwortungsvoller Kandidat tun kann, ist das Einstehen für eine Rückkehr zu den altbewährten Methoden der Vergangenheit.

 
Um die Werke Wilhelm Reichs verstehen zu können, muß man die Emotionelle Pest verstehen

Orgonomie ist die Wissenschaft von der Lebensenergie und die einzige Funktion der Emotionellen Pest ist es, alle Erscheinungsformen des natürlichen Lebens zu zerstören. Aus diesem Grunde können nur jene die Bedeutung der Beiträge Wilhelm Reichs wirklich einschätzen und in den orgonomischen Wissenschaften arbeiten, die die Arbeitsweise der Emotionellen Pest in der heutigen Welt verstehen. Diese Regel gilt nicht nur für die Menschen in der Bevölkerung im allgemeinen, die nur eine oberflächliche Kenntnis von Reichs Arbeit haben, sondern auch für diejenigen, die vermeintlich anerkannte Vertreter seiner Arbeit sind.

In einem von Dr. Elsworth F. Bakers technischen Seminaren für medizinische Orgonomen Mitte der 1960er Jahre berichtete ein Seminarteilnehmer von dem Kontakt, den er mit einem lokalen Radiosender hatte, und daß das uns vielleicht die Chance böte, über Reichs Werk im Radio zu sprechen. Die Themen, die in dem Radiogespräch angeschnitten werden sollten, wurden erwogen. Viele mögliche Themen wurden vorgeschlagen und im Raum herrschte einige Erregung. Als ich schließlich die Emotionelle Pest als eines der Themen des Radiogesprächs vorschlug, verschwand diese Erregung urplötzlich. Es herrschte Totenstille. Es war, als ob ich etwas Schreckliches von mir gegeben hätte, und die ganze Sache wurde fallengelassen. Seitdem sind viele Ärzte, die medizinische Orgonomie praktizierten, gekommen und wieder gegangen. Außer mir arbeitet jede noch lebende Person, die während dieses Seminars anwesend war, nicht mehr als medizinischer Orgonom.

Um diese Zeit herum begann Dr. Baker mit mir über die Notwendigkeit zu sprechen, ein Buch über die Geschichte der Emotionellen Pest zu schreiben.

 
Der Wirtschaftsplan der Obama-Administration

Um das gesellschaftliche Geschehen wirklich verstehen zu können, muß man die Auswirkungen bzw. die Folgen dieses Geschehens im Auge haben, d.h. man muß funktionell denken. Präsident Obamas Wirtschaftsstrategie ist für jeden einfach zu durchschauen, der sorgfältig die Folgen dieser Politik im Auge behält. Sich aus vier Teilen zusammensetzend, stammen die ersten drei aus seiner sekundären destruktiven Schicht, der vierte aus seiner oberflächlichen Schicht bzw. der Fassade.

  • Teil 1: Schwäche und kontrolliere den privaten Sektor, indem unnötige Hindernisse („Verordnungen“) dem freien Markt in den Weg gelegt werden. Fördere Abhängigkeit von der Regierung durch Erhöhung der Zahl der Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst und indem sie gewerkschaftlich organisiert werden. Die Verlagerung der Macht auf den öffentlichen Sektor hat den Effekt, die politische Macht seiner Präsidentschaft zu vergrößern.
  • Teil 2: Förderung des politischen Aktivismus. Rufe soziale Unruhen und Chaos hervor durch das Einrichten von unrealistischen, undurchführbar Sozialprogrammen, die unweigerlich zu steigender Arbeitslosigkeit und sozialen Unruhen führen. Mobilisiere durch politischen Aktivismus die Gesellschaft, indem du die Menschen gegeneinander und gegen den Kapitalismus aufbringst. Dies erinnert an die Klassenkampf-Taktik der Kommunisten der Vergangenheit. Die antikapitalistische Occupy Wall Street-Bewegung wurde vor kurzem durch eine Rede von Obama höchstpersönlich angestiftet, die er gegen die Finanzinstitute der Wall Street hielt. Das Zerbrechen der gesamten Grundlage von Amerikas wirtschaftlicher Stärke durch die Zerstörung seines Finanzsystems wird mit Verweis auf eine Handvoll von korrupten Geschäftsleuten gerechtfertigt. Machte es nicht mehr Sinn, die Missetäter zu bestrafen, statt das gesamte Finanzsystem des Landes zu zerstören? Soziale Unruhen zu nutzen, um der Regierung die totale Kontrolle zu ermöglichen, war eine weitere wohlbekannte Taktik der alten Kommunisten.
  • Teil 3: „Rette“ das Land aus dem wirtschaftlichen Chaos durch Einführung von noch mehr sozialistischen Programmen.
  • Teil 4: Der demokratische Prozeß selbst wird als Waffe genutzt. Die Obama-Administration gibt vor, daß sie sich aus loyalen Amerikanern zusammensetzt und daß sie all dies tun, weil es im besten Interesse des Landes liegt.

Einer der größten Tragödien in der jüngeren Geschichte ist, daß zwei Jahrzehnte nachdem der Kalte Krieg gegen ein mörderisches sozialistisches Reich gewonnen wurde, jetzt Amerika derselben schrecklichen Krankheit von innen heraus zum Opfer fallen könnte.

 
Protestbewegungen damals und heute

Historisch gesehen gibt es einen wichtigen Unterschied zwischen der Protestbewegung der 1960er Jahre und der aktuellen Protestbewegung Occupy Wall Street. Das kann auf die Transformation der Gesellschaft von autoritär zu anti-autoritär zurückgeführt werden, die sich um diese Zeit herum ereignete. Beide Protestbewegungen entstammen einer schweren Störung in den zwei grundlegenden Funktionen des menschlichen Lebens, Sexualität und Arbeit.

Die Demonstranten der 60er Jahre waren ein Produkt der autoritären Gesellschaftsordnung. Anfangs waren sie eine sehr idealistische Gruppe junger Menschen, die sexuelle Freiheit (eine Kernfunktion) wollten und die die Fesseln der konventionellen Moral loswerden wollten. Tragischerweise endete die Bewegung in einer Katastrophe: individuell, weil die meisten dieser Jugendlichen emotional zu gestört waren, um sexuelles Glück zu finden, und sozial, weil die Bewegung von linken Ideologen übernommen und für politische Zwecke mißbraucht wurde. Dies waren die Gründe für das Scheitern der sogenannten sexuellen Revolution.

Im Gegensatz dazu sind die heutigen Demonstranten Produkt der anti-autoritären Gesellschaftsordnung nach den 60er Jahren. Unfähig die enorme Freiheit und den Chancenreichtum, die ihnen Amerika bietet, zu nutzen, streben sie das genaue Gegenteil an. Viele von ihnen weisen eine schwere Störung in ihrer Arbeitsfunktion auf, denn der Gedanke sich das, was sie haben wollen, zu erarbeiten, scheint ihnen nie zu kommen. Stattdessen wollen sie die Sicherheit einer Rundumversorgung durch die Regierung. In krassem Gegensatz zu den früheren Protestierenden ist Sicherheit für sie wichtiger als Freiheit. Aus diesem Grund sind eine große Mehrheit dieser Demonstranten linke Ideologen.

Die Wall-Street-Demonstranten sind ein emotional weit kränkerer Haufen als die Demonstranten der Vergangenheit. Da sie keinen Kontakt mit ihrem Kern haben, kommt die Energie hinter ihrem Protest ausschließlich aus ihrer mittleren Schicht in Gestalt von görenhafter Destruktivität. Das letzte, was diese Demonstranten benötigen, ist, sie in ihrem kindischen Verhalten zu ermutigen. Das ist genau das, was die Obama-Administration zu tun scheint. Wenn sich die wirtschaftlichen Bedingungen weiter verschlechtern, wie sie es höchstwahrscheinlich tun werden, wenn Obama 2012 wiedergewählt wird, hat diese Gruppe das Potential sogar noch mehr sozialen Schaden anzurichten, indem sie ihre Behinderung des öffentlichen Lebens eskaliert.

 
Die Beziehung zwischen dem echten liberalen und dem pseudo-liberalen Charakter

In der heutigen anti-autoritären Ära ist es besonders nützlich, die Dynamik der sozialen Beziehung zwischen dem echten liberalen und dem pseudo-liberalen/kommunistischen Charakter zu verstehen. Man glaubt gemeinhin, daß Liberale und Pseudo-Liberale identisch sind. Diejenigen, die links stehen, glauben ebenfalls, daß sie ehrlich das gleiche politische Ziel, eine bessere Welt herbeizuführen, teilen. Diese gefährlichen Fehleinschätzungen stammen aus oberflächlichen Ähnlichkeiten zwischen diesen beiden sehr unterschiedlichen sozio-politischen Charaktertypen. In der Tat instrumentalisiert der Pseudo-Liberale dieses verbreitete Mißverständnis und mißbraucht die idealistischen Vorstellungen des wahren Liberalen, um seine eigene sozialistische gesellschaftspolitische Agenda voranzubringen. Lenin verstand sehr gut die politische Rolle des liberalen Charakters bei der Erleichterung einer kommunistischen Machtübernahme in Europa. Er verwies auf die Liberalen als „nützliche Idioten“.

Diese Beziehung zwischen dem echten Liberalen und dem Pseudo-Liberalen/Kommunisten wird von der gegenwärtigen Occupy Wall Street-Bewegung illustriert. Der echte Liberale protestiert zu Recht gegen die kriminellen Praktiken von Leuten in der Finanz- und Geschäftswelt, die vor kurzem sichtbar wurden. In Gestalt des pseudo-liberalen Charakters, der so tut, als sei er ein echter Liberaler, verbreitet die Emotionelle Pest ihr Gift mit denselben abgenutzten Anti-Wall Street, antikapitalistischen Patentlösungen, mit denen der pseudo-liberale Charakter schon seit Ewigkeiten hausieren geht. Das Ergebnis ist, daß die rationalen Bedenken des echten Liberalen, hinsichtlich der Korruption in der Wirtschaft, wirkungslos verhallen. Die Emotionelle Pest lähmt das rationale Denken. Wenn sie nicht erkennt, daß Occupy Wall Street ein Ausbruch der Emotionellen Pest ist, kann die Öffentlichkeit deren gesellschaftlicher Destruktivität nicht effektiv Einhalt gebieten.

 
Die notwendigen Komponenten für einen Großausbruch der Emotionellen Pest

Es ist hilfreich, genau nachzuverfolgen wie Eruptionen der Emotionellen Pest (z.B. die Occupy Wall Street-Bewegung, die sich in unserem Land ausbreitet) anfangen und sich entwickeln. Es gibt drei Komponenten:

  1. Eine bestimmte Anzahl von Arbeitslosen und Nichtvermittelbaren, sowie einige gutwillige idealistische Liberale, sind erforderlich, um einen legitimen Beweggrund für den Ausbruch und die „kritische Energie“ für die Bewegung zu liefern.
  2. Knallharte linke Ideologen sind notwendig, um das Geschehen zu inszenieren: sie tragen die notwendige Anregung bei, um die Energie der Leute zu mobilisieren und so auszurichten, daß es nach einem spontanen Aufstand aussieht.
  3. Wie in allen ähnlichen Pest-Attacken ist ein geeignetes Angriffsziel bzw. Opfer erforderlich, so daß pestkranke Individuen ihren irrationalen Haß, der aus ihrer zerstörerischen mittleren Schicht stammt, konzentrieren und fokussieren können. In diesem Fall gehören zu den Opfern die reichen Kapitalisten der Wall Street und andere, die willkürlich als „die Reichen“ gebrandmarkt werden. Die Wahl von Wall Street als Angriffsziel stellt den Versuch seitens der Organisatoren dar, einen ideologischen Klassenkampf zwischen den „Besitzenden“ und den „Habenichtsen“ anzustoßen.

Die wahre Funktion der „Proteste“ ist persönliche Rache an denjenigen zum Ausdruck zu bringen, denen es besser geht als den Protestierenden und auch die wirtschaftliche Aktivität der Nation zu behindern und letztlich lahmzulegen. Stillschweigend zeigt Präsident Obama seine Zustimmung, indem er sie nicht öffentlich verurteilt. Er wird von der daraus resultierenden politischen Agitation für den Präsidentschaftswahlkampf 2012 profitieren, weil er eine angemessene Entfernung zu den Beteiligten aufrechterhält und er nicht mit ihnen identifiziert wird.

Die Occupy Wall Street-Bewegung ist kein isoliertes Ereignis. Die Täter planen bereits künftige Demonstrationen. Aus historischer Sicht kann es als die erste Welle in einem systematischen Prozeß betrachtet werden, die amerikanische Wirtschaft an vielen Fronten zu lähmen und zu zerstören.

 
Das Ende der persönlichen Autorität

Eine der wichtigsten zerstörerischen Folgen der anti-autoritären Transformation der Gesellschaft ist, daß es in allen Bereichen des Lebens keine echten Autoritäten mehr gibt. Individuelle Autorität wurde durch kollektive Autoritäten bzw. die Autorität von Gremien ersetzt. Da es für Jugendliche keine Autoritäten mehr gibt, denen sie vertrauen können und die ihnen Orientierung bieten, bleiben ihnen Gefühle wie Angst, Desillusionierung, Verwirrung und Wut. Erschwerend kommt hinzu, daß durch den gesellschaftlichen Prozeß der „politisch korrekten“ Indoktrination, wie auch dadurch, daß sie fast vollständig abhängig von computergenerierten Aktivitäten wie SMS, Twitter, Facebook, etc. sind, junge Menschen herangezogen werden, die so gut wie ganz in der sozialen Oberfläche leben und dadurch fast jeden emotionalen Kontakt verlieren, den sie mit dem Arbeits- und Geschlechtsleben noch haben. Indem sie nach politischen Lösungen für ihre persönlichen Probleme suchen, sind sie darüber hinaus der Fähigkeit beraubt rationale Entscheidungen zu fällen, um im Leben bestehen zu können, und der Möglichkeit verantwortungsvoll mit der riesigen Menge an Freiheit zu leben, die in Amerika noch immer vorhanden ist. Viele dieser Jugendlichen haben sich in geistlose Roboter verwandelt, die linke Ideologen nach Belieben manipulieren können. Mit Hilfe dieser jungen Menschen ist die Occupy-Bewegung, die ihre zerstörerische Wirkung über unsere Nation ausbreitet, die neuste organisierte Manifestation der Emotionellen Pest von Seiten der politischen Linken.

 
Der Zusammenbruch der biologischen Arbeitsfunktion führt zum gesellschaftlichen Zerfall

Arbeit ist eine wichtige biologische Funktion. Die Fähigkeit der Menschen zu arbeiten, ist wichtig für das Wohlbefinden sowohl des Einzelnen als auch der Gesellschaft. Die Fähigkeit, Freude aus ihrer Arbeit zu ziehen, hilft Menschen harmonisch mit anderen zusammenzuleben. In unterschiedlichem Ausmaß beeinträchtigt der Panzer der Menschen ihre Fähigkeit, produktiv zu arbeiten und in geordneter Weise zu leben. Energie, die nicht in Arbeit entladen wird, wird oft in Form von politischen Unruhen auf den sozialen Bereich verlagert. Wegen schwerer Panzerung können einige Menschen überhaupt nicht arbeiten. Stattdessen engagieren sie sich in sozialen Aktivitäten, die es ihnen ermöglichen, Kontrolle über andere auszuüben, indem sie ihnen erklären, worauf sie alles ein Anrecht haben und was ihnen zusteht. Sozialer Panzer in Form von staatlicher Bürokratie und von Gewerkschaften trägt zur lähmenden Wirkung des individuellen Panzers auf die Arbeitsfunktion der Menschen bei. Die Verantwortlichen dieser Institutionen sind nicht nur in der Lage individuelle Freiheit zu beschränken, sondern sie ermutigen auch Verantwortungslosigkeit, Hilflosigkeit und Abhängigkeit bei anderen.

Fürsorgliche Politiker stehen bereit und warten darauf, die Rolle des Betreuers zu übernehmen. Mit dem Geld der Steuerzahler, das dem produktiven Sektor entzogen wird, verteilen sie großzügig Wohltaten und andere Leistungen an den unproduktiven Sektor, also jenen, die von ihnen und den Medien willkürlich als „die Bedürftigen“ identifiziert werden. Eine pathologische Abhängigkeit entwickelt sich zwischen dem unproduktiven Sektor und den Politikern. Dies führt zu Anspruchsdenken und einem Gefühl des Ressentiments seitens der Empfänger, die zu glauben anfangen, daß sie eigentlich ein Recht auf das haben, was ihnen unentgeltlich gegeben wird.

Wenn es zu einem wirtschaftlichen Abschwung kommt und die Politiker nicht mehr in der Lage sind das zu verteilen, was den unproduktiven Massen versprochen worden war, entwickelt sich eine sehr explosive soziale Situation. Viele, die an der Occupy Wall Street-Bewegung teilgenommen haben, gehören dieser Gruppe an. Unterdessen bleiben die Politiker und Bürokraten, die verantwortlich für das Zustandekommen dieses wirtschaftlichen Debakels sind, straflos, ohne daß irgendjemand in der Lage wäre zu verstehen, was überhaupt passiert ist.

 
Funktionelles Denken ist weder links noch rechts

Der individuelle und der sozio-politische Charakterpanzer der Menschen ist die Hauptkraft, die destruktive menschliche Interaktionen bestimmt. Leider wird die Wirkung des menschlichen Panzers auf irrationales Denken und Verhalten nicht allgemein erkannt. Die schädlichen Auswirkungen des Panzers münden in zwei Arten des Denkens: mechanistisch oder mystisch. Sie entsprechen grob gesagt den politischen Ideologien der Linken und der Rechten. Politiker und andere, die ideologisch links von der Mitte des politischen Spektrums eingestellt sind, denken mechanistisch. Sie betrachten Mensch und Gesellschaft, als wären diese eine Art Maschine, die mittels abgenutzter sozialistischer Pläne von oben kontrolliert und manipuliert werden können. Sie können problemlos die Grenzen der politisch Rechten erkennen. Politiker und andere, die ideologisch rechts denken, haben einen mystischen Blick auf den Menschen. Sie gehen davon aus, daß es irgendeinen höheren, geheimnisvollen Zweck gibt, der das menschliche Leben bestimmt. Ohne Schwierigkeiten erkennen sie die zerstörerische sozialistische Politik, die von der Linken gefördert wird, und gehen gegen diese vor. Wenn sich diese konträren Ideologien wie heutzutage verhärten, wird die amerikanische Gesellschaft auseinandergerissen und steht in Gefahr zerstört zu werden.

Es ist nicht genug, die jeweiligen Mängel der Linken und der Rechten zu sehen. Funktionelles Denken erlaubt es, die Grenzen der beiden politischen Ideologien zu erkennen und zu sehen, daß sie Komponenten eines allen gepanzerten Menschen gemeinen Gedankensystems sind, das sich gegenseitig ausschließende Gegensätze beinhaltet und das als „Mechano-Mystizismus“ bezeichnet wird. Die linken und rechten Gedankensysteme funktionieren so, daß sie sich immer als Gegensätze gegenüberstehen, weshalb es niemals zu einer Versöhnung zwischen ihnen kommen kann.

Dem funktionellen Denken zufolge, und entgegen der landläufigen Meinung, ist das politische Zentrum nicht vollkommen unverrückbar. In Abhängigkeit von sozialen Bedingungen kann es sich nach links oder rechts verschieben. In unserer heutigen anti-autoritären Gesellschaft hat sich das politische Zentrum weit nach links verschoben. Daher gehören, aus funktioneller Sicht, viele von denen, die politisch rechts stehen mit ihrem politischen Denken und ihren Haltungen eigentlich zur wahren politischen Mitte. Deshalb ist das, was sie zur Politik sagen, oft rational, hat Hand und Fuß.

Funktionelles Denken erlaubt es einem aus der vorherrschenden, engen mechano-mystischen Weltsicht herauszutreten. Es bietet uns eine klare Perspektive der Welt, in der wir leben und wir verstehen die Art und Weise, wie bestimmte schwer gepanzerte Menschen das gegenwärtige soziale Chaos und die Zerstörung hervorrufen; die Wirkungsweise der Emotionellen Pest.

Blogeinträge September 2011

22. September 2011

Was am schwersten zu sehen ist

Am schwierigsten ist es für Menschen, das zu sehen, was direkt vor ihren Augen geschieht. Weil die Art und Weise, wie Menschen sehen und denken, durch den Panzer verzerrt wird, können sie gesellschaftliche Vorgänge oft nicht so wahrnehmen, wie sie wirklich sind. Als Beispiel für die psychische Blindheit der Menschen betrachte man ihre Unfähigkeit, sich die Transformation der Gesellschaftsordnung des Westens von autoritär zu anti-autoritär zu realisieren, die um 1960 herum begann und nun droht die westliche Gesellschaft, wie wir sie kennen, auszuradieren. Die Menschen können diese historische Katastrophe und die daraus resultierenden zerstörerischen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen, die sie fortwährend auf jedermanns Leben haben, nicht in ihrer Gesamtheit überblicken. Allenfalls können die Menschen es stückweise erkennen, wenn sie ihre Aufmerksamkeit auf diese oder jene bestimmte Manifestation des sozialen Niedergangs richten. Die meisten sind völlig blind für die Tatsache, daß etwas Außergewöhnliches vor sich geht. Darüber hinaus denken diejenigen, die erkennen, daß etwas Zerstörerisches geschieht, über die Transformation ausschließlich im Rahmen der sozialen Fassade nach. Sie verstehen nicht, daß aus funktioneller Perspektive eine gesellschaftliche Umwälzung zwar an der gesellschaftlichen Oberfläche ausbricht, jedoch ihre Ursprünge in den Tiefen der bio-psychischen Struktur des gepanzerten Menschen zu suchen sind, seiner destruktiven mittleren Schicht und seinem biologischen Kern.

Nicht zu erkennen, warum und wie ein grundlegender Wandel im gesellschaftlichen Leben stattfindet, läßt jeden völlig hilflos dastehen, unfähig etwas wirklich Konstruktives zu tun. Es kann mit absoluter Sicherheit vorausgesagt werden, daß, solange die dynamischen bio-sozialen Kräfte, die der Transformation zugrundeliegen, nicht verstanden und gehandhabt werden, sich die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Bedingungen weiter verschlechtern. Das Eingeständnis, daß eine grundlegende Transformation der sozialen Verhältnisse tatsächlich stattfindet, wäre der erste Schritt, um etwas zu tun.

 
Die Ausbreitung der Emotionellen Pest in der heutigen Welt

Die Emotionelle Pest wurde von Wilhelm Reich um 1940 herum entdeckt, als die autoritäre gesellschaftliche Ordnung intakt war. Damals gab es noch Inseln des gesellschaftlichen Lebens, die nicht von ihr befallen waren. In der heutigen anti-autoritären Gesellschaftsordnung gibt es keinen einzigen gesellschaftlichen Bereich, in den die Pest nicht vorgedrungen wäre. Als Ergebnis wurde jede einzelne der Kernfunktionen des Lebens weitgehend ausgelöscht. An ihrer Stelle darf praktisch jede Art von Verhalten aus der sekundären destruktiven Schicht – die Emotionelle Pest – Platz greifen, oft unter dem Schutz des Gesetzes. Man betrachte beispielsweise den eklatanten Mißbrauch der Meinungsfreiheit.

Was ist die Quelle der Verschlimmerung der Emotionellen Pest in der heutigen anti-autoritären Gesellschaftsordnung? Die Antwort findet sich in der sozio-politischen Charakterologie. Echte liberale Charaktere leben fast ausschließlich aus der Oberflächenschicht oder Fassade ihrer bio-psychischen Struktur heraus. Mittels ihres Intellekts benutzen sie ihre Fassade als Abwehr gegen ihre destruktive mittlere Schicht. Sie sind daher sozial gutartige Menschen. Im Gegensatz dazu täuschen pseudo-liberale Charaktere vor, daß sie an die Ideale des Liberalismus glauben, indem sie sich beispielsweise zur amerikanischen Democratic Party bekennen. Diese bewußte Taktik dient dazu, sie in den Augen der Öffentlichkeit als legitime Liberale dastehen zu lassen und gestattet ihnen in ihrer Gesellschaftspolitik Impulse auszudrücken, die aus ihrer destruktiven mittleren Schicht stammen, d.h. die Emotionelle Pest.

Pseudo-liberale Charaktere sind Hauptträger der Emotionellen Pest in der heutigen anti-autoritären Gesellschaft. Sie unterscheiden sich in nichts von den Kommunisten vergangener Zeiten, sind bei der Erfüllung ihrer zerstörerischen gesellschaftlichen Agenda sehr intelligent und an die Gepflogenheiten der modernen Welt gut angepaßt. Sie tragen die Hauptverantwortung für den derzeit stattfindenden allgegenwärtigen gesellschaftlichen Niedergang, eben weil sie den politischen Mainstream der westlichen Gesellschaften erfolgreich infiltriert haben und Teil ihrer Institutionen und Regierungen geworden sind. Wie bei jeder anderen Infektionskrankheit muß man zuerst ihre Existenz und ihre Destruktivität erkennen, bevor Maßnahmen gegen sie ergriffen werden können.

 
Das Problem mit den heutigen psychiatrischen Therapien

Probleme mit allen psychiatrischen Therapien gründen im Mangel an einer funktionellen Auseinandersetzung mit einer ganzen Reihe von miteinander verbundenen, unbeantworteten Grundsatzfragen, angefangen bei der Frage was emotionale Gesundheit ist und was Krankheit ist. Aus dieser Frage ergeben sich logisch folgende Fragen: Was sind Emotionen? Was ist eine emotionale Störung? Wie können emotionale Störungen wissenschaftlich klassifiziert werden, um ein vernünftiges System der Diagnose und Behandlung zur Hand zu haben? Ohne zufriedenstellende Antworten auf all diese Fragen ist es nicht möglich, zu einer rationalen, kausalen Methode der psychiatrischen Therapie zu kommen.

Leider werden diese Fragen nicht ausreichend beantwortet, weil der gepanzerte Zustand der Menschen sie daran hindert funktionell zu denken. Stattdessen fallen die Therapieansätze der heutigen Psychiatrie in zwei allgemeine Kategorien: die mechanistische bzw. symptom-zentrierte und die mystische bzw. „ganzheitliche“ Behandlung. Symptom-zentrierte Ansätze der Diagnose und Behandlung, wie die medikamentöse Therapie oder die Verhaltenstherapie, bleiben an der Oberfläche und sind nur von begrenztem Wert. Aus ätiologischer Sicht kann jedes Symptom in jeder diagnostischen Kategorie auftauchen. Der ganzheitliche Ansatz räumt auf mit dem Problem der Symptome mittels Konzentration auf die „Wellness“ des Patienten und den „Patienten als Ganzheit“, aber er umgeht vollkommen das Problem der Diagnose.

Aus funktioneller Sicht entspricht die klinische Bedeutung jedweden Symptoms der Funktion, die es im Zusammenhang mit der individuellen Charakterdiagnose hat. Daher muß zuerst die Charakterstruktur des Patienten verstanden werden, bevor die Bedeutung des Symptoms begriffen werden kann. Deshalb ist es aus kurativer Sicht nicht möglich, eine psychiatrische Störung korrekt zu behandeln, ohne vorher zu einer korrekten Diagnose gekommen zu sein.

Anstatt, daß sie ihr klinisches Denken von ihren klinischen Beobachtungen ableiten, zwingen gepanzerte Therapeuten ihre Beobachtungen in ihre vorgefaßte mechano-mystische Denkweise. Damit tun sie ihren Patienten einen gewaltigen Bärendienst und zerstören darüber hinaus eine einst hochangesehene Profession.

 
Es gibt jetzt eine wahrhaftig funktionelle wissenschaftliche Soziologie

Als Auguste Comte 1838 die Soziologie erstmals als eine ernstzunehmende Studienrichtung etablierte, verstand niemand etwas von den biologischen Kräften, die in den sozialen Interaktionen zwischen und unter Menschen eine Rolle spielen. Zunächst mußten die biologischen Kräfte innerhalb der Menschen verstanden werden, bevor die Dynamik sozialer Interaktion verstanden werden konnte. Freuds Entdeckung des Unbewußten war ein notwendiger erster Schritt bei diesem Unterfangen. Wilhelm Reichs Aufdeckung der drei Schichten der bio-psychischen Struktur des gepanzerten Menschen, die oberste Schicht, die destruktive mittlere Schicht (das Freudsche Unbewußte) und der Kern (der Ursprungsort der primären biologischen Impulse) in Die Massenpsychologie des Faschismus, stellte den eigentlichen Beginn der wissenschaftlichen Soziologie dar.

Reich sah in den ethischen Idealen des Liberalismus die soziale Repräsentanz der obersten Schicht des individuellen Charakters. Die Ethik des Liberalen dient dazu, die destruktiven Impulse, die in der mittleren Ebene enthalten sind, in Schach zu halten. Der Liberale ist fähig, die Destruktivität des faschistischen Charakters auf der politischen Rechten (schwarze Faschisten) zu erkennen. Allerdings ist der Liberale aufgrund der Ähnlichkeiten in seiner Charakterstruktur nicht in der Lage, die gesellschaftliche Destruktivität des faschistischen Charakters auf der Linken (rote Faschisten/Pseudo-Liberale) zu erkennen. In der Tat hilft er ihnen und begünstigt sie.

Aufgrund seiner klinischen Erfahrung fand Reich, daß die Ideologie des schwarzen Faschisten Ausdruck der destruktiven mittleren Schicht ist. Im Gegensatz dazu soll die Ideologie des roten Faschisten vortäuschen, daß er den Ausdruck der destruktiven mittleren Schicht abwehrt. Diese Fähigkeit zur Verstellung macht es den Menschen so viel schwerer den roten Faschisten zu erkennen im Vergleich zum schwarzen Faschisten. Darüber hinaus waren die faschistischen Ideologien nicht nur in jenen anzutreffen, die faschistischen Parteien angehörten, sondern sie konnten in jedem Menschen, der in einer autoritären Gesellschaft lebt, auftreten. Reich entdeckte im Austausch zwischen normalen Individuen, wie die sekundäre destruktive Schicht des gepanzerten Menschen in Gestalt der Emotionellen Pest zum Ausdruck kommt. Kommunisten (die heutigen Pseudo-Liberalen) und Faschisten waren einfach Beispiele von emotionell pestkranken Charakteren an den Extremen der politischen Linken und Rechten.

Elsworth Bakers Entdeckung der sozio-politischen Charakterologie (Der Mensch in der Falle) setzte die Soziologie schließlich auf eine funktionelle, biologisch fundierte, wissenschaftliche Grundlage. Neben dem emotionell pestkranken Charakter identifizierte Baker zwei weitere Arten von sozio-politischen Charakteren. Der Linken und der Rechten des sozio-politischen Spektrums zugehörig, sind es die liberalen und die konservativen Charaktere. Da er in der sozialen Oberfläche lebt, befürwortet der Liberale soziale „Verbesserungen“, hat aber keine Ahnung von der Tiefe und der Ungeheuerlichkeit der emotionalen Krankheit der Menschen, die sie von einer Verbesserung abhält. Tatsächlich verschlimmert sich die schlechte gesellschaftliche Situation weiter. Der Konservative, der keine Lösungen für soziale Verbesserungen anbieten kann, kann sich nur den närrischen Vorhaben des Liberalen politisch widersetzen. Baker wies klinisch nach, daß die Unterschiede in den Ideologien der Menschen auf der Linken und Rechten aus den Unterschieden im Muster ihres Panzers stammen. Da Ideologien bio-soziale Kräfte in Form von festen Glaubenssystemen sind, funktionieren die Ideologien der Linken und Rechten als sozio-politische Kräfte, die in ständiger Opposition gegeneinander stehen.

Die sozio-politische Charakterologie erlaubt es einem, das aktuelle gesellschaftliche Geschehen zuverlässig zu beurteilen. Beispielsweise führt sie zu der Erkenntnis, daß beginnend um 1960 herum eine soziale Transformation von katastrophalen Ausmaßen von autoritär zu anti-autoritär stattgefunden hat. Eine Transformation, die gegenwärtig droht, die uns vertraute westliche Gesellschaft zu zerstören. Vor dieser Zeit war die soziale Ordnung autoritär. Es gab ungefähr gleich viele Liberale und Konservative in der allgemeinen Bevölkerung. Dieses Gleichgewicht der gesellschaftlichen Kräfte brachte eine gewisse soziale und politische Stabilität mit sich. Die anti-autoritäre Umgestaltung ergab eine Verschiebung nach ganz links von der politischen Mitte mit der Vorherrschaft linker Ideologen, die in hohe gesellschaftliche Positionen mittels demokratischer Prozesse gelangten. Daraus resultierten die Destabilisierung der Gesellschaft und der rasante Abstieg Amerikas in einen sozialistischen Staat. In der heutigen anti-autoritären westlichen Gesellschaft wird sozialistisches Denken als politisch korrekte Norm von der Öffentlichkeit zunehmend akzeptiert.