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Die Moral der Linken und die Moral der Rechten

2. Januar 2017

Die Moral der politischen Korrektheit ist eine Schicht von sozialem Panzer, die sich in den 60er Jahren spontan aus der Charakterstruktur der linken Intellektuellen heraus entwickelt hat. Ihre Funktion war die Zerstörung der alten autoritären Ordnung und die Verteidigung der destruktiven sozialen Konsequenzen, die sich aus der antiautoritären Transformation der Gesellschaft ergaben.

Um die gleiche Zeit kam bei der politischen Rechten spontan die Moral des Konservatismus und der Conservative Party auf. Ihre rationale Funktion bestand darin, das zu erhalten, was in den Institutionen der alten autoritären Ordnung von Wert war, und die Stabilität im Gesellschaftsleben zurückzugewinnen, indem sie sich der Zerstörungskraft des linken Progressivismus politisch entgegenstellte.

Aber wegen der Transformation der Gesellschaft in den Anti-Autoritarismus war der böse Geist der Gesellschaftszerstörung (die Emotionelle Pest) aus der Flasche und es gab nichts, was irgendein Politiker, einschließlich derjenigen auf der rechten Seite, hätte tun können, um die unvermeidliche Erosion im sozialen, politischen und ökonomischen Leben umzukehren, die von den Kräften der Linken herbeigeführt worden war. Es wurde auf unzweideutige Weise deutlich, daß Politik nicht die Antwort auf die Probleme der Menschheit und ihre soziale Pathologie darstellt.

Das Identifizieren von moslemischen Terroristen durch Erstellen eines Charakterprofils

19. Juli 2015

Angesichts von Massentötungen können die Leute leicht getäuscht werden, weil sie sich in der Regel ausschließlich auf das oberflächliche Verhalten des Killers konzentrieren. Dies geschah vor kurzem, als ein Moslem in Tennessee bei einem Amoklauf vier Marines ermordete. Ein Klassenkamerad des Killers, mit dem er befreundet gewesen war, sagte, daß ihn die Nachricht schockiert habe und er sie kaum glauben könne, da der Mörder im Umgang kontaktfreudig gewesen sei und viele Freunde gehabt habe.

Aus funktioneller Warte wissen wir, daß es Moslems aller Art gibt. Am einen Ende des Spektrums finden sich die mit einer Haltung des Leben und Leben lassen. Am anderen finden sich jene, die sich selbst als politische Moslems sehen und deren Loyalität dem Islam gilt. Die erstere Gruppe kennt und respektiert den Unterschied zwischen religiösem und weltlichem Recht.

Die letztere Gruppe ist emotional zu krank, um die Chancen zu nutzen, die das Leben in einem freien Land wie Amerika bietet. Daher würde diese Gruppe, darunter übrigens auch nicht-arabische Moslems, lieber, indem sie Allahs Geboten folgen, in eine bessere, jenseitige Welt übergehen. Diese persönlichen Gefühle bedingen ihre politische Ideologie, d.h. die moslemische Religion mit dem Staat zu identifizieren und daß es der Verantwortung aller wahren Moslems unterliege, zu expandieren und die Welt zu erobern, indem sie, falls erforderlich, alle Ungläubigen töten. Der islamischen Staat bzw. ISIS ist dafür ein Beispiel.

Ein Großteil der Verwirrung über Moslems ergibt sich aus der Unkenntnis über die unterschiedlichen sozio-politischen Charakter-Typen, die für alle Menschen, einschließlich der Moslems, gelten. Im Gegensatz zu anderen Menschen gehören die meisten Araber wegen ihrer starken familiären Bindungen, ihrer Stammes-Wurzeln und ihrer streng autoritären Erziehung, jedoch in unterschiedlichem Maße auf die rechte Seite des gesellschaftspolitischen Spektrums. Angefangen beim konservativen Araber unmittelbar rechts vom Zentrum folgen dann nach rechts hin der extrem konservative, der reaktionäre und schließlich der faschistische Araber: der islamische Faschist auf der extremen Rechten, der für absoluten Autoritarismus steht.

Indem er sich wie ein loyaler Amerikaner gibt, kann der islamische faschistische Charakter sich in der westlichen Gesellschaft frei bewegen und seine Destruktivität vor aller Augen austragen.

Um diese Personen zu identifizieren, ist die Anwendung der sozio-politischen Charakterologie unerläßlich. Man muß in der Lage sein, in die emotionalen tiefen dieser emotionell pestkranken Charaktere zu blicken, um sie identifizieren zu können. Mit den Kenntnissen, die jetzt zur Verfügung stehen, ist es möglich, ein paßgenaues Profil dieser Personen zu erstellen, bevor sie destruktiv handeln. Dieses Wissen und seine Anwendung findet sich in meinem ersten Buch, The Emotional Plague: The Root of Human Evil.

Die Grenzen des politischen Konservatismus

20. November 2012

Es gibt zwei Gründe dafür, daß die Konservativen bei der Eindämmung des zerstörerischen Angriffs der Linken auf unsere Gesellschaft politisch so ineffektiv sind. Der erste betrifft den Charakterpanzer des Konservativen selbst und der zweite hängt mit dem sozialen Panzer der heutigen anti-autoritären Gesellschaft zusammen:

  1. Insgesamt sind Personen, die politisch konservativ sind, charakterologisch überaus anständig und gesittet. Zum größten Teil sind sie nicht in der Lage, die böse Absicht hinter der Agenda der linken Politradikalen, die Amerika zerstören wollen, zu erkennen und zu thematisieren. Fälschlicherweise schenken sie den Ideologen einen Vertrauensbonus, weil sie glauben, diese wären tatsächlich an politischen Kompromissen und konstruktiven Lösungen für gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme interessiert.
  2. Antiautoritarismus beruht auf dem Haß gegen althergebrachte Autoritäten, die in der heutigen Welt mit der politischen Rechten gleichgesetzt werden. In der gegenwärtigen antiautoritären Gesellschaft geht man davon aus, daß alle niederträchtigen Schurken („die Bösen“) der politischen Rechten angehören. Die politisch korrekt indoktrinierte Öffentlichkeit ist derartig vorurteilsbeladen, daß sie politische Schurken auf der Linken nicht sieht, und sie betrachtet im allgemeinen Menschen, von denen man annimmt, daß sie politisch rechts stehen, Konservative eingeschlossen, mit einem Argwohn, der an blinden Haß grenzt. Diese Geisteshaltung des Mainstreams der politischen Linken ist Ausdruck eines sozial bedingten Augenpanzers. Er ist auch der Grund für die weitverbreitete Überzeugung, daß linke Politiker „die Guten“ sind, die nie etwas falsch machen können.

Konservative glauben ihrerseits, daß die Lösung der sozialen Probleme darin besteht, irgendwie die autoritäre Gesellschaftsordnung der Vergangenheit wiederherzustellen. Allerdings wird sich diese Hoffnung nicht realisieren, weil die autoritäre Form des individuellen Panzers und die entsprechende autoritäre Moral, die auf ihr beruht, zusammengebrochen sind. Der Geist ist aus der Flasche.

Diese mit dem Augensegment zusammenhängenden Probleme der Bevölkerung, ein Ausdruck ihrer Kontaktlosigkeit, sind direkt verantwortlich für die anhaltende Destabilisierung und den Zerfall unserer anti-autoritären Gesellschaftsordnung. Bevor sich die sozialen Bedingungen verbessern können, müssen die Menschen zunächst darauf aufmerksam gemacht werden, daß sie sich in einem kontaktlosen Zustand befinden, was die sozialen Probleme betrifft, und wie dieser Zustand sie daran hindert, die Emotionelle Pest in den Lösungen wahrzunehmen, die von Radikalen angeboten werden. Diese Aufgaben können nicht mit politischen Mitteln bewältigt werden. Es sind bio-soziale Probleme, die ihre Wurzeln im Panzer der Menschheit haben und sie müssen daher medizinisch angegangen werden.

Aus der Geschichte der Emotionellen Pest: Die Lösung des Konservatismus

31. Mai 2012

Mit der Umwandlung der Gesellschaft von autoritär zu anti-autoritär, die um 1960 begann, wurden die Schleusen geöffnet, die die großen zerstörerischen Triebe der Menschheit, die der sekundären Schicht entstammen, seit Tausenden von Jahren zurückhielt und die volle Kraft der Emotionellen Pest überschwemmte die westliche Welt wie ein Tsunami. Indem sich die Infektion in jeden Winkel des menschlichen Lebens, insbesondere des politischen Lebens in Amerika, ausbreitet, geht die Verwüstung weiter unbemerkt von fast jedermann.

Die reflexartige Reaktion der Politiker auf diesen Ausbruch hing vollständig von ihrer sozio-politischen Charakterstruktur ab. Die Kommunisten auf der extremen Linken sahen sofort die Chance, die politische Lage zu nutzen. Sie zogen wohlmeinende Liberale mit sich, taten so, als gehörten sie zu ihnen, und wurden Pseudo-Liberale. Sie ritten auf der Welle der gesellschaftlichen Zerstörung, die in den folgenden Jahren stattfand, fügten ihre linken „Lösungen“ der Verwüstung hinzu und verkauften diese Änderungen einem leichtgläubigen Publikum als „sozialen Fortschritt“. Auf der anderen Seite kämpften Konservative in beiden politischen Parteien (sowohl Democrats als auch Republicans) und traten der sozialen Destruktivität entgegen. Da sie jedoch keine Ahnung von der Natur des Übels hatten, das sie bekämpften, und weil politische Mittel ihre einzige Möglichkeit waren, sich gegen die Pest zu stellen, waren ihre Versuche vergebens.

Die Niederlage des Bannerträger der Democratic Party, Hubert Humphrey, gegenüber Richard Nixon 1968 markierte den „Anfang vom Ende“ für die konservative Fraktion der Partei, von denen viele schließlich „Neokonservative“ wurden. Unterdessen verblaßte schnell die traditionelle politische Rolle der Democratic Party, die sich aus echten Liberalen zusammensetzte, als sie unter die Kontrolle der pseudo-liberalen Fraktion geriet.

Als Reaktion auf die kommunistische Bedrohung in den 1950er Jahren und auf den globalen Ausbruch der Emotionellen Pest in den 1960er Jahren begann sich die konservative Bewegung in Amerika langsam aus unterschiedlichen Quellen zu organisieren, vor allem Angehörige der Republican Party, und wurde zur Conservative Party. Vor kurzem hat sich die Tea Party-Bewegung, die im Jahr 2009 gegründet wurde, als ein großes Ventil für den Konservatismus erwiesen. Ihre erklärten politischen Ziele umfassen Einhaltung der US-Verfassung, niedrigere Steuern und Opposition gegen das Vordringen der Bundesregierung in Bereiche, die sich außerhalb ihrer Domäne befinden, wie die Gesundheitsversorgung.

Je nachdem, wo sie sich auf der rechten Seite des sozio-politischen Spektrums befinden, haben Konservative in unterschiedlichem Ausmaß unverfälschten Kontakt zum Kern. Weil sie sich nur auf einer oberflächlichen, politischen Ebene mit den mannigfaltigen Symptomen der Emotionellen Pest auseinandersetzen, ist die Durchschlagskraft der konservativen Bewegung beim Kampf gegen deren Ausbreitung jedoch beschränkt. Leider verwandelt die Fokussierung auf die Symptome und nicht auf die zugrundeliegende Krankheit selbst die rationale Anstrengung bei der Eindämmung der Pest unweigerlich in politics as usual, d.h. einen endlosen ideologischen Kampf zwischen den gegnerischen politischen Kräften der Linken und der Rechten. Das Ergebnis ist ein Sieg nach dem anderen für die Kräfte der Emotionellen Pest.

Aus der Geschichte der Emotionellen Pest: Die Lösung des Christentums

9. Mai 2012

Es gibt bei allen Religionen zweierlei Kernfunktionen: Erstens bieten sie die Möglichkeit, die Beziehung des Menschen zum Kosmos, aus dem er stammt, zu verstehen und zweitens bieten sie die Möglichkeit, den gepanzerten Zustand des Menschen und dessen gesellschaftlich zerstörerische Konsequenzen in den Griff zu bekommen, die Emotionelle Pest der Menschheit. Da der menschliche Panzer allgegenwärtig ist, ist praktisch die gesamte Menschheit in das weltumspannende Netz der Emotionellen Pest gefangen. Die religiösen Bewegungen selbst gehören zu dieser Falle.

Das Christentum hatte beim Versuch diese Funktionen anzugehen einen mächtigen Einfluß auf das westliche Leben, insbesondere im Verstehen und Bewältigen des Problems des Bösen beim Menschen. Auf diese Weise wird heute die Emotionelle Pest in einer verzerrten Form erkannt. Das Christentum fing um das vierte Jahrhundert herum an zu gedeihen, als das römische Reich am Zerfallen war. Die sekundären destruktiven Triebe waren für diesen Zusammenbruch verantwortlich und die Hauptfunktion des Christentums war die Bewahrung dessen, was von der römischen Gesellschaftsordnung auch immer intakt geblieben war.

Um dies leisten zu können, verband das Christentum die zwei Grundfunktionen der Religion, das kosmische Element und das Element der Emotionellen Pest, in einem umfassenden mystischen Dogma: Christus, der Sohn Gottes, kam auf die Erde, um die Menschheit von ihren Sünden zu retten, indem er sein Leben für den Menschen opferte. Die Funktion dieses Glaubens war die Wiederherstellung der sozialen Ordnung durch Verankern christlicher Mystik in der Struktur der gepanzerten Bevölkerung.

Das Christentum versuchte, sich der Universalität des menschlichen Panzers und der Emotionellen Pest über die irrationale Vorstellung von der Erbsünde zu nähern: alle Männer und Frauen sind Sünder. Auch versuchte es gesellschaftlichen Zusammenhalt zu erzeugen, indem alle Ungläubigen zum Christentum bekehrt wurden, da nur der Glaube an Christus als dem wahren Retter der Seelen vor der ewigen Verdammnis bewahren konnte.

Man erwartete, daß der Akt des mystischen Glaubens an Christus, dem Erlöser, die Impulse aus der destruktiven sekundären Schicht des gepanzerten Menschen in Schach halten. Da Christus für die Sünden der Menschen gestorben ist, wird die Verantwortung für das Sündigen (menschliche soziale Destruktivität) und die Schuld, die mit ihm einhergeht, vom Leib Christi übernommen. Menschen können durch den Glauben an Christus vorübergehend vom Gefühl der Schuld erleichtert werden, die in den destruktiven Impulsen ihres Panzers enthalten ist.

Die katholische Kirche hat in ihrer Religion die Funktion der Erleichterung in der Praxis der Beichte integriert. Der Priester als Vertreter Christi auf Erden hat die Funktion des Beichtvaters. Was für den Erhalt der Befreiung von Schuld wichtig ist, ist die absolute Überzeugung des Sünders, daß Christus der wahre Erlöser ist.

Jedoch war die christliche Lösung für das Problem der Emotionellen Pest nur teilweise erfolgreich und hielt in Europa etwa eintausend Jahre vor. Man betrachte die zügellosen Ausschweifungen und die Korruption der Kirchenführer während des Mittelalters, die zur Reformation im 16. Jahrhundert führten. Die Bedeutung der Reformationsbewegung lag darin, daß sie die Emotionelle Pest innerhalb der katholischen Kirche selbst handhabte. Die Reformation unter Luther kehrte zum früheren christlichen Glauben zurück, daß der Glaube an Christus allein ohne menschlichen Eingriff ausreichend für die Erlösung ist.

Aber auch der Protestantismus war nicht in der Lage, den Aufstau von Energie in der destruktiven sekundären Schicht aufzufangen, da bald offensichtlich wurde, daß Protestanten so grausam und so fanatisch wie Katholiken sein können. Darüber hinaus wurden die Menschen zunehmend unzufrieden mit der starren mystischen Deutung der natürlichen Welt durch den Katholizismus. Aus biophysischer Sicht lockerte sich die mystische Form des Augenpanzers der Menschen.

Die einzige andere Lösung, die gepanzerten Menschen zur Verfügung stand, um mit dem Problem der menschlichen Destruktivität umzugehen, war, Energie aus dem Körper in den Kopf zu ziehen und sich auf die objektiven, nicht subjektiven Aspekte des menschlichen Lebens zu verlassen. Das führte zum Zeitalter der Aufklärung und zu den liberalen Denkern im England des 18. Jahrhunderts. Einerseits war der Liberalismus ein rationaler Versuch, mit der mystischen Weltsicht der katholischen Kirche umzugehen und auf der anderen Seite war es ein hoffnungslos verzweifelter Versuch mit den Impulsen aus der sekundären destruktiven Schicht der Menschen (die Emotionelle Pest) umzugehen und sie zu steuern durch Abziehen von Energie aus dem Muskelpanzer in das Gehirn. Mit dem Liberalismus intensiviert sich der Gehirnpanzer (Augenpanzer) durch die Entwicklung einer intellektualistischen Abwehr auf Kosten des Muskelpanzers. Eine Form des okularen Panzers (Mystizismus) wurde durch eine andere ebenso destruktive Form (intellektualistische Abwehr) ersetzt. Aus charakterologischer Sicht wurde die konservative Denkweise von einem liberalen Denken abgelöst.

Jedoch erschuf die Beseitigung der mystischen Religion ein anderes, ernsteres Problem in der heutigen anti-autoritären Gesellschaft. Es gab nun keinen Mechanismus mehr für Menschen, die ihren Glauben an die Religion aufgegeben hatten, Linderung für ihre Schuld, die aus den sozial destruktiven Impulsen hervorgeht, die in ihrer mittleren Schicht enthalten sind, zu finden. Da Menschen einen chronischen Panzer hatten, hatten sie auch das chronische Gefühl von Schuld, mit der sie täglich leben mußten. Infolgedessen entwickelten die Menschen frei flotierende Schuldgefühle. Erleichterung wird gefunden durch das Verfechten von linken gesellschaftspolitischen Anliegen jeder Art, was umstandslos ausagiert wird.

Die Entwicklung von frei flotierender Schuld bei Menschen, die ihren mystischen Glauben an die Religion und an religiöse Führer aufgegeben haben, ist der Grund für die Instabilität des Liberalismus als politischer Bewegung und erklärt, warum er schnell zum Sozialismus und Kommunismus entarten kann. Es ist auch der Grund dafür, wie schnell pseudo-liberale Führer der politischen Linken auf dem gesellschaftlichen Schauplatz erscheinen können, um die Rolle eines säkularen Erlösers der Massen zu übernehmen, die in die Knechtschaft geführt werden wollen.

Wilhelm Reich fand, daß Menschen nicht böse geboren werden, sondern daß Boshaftigkeit in Säuglingen und Kindern durch einen Prozeß der Panzerung hervorgerufen wird. Er bewirkt, daß sie sich gegenüber anderen Menschen destruktiv verhalten. Panzerung beim Menschen ist die Quelle der Emotionellen Pest. Wenn Menschen nicht böse geboren sind, sondern so gemacht wurden, kann Sündhaftigkeit in der menschlichen Rasse durch natürliche Methoden der Kindererziehung und durch den Prozeß der Beseitigung von Panzer in der medizinischen Orgontherapie verhindert werden. Die Emotionelle Pest ist eine medizinische Erkrankung und muß wie jede andere Infektionskrankheit behandelt werden.

Die politische Rechte ist für die Linke kein ernstzunehmender Gegner

9. April 2012

In der Regel können diejenigen, die auf der rechten Seite stehen, nicht effektiv mit ihren radikalen Gegnern auf der linken Seite umgehen, denn sie haben keinen wissenschaftlichen Zugang, um die Vorgehensweise des emotionell pestkranken Charakters zu verstehen. Auch sind sie selbst zu anständig, um glauben zu können, daß Radikale tatsächlich die Absicht verfolgen, Amerika in einen sozialistischen Staat umzuwandeln.

Menschen auf der Rechten sind oft positiv eingenommen, wenn die Linke von Demokratie, Gleichheit, Gerechtigkeit usw. spricht, weil sie ihren eigenen Sinn für Anstand auf diese projizieren. Der radikalen Linken einen Vertrauensbonus zu geben, ist ein tödlicher Fehler. Es ist eine Wahrnehmungsverzerrung, eine Manifestation des Augenpanzers. Tatsächlich dienen die Ideen der Radikalen nur als Schutzschirm, der die Destruktivität ihrer zugrundeliegenden politischen Agenda verbergen soll. Ohne die Existenz der sekundären destruktiven Schicht der gepanzerten Menschen zu erkennen und ohne zu begreifen, daß emotionell pestkranke Charaktere vollständig vom Haß getrieben werden, der in dieser Schicht enthalten ist, ist es nicht möglich, die heimtückische Boshaftigkeit von radikalen Linken richtig einzuschätzen.

Pestkranke können die Freiheit und die Unzulänglichkeiten, die mit der amerikanischen Gesellschaft einhergehen, einfach nicht ertragen. Diese Unvollkommenheiten werden benutzt, um begründen zu können, warum sie das Leben der Amerikaner kontrollieren müssen, indem sie diese Nation in eine „perfekte“ Welt umwandeln; eine Welt, die in Wirklichkeit so eingerichtet wird, daß sie zu ihren eigenen vorgezeichneten bösen Neigungen paßt.

Blogeinträge September 2011

22. September 2011

 
Was am schwersten zu sehen ist

Am schwierigsten ist es für Menschen, das zu sehen, was direkt vor ihren Augen geschieht. Weil die Art und Weise, wie Menschen sehen und denken, durch den Panzer verzerrt wird, können sie gesellschaftliche Vorgänge oft nicht so wahrnehmen, wie sie wirklich sind. Als Beispiel für die psychische Blindheit der Menschen betrachte man ihre Unfähigkeit, sich die Transformation der Gesellschaftsordnung des Westens von autoritär zu anti-autoritär zu realisieren, die um 1960 herum begann und nun droht die westliche Gesellschaft, wie wir sie kennen, auszuradieren. Die Menschen können diese historische Katastrophe und die daraus resultierenden zerstörerischen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen, die sie fortwährend auf jedermanns Leben haben, nicht in ihrer Gesamtheit überblicken. Allenfalls können die Menschen es stückweise erkennen, wenn sie ihre Aufmerksamkeit auf diese oder jene bestimmte Manifestation des sozialen Niedergangs richten. Die meisten sind völlig blind für die Tatsache, daß etwas Außergewöhnliches vor sich geht. Darüber hinaus denken diejenigen, die erkennen, daß etwas Zerstörerisches geschieht, über die Transformation ausschließlich im Rahmen der sozialen Fassade nach. Sie verstehen nicht, daß aus funktioneller Perspektive eine gesellschaftliche Umwälzung zwar an der gesellschaftlichen Oberfläche ausbricht, jedoch ihre Ursprünge in den Tiefen der bio-psychischen Struktur des gepanzerten Menschen zu suchen sind, seiner destruktiven mittleren Schicht und seinem biologischen Kern.

Nicht zu erkennen, warum und wie ein grundlegender Wandel im gesellschaftlichen Leben stattfindet, läßt jeden völlig hilflos dastehen, unfähig etwas wirklich Konstruktives zu tun. Es kann mit absoluter Sicherheit vorausgesagt werden, daß, solange die dynamischen bio-sozialen Kräfte, die der Transformation zugrundeliegen, nicht verstanden und gehandhabt werden, sich die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Bedingungen weiter verschlechtern. Das Eingeständnis, daß eine grundlegende Transformation der sozialen Verhältnisse tatsächlich stattfindet, wäre der erste Schritt, um etwas zu tun.

 
Die Ausbreitung der Emotionellen Pest in der heutigen Welt

Die Emotionelle Pest wurde von Wilhelm Reich um 1940 herum entdeckt, als die autoritäre gesellschaftliche Ordnung intakt war. Damals gab es noch Inseln des gesellschaftlichen Lebens, die nicht von ihr befallen waren. In der heutigen anti-autoritären Gesellschaftsordnung gibt es keinen einzigen gesellschaftlichen Bereich, in den die Pest nicht vorgedrungen wäre. Als Ergebnis wurde jede einzelne der Kernfunktionen des Lebens weitgehend ausgelöscht. An ihrer Stelle darf praktisch jede Art von Verhalten aus der sekundären destruktiven Schicht – die Emotionelle Pest – Platz greifen, oft unter dem Schutz des Gesetzes. Man betrachte beispielsweise den eklatanten Mißbrauch der Meinungsfreiheit.

Was ist die Quelle der Verschlimmerung der Emotionellen Pest in der heutigen anti-autoritären Gesellschaftsordnung? Die Antwort findet sich in der sozio-politischen Charakterologie. Echte liberale Charaktere leben fast ausschließlich aus der Oberflächenschicht oder Fassade ihrer bio-psychischen Struktur heraus. Mittels ihres Intellekts benutzen sie ihre Fassade als Abwehr gegen ihre destruktive mittlere Schicht. Sie sind daher sozial gutartige Menschen. Im Gegensatz dazu täuschen pseudo-liberale Charaktere vor, daß sie an die Ideale des Liberalismus glauben, indem sie sich beispielsweise zur amerikanischen Democratic Party bekennen. Diese bewußte Taktik dient dazu, sie in den Augen der Öffentlichkeit als legitime Liberale dastehen zu lassen und gestattet ihnen in ihrer Gesellschaftspolitik Impulse auszudrücken, die aus ihrer destruktiven mittleren Schicht stammen, d.h. die Emotionelle Pest.

Pseudo-liberale Charaktere sind Hauptträger der Emotionellen Pest in der heutigen anti-autoritären Gesellschaft. Sie unterscheiden sich in nichts von den Kommunisten vergangener Zeiten, sind bei der Erfüllung ihrer zerstörerischen gesellschaftlichen Agenda sehr intelligent und an die Gepflogenheiten der modernen Welt gut angepaßt. Sie tragen die Hauptverantwortung für den derzeit stattfindenden allgegenwärtigen gesellschaftlichen Niedergang, eben weil sie den politischen Mainstream der westlichen Gesellschaften erfolgreich infiltriert haben und Teil ihrer Institutionen und Regierungen geworden sind. Wie bei jeder anderen Infektionskrankheit muß man zuerst ihre Existenz und ihre Destruktivität erkennen, bevor Maßnahmen gegen sie ergriffen werden können.

 
Das Problem mit den heutigen psychiatrischen Therapien

Probleme mit allen psychiatrischen Therapien gründen im Mangel an einer funktionellen Auseinandersetzung mit einer ganzen Reihe von miteinander verbundenen, unbeantworteten Grundsatzfragen, angefangen bei der Frage was emotionale Gesundheit ist und was Krankheit ist. Aus dieser Frage ergeben sich logisch folgende Fragen: Was sind Emotionen? Was ist eine emotionale Störung? Wie können emotionale Störungen wissenschaftlich klassifiziert werden, um ein vernünftiges System der Diagnose und Behandlung zur Hand zu haben? Ohne zufriedenstellende Antworten auf all diese Fragen ist es nicht möglich, zu einer rationalen, kausalen Methode der psychiatrischen Therapie zu kommen.

Leider werden diese Fragen nicht ausreichend beantwortet, weil der gepanzerte Zustand der Menschen sie daran hindert funktionell zu denken. Stattdessen fallen die Therapieansätze der heutigen Psychiatrie in zwei allgemeine Kategorien: die mechanistische bzw. symptom-zentrierte und die mystische bzw. „ganzheitliche“ Behandlung. Symptom-zentrierte Ansätze der Diagnose und Behandlung, wie die medikamentöse Therapie oder die Verhaltenstherapie, bleiben an der Oberfläche und sind nur von begrenztem Wert. Aus ätiologischer Sicht kann jedes Symptom in jeder diagnostischen Kategorie auftauchen. Der ganzheitliche Ansatz räumt auf mit dem Problem der Symptome mittels Konzentration auf die „Wellness“ des Patienten und den „Patienten als Ganzheit“, aber er umgeht vollkommen das Problem der Diagnose.

Aus funktioneller Sicht entspricht die klinische Bedeutung jedweden Symptoms der Funktion, die es im Zusammenhang mit der individuellen Charakterdiagnose hat. Daher muß zuerst die Charakterstruktur des Patienten verstanden werden, bevor die Bedeutung des Symptoms begriffen werden kann. Deshalb ist es aus kurativer Sicht nicht möglich, eine psychiatrische Störung korrekt zu behandeln, ohne vorher zu einer korrekten Diagnose gekommen zu sein.

Anstatt, daß sie ihr klinisches Denken von ihren klinischen Beobachtungen ableiten, zwingen gepanzerte Therapeuten ihre Beobachtungen in ihre vorgefaßte mechano-mystische Denkweise. Damit tun sie ihren Patienten einen gewaltigen Bärendienst und zerstören darüber hinaus eine einst hochangesehene Profession.

 
Es gibt jetzt eine wahrhaftig funktionelle wissenschaftliche Soziologie

Als Auguste Comte 1838 die Soziologie erstmals als eine ernstzunehmende Studienrichtung etablierte, verstand niemand etwas von den biologischen Kräften, die in den sozialen Interaktionen zwischen und unter Menschen eine Rolle spielen. Zunächst mußten die biologischen Kräfte innerhalb der Menschen verstanden werden, bevor die Dynamik sozialer Interaktion verstanden werden konnte. Freuds Entdeckung des Unbewußten war ein notwendiger erster Schritt bei diesem Unterfangen. Wilhelm Reichs Aufdeckung der drei Schichten der bio-psychischen Struktur des gepanzerten Menschen, die oberste Schicht, die destruktive mittlere Schicht (das Freudsche Unbewußte) und der Kern (der Ursprungsort der primären biologischen Impulse) in Die Massenpsychologie des Faschismus, stellte den eigentlichen Beginn der wissenschaftlichen Soziologie dar.

Reich sah in den ethischen Idealen des Liberalismus die soziale Repräsentanz der obersten Schicht des individuellen Charakters. Die Ethik des Liberalen dient dazu, die destruktiven Impulse, die in der mittleren Ebene enthalten sind, in Schach zu halten. Der Liberale ist fähig, die Destruktivität des faschistischen Charakters auf der politischen Rechten (schwarze Faschisten) zu erkennen. Allerdings ist der Liberale aufgrund der Ähnlichkeiten in seiner Charakterstruktur nicht in der Lage, die gesellschaftliche Destruktivität des faschistischen Charakters auf der Linken (rote Faschisten/Pseudo-Liberale) zu erkennen. In der Tat hilft er ihnen und begünstigt sie.

Aufgrund seiner klinischen Erfahrung fand Reich, daß die Ideologie des schwarzen Faschisten Ausdruck der destruktiven mittleren Schicht ist. Im Gegensatz dazu soll die Ideologie des roten Faschisten vortäuschen, daß er den Ausdruck der destruktiven mittleren Schicht abwehrt. Diese Fähigkeit zur Verstellung macht es den Menschen so viel schwerer den roten Faschisten zu erkennen im Vergleich zum schwarzen Faschisten. Darüber hinaus waren die faschistischen Ideologien nicht nur in jenen anzutreffen, die faschistischen Parteien angehörten, sondern sie konnten in jedem Menschen, der in einer autoritären Gesellschaft lebt, auftreten. Reich entdeckte im Austausch zwischen normalen Individuen, wie die sekundäre destruktive Schicht des gepanzerten Menschen in Gestalt der Emotionellen Pest zum Ausdruck kommt. Kommunisten (die heutigen Pseudo-Liberalen) und Faschisten waren einfach Beispiele von emotionell pestkranken Charakteren an den Extremen der politischen Linken und Rechten.

Elsworth Bakers Entdeckung der sozio-politischen Charakterologie (Der Mensch in der Falle) setzte die Soziologie schließlich auf eine funktionelle, biologisch fundierte, wissenschaftliche Grundlage. Neben dem emotionell pestkranken Charakter identifizierte Baker zwei weitere Arten von sozio-politischen Charakteren. Der Linken und der Rechten des sozio-politischen Spektrums zugehörig, sind es die liberalen und die konservativen Charaktere. Da er in der sozialen Oberfläche lebt, befürwortet der Liberale soziale „Verbesserungen“, hat aber keine Ahnung von der Tiefe und der Ungeheuerlichkeit der emotionalen Krankheit der Menschen, die sie von einer Verbesserung abhält. Tatsächlich verschlimmert sich die schlechte gesellschaftliche Situation weiter. Der Konservative, der keine Lösungen für soziale Verbesserungen anbieten kann, kann sich nur den närrischen Vorhaben des Liberalen politisch widersetzen. Baker wies klinisch nach, daß die Unterschiede in den Ideologien der Menschen auf der Linken und Rechten aus den Unterschieden im Muster ihres Panzers stammen. Da Ideologien bio-soziale Kräfte in Form von festen Glaubenssystemen sind, funktionieren die Ideologien der Linken und Rechten als sozio-politische Kräfte, die in ständiger Opposition gegeneinander stehen.

Die sozio-politische Charakterologie erlaubt es einem, das aktuelle gesellschaftliche Geschehen zuverlässig zu beurteilen. Beispielsweise führt sie zu der Erkenntnis, daß beginnend um 1960 herum eine soziale Transformation von katastrophalen Ausmaßen von autoritär zu anti-autoritär stattgefunden hat. Eine Transformation, die gegenwärtig droht, die uns vertraute westliche Gesellschaft zu zerstören. Vor dieser Zeit war die soziale Ordnung autoritär. Es gab ungefähr gleich viele Liberale und Konservative in der allgemeinen Bevölkerung. Dieses Gleichgewicht der gesellschaftlichen Kräfte brachte eine gewisse soziale und politische Stabilität mit sich. Die anti-autoritäre Umgestaltung ergab eine Verschiebung nach ganz links von der politischen Mitte mit der Vorherrschaft linker Ideologen, die in hohe gesellschaftliche Positionen mittels demokratischer Prozesse gelangten. Daraus resultierten die Destabilisierung der Gesellschaft und der rasante Abstieg Amerikas in einen sozialistischen Staat. In der heutigen anti-autoritären westlichen Gesellschaft wird sozialistisches Denken als politisch korrekte Norm von der Öffentlichkeit zunehmend akzeptiert.