Posts Tagged ‘Psychopharmakologie’

Das Eindringen der Emotionellen Pest und die Zerstörung der medizinischen Praxis

28. April 2020

Dies sind die zu unternehmenden Schritte:

  1. In der Psychiatrie den Ruf ihres Standartenträgers Sigmund Freud zerstören und den Kontakt zwischen Arzt und Patient, das Arzt-Patient-Verhältnis, beseitigen. Ersetze ihn durch psychopharmakologische Wirkstoffe als Behandlung der Wahl.
  2. In der Medizin eliminiere den Kontakt zwischen Arzt und Patient und ersetze ihn durch geistlose, roboterhaft ausgebildete „Spezialisten“, die für die Pflege und das Leben der Patienten verantwortlich sind.

Mit einem Schlag, indem sie dem Arzt die Möglichkeit nimmt, Kontakt zu seinen Patienten zu haben, zerstört die Emotionelle Pest, die in kranken Menschen operiert, das Leben der Ärzteschaft, und zu allem Überfluß sind sowohl die Masse der Patienten als auch die Mediziner zu ahnungslos, um das Zerstörungswerk zu erkennen, das sich abspielt.

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Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt

18. Oktober 2019

Das Wirken der Emotionellen Pest hat die mechanistisch-mystische Denkweise der gepanzerten Menschen in eine soziale Katastrophe verwandelt. Hier einige Beispiele:

Die industrielle Revolution des 19. Jahrhunderts nutzte große Mengen mechanischer Energie zum Wohle der Menschheit. Eine Folge war die Produktion enormer Wohlstandsmengen bei einigen wenigen Menschen und starker Unterschiede im Lebensstandard der Gesamtbevölkerung. Die Sozialwissenschaftler erklärten, daß, da es keine Unterschiede zwischen den Menschen gibt, der von den Maschinen erzeugte Wohlstand zu gleichen Teilen auf alle verteilt werden sollte, um die Ungleichheit zu beseitigen. Die unüberlegte Akzeptanz dieser Art von mechanistischem Denken in der Öffentlichkeit führte dazu, daß die sozialistische Bewegung anfing, soziale Probleme in Amerika zu schüren.

Mitte des 20. Jahrhunderts, mit der Entwicklung der elektronischen Wissenschaft im mikroskopischen Maßstab, kam es zu unerhörten Fortschritten in der Kommunikationstechnologie und in der Entwicklung von Computern zum Nutzen aller. Einige Informatiker erklärten nun, daß der mechanische Computer mit den Denkfähigkeiten des menschlichen Geistes mithalten und diese sogar übertreffen könne. Dies führte zur Idee der „künstlichen Intelligenz“ (KI) in der Computertechnologie, der mystischen Überzeugung, daß das menschliche Urteil letztendlich durch den Einsatz von Robotern ersetzt werden könnte.

Etwa zur gleichen Zeit, mit dem Aufkommen der Psychopharmakologie, wandten sich Psychiater vom persönlichen Kontakt mit ihren Patienten ab und begannen zunehmend, Psychopharmaka zu verwenden, um sie zu behandeln. Sie ersetzten das Diagnosesystem auf der Grundlage eines Verständnisses des gesamten Patienten zugunsten eines Systems, das sich ausschließlich auf die Symptome konzentriert. Das Ergebnis war, daß die psychiatrische Diagnose und Behandlung heute fast ausschließlich symptomatisch, pharmakologisch und mechanistisch ist. Der Patient, der das Symptom hat, wird ignoriert.

Während das mechanistische Denken weiterhin in die Naturwissenschaften eindringt und diese beherrscht, werden gepanzerte Menschen langsam und unmerklich an die von ihnen geschaffenen Maschinen angepaßt, um automatisch zu funktionieren. Dies ist ein völlig neues Phänomen beim zerstörerischen Angriff der Emotionellen Pest auf das menschliche Leben. Infolgedessen sind viele gepanzerte Menschen dabei, sich in eine neue, asexuelle, maschinenähnliche Rasse zu verwandeln, die sich von jeder Kreatur unterscheidet, die in der Geschichte der Zivilisation existiert hat. Immer mehr wedelt der „Schwanz“ (der mechanistische Denker) mit dem „Hund“ (dem gepanzerten, roboterähnlichen Menschen).