Posts Tagged ‘Selbstmordattentäter’

Blogeinträge Januar/Februar 2016

28. Februar 2016

Zwangsmigration ist eine Massenvernichtungswaffe

MVWs (Massenvernichtungswaffen) werden in der Regel im unmittelbar greifbaren, materiellen Sinne, d.h. nuklear, chemisch, bakteriell, usw., verstanden, nicht im Sinne der Verwendung menschlichen Lebens selbst als Waffe. Aber die erzwungene Migration von Hunderttausenden von Menschen aus ihrer Heimat in fremde Länder mitsamt eingebetteten islamischen Terroristen und das damit verbundene Chaos nicht nur im Leben dieser Menschen selbst, sondern auch in dem der Aufnahmevölker, muß gleichfalls als Massenvernichtungswaffe betrachtet werden.

Das Verwenden von Terror zur Störung und Zerstörung des Lebens von Menschen ist unbestreitbar eine Äußerungsform der Emotionellen Pest. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die breite Öffentlichkeit sich ihrer Existenz bewußt wird.

Positiv ist zu verzeichnen, daß dank der Terroristen die Menschen mit dem Problem der Emotionellen Pest in Kontakt kommen.

Das Herausnehmen der Psyche aus der Psychiatrie

Der folgende Text ist ein Auszug aus meinem demnächst erscheinenden Buch Clueless:

In der Vergangenheit waren Psychiater Ärzte, die mit den psychischen und körperlichen Funktionen des Patienten umgingen. Heute beschäftigen sich Psychiater ausschließlich mit den Symptomen des Patienten, indem sie Medikamente verschreiben. Für sie fällt die Psyche des Patienten nicht in ihr medizinisches Fachgebiet.

Dem gegenwärtigen psychiatrischen Denken zufolge, ist die Quelle der psychischen Erkrankung des Patienten, wie sie durch das gängige diagnostische Manual definiert wird, in einer lokalisierten Pathologie im Gehirn zu finden. Das ist mechanistisches Denken und ein Rückfall in das 19. Jahrhundert, als allgemein geglaubt wurde, daß jeder gegebene Teil des Gehirns Zentrum für ein festumrissenes psychisches Vermögen sei, etwa logisches Denken, Empathie, usw. Die Psyche wurde mit dem menschlichen Gehirn gleichgesetzt.

Diese Rückkehr zu einer veralteten Ansicht der Psyche vollzog sich in drei Stufen. Zunächst mußten Freuds auf Psychologie gründende Ideen über Sexualität (die Libido-Theorie) von der Mainstream-Psychiatrie zurückgewiesen werden. Danach konnte die Quelle der psychiatrischen Erkrankung mit der Vorstellung einer Lokalisierung im Gehirn ersetzt werden. Und schließlich konnte auf mystisch Weise geschlußfolgert werden, daß für jede psychiatrische Störung Medikamente mit Zielrichtung Gehirn irgendwie „maßgeschneidert“ werden könnten.

Das sexuelle Elend der arabischen Welt

Unter diesem Titel erschien ein Artikel in der Sonntags-Ausgabe der New York Times vom 12. Februar. Der Autor schreibt über den extremen Autoritarismus in der arabischen Welt, die dortige Erniedrigung der Frauen und die zerstörerischen emotionalen, einschließlich sexuellen, Folgen für die Menschen. Er verweist auf die destabilisierenden Auswirkungen der arabischen Medien. Beeinflußt von den westlichen Medien präsentieren sie der arabischen Jugend die verheißungsvollen Körper libanesischer Sängerinnen und Tänzerinnen. Das Internet und die religiösen Fernsehsendungen begeben sich oft hinab in die sekundäre, destruktive Schicht des gepanzerten Menschen, eine Art Porno-Islamismus.

Intuitiv versteht er, daß die treibende Kraft hinter den Selbstmordattentätern in ihrem frustrierten sexuellen Verlangen steckt. Selbstmord wird mit der phantasierten orgastischen Freisetzung gleichgesetzt.

Der Zusammenbruch des sozialen Systems, das sich derzeit in den Ländern des Nahen Ostens abspielt, begann zunächst im Westen um 1960 herum, als sich die westliche Gesellschaft vom Autoritären zum Antiautoritären hin wandelte. Das wurde verkündigt als die „sexuelle Revolution“. Als sie sich im Jahr 2011 in Gestalt des Arabischen Frühlings auf den Nahen Osten ausdehnte, erhoffte man sich, das trage Freiheit und Glück in die arabische Welt. Tatsächlich bewirkte es das genaue Gegenteil. Es mündete in der Hölle auf Erden, die wir heute sehen. Dies ist ein anschauliches Beispiel dafür, daß gepanzerte Menschen unfähig sind, mit dem Maß an Freiheit zu leben, die sie auf mystische Weise als Geschenk von ihren Führern herbeisehnen. In dem Maße, in dem sie individuell gepanzert sind, brauchen sie ihre gepanzerten gesellschaftlichen Verhältnisse um überleben zu können. Das sexuelle Chaos, das sich in der arabischen Welt vorfindet, ist qualitativ das gleiche, jedoch quantitativ schlimmer als das, was man im Westen vorfindet.

Bevor es echte Fortschritte im Nahen Osten und anderswo geben kann, muß man eine Unterscheidung treffen zwischen dem Gefühl echter Liebe, die sich vom Panzer ungehindert aus dem biologischen Kern heraus entfaltet („gesunder Sex“) und der Unfähigkeit der Menschen diese Gefühle zu erfahren aufgrund ihres gepanzerten Zustandes („kranker Sex“). Ohne diese Unterscheidung zu treffen und mit ihren Folgen umzugehen, werden alle „Freiheitsbewegungen“, wo immer sie auch in Erscheinung treten, fehlgehen.

Und was Donald Trump betrifft

Der individuelle und der sozio-politische Charakter stellen die wichtigsten Determinanten des individuellen Denkens und Verhaltens dar, auch bei Politikern. Ist beispielsweise Präsidentschaftskandidat Donald Trump einfach ein durchtriebener und manipulierender Rüpel, der sich wegen seiner präsidentiellen Ambitionen im Griff hat, oder ist er nur ein unberechenbarer Wichtigtuer? Diese Unterscheidung hängt davon ab, ob er einfach ein phallisch-narzißtischer Charakter mit einem oralen unbefriedigten Block ist oder ein manisch-depressiver („bipolarer“) Charakter.

Im ersten Fall wäre seine Urteilskraft intakt und würde sich nicht nachteilig auf seine Aufgaben als Präsident auswirken. Im zweiten Fall wäre er eine Katastrophe. Wir müssen mehr über seine Entscheidungsprozesse wissen, um seine Kapazität für ein gutes Urteilsvermögen bestimmen zu können.

Die Jungen und die Ahnungslosen

Angesichts der überwältigenden politischen Unterstützung junger Menschen für Bernie Sanders frägt Daniel Arbess in „The Young and the Economically Clueless“ (Wall Street Journal, 20.-21. Februar 2016): „Warum stimmen junge Menschen gegen ihre eigenen Interessen?“

Der Autor kann den Widerspruch, der in seiner Frage aufgeworfen wird, nicht auflösen, weil die Antwort außerhalb des Bereichs der Ökonomie liegt. Ihm sind zwei wichtige soziologische Tatsachen nicht bekannt, die in meinem letzten Buch Neither Left Nor Right diskutiert werden:

  1. Der wichtigste Bestimmungsfaktor des sozialen und politischen Denkens und Handelns eines Menschen ist seine sozio-politische Charakterstruktur.
  2. Die anti-autoritäre Transformation der westlichen Zivilisation, die um 1960 herum auftrat.

Diese Transformation, das Ergebnis der sogenannten „sexuellen Revolution“, war begleitet von der fast vollständigen Zerstörung der autoritären Familie und stand damit in Zusammenhang mit einer dramatischen Verschiebung nach links im politischen Denken des amerikanischen Mainstream. Dies gipfelte im Jahr 2008 in der Wahl eines vollwertigen pseudo-liberalen Kommunisten zum Präsidenten, Barack Obama.

Die ahnungslosen Jungen hatten keine Chance etwas über die Zerstörungskraft von Obamas oder Bernie Sanders‘ Sozialismus zu lernen, weil, wie der Autor feststellt, die ältesten unter diesen jungen Leuten in der Grundschule waren, als die Sowjetunion zusammenbrach. Darüber hinaus sind sie generell ahnungslos, was die Bedeutung von historischen Ereignissen betrifft.

Noch wichtiger ist, daß diese Kinder das Produkt der Generation der Babyboomer sind, die in den 1960er Jahren aufwuchsen. Viele von ihnen sind das Produkt zerrütteter Familien und hatten von daher wenig oder keine elterliche, mit Autorität ausgestattete Orientierung in ihrer Entwicklung. Viele dieser Sprößlinge erfuhren von Seiten ihrer vorlauten und aufsässigen Eltern eher das genaue Gegenteil.

Bernie Sanders, der sich selbst als Sozialist bezeichnet, ist die ideale Besetzung als Anführer für diese hilflosen, ahnungslosen jungen Menschen. Unfähig wie sie sind für sich selbst zu sorgen, wird Sanders zum Vater, der alles umsonst gibt; der, in ihren ahnungslosen Augen, sich um sie kümmern wird. Die wirtschaftlichen Belastungen, die diesen jungen Menschen in der heutigen Zeit widerfahren, verstärken nur ihre Ängste vor der Zukunft, rechtfertigen ihre Wut auf die Welt und verstärken Sanders Attraktivität für sie.









Die natürliche Funktion eines politischen Führers

Ein politischer Führer, etwa der Präsident der Vereinigten Staaten, ist eine Person, deren natürliche Exekutivfunktion zunehmend unklarer wird. Dies liegt daran, daß die rationale Kernaufgabe der Politik, die Wissenschaft vom Regieren, mit den irrationalen Erwartungen und Bedürfnisse einer ahnungslosen, emotional kranken Öffentlichkeit in einen Topf geworfen werden.

Beispiele für rationale, zum Kern gehörige Funktionen der Exekutive umfassen den Schutz von Unabhängigkeit, Freiheit und Verantwortung der Bevölkerung. Beispiele für irrationale, zerstörerische Funktionen der Exekutive umfassen das Eingehen auf die pathologische Hilflosigkeit und die Abhängigkeitswünsche der Öffentlichkeit, was tatsächlich eine eigennützige, „politische“ Taktik darstellt. Die politische Linke hat die Kunst der Wohlfahrtspolitik perfektioniert. Da sie nichts Besseres zu bieten hat, lernt die Rechte schnell und versucht hier aufzuholen. Weil bei den Politikern die Suche nach politischen Lösungen im Mittelpunkt steht, verlieren die Menschen den Respekt vor ihnen.

Politik kann jedoch nie die Antwort sein. Die Kenntnis der zugrundeliegenden soziopolitischen Charakterstruktur der Menschen ist wichtig, weil sie bei der Unterscheidung hilft zwischen den primären, rationalen Funktionen, die die Menschen von ihren politischen Führern erwarten können, und ihren eigenen irrationalen, sekundären, zerstörerischen Trieben und ihrem Bedürfnis nach Wohlfahrt, das sie auf die Politiker projizieren. Dieser entscheidende Unterschied wird durch die endlosen ideologischen Kämpfe zwischen der politischen Linken und Rechten verdeckt. Dies ist Ausdruck des sozialen Panzers.

Ohne diese Unterscheidung zu treffen, verkommt Politik zur „Gesellschaftspolitik“, ein Schauspiel, das wir im gegenwärtigen Wahljahr erleben. Die Ahnungslosigkeit des Politikers hinsichtlich seiner natürlichen Funktion als politischer Führer ist ein Symptom für dieselbe Ahnungslosigkeit beim Publikum, das ihn wählt.

Bei der Wahl eines Präsidenten wird es zur Schlüsselfrage: Gibt es einen Kandidaten, der die Funktionen Unabhängigkeit, Freiheit und Verantwortung des amerikanischen Volkes schützt?

Blogeinträge November/Dezember 2015

17. Dezember 2015

Was ist dem Nahen Osten widerfahren?

Noch vor 50 Jahren bestand der Nahe Osten aus einer Reihe von stabilen Ländern, die von autoritären Diktatoren kontrolliert wurden und Araber und Nichtaraber lebten friedlich zusammen. Heute sind viele dieser Länder dabei, ihre Identität als separate Nationen zu verlieren. Die gesamte Weltgegend wird zunehmend von Chaos beherrscht und ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung flieht nach Europa und weiter, da radikal-islamische Terroristen jeden ermorden, der ihnen im Weg steht.

Aktuelle Versuche, den Ursachen für diese Katastrophe auf den Grund zu gehen, sind unzureichend, weil die Menschen keine Kenntnis der zugrundeliegenden Kräfte haben, die hier ihre Wirkung ausüben. Die Erklärungsversuche berücksichtigen nur, was auf der sozialen Oberfläche geschieht, nicht auf einer bio-sozialen Ebene, der Ebene des Kerns. Ein neueres Beispiel für derartige Erklärungsversuche ist, die Schuld bei der dortigen Kultur zu suchen, „die dabei versagt, die Kräfte der Moderne entweder zu beseitigen oder sich ihnen anzupassen“.

Lassen Sie uns mit einer anderen Frage beginnen: Was ist mit der Bewegung des sogenannten Arabischen Frühlings geschehen, die angeblich die Demokratie in den Nahen Osten und in andere Regionen bringen sollte? Sie mag zwar den Regimen der weltlichen Machthaber in diesen Ländern ein Ende gesetzt haben, führte aber in keinem zur erwarteten Demokratisierung. In der Tat gab es mehr Gewalt und Chaos und weniger Demokratie, als vor dem Beginn des Arabischen Frühlings.

Weitgehend unbeachtet bleibt, daß die weitverbreitete Destruktivität, die heute im Nahen Osten und in Afrika verbreitet ist, das direkte Ergebnis des Zusammenbruchs der autoritären Struktur der Gesellschaft hin zum Anti-Autoritarismus ist, der im Westen um 1960 seinen Anfang nahm und sich wie ein Lauffeuer in der ganzen Welt verbreitet hat, einschließlich des Nahen Ostens.

Eine weitere Frage ist die folgende: Wie man von der arabischen Bevölkerung, die seit Jahrhunderten im Nahen Osten unter extremen autoritären, oft Stammesbedingungen gelebt hat und die politisch weit rechts von der Mitte steht, realistisch erwarten kann, über Nacht in einer ähnlichen Weise wie Menschen zu funktionieren, die in einer modernen, westlich orientierten liberalen Demokratie leben? Diese Frage, die zum Kernproblem des Arabischen Frühlings vordringt, verweist auf den mystischen Glauben der Liberalen in die Vervollkommnung des Menschen durch soziale und politische Interventionen. Er ist mystisch, weil das, was erwartet wird, völlig unrealistisch ist. Der Glaube des Liberalismus ist eine säkularisierte Version der Erlösungsvorstellung durch göttliche Intervention, wie sie von religiösen Mystikern auf der politischen Rechten aufrechterhalten wird. Angesichts dessen, was im Nahen Osten geschieht, ist diese Form des mystischen Denkens jedoch sozial eindeutig weit destruktiver, wenn sie von links kommt.

 

Der Dritte Weltkrieg

Der Dritte Weltkrieg ist bereits dabei schnell voranzuschreiten, aber die Massen der freien Welt und ihre liberalen Führer sind immer noch ratlos über das, was und warum es geschieht. Der Krieg ist ein Kampf auf Leben und Tod zwischen der freien Welt auf der politischen Linken und dem Islamischen Staat (ISIS) auf der politischen extremen Rechten.

Er wurde von den instabilen sozialen Bedingungen ausgelöst, die sich aus der antiautoritären Transformation der westlichen Welt ergaben, einschließlich eines Übergangs hin weit nach links von der politischen Mitte beginnend um 1960. Die Transformation breitete sich in den Nahen Osten aus, untergrub die autoritären Herrscher dieser Nationen und destabilisierte deren repressive Macht über die Menschen. Aufgrund der geschwächten sozialen und politischen Bedingungen war die Entwicklung des islamischen Staates unvermeidlich.

Die islamischen Faschisten, die ISIS beherrschen, gehören, von einem sozio-politischen Standpunkt aus betrachtet, der extremen Rechten an. Sie haben einen tiefsitzenden Haß auf die ungebremsten Freiheiten der Menschen, die in der freien Welt leben. Sie fühlen sich emotional provoziert und wollen diese Menschen und die liberalen Möglichkeiten ihres gesellschaftlichen Lebens zerstören. Sie ermorden Westler, indem sie mystisch indoktrinierte und sexuell ausgehungerte moslemische Jugendliche dazu bringen Selbstmordattentäter zu werden und ihnen versprechen, daß sie in der nächsten Welt mit einer glücklichen Existenz belohnt werden.

Eine andere ihrer Massenvernichtungswaffen besteht darin, die Massen von unschuldigen Menschen in der arabischen Welt als Bauernopfer zu benutzen, indem sie sie aus ihren Häusern vertreiben, damit sie die freie Welt infiltrieren.

Konkret stellt sich uns folgende Frage: Verfügt die freie Welt, die derzeit durch die Kräfte der politischen Linken dominiert wird, über die notwendige Aggressivität und Vitalität den mörderischen Kräften des Bösen der politischen Rechten entgegenzutreten und sie zu zerstören? Aber zuerst ist die Erkenntnis von Nöten, daß wir es tatsächlich mit einem globalen Krieg zu tun haben.

 

Die funktionelle Beziehung zwischen der Emotionellen Pest auf der Linken und auf der Rechten

Der folgende Auszug stammt aus meinem demnächst erscheinenden Buch Clueless:

Der emotionell Pestkranke auf der Linken arbeitet subversiv mit seinem Intellekt, indem er entweder durch politisches Handeln oder durch Untätigkeit Verwirrung stiftet. Der emotionell Pestkranke auf der Rechten arbeitet offen mit seinen Gefühlen, um mittels politischer Reaktion zu terrorisieren. Zum Beispiel stammte die Bewegung des Islamischen Staates (ISIS), die von der extremen Rechten her operiert, von moslemischen Militanten, die auf die Transformation der westlichen Gesellschaft vom Autoritären zum Antiautoritären reagierten, d.h. auf die Verschiebung des politischen Mainstream ganz nach links.

Diese Extremisten reagierten mit mörderischen Gefühlen auf das, was sie als Bedrohung für ihre Lebensweise sahen. Als Ausdruck der Emotionellen Pest, die von der politischen Rechten kommt, fesselten ihre barbarischen Aktionen durch das Hervorrufen von Terror plötzlich die Aufmerksamkeit der verpeilten Öffentlichkeit der westlichen Welt.

Inzwischen hat die freie Welt, die von unserem nichtsnutzigen linken Präsidenten geführt wird, den Entschluß gefaßt, sich nicht etwa auf die terroristische Bedrohung und die Notwendigkeit zu konzentrieren, die Anti-ISIS-Kräfte gegen die islamischen Fanatiker zu unterstützen, sondern auf die Absetzung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad zu drängen. Obama besteht auf diesem ersten Schritt, bevor er bereit ist, ein militärisches Bündnis in Erwägung zu ziehen. Sehr wohl wissend, daß er keine Chance hat Assad loszuwerden, ist Obamas politisches „Handeln“ eine verschleierte Form der Untätigkeit. Es ist ein zerstörerisches Beispiel der Emotionellen Pest von der linken Seite, da es Verwirrung darüber erzeugt, was getan werden muß. Es untergräbt wirksam die Bemühungen der Anti-ISIS-Koalition die terroristische Organisation militärisch zu zerschlagen.

 

Warum sprengen sie sich in die Luft?

Terroristische Moslems kommen aus autoritären, sexualablehnenden Familien, die von den sozialen Unruhen, die sich in den Ländern des Nahen Ostens zugetragen haben, zerstört worden sind. Früh in ihrer psychosexuellen Entwicklung wurden sie als Kinder so erzogen, daß sie ihre natürlichen sexuellen Triebe nicht fühlen (sie verdrängen). Als Ergebnis wurden ihre lustvollen Gefühle verdreht, verzerrt und als etwas Böses empfunden. Während der Pubertät und Adoleszenz intensivieren sich ihre Gefühle und werden für manche unerträglich.

Diese jungen Menschen sind das Rohmaterial, das von islamischen Ideologen für die Dschihad-Bewegung indoktriniert und rekrutiert werden kann. Die Intoleranz, die sie gegenüber Menschen hegen, die sich amüsieren, ist eine Projektion der eigenen unterdrückten sexuellen Gefühle. Das ist mit einer mystischen Loyalität zu ihrem fanatischen Anführer verbunden, der sie anleitet Allahs Willen zu tun und sie so zu einer Massenvernichtungswaffe umformt. Sich selbst in die Luft zu sprengen, ist mit der Vorstellung einer sexuellen Befriedigung durch die phantasierte emotionale Explosion verbunden, auf deren sehnsüchtige Erwartung sie konditioniert wurden.

 

Was ist der Ursprung der politischen Korrektheit?

Die Moral der politischen Korrektheit trat spontan nach der Umwandlung der Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär auf, die etwa um 1960 herum ihren Anfang nahm. Das war die Zeit, als sich der Durchbruch der menschlichen Destruktivität auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens erstmals intensivierte. Mit der Schwächung der autoritären Familie und der individuellen Autorität auf lokaler Ebene wurde die absolute Moral von Recht und Unrecht durch die relative Moral der politischen Korrektheit und der kollektiven Autorität des „Großen Bruders“ ersetzt. Die Autorität der Eltern und des Einzelnen wurde von der Autorität der Peer-Gruppen und vom Big Government übernommen.

Daß es bei der Moral der politischen Korrektheit so aussieht, als käme sie „aus dem Nichts“, weist darauf hin, daß die Menschen in der einen oder anderen Form sozialen Panzer brauchen (absolute oder relative Moral), um die zerstörerischen Kräfte, die in ihnen ringen, zu bändigen und um persönlich und sozial überleben zu können.

Jedoch gibt es qualitative und quantitative Unterschiede zwischen den beiden Moralen. Die politische Korrektheit ist schädlicher als die absolute Moral der vergangenen autoritären Ära, weil sie sich auf die oberflächlichen und destruktiven Schichten des menschlichen Lebens beschränkt und deshalb keine Ahnung von der Existenz von gut und böse hat.

 

Wie Leute radikalisiert werden

Um radikalisiert zu werden, muß sich der Betreffende aus der gesellschaftlichen Mitte hin zu den politischen Extremen verschieben, entweder nach links oder nach rechts. Um zu verstehen, wie Menschen radikalisiert werden, sind Kenntnisse über ihre Charakterstruktur und ihre emotionalen Funktionen von wesentlicher Bedeutung.

Im allgemeinen sind Menschen, die politisch rechts radikalisiert wurden, in streng autoritären Familien aufgewachsen, was zu einer Unterdrückung der sexuellen Gefühle des Kindes während der Kindheit und Jugend führte. Loyalität und Respekt des entsprechenden Menschen für den autoritären Vater sind absolut. In unterschiedlichem Maße verliert das Kind, als Folge der sexuellen Unterdrückung, Kontakt mit seinen sexuellen Gefühlen, die dann in einer verzerrten außerweltlichen, mystischen Art und Weise wahrgenommen werden. Das sind dann die jungen Menschen, die sich zum Dschihad und dem Islamischen Staat hingezogen fühlen.

Wenn die autoritären moslemischen Familien und ihre Gesellschaften auseinandergerissen werden, wie in Zeiten des Krieges, bleiben viele Kinder hilflos ohne Vater zurück. Sie sind die wahrscheinlichsten Opfer der Imame und Dschihad-Ideologen, die den Indoktrinationsvorgang damit beginnen, daß sie sich anfreunden und sie trösten. Indem sie die Rolle des Ersatzvaters übernehmen, geben diese emotionell pestkranken Charaktere den Jugendlichen die Führung und Liebe, nach der sie sich sehnen. Sobald sie das Vertrauen der Jugendlichen gewonnen haben, sind sie in der Lage, mystische Vorstellungen von Glück im Jenseits einzuimpfen, indem sie Allahs Wünsche erfüllen und am heiligen Krieg gegen die verhaßten Ungläubigen teilnehmen.

Bei dem Massaker vom Armeestützpunkt in Fort Hood und dem von San Bernardino waren die Moslems teilweise in der freien Welt aufgewachsen und schienen in ihrer Jugend trotz ihrer religiösen Erziehung gegenüber der Dschihad-Ideologie gleichgültig gewesen zu sein. Im späteren Leben drangen ihre latenten mystischen Gefühle an die Oberfläche, gewannen Macht über sie und verwandelten sie in Massenmörder. Wahrscheinlich waren sie paranoid schizophrene Charaktere, die unerkannte mörderische Tendenzen in sich trugen.

Es spielt keine Rolle, ob die Terroristen aus dem Ausland oder aus dem Inland kommen. Was zählt, ist die zugrundeliegende aufgestaute sexuelle Energie der Leute. Sie ist die Kraft, die sie dazu bringt, im Dschihadismus die Lösung für ihre persönlichen emotionalen Probleme zu suchen. Diese zentrale Tatsache muß zuerst anerkannt und angegangen werden, bevor dem weltweiten Dschihad Einhalt geboten und er beseitigt werden kann.

 

Das Rätsel der fehlenden Linksradikalen

Immer wenn in den Medien von Radikalisierung die Rede ist, geht es durchgehend um Rechtsextremisten. Gibt es nicht auch auf der Linken Radikale und wenn es welche gibt, wo sind sie? Die Antwort lautet, daß es sie gibt, daß sie heute vor aller Augen sind und sich oft in hohen Machtpositionen finden, etwa als Kandidaten der Democratic Party im Rennen um das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten; der gegenwärtige Präsident selbst gehört zu ihnen. Anstatt sie als das zu bezeichnen, was sie sind, werden die Linksradikalen heutzutage als „Progressive“ oder „Sozialisten“ bezeichnet.

Weil es zu einer Verschiebung des politischen Mainstream weg von der Mitte und hin zur extremen Linken gekommen ist, werden Linksradikale nicht als das erkannt, was sie sind. Politisch fügen sich diese Radikalen harmonisch in den heutigen gesellschaftlichen Mainstream ein. Die stetige Drift der Gesellschaft nach links wird von einer neuen von Linken eingebrachten Form des sozialen Panzers flankiert, die Moral der politischen Korrektheit.