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Die Nachwahl-Belastungsstörung

11. November 2016

Die landesweiten Proteste und die Gewalt von Linken auf allen sozialen Ebenen, darunter Studierende, als Reaktion auf die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten sind ein Beispiel für Menschen mit Post-Election Stress Disorder (PESD), das neueste Symptom der anti-autoritären Transformation der amerikanischen Gesellschaft.

Neben der Beteiligung an öffentlichen Demonstrationen, besteht das Syndrom aus Menschen, die sich zu „Selbsthilfegruppen“ zusammentun, um ihr Schicksal zu beklagen und sich untereinander auszusprechen.

Für diese Demonstranten umfaßt Trumps Persona alle Charakteristika autoritärer Figuren, die von Linken geschmäht und gefürchtet werden.

Doch was diese Demonstranten eigentlich fürchten, ist Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und erfolgreich zu sein. Sie fürchten die Chancen, die ihnen das freie Leben in Amerika bietet.

Ein Symptom für die Notwendigkeit, daß sie imgrunde mehr, nicht weniger persönliche und soziale Freiheit haben müssen, ist, daß diese Demonstranten die schrecklichen emotionalen Kräften in keinster Weise ahnen, die in ihnen wirken und die ihren Protesten zugrundeliegen.

Viele haben eine ernsthafte Arbeitsstörung. Sie stecken voll Verachtung für andere, die wissen, was sie wollen, und die dafür arbeiten, und sie fordern das genaue Gegenteil von Freiheit: größere Sicherheit. Kaum verhüllt ist der Wunsch von der Gesellschaft versorgt zu werden, weil sie emotional zu verkrüppelt sind und ihnen das Verantwortungsgefühl fehlt, für sich selbst zu sorgen. Ein Zeichen für ihre Arbeitsstörung ist, daß ihnen selten der Gedanke kommt. für das, was sie wollen, zu arbeiten, weil sie zu viel damit beschäftigt sind zu protestieren.

Voller Verachtung für die Polizei, die ihr Leben riskiert, um sie und andere zu schützen, und von den Medien dazu angestachelt, sich in sozial destruktiven Demonstrationen auszuleben, brechen sie häufig das Gesetz und stellen sich auf die Seite von Verbrechern. Sie rechtfertigen ihre Handlungen mit der Moral der politischen Korrektheit als „moralisches Recht“ und beschuldigen die verhaßten Autoritätsfiguren des Rassismus und noch schlimmerem. Sie stecken ihre Energie lieber in das Protestieren für gesellschaftliche Fragen und lassen sich willenlos von linken Ideologen beeinflussen, statt sich auf das zu konzentrieren, was sie tun können, um ihr Leben zu verbessern – ein Zeichen für eine schwerwiegende Augenpanzerung.

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Zum Verständnis des Trump-Phänomens

23. März 2016

Um Donald Trumps enormer Popularität auf den Grund gehen zu können, muß man zunächst verstehen, daß es eine unaufhörliche Linksverschiebung in der amerikanischen Politik gab, vor allem während der Zeit der Obama-Administration. Das Trump-Phänomen geht von der politischen Rechten aus und ist einfach eine Reaktion auf diese Verschiebung nach links. Der Kern an Wahrheit im Trump-Phänomen ist, daß die Menschen es satt haben, von linker Seite die Moral der politischen Korrektheit aufgezwungen zu bekommen, und daß Trump derjenige ist, der den Kampf dagegen angeführt hat. Kein anderer Politiker hat den Mut aufgebracht, dieser Geißel die Stirn zu bieten.

Allerdings besteht bei Trump das Problem, daß er, wie jeder andere Politiker auch, nichts anderes zu bieten hat, außer vielleicht die Sehnsucht nach der Rückkehr zur „guten alten Zeit“. Aber das ist eine Illusion. Der Geist ist aus der Flasche, was die riesigen Ausmaße an menschlicher Destruktivität betrifft, die in der zerstörerischen sekundären Schicht der Menschen enthalten ist. Wegen dieser Realität befinden sich die Probleme der Menschheit außerhalb des politischen Bereichs und kein Politiker hat irgendeine Ahnung davon, was sie sind oder wie sie zu handhaben sind. Aufzuhören bei Politikern wie Trump, Obama und anderen nach Antworten zu suchen, wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Es könnte die Menschen dazu bringen bei sich selbst zu suchen.