Posts Tagged ‘Wilhelm Reich’

Die Eckpfeiler der sozialen Orgonomie

28. Juli 2016

Um zu begreifen, was in unserer chaotischen Welt vor sich geht, muß man die Eckpfeiler der sozialwissenschaftlichen Orgonomie kennen. Diese sind:

  1. Die drei Schichten des bio-psychischen Apparats.
  2. Die Emotionelle Pest.
  3. Die soziopolitische Charakterstruktur.
  4. Die anti-autoritäre Transformation unserer Gesellschaft.

Ein Kurs in sozialer Orgonomie wird in naher Zukunft vom American College of Orgonomy, teilweise auf Grundlage meines bald erscheinenden Buches Clueless, gegeben werden.

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Was ist funktionelles Denken?

24. September 2015

Frage: Was ist funktionelles Denken?

Antwort: Funktionelles Denken ist nach der Art und Weise zu denken, wie die Natur funktioniert.

Frage: Wer hat das funktionelle Denken entdeckt?

Antwort: Das funktionelle Denken wurde von Dr. med. Wilhelm Reich entdeckt.

Frage: Worin liegt die Bedeutung des funktionellen Denkens?

Antwort: Das funktionelle Denken bietet eine Möglichkeit, all die Naturwissenschaften zu einem einheitlichen Wissensgebäude zu integrieren.

Frage: Was ist der Unterschied zwischen funktionellem Denken und dem üblichen Denken?

Antwort: Das übliche Denken ist entweder mechanistisch oder mystisch.

Frage: Was ist mechanistisches Denken?

Antwort: Das mechanistische Denken denkt über die Natur, als ob sie eine Maschine wäre.

Frage: Was ist mystisches Denken?

Antwort: Mystisches Denken denkt so, als gäbe es einen Zweck in der Natur.

Frage: Was ist an dem mechanistischen und mystischen Denken über die Natur falsch?

Antwort: Da die Natur nicht wie eine Maschine arbeitet und da sie keinen Zweck verfolgt, kann mechanistisches/mystisches Denken keine befriedigende Einsicht in das Funktionieren der Natur vermitteln. Darüber hinaus zeitigt fehlerhaftes mechanistisches/mystisches Denken häufig zerstörerische Konsequenzen.

Frage: Wie funktioniert mechanistisches/mystisches Denken?

Antwort: Wenn mechanistisches Denken keine zufriedenstellende Einsicht in die Natur vermittelt, kommt mystisches Denken ins Spiel, um einen Zweck für das, was übrigbleibt und nicht verstanden wird, zur Verfügung zu stellen.

Frage: Ein Beispiel für mechanistisches/mystisches Denken?

Antwort: Ein Beispiel ist die Aussage: Das Herz pumpt Blut, um Sauerstoff zu den Geweben des Körpers zu bringen. Zunächst wird das Herz mit einer mechanischen Pumpe verglichen und dann wird ein Zweck angegeben, um zu erklären, warum das Herz Blut pumpt.

Frage: Was wäre bei diesem Beispiel das funktionelle Verständnis?

Antwort: Die Funktion der biologischen Pulsation definiert das Ziel, Sauerstoff zu den Geweben zu bringen.

Frage: Wo kann ich mehr über funktionelles Denken lernen?

Antwort: Für qualifizierte Studierende gibt das American College of Orgonomy einen Kurs über funktionelles Denken.

Ebola und ISIS

25. Oktober 2014

Nach konventionellem Denken sind Ebola und ISIS vollkommen unterschiedliche pathologische Zustände, die in verschiedenen Bereichen der Natur präsent sind. Obwohl sie in verschiedenen Bereichen am Werk sind, Ebola im biologischen Bereich und ISIS im gesellschaftlichen Bereich, haben sie viel gemeinsam. Sie sind beide äußerst lebensdestruktiv, sie sind hochgradig invasiv, sie sind ansteckend, sie wirken aus dem Verborgenen heraus, ihre Opfer sind höchst anfällig für den Erreger und schließlich ist die einzige Behandlung die Sequestration des Erregers und/oder des Trägers.

Dank der Fortschritte in der Virologie wurde der Erreger, der für Ebola verantwortlich ist, das Ebola-Virus, identifiziert. Von daher wird hoffentlich bald ein Virostatikum verfügbar sein. Leider muß der pathologische Zustand, der für die Krankheit ISIS verantwortlich ist, noch durch das medizinische Establishment identifiziert werden. Da nicht bekannt ist, wie die Krankheit entsteht, gibt es derzeit keine bekannte Behandlung, außer durch die Zerstörung der Organisation. Aber dies wird nicht verhindern, daß sich jederzeit andere ISIS etablieren können.

Das ist so, weil die Krankheit ISIS in jedem Menschen endemisch ist, vor allem in den Horden der entwurzelten, sexuell unterdrückten moslemischen Jugendlichen, die kein anderes Ventil für ihre frustrierten Emotionen haben, als ihren Haß gegen die Welt nach außen zu wenden und unschuldige Menschen zu ermorden.

Die Krankheit ISIS ist nur eine weitere Manifestation eines Zustandes, den Wilhelm Reich als die Emotionelle Pest der Menschheit identifiziert hat. Wie Ebola ist ISIS eine sehr bösartige, invasive Erkrankung, die von infizierten Menschen getragen wird. Wie Ebola muß sie erkannt und als solche angegangen werden, bevor ihr Einhalt geboten werden kann.

Blogeinträge Oktober-Dezember 2011

8. Dezember 2011

Die weltweite Desillusionierung mit den Politikern und der Politik

Überall auf der Welt haben die Menschen die Nase voll von den Politikern auf beiden Seiten des politischen Spektrums. Die Linke wirft der Rechten vor, für die reichen, gierigen Kapitalisten zu sein und die Rechte beschuldigt die Linke sozialistischer Umtriebe. Beide werfen einander Verdorbenheit vor. Aus Frustration verlieren viele alle Illusionen und geben dem demokratischen Prozeß selbst die Schuld, da er nicht praktikabel sei. In Amerika entstand die Bewegung der Tea Party als Antwort auf diese politische Desillusionierung. Ein Artikel in der New York Times (28. September 2011), mit der Überschrift „Die Verachtung für Wahlen nimmt zu. Aufflammen von Protesten rund um den Globus“, beschreibt eine entsprechende Desillusionierung mit der Politik in der ganzen Welt.

Dieser oder jener Gruppe die Schuld zu geben, ist ein wirksames Mittel, um zu vermeiden, einen Blick auf die Quelle dessen werfen zu müssen, was wirklich vor sich geht. Indem sie mit einer katastrophalen Sozialpolitik nach der anderen aufgewartet hat, weigert sich die Linke zu verstehen, daß Politik nie Lösungen für die sozialen Probleme der Menschheit bieten kann. Die Rechte hat ein Gefühl dafür, daß staatliche Eingriffe soziale Bedingungen nicht verbessern können, aber keine der beiden Gruppen versteht, daß die Quelle der gesellschaftlichen Schwierigkeiten im Menschen selbst zu suchen ist, im destruktiven Sozialverhalten aller gepanzerter Menschen, Politiker und Nicht-Politiker gleichermaßen. Wilhelm Reich identifizierte dieses Verhalten und nannte es die Emotionelle Pest der Menschheit. Die gegenseitigen Anschuldigungen der Linken und der Rechten sind wirklich symptomatisch für die destruktiven sozialen Manifestationen von emotional verkrüppelten Menschen, als da sind der Wunsch nach Macht über andere, soziale Abhängigkeit von anderen und so weiter. Die primäre Funktion der Vorwürfe ist Abwehr, sie sollen die Existenz der Pest verbergen. Diese dramatische Situation ist der Grund dafür, warum sich die sozialen Bedingungen weiterhin verschlechtern, trotz der besten Bemühungen und Wünsche der Menschheit.

 
Die Republicans können 2012 keinen starken Präsidentschaftskandidaten aufbieten

Das Problem, eine wirksame Opposition gegen Präsident Obama im Jahr 2012 zu finden, erfordert ein Verständnis der Dynamik der ideologischen Kräfte, die gegenwärtig wirksam werden. Die Kräfte auf der linken Seite sind proaktiv. Immer auf der Suche nach sozialistischen Lösungen für gesellschaftliche Probleme agitiert die Linke ständig im Namen des „Fortschritts“ für den sozialen Wandel. Hinter ihrem Hunger nach Veränderung liegen oft verschleierte Neid- und Haßgefühle gegenüber jenen, denen es besser geht als ihnen. Im Gegensatz dazu sind die Kräfte auf der Rechten reaktiv. Da sie keinerlei „neue Lösungen“ zu bieten haben, geht es ihnen hauptsächlich darum sich der destruktiven Gesellschaftspolitik der Linken zu widersetzen.

In der vergangenen autoritären Ära gab es auf der Linken und der Rechten die gleiche Anzahl von Menschen und die ideologischen Kräfte waren ausgeglichen. In der heutigen anti-autoritären Ära kam es jedoch zu einer Verschiebung des politischen Mainstream nach deutlich links von der Mitte. Diese Verschiebung umfaßt sowohl die breite Bevölkerung als auch die beiden politischen Parteien. Als Ergebnis dominieren gemeinhin politische Lösungen für soziale Fragen trotz der Tatsache, daß es keine gibt. Für einen Kandidaten auf der politischen Rechten ist es deshalb von Nachteil, keine neuen politischen Lösungen für gesellschaftliche Probleme vorweisen zu können. Alles, was ein verantwortungsvoller Kandidat tun kann, ist das Einstehen für eine Rückkehr zu den altbewährten Methoden der Vergangenheit.

 
Um die Werke Wilhelm Reichs verstehen zu können, muß man die Emotionelle Pest verstehen

Orgonomie ist die Wissenschaft von der Lebensenergie und die einzige Funktion der Emotionellen Pest ist es, alle Erscheinungsformen des natürlichen Lebens zu zerstören. Aus diesem Grunde können nur jene die Bedeutung der Beiträge Wilhelm Reichs wirklich einschätzen und in den orgonomischen Wissenschaften arbeiten, die die Arbeitsweise der Emotionellen Pest in der heutigen Welt verstehen. Diese Regel gilt nicht nur für die Menschen in der Bevölkerung im allgemeinen, die nur eine oberflächliche Kenntnis von Reichs Arbeit haben, sondern auch für diejenigen, die vermeintlich anerkannte Vertreter seiner Arbeit sind.

In einem von Dr. Elsworth F. Bakers technischen Seminaren für medizinische Orgonomen Mitte der 1960er Jahre berichtete ein Seminarteilnehmer von dem Kontakt, den er mit einem lokalen Radiosender hatte, und daß das uns vielleicht die Chance böte, über Reichs Werk im Radio zu sprechen. Die Themen, die in dem Radiogespräch angeschnitten werden sollten, wurden erwogen. Viele mögliche Themen wurden vorgeschlagen und im Raum herrschte einige Erregung. Als ich schließlich die Emotionelle Pest als eines der Themen des Radiogesprächs vorschlug, verschwand diese Erregung urplötzlich. Es herrschte Totenstille. Es war, als ob ich etwas Schreckliches von mir gegeben hätte, und die ganze Sache wurde fallengelassen. Seitdem sind viele Ärzte, die medizinische Orgonomie praktizierten, gekommen und wieder gegangen. Außer mir arbeitet jede noch lebende Person, die während dieses Seminars anwesend war, nicht mehr als medizinischer Orgonom.

Um diese Zeit herum begann Dr. Baker mit mir über die Notwendigkeit zu sprechen, ein Buch über die Geschichte der Emotionellen Pest zu schreiben.

 
Der Wirtschaftsplan der Obama-Administration

Um das gesellschaftliche Geschehen wirklich verstehen zu können, muß man die Auswirkungen bzw. die Folgen dieses Geschehens im Auge haben, d.h. man muß funktionell denken. Präsident Obamas Wirtschaftsstrategie ist für jeden einfach zu durchschauen, der sorgfältig die Folgen dieser Politik im Auge behält. Sich aus vier Teilen zusammensetzend, stammen die ersten drei aus seiner sekundären destruktiven Schicht, der vierte aus seiner oberflächlichen Schicht bzw. der Fassade.

  • Teil 1: Schwäche und kontrolliere den privaten Sektor, indem unnötige Hindernisse („Verordnungen“) dem freien Markt in den Weg gelegt werden. Fördere Abhängigkeit von der Regierung durch Erhöhung der Zahl der Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst und indem sie gewerkschaftlich organisiert werden. Die Verlagerung der Macht auf den öffentlichen Sektor hat den Effekt, die politische Macht seiner Präsidentschaft zu vergrößern.
  • Teil 2: Förderung des politischen Aktivismus. Rufe soziale Unruhen und Chaos hervor durch das Einrichten von unrealistischen, undurchführbar Sozialprogrammen, die unweigerlich zu steigender Arbeitslosigkeit und sozialen Unruhen führen. Mobilisiere durch politischen Aktivismus die Gesellschaft, indem du die Menschen gegeneinander und gegen den Kapitalismus aufbringst. Dies erinnert an die Klassenkampf-Taktik der Kommunisten der Vergangenheit. Die antikapitalistische Occupy Wall Street-Bewegung wurde vor kurzem durch eine Rede von Obama höchstpersönlich angestiftet, die er gegen die Finanzinstitute der Wall Street hielt. Das Zerbrechen der gesamten Grundlage von Amerikas wirtschaftlicher Stärke durch die Zerstörung seines Finanzsystems wird mit Verweis auf eine Handvoll von korrupten Geschäftsleuten gerechtfertigt. Machte es nicht mehr Sinn, die Missetäter zu bestrafen, statt das gesamte Finanzsystem des Landes zu zerstören? Soziale Unruhen zu nutzen, um der Regierung die totale Kontrolle zu ermöglichen, war eine weitere wohlbekannte Taktik der alten Kommunisten.
  • Teil 3: „Rette“ das Land aus dem wirtschaftlichen Chaos durch Einführung von noch mehr sozialistischen Programmen.
  • Teil 4: Der demokratische Prozeß selbst wird als Waffe genutzt. Die Obama-Administration gibt vor, daß sie sich aus loyalen Amerikanern zusammensetzt und daß sie all dies tun, weil es im besten Interesse des Landes liegt.

Einer der größten Tragödien in der jüngeren Geschichte ist, daß zwei Jahrzehnte nachdem der Kalte Krieg gegen ein mörderisches sozialistisches Reich gewonnen wurde, jetzt Amerika derselben schrecklichen Krankheit von innen heraus zum Opfer fallen könnte.

 
Protestbewegungen damals und heute

Historisch gesehen gibt es einen wichtigen Unterschied zwischen der Protestbewegung der 1960er Jahre und der aktuellen Protestbewegung Occupy Wall Street. Das kann auf die Transformation der Gesellschaft von autoritär zu anti-autoritär zurückgeführt werden, die sich um diese Zeit herum ereignete. Beide Protestbewegungen entstammen einer schweren Störung in den zwei grundlegenden Funktionen des menschlichen Lebens, Sexualität und Arbeit.

Die Demonstranten der 60er Jahre waren ein Produkt der autoritären Gesellschaftsordnung. Anfangs waren sie eine sehr idealistische Gruppe junger Menschen, die sexuelle Freiheit (eine Kernfunktion) wollten und die die Fesseln der konventionellen Moral loswerden wollten. Tragischerweise endete die Bewegung in einer Katastrophe: individuell, weil die meisten dieser Jugendlichen emotional zu gestört waren, um sexuelles Glück zu finden, und sozial, weil die Bewegung von linken Ideologen übernommen und für politische Zwecke mißbraucht wurde. Dies waren die Gründe für das Scheitern der sogenannten sexuellen Revolution.

Im Gegensatz dazu sind die heutigen Demonstranten Produkt der anti-autoritären Gesellschaftsordnung nach den 60er Jahren. Unfähig die enorme Freiheit und den Chancenreichtum, die ihnen Amerika bietet, zu nutzen, streben sie das genaue Gegenteil an. Viele von ihnen weisen eine schwere Störung in ihrer Arbeitsfunktion auf, denn der Gedanke sich das, was sie haben wollen, zu erarbeiten, scheint ihnen nie zu kommen. Stattdessen wollen sie die Sicherheit einer Rundumversorgung durch die Regierung. In krassem Gegensatz zu den früheren Protestierenden ist Sicherheit für sie wichtiger als Freiheit. Aus diesem Grund sind eine große Mehrheit dieser Demonstranten linke Ideologen.

Die Wall-Street-Demonstranten sind ein emotional weit kränkerer Haufen als die Demonstranten der Vergangenheit. Da sie keinen Kontakt mit ihrem Kern haben, kommt die Energie hinter ihrem Protest ausschließlich aus ihrer mittleren Schicht in Gestalt von görenhafter Destruktivität. Das letzte, was diese Demonstranten benötigen, ist, sie in ihrem kindischen Verhalten zu ermutigen. Das ist genau das, was die Obama-Administration zu tun scheint. Wenn sich die wirtschaftlichen Bedingungen weiter verschlechtern, wie sie es höchstwahrscheinlich tun werden, wenn Obama 2012 wiedergewählt wird, hat diese Gruppe das Potential sogar noch mehr sozialen Schaden anzurichten, indem sie ihre Behinderung des öffentlichen Lebens eskaliert.

 
Die Beziehung zwischen dem echten liberalen und dem pseudo-liberalen Charakter

In der heutigen anti-autoritären Ära ist es besonders nützlich, die Dynamik der sozialen Beziehung zwischen dem echten liberalen und dem pseudo-liberalen/kommunistischen Charakter zu verstehen. Man glaubt gemeinhin, daß Liberale und Pseudo-Liberale identisch sind. Diejenigen, die links stehen, glauben ebenfalls, daß sie ehrlich das gleiche politische Ziel, eine bessere Welt herbeizuführen, teilen. Diese gefährlichen Fehleinschätzungen stammen aus oberflächlichen Ähnlichkeiten zwischen diesen beiden sehr unterschiedlichen sozio-politischen Charaktertypen. In der Tat instrumentalisiert der Pseudo-Liberale dieses verbreitete Mißverständnis und mißbraucht die idealistischen Vorstellungen des wahren Liberalen, um seine eigene sozialistische gesellschaftspolitische Agenda voranzubringen. Lenin verstand sehr gut die politische Rolle des liberalen Charakters bei der Erleichterung einer kommunistischen Machtübernahme in Europa. Er verwies auf die Liberalen als „nützliche Idioten“.

Diese Beziehung zwischen dem echten Liberalen und dem Pseudo-Liberalen/Kommunisten wird von der gegenwärtigen Occupy Wall Street-Bewegung illustriert. Der echte Liberale protestiert zu Recht gegen die kriminellen Praktiken von Leuten in der Finanz- und Geschäftswelt, die vor kurzem sichtbar wurden. In Gestalt des pseudo-liberalen Charakters, der so tut, als sei er ein echter Liberaler, verbreitet die Emotionelle Pest ihr Gift mit denselben abgenutzten Anti-Wall Street, antikapitalistischen Patentlösungen, mit denen der pseudo-liberale Charakter schon seit Ewigkeiten hausieren geht. Das Ergebnis ist, daß die rationalen Bedenken des echten Liberalen, hinsichtlich der Korruption in der Wirtschaft, wirkungslos verhallen. Die Emotionelle Pest lähmt das rationale Denken. Wenn sie nicht erkennt, daß Occupy Wall Street ein Ausbruch der Emotionellen Pest ist, kann die Öffentlichkeit deren gesellschaftlicher Destruktivität nicht effektiv Einhalt gebieten.

 
Die notwendigen Komponenten für einen Großausbruch der Emotionellen Pest

Es ist hilfreich, genau nachzuverfolgen wie Eruptionen der Emotionellen Pest (z.B. die Occupy Wall Street-Bewegung, die sich in unserem Land ausbreitet) anfangen und sich entwickeln. Es gibt drei Komponenten:

  1. Eine bestimmte Anzahl von Arbeitslosen und Nichtvermittelbaren, sowie einige gutwillige idealistische Liberale, sind erforderlich, um einen legitimen Beweggrund für den Ausbruch und die „kritische Energie“ für die Bewegung zu liefern.
  2. Knallharte linke Ideologen sind notwendig, um das Geschehen zu inszenieren: sie tragen die notwendige Anregung bei, um die Energie der Leute zu mobilisieren und so auszurichten, daß es nach einem spontanen Aufstand aussieht.
  3. Wie in allen ähnlichen Pest-Attacken ist ein geeignetes Angriffsziel bzw. Opfer erforderlich, so daß pestkranke Individuen ihren irrationalen Haß, der aus ihrer zerstörerischen mittleren Schicht stammt, konzentrieren und fokussieren können. In diesem Fall gehören zu den Opfern die reichen Kapitalisten der Wall Street und andere, die willkürlich als „die Reichen“ gebrandmarkt werden. Die Wahl von Wall Street als Angriffsziel stellt den Versuch seitens der Organisatoren dar, einen ideologischen Klassenkampf zwischen den „Besitzenden“ und den „Habenichtsen“ anzustoßen.

Die wahre Funktion der „Proteste“ ist persönliche Rache an denjenigen zum Ausdruck zu bringen, denen es besser geht als den Protestierenden und auch die wirtschaftliche Aktivität der Nation zu behindern und letztlich lahmzulegen. Stillschweigend zeigt Präsident Obama seine Zustimmung, indem er sie nicht öffentlich verurteilt. Er wird von der daraus resultierenden politischen Agitation für den Präsidentschaftswahlkampf 2012 profitieren, weil er eine angemessene Entfernung zu den Beteiligten aufrechterhält und er nicht mit ihnen identifiziert wird.

Die Occupy Wall Street-Bewegung ist kein isoliertes Ereignis. Die Täter planen bereits künftige Demonstrationen. Aus historischer Sicht kann es als die erste Welle in einem systematischen Prozeß betrachtet werden, die amerikanische Wirtschaft an vielen Fronten zu lähmen und zu zerstören.

 
Das Ende der persönlichen Autorität

Eine der wichtigsten zerstörerischen Folgen der anti-autoritären Transformation der Gesellschaft ist, daß es in allen Bereichen des Lebens keine echten Autoritäten mehr gibt. Individuelle Autorität wurde durch kollektive Autoritäten bzw. die Autorität von Gremien ersetzt. Da es für Jugendliche keine Autoritäten mehr gibt, denen sie vertrauen können und die ihnen Orientierung bieten, bleiben ihnen Gefühle wie Angst, Desillusionierung, Verwirrung und Wut. Erschwerend kommt hinzu, daß durch den gesellschaftlichen Prozeß der „politisch korrekten“ Indoktrination, wie auch dadurch, daß sie fast vollständig abhängig von computergenerierten Aktivitäten wie SMS, Twitter, Facebook, etc. sind, junge Menschen herangezogen werden, die so gut wie ganz in der sozialen Oberfläche leben und dadurch fast jeden emotionalen Kontakt verlieren, den sie mit dem Arbeits- und Geschlechtsleben noch haben. Indem sie nach politischen Lösungen für ihre persönlichen Probleme suchen, sind sie darüber hinaus der Fähigkeit beraubt rationale Entscheidungen zu fällen, um im Leben bestehen zu können, und der Möglichkeit verantwortungsvoll mit der riesigen Menge an Freiheit zu leben, die in Amerika noch immer vorhanden ist. Viele dieser Jugendlichen haben sich in geistlose Roboter verwandelt, die linke Ideologen nach Belieben manipulieren können. Mit Hilfe dieser jungen Menschen ist die Occupy-Bewegung, die ihre zerstörerische Wirkung über unsere Nation ausbreitet, die neuste organisierte Manifestation der Emotionellen Pest von Seiten der politischen Linken.

 
Der Zusammenbruch der biologischen Arbeitsfunktion führt zum gesellschaftlichen Zerfall

Arbeit ist eine wichtige biologische Funktion. Die Fähigkeit der Menschen zu arbeiten, ist wichtig für das Wohlbefinden sowohl des Einzelnen als auch der Gesellschaft. Die Fähigkeit, Freude aus ihrer Arbeit zu ziehen, hilft Menschen harmonisch mit anderen zusammenzuleben. In unterschiedlichem Ausmaß beeinträchtigt der Panzer der Menschen ihre Fähigkeit, produktiv zu arbeiten und in geordneter Weise zu leben. Energie, die nicht in Arbeit entladen wird, wird oft in Form von politischen Unruhen auf den sozialen Bereich verlagert. Wegen schwerer Panzerung können einige Menschen überhaupt nicht arbeiten. Stattdessen engagieren sie sich in sozialen Aktivitäten, die es ihnen ermöglichen, Kontrolle über andere auszuüben, indem sie ihnen erklären, worauf sie alles ein Anrecht haben und was ihnen zusteht. Sozialer Panzer in Form von staatlicher Bürokratie und von Gewerkschaften trägt zur lähmenden Wirkung des individuellen Panzers auf die Arbeitsfunktion der Menschen bei. Die Verantwortlichen dieser Institutionen sind nicht nur in der Lage individuelle Freiheit zu beschränken, sondern sie ermutigen auch Verantwortungslosigkeit, Hilflosigkeit und Abhängigkeit bei anderen.

Fürsorgliche Politiker stehen bereit und warten darauf, die Rolle des Betreuers zu übernehmen. Mit dem Geld der Steuerzahler, das dem produktiven Sektor entzogen wird, verteilen sie großzügig Wohltaten und andere Leistungen an den unproduktiven Sektor, also jenen, die von ihnen und den Medien willkürlich als „die Bedürftigen“ identifiziert werden. Eine pathologische Abhängigkeit entwickelt sich zwischen dem unproduktiven Sektor und den Politikern. Dies führt zu Anspruchsdenken und einem Gefühl des Ressentiments seitens der Empfänger, die zu glauben anfangen, daß sie eigentlich ein Recht auf das haben, was ihnen unentgeltlich gegeben wird.

Wenn es zu einem wirtschaftlichen Abschwung kommt und die Politiker nicht mehr in der Lage sind das zu verteilen, was den unproduktiven Massen versprochen worden war, entwickelt sich eine sehr explosive soziale Situation. Viele, die an der Occupy Wall Street-Bewegung teilgenommen haben, gehören dieser Gruppe an. Unterdessen bleiben die Politiker und Bürokraten, die verantwortlich für das Zustandekommen dieses wirtschaftlichen Debakels sind, straflos, ohne daß irgendjemand in der Lage wäre zu verstehen, was überhaupt passiert ist.

 
Funktionelles Denken ist weder links noch rechts

Der individuelle und der sozio-politische Charakterpanzer der Menschen ist die Hauptkraft, die destruktive menschliche Interaktionen bestimmt. Leider wird die Wirkung des menschlichen Panzers auf irrationales Denken und Verhalten nicht allgemein erkannt. Die schädlichen Auswirkungen des Panzers münden in zwei Arten des Denkens: mechanistisch oder mystisch. Sie entsprechen grob gesagt den politischen Ideologien der Linken und der Rechten. Politiker und andere, die ideologisch links von der Mitte des politischen Spektrums eingestellt sind, denken mechanistisch. Sie betrachten Mensch und Gesellschaft, als wären diese eine Art Maschine, die mittels abgenutzter sozialistischer Pläne von oben kontrolliert und manipuliert werden können. Sie können problemlos die Grenzen der politisch Rechten erkennen. Politiker und andere, die ideologisch rechts denken, haben einen mystischen Blick auf den Menschen. Sie gehen davon aus, daß es irgendeinen höheren, geheimnisvollen Zweck gibt, der das menschliche Leben bestimmt. Ohne Schwierigkeiten erkennen sie die zerstörerische sozialistische Politik, die von der Linken gefördert wird, und gehen gegen diese vor. Wenn sich diese konträren Ideologien wie heutzutage verhärten, wird die amerikanische Gesellschaft auseinandergerissen und steht in Gefahr zerstört zu werden.

Es ist nicht genug, die jeweiligen Mängel der Linken und der Rechten zu sehen. Funktionelles Denken erlaubt es, die Grenzen der beiden politischen Ideologien zu erkennen und zu sehen, daß sie Komponenten eines allen gepanzerten Menschen gemeinen Gedankensystems sind, das sich gegenseitig ausschließende Gegensätze beinhaltet und das als „Mechano-Mystizismus“ bezeichnet wird. Die linken und rechten Gedankensysteme funktionieren so, daß sie sich immer als Gegensätze gegenüberstehen, weshalb es niemals zu einer Versöhnung zwischen ihnen kommen kann.

Dem funktionellen Denken zufolge, und entgegen der landläufigen Meinung, ist das politische Zentrum nicht vollkommen unverrückbar. In Abhängigkeit von sozialen Bedingungen kann es sich nach links oder rechts verschieben. In unserer heutigen anti-autoritären Gesellschaft hat sich das politische Zentrum weit nach links verschoben. Daher gehören, aus funktioneller Sicht, viele von denen, die politisch rechts stehen mit ihrem politischen Denken und ihren Haltungen eigentlich zur wahren politischen Mitte. Deshalb ist das, was sie zur Politik sagen, oft rational, hat Hand und Fuß.

Funktionelles Denken erlaubt es einem aus der vorherrschenden, engen mechano-mystischen Weltsicht herauszutreten. Es bietet uns eine klare Perspektive der Welt, in der wir leben und wir verstehen die Art und Weise, wie bestimmte schwer gepanzerte Menschen das gegenwärtige soziale Chaos und die Zerstörung hervorrufen; die Wirkungsweise der Emotionellen Pest.

Blogeinträge September-Dezember 2010

26. Dezember 2010

Wie ich das amerikanische Gesundheitssystem erlebt habe

Am 21. Juni 2010 hatte ich eine Operation, bei der beidseitig die Kniegelenke ersetzt wurden. Es hatte sich seit langer Zeit angekündigt, doch obwohl ich es mir bis zum Ende nicht eingestehen wollte, hatte ich schließlich keine andere Wahl mehr: laß es machen oder vergiß das Laufen.

Jene, die mit meinem Denken vertraut sind, wissen, daß ich generell kein Freund der mechanistischen Medizin bin, wenn sie an die Stelle der funktionellen Medizin tritt. Aber Chirurgie ist im Wesentlichen ein mechanisches Verfahren und von daher ist Mechanismus in diesem Bereich rational.

Die Anwendung mechanistischer Prinzipien hat in Amerika aus zwei Gründen zu bemerkenswerten Fortschritten in den medizinischen Fachgebieten geführt: 1. da sich die mechanistische Theorie und Praxis in Richtung einer stärkeren Spezialisierung entwickelt hat; und 2. weil eine relativ freie Marktwirtschaft wie die unsrige die Entfaltung von unbegrenztem technologischem Fortschritt ermöglicht.

Ich machte einen Termin aus, hatte die Operation und unternahm zwei Tage nach der OP meine ersten Gehversuche. Ich hatte das unglaubliche Glück, einen Chirurgen, Dr. Thomas Meade, zu haben, der die Operation den neusten Erkenntnissen gemäß durchführte. Die Haut über meinen Knien sah aus, als sei sie mit Reißverschlüssen versehen worden, weil die Klammern so dicht beieinanderlagen, daß sie wie die Zähne eines Reißverschlusses wirkten. Das schien eine Art Markenzeichen zu sein, denn jeder Arzt und jede Krankenschwester in der Rehaklinik, in die ich danach kam, sagte: „Oh, das ist Dr. Meades Arbeit!“ Ich hatte auch Glück in Krankenhäusern zu liegen, in denen es im höchsten Maße menschlich und zuvorkommend zuging, die Pflege nichts zu wünschen übrigließ.

Jeder fragte mich nach Schmerzen, – aber ich hatte keine. Vom ersten Tag an stammten meine einzigen Beschwerden von der Schwellung, die die Knie steif machten und die Bewegungsfreiheit einschränkten. Jetzt, zehn Wochen später, sind die Reißverschlüsse weg, die Schwellung ist fast verschwunden, und ich gehe mindestens eine Meile pro Tag mit einem ziemlich guten Schritt. Nach sechs Wochen wurde ich aus der Physiotherapie entlassen und bin nun wieder fast Vollzeit in der Praxis. Ich wurde 79 am 20. Juli und erzähle jedem, daß ich neue Knie zu meinem Geburtstag bekommen habe!

Ich las von der Gesundheitsversorgung auf Kuba und ich frage mich, wie meine Geschichte dort ausgegangen wäre. Ich sah die Krankenhaus-Rechnung für meinen achttägigen Aufenthalt und fiel fast in Ohnmacht. Ich habe sie nicht direkt bezahlt – Medicare [die staatliche Krankenversorgung für Senioren] und meine Zusatzversicherung sind eingesprungen, aber ich habe meine Beiträge über viele, viele Jahre einbezahlt. (Und ich tue es immer noch, weil ich fortfahre zu arbeiten und sowohl den Höchstsatz in den Medicare-Fonds einzahle, als auch weiter für die private Zusatzversicherung zahle.) Ich bin allerdings so dankbar, dort zu leben, wo es die erdenklich beste Gesundheitsversorgung gibt. – Ich habe noch nie von jemandem gehört, der nach Kuba, Bulgarien oder auch nur Großbritannien ginge, um sich einer medizinischen bzw. chirurgischen Spezialbehandlung zu unterziehen.

Also, alles in allem, ich bin ziemlich glücklich – zu dieser Zeit zu leben, an diesem Ort – diesen großartigen Vereinigten Staaten von Amerika.
 

Die Tea-Party-Bewegung und die Emotionelle Pest

Da sich die Emotionelle Pest um Zentren der Macht konzentriert, ist die Politik ein Nährboden für die Pest. Pestkranke Menschen fühlen sich von der Politik angezogen, weil sie Macht über die Massen bekommen. Daher beschränkt sich die Emotionelle Pest nicht auf die Partei der Democrats oder die der Republicans, sondern umfaßt Personen aus den Parteiapparaten beider Parteien.

Bestehend aus Individuen, die gegen das Vordringen der Regierung in das Leben der Menschen eintreten, organisierte sich die Tea Party landesweit. Sie bildete sich spontan aus Menschen, die die Nase voll davon haben, daß eine immer größer werdende Regierung ihr Leben durch steigende Steuern kontrolliert. Sie opponieren gegen die Vorstellung, daß der Staat soziale und wirtschaftliche Probleme beheben kann.

Obwohl ihre Sichtweise richtig ist, bietet die Tea Party selbst eine offene Flanke gegenüber politischen Angriffen durch die Linke, weil die sozialen und wirtschaftlichen Probleme Amerikas, von denen die Liberalen wahrheitswidrig behaupten, sie könnten sie lösen, real sind und unsere Aufmerksamkeit erfordern. Deshalb werden die Menschen bei den Kandidaten der Tea Party, wenn sie gewählt werden, nach Antworten suchen. Jedoch kann keine politische Organisation oder Gruppe, ob sie nun links oder rechts steht, zufriedenstellende Lösungen liefern, da die Antworten außerhalb der politischen Sphäre liegen.

Sie gehören in den biologischen Bereich und hängen mit der emotionalen Krankheit der Menschen zusammen, die im sozialen Bereich zum Ausdruck kommt, wie Hilflosigkeit, Anspruchsdenken, Groll, Gier, der Wunsch nach Macht und so weiter. Leider werden die pathologischen Auswirkungen, die diese Symptome auf die Gesundheit der Gesellschaft haben, von jedermann vollständig übersehen. Auf jeden Fall wird es soweit kommen, daß die Plattform der Tea Party politisiert und von der Parteimaschinerie der Rechten politisch vereinnahmt werden wird. Dies ist der Todeskuß für jede lebenspositive soziale Bewegung. Wenn die Kandidaten der Tea Party die Erwartungen der Menschen nicht erfüllen, wird das Getriebe der Emotionellen Pest in Gang gesetzt werden, da jede Seite die andere für die Verschlechterung der Lage verantwortlich macht. Wie immer, wenn eine neue große soziale Bewegung scheitert, wird man nichts gelernt haben.
 

Der Bau des Cordoba House ist ein Beispiel für eine emotionell pestkranke Reaktion

In seinem Kapitel in der Charakteranalyse über die Emotionelle Pest schreibt Wilhelm Reich:

Ein wesentlicher Grundzug der emotionellen Pestreaktion ist, daß Handlung und Begründung der Handlung einander niemals decken. Das wirkliche Motiv ist verdeckt, und ein scheinbares Motiv ist der Handlung vorgeschoben.

Das eigentliche Motiv für den Bau des Cordoba House in der Nähe von Ground Zero ist es, der Welt zu zeigen, daß, indem genau hier eine Moschee gebaut wird, der Islam einen gewaltigen Schlag gegen Amerika ausgeführt hat. Diese Handlung ist eine grobe Provokation und eine Beleidigung für Amerika. Das scheinbare Motiv, das Moslems, die das Projekt fördern, angeben, ist „Religionsfreiheit“.

Diese Taktik der Islamisten ist sozial destruktiv und eine emotionell pestkranke Reaktion, weil sie konservative und liberale Amerikaner erfolgreich voneinander getrennt hat entlang charakterologisch bedingter Grenzen zwischen den Ideologien. Während Konservative die Destruktivität der islamistischen Taktik unmittelbar durchschauen, lassen sich die Liberalen gewaltig hinters Licht führen. Die Liberalen verwechseln das Streben der Islamisten, nämlich dem nach Vormacht über die westliche Lebensweise, mit religiösem Glauben. Damit ist es den Islamisten gelungen, Amerikaner dazu zu bringen sich gegenseitig zu bekämpfen, und so die Nation von innen heraus zu schwächen. Das bringt sie näher an ihr Ziel heran, die Weltherrschaft zu erlangen.
 

Sind moslemische Gesellschaften mit Demokratie vereinbar?

Diese wichtige Frage kann nicht ohne Kenntnisse der sozio-politischen Charakterologie beantwortet werden: die Art und Weise, in der Individuen ihre Umwelt durch ihre Ideen und Einstellungen formen, so daß sie ihren persönlichen Anforderungen entspricht.

Aufgrund ihrer strengen autoritären Erziehung gehören die meisten Moslems in unterschiedlichem Ausmaß zur rechten Seite des sozio-politischen Spektrums, angefangen mit dem konservativen Moslem unmittelbar rechts von der Mitte, gefolgt vom extrem Konservativen, dem Reaktionär und schließlich dem Islamo-Faschisten. Wenn wir von rechts von der Mitte zur extremen Rechten fortschreiten, wird das soziale Funktionieren des moslemischen Individuums zunehmend irrational. Sein Denken und Sozialverhalten wird rigider und destruktiver, Hilflosigkeit und Verantwortungslosigkeit nehmen zu und seine Arbeitsfähigkeit und sexuelle Funktionsfähigkeit wird immer gestörter. Als Ergebnis leidet seine Fähigkeit, sich in die westliche Gesellschaft zu assimilieren. Der Islamo-Faschist der extremen Rechten steht dem westlichen demokratischen Leben völlig intolerant gegenüber und fühlt sich deshalb dazu getrieben es zu zerstören.

Diese charakterlichen Unterschiede zwischen den verschiedenen sozio-politischen Typen von Moslems müssen berücksichtigt werden, bevor man daran geht die Frage zu beantworten. Dieses Thema wird in meinem Buch The Emotional Plague. The Root of Human Evil behandelt.
 

Ahmadinedschads Strategie

Als Antwort auf die anti-israelische, anti-amerikanische Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad vor den Vereinten Nationen, hielt am 24. September der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu einen Vortrag vor der gleichen Organisation und verurteilte Ahmadinedschads antisemitische Tiraden. In jener Rede hatte Ahmadinedschad erklärt, die meisten Menschen glaubten, daß die US-Regierung für die Angriffe vom 11. September verantwortlich sei. Was kann aus seinen Tiraden geschlossen werden?

Sie sollten nicht als die Tiraden eines Spinners abgetan werden. Seine Kommentare müssen ernstgenommen werden als Teil einer wohlkalkulierten Strategie, die weltweite Opposition gegen die Legitimität der iranischen Regierung zu untergraben. Die Kommentare waren kalkuliert als Schlag gegen die freie Welt sowohl innerhalb als auch außerhalb des Iran und sie führten aus folgenden Gründen zu einem unmittelbaren Sieg für die Sache des militanten Islam:

  1. Aus der Reaktion der Mitglieder der Generalversammlung konnte er wertvolle Rückschlüsse auf die Stärke des weltweiten Widerstands gegen die Innenpolitik und den Expansionismus des iranischen Regimes ziehen. Aus der Generalversammlung, mit einer Gesamtmitgliedschaft von 192 Ländern, verließen während seiner Rede nur Diplomaten aus 30 Ländern den Saal (weniger als ein Sechstel). Im Endeffekt signalisierten die restlichen fünf Sechstel der Mitglieder durch ihr Verweilen, gleicher Meinung mit ihm zu sein.
  2. Er hatte ein Forum, um Millionen von Moslems auf der ganzen Welt, die keinen Zugang zu den Fakten haben, seine Sichtweise aufzudrängen.
  3. Er hatte die Gelegenheit, jene im Westen, die Angst vor Aggression haben, einzuschüchtern und ihnen zu zeigen, daß er in der Lage ist die mächtigste Nation der Welt zu verspotten, seine Verachtung für sie zu zeigen und dabei ungestraft davonzukommen. Vom ungestraften Aussprechen von Unverschämtheiten zu folgenlosen Untaten, wie Bau und Einsatz von Atomwaffen, ist nur ein Schritt. Darüber hinaus wird durch seine Taktik der Mythos verbreitet, daß die Eroberung der westlichen Welt durch den Islam unvermeidlich ist.
  4. Mit seiner respekteinflößenden Stellung als Präsident des Iran gelang es ihm, Zweifel über die wahre Täterschaft des Angriffs vom 11. September in die Köpfe jener zu streuen, die stets die Schuld bei Amerika suchen.
  5. Und schließlich ist das Hervorrufen von Zweifeln über die Täterschaft auch behilflich bei der Schwächung des Widerstands gegen den Bau einer Moschee nahe Ground Zero.

 

Zwei gegensätzliche Betrachtungsweisen des intrauterinen Lebens

Gefördert durch das American College of Orgonomy hielt die medizinische Orgonomin Dr. med. Theodota Chasapi am 2. Oktober 2010 in der Princeton Public Library einen Vortrag über „The Roots of Love and Hate. The Impact of Early Mother-Baby Bonding on Our Ability to Love“ (Die Wurzeln von Liebe und Haß. Die Auswirkungen der frühen Mutter-Kind-Bindung auf unsere Liebesfähigkeit). Sie präsentierte neue Erkenntnisse, die viele der Entdeckungen Dr. med. Wilhelm Reichs über Neugeborene und Säuglinge aus den 1940er und 50er Jahren bestätigt haben.

Im Rückgriff auf Reichs klinische Befunde bei Säuglingen diskutierte Dr. Chasapi den Lebensabschnitt von der intrauterinen bis zur neonatalen Periode. Sie zeigte, daß diese Zeit, die gekennzeichnet ist durch die emotionale Lebendigkeit des Fötus, das auf die Mutter intensiv reagiert, entscheidend ist für die zukünftige Entwicklung des menschlichen Organismus. Beispielsweise fanden sich die verschiedenen Gefühlszustände, die die Mutter täglich durchlebt, etwa Freude und Angst, häufig widergespiegelt in den entsprechenden Ausdrucksbewegungen (Expansion und Kontraktion) des Fötus. Sie berichtete, daß eine gesunde Geburt nicht einfach die mechanische Austreibung des Fötus aus dem Mutterleib ist, sondern ein aktiver Prozeß, an dem sowohl die Mutter als auch der Fötus beteiligt sind. Sie zeigte, daß das Neugeborene nicht hilflos ist, wie allgemein angenommen wird, sondern vielmehr in der Lage, den Bauch der Mutter empor zu kriechen und die Brustwarze zu finden. Sie betonte, wie wichtig die Aufrechterhaltung des emotionalen und körperlichen Kontakts zwischen Mutter und Neugeborenen („orgonotischer Kontakt“, Reich) während und nach der Geburt ist, und wie notwendig es ist, eine Störung dieses Kontakts von Seiten wohlmeinender Erwachsener zu verhindern, wie das Wegnehmen des Säuglings für medizinische Untersuchungen.

Es gibt eine andere Sichtweise des intrauterinen Lebens, die vor kurzem aufgekommen ist; eine, die oberflächlich identisch zu sein scheint, die aber bei näherer Betrachtung ziemlich das Gegenteil darstellt (siehe: „How the First Nine Months Shape the Rest of Your Life“, Time Magazine, 4. Oktober 2010). Genannt „fötaler Ursprung“ entspricht sie der Anwendung mechano-mystischer Prinzipien auf eine Erforschung des fötalen Lebens, in der nur physische, quantitative Faktoren wie Ernährung, Schadstoffe, Medikamente und Infektionen als wesentliche Einflüsse auf die gesunde Entwicklung des Fötus berücksichtigt werden. Da Emotionen von mechanistischen Wissenschaftlern nicht angemessen verstanden werden, finden die entsprechenden Faktoren nur am Rande Erwähnung. Obwohl die mechanischen Ursachen real sind, sind die unbeachteten emotionalen Störungen der Mutter die Hauptursache für intrauterine fötale Schäden. Das Augenmerk in erster Linie auf diese physischen Faktoren zu richten, dient dem Ausweichen vor der emotionalen Entwicklung des Kindes.
 

Die Gefahren des Multikulturalismus

Vorgeschobener Grund für den Multikulturalismus in Amerika ist „die Feier der kulturellen Vielfalt“. Bestrebungen Schwarzen, Hispanics und Moslems beizubringen, die Sprache der sie umgebenden Gesellschaft zu sprechen und sich entsprechend zu kleiden, werden von den Multikulturalisten als „kultureller Imperialismus“, wenn nicht gar als „Rassismus“, verurteilt. Allerdings liegt das wahre Motiv des Multikulturalismus darin, eine Gruppe von Menschen, die angeblich benachteiligt ist, effektiv in ein antagonistisches Verhältnis zur Gesamtgesellschaft zu setzen und damit Amerika zu fragmentieren. Es dient auch dazu, die ausgewählte Gruppe daran zu hindern, sozial und wirtschaftlich voranzukommen. Multikulturalismus spaltet die Gesellschaft und ist die Ideologie von verkappten Rassisten. Es ist ein politischer Trick, der sich auf die kulturellen Unterschiede zwischen den Menschen konzentriert und damit eine Gruppe gegen die andere ausspielt.

Vom Standpunkt der politischen Charakterologie aus betrachtet, gehören Menschen, die den Multikulturalismus unterstützen, zur extremen Linken oder zur extremen Rechten. Ihr gemeinsames Glaubenssystem kann die Vertreter beider Extreme vereinen und zu einer politischen Kraft der Emotionellen Pest machen.
 

Integrieren sich die Moslems oder „übernehmen sie das Ruder“?

Bevor diese Frage befriedigend beantwortet werden kann, muß die „Rollenbesetzung“ in diesem Drama charakterologisch verstanden werden. Dazu dient die Beschäftigung mit der sozio-politischen Charakterologie.

Auf der Seite der Moslems, gibt es zwei Gruppen. Da wären die Angehörigen der extremen Rechten des sozio-politischen Spektrums, die nichts mehr wünschen als die Länder des Westens im Namen Allahs zu unterwerfen. Es gibt auch andere Moslems, sie gehören der politischen Mitte an. Sie sind bereit und in der Lage, sich der westlichen Lebensweise anzupassen und die Gesetze ihrer Wahlheimat zu respektieren. Die erstere Gruppe glaubt, daß religiöse und weltliche Gesetze ein und dasselbe sind. Diese Moslems sind eine Bedrohung für die westliche Gesellschaft und sollten in ihr Herkunftsland zurückgeschickt werden. Die letztere Gruppe glaubt, daß Religion und Staat voneinander getrennt werden sollten. Sie anerkennen und respektieren den Rechtsstaat.

Auf der Seite des Westens gibt es ebenfalls zwei Gruppen. So glaubt eine Gruppe in England, die auf der äußersten Linken angesiedelt ist und auch Regierungsvertreter und Beamte der Strafverfolgungsbehörden umfaßt, daß das Recht der Scharia für Moslems angewendet werden sollte. Andere, Konservative, wollen, daß alle Menschen im Lande, sowohl Moslems als auch Einheimische, die Gesetze des Landes befolgen.

Auf beiden Seiten ist die zentrale Frage, ob religiöse und weltliche Gesetze voneinander getrennt gehalten werden sollten. Die Integration von Moslems wird zum gesellschaftlichen Problem, weil die westlichen Liberalen nicht bereit sind die Gesetze ihres Landes durchzusetzen. Für sie sind die Gesetze nichts Absolutes und können sich je nach sozialen Bedingungen ändern. Die Integration von Moslems wird solange umstritten bleiben, bis die charakterologischen Faktoren, die den Einstellungen von Menschen zugrundeliegenden, verstanden werden und entsprechend gehandelt wird.
 

Sollte der Liberalismus tot sein, dann ist er ein sehr mächtiger Leichnam

In seinem Kommentar im Wall Street Journal („Liberalism: An Autopsy“, 4. Dezember 2010) stellt R. Emmett Tyrrell fest, daß es seit Ende des Zweiten Weltkriegs zu einem zwar langsamen, aber stetigen Niedergang des Liberalismus gekommen sei und daß der Liberalismus als politische Bewegung tot sei. Es ist wahr, daß sich die Nützlichkeit des Liberalismus als Sozialphilosophie verflüchtigt hat, nachdem er den mystischen Bann, den das Christentum auf das Leben der Menschen ausübte, nachhaltig zerstörte. Aber wie kann man verstehen, daß heute die politisch Linksstehenden stärker sind als je zuvor und daß Amerika ums Überleben kämpft, um nicht durch die Kräfte der politischen Linken zerstört zu werden?

Eine kurze Antwort auf diese Frage wurde in einem auf dieser Netzseite veröffentlichten Artikel gegeben: „Wo sind all die Kommunisten hin?“ Es hat mit der fast vollständigen Infiltration der Democratic Party durch charakterologische Kommunisten zu tun, die in den 1960er Jahren ihren Anfang nahm. Kommunisten gelang dieser Coup auf brillante Weise, indem sie sich als wahre Liberale gaben, ohne dabei in irgendeiner Weise ihr vollständiges Festhalten an der kommunistischen Ideologie preiszugeben: Vor aller Augen versuchen sie verzweifelt, durch politischen Aktivismus ihre linke Ideologie der amerikanische Öffentlichkeit aufzuzwingen und Amerika in einen sozialistischen Staat umzuwandeln.

Einsicht in den sozio-politischen Charakter erlaubt es, den im Titel dieses Eintrags ausgedrückten Widerspruch zu entschlüsseln: Echte Liberale mögen zwar auf dem Rückzug sein, aber mit Hilfe der linken Presse wurden pseudo-liberale/kommunistische Extremisten Teil des linken Mainstreams.

Was erklärt den Erfolg der extremen Linken? Aus charakterologischer Sicht behindert der natürliche Sinn für Fairneß, den das amerikanische Volk hinsichtlich der Überzeugungen anderer hegt, die Einsicht, daß es sich bei den linken Extremisten um Verbrecher handelt. Als Ergebnis dieser naiven und gefährlichen Haltung wurden die Pseudo-Liberalen/Kommunisten zu einem legitimen Teil der amerikanischen Politik, während die Kritiker der extremen Linken zunehmend marginalisiert werden.
 

Homosexualität bei Jugendlichen

Jugendsexualität ist eine der am meisten Angst erzeugenden und verwirrenden Situationen, denen Eltern heute gegenüberstehen. Die Kombination von stillem Elend, neurotischer Wut und Rebellion, die sich aus intensiven sexuellen Frustrationen des Jugendlichen ergeben, macht dies zu einer besonders schwierigen Zeit für Jugendliche als auch gleichermaßen für Eltern. Das Problem wird erschwert aufgrund der folgenden alles verkomplizierenden Faktoren:

  1. Unerkannte und ungelöste sexuelle und andere Probleme der Eltern selbst.
  2. Der Durchbruch von enormen Mengen von Angst in der jüngeren Generation durch den Zusammenbruch der autoritären Familie.
  3. Die sexuelle Überreizung und ungezügelte wirtschaftliche Ausbeutung einer bereits überreizten Jugend durch die Medien, darunter insbesondere die Unterhaltungsindustrie.
  4. Die Fülle an sexueller Desinformation, die als Evangelium verbreitet wird: Die allgemeine Akzeptanz von jeder Art von neurotischer (prägenitaler) sexueller Aktivität und das Umgehen jeder Diskussion über gesunde, genitale, heterosexuelle Aktivität.

Die Verwirrung, die durch diese hochaufgeladenen und explosiven sozialen Zustände hervorgerufen wird, kann leicht zum Ausbruch aller möglichen Formen der Emotionellen Pest führen. Im Fall von Homosexualität bei Jugendlichen verläuft die Grenze zwischen denjenigen, die eine Laissez-faire-Haltung bevorzugen und der jugendlichen Homosexualität Vorschub leisten, und denjenigen, die die jugendliche Homosexualität als Zeichen einer emotionalen Erkrankung betrachten und sie zu verhindern suchen.

Leider sehen beide Gruppen das Problem aus einer oberflächlichen, symptomatischen Perspektive. Auch in unserer Zeit der sexuellen Aufklärung erkennt keine der beiden Gruppen die besondere Bedeutung der sexuellen Funktion bei der Regulierung des Gefühlslebens des gesunden Heranwachsenden. Genau diese weitverbreitete Unkenntnis und das Umgehen des Wesentlichen ist direkt für die genannten unvereinbaren, einander gegensätzlichen Standpunkte verantwortlich.
 

Der Mut zum Auffinden eines Heilverfahrens für Krebs

Ein Artikel über eine Heilmethode für Krebs erschien vor kurzem im Wall Street Journal („A Geneticist’s Cancer Crusade“, 27.-28. November 2010). Darin erklärt der Genetiker James Watson, Mitentdecker der DNA, daß „wir den Mut aufbringen sollten, handlungsfähig zu sein“. Er fügt eine Warnung hinzu: „Wenn wir das nicht können, werden wir eine Atmosphäre erzeugen, in der wir die FDA [Food and Drug Administration] weiterhin mit ihren kläglichen Tests fortfahren lassen.“ Dr. Watson fährt fort: „Die FDA hat so viele Vorschriften … Sie möchten nicht, daß du etwas Neues ausprobierst, solange es eine alte Sache gibt, die funktionieren könnte.“

Es ist wahr, daß die FDA einen Würgegriff an jede Krebsforschung angesetzt hat, die sich außerhalb ihres mechanistischen Paradigmas bewegt. Diese mächtige Bundesbehörde ist eine unverhohlene Manifestation der Emotionellen Pest. Sie arbeitet in ihrer Machtsphäre autonom ohne jede Kontrolle. Es ist auch wahr, wie Dr. Watson sagt, daß Mut ein notwendiger Bestandteil für das Finden einer Heilmethode für Krebs ist. Aber Mut allein ist nicht genug. Die Erfolgsaussichten der modernen Genetik sind beschränkt, weil sie sich ausschließlich auf genetische Funktionen beschränkt und das nur in einer mechanistischen, nicht funktionellen Art und Weise. Was fehlt, ist eine Denkweise, die das Entstehen des Krebsprozesses begreiflich macht. Das ist ein Bereich, der sich außerhalb des Feldes der mechanistischen Biologie befindet.

In seiner Untersuchung des Krebs-Prozesses fand Dr. med. Wilhelm Reich, daß die Krankheit eine echte Biopathie ist, d.h. eine Pulsationsstörung des plasmatischen Systems (bestehend aus dem autonomen Nervensystem und dem Gefäßsystem), die aus dem Vorhandensein von Panzer hervorgeht. Der Krebs umfaßt eine besondere Art der Störung im Gefühlsleben des Betroffenen.

Es muß zunächst ganz allgemein ein korrektes, funktionelles Verständnis der Beziehung zwischen genetischen (genotypischen) und emotionalen (phänotypischen) Funktionen geben. Aber das kann es nicht geben, bevor nicht die Vorgehensweise der Emotionellen Pest beim Behindern echter Krebsforschung vollständig und couragiert entlarvt wurde. Die FDA stoppte Dr. Reichs Krebsforschung in den 1940er Jahren und sie behindert funktionelle Krebsforschung heute. Erst nachdem die Emotionelle Pest bloßgestellt worden ist, wird es möglich sein, das Krebsrätsel zu entwirren.
 

Das Marihuana-Problem

Ein sicherer Hinweis darauf, daß die Emotionelle Pest ihre Hände im Spiel hat, ist, daß du der Dumme bist, egal was immer du tust. Auf die Drogenproblematik übertragen bedeutet das, daß egal, ob Marihuana legalisiert wird oder nicht, die Entscheidung destruktive Folgen hat. Wenn die Droge nicht legalisiert wird, wird ein riesiger schwarzer Markt erzeugt mit all seinen potentiell verbrecherischen Auswirkungen. Wenn sie legalisiert wird, wird unserer Jugend die Botschaft vermittelt, daß es an dieser Droge nichts auszusetzen gibt. Im ersteren Fall funktioniert die Gesellschaft in autoritärer Weise und stachelt die Rebellion unserer Jugend an. Im letzteren Fall funktioniert die Gesellschaft in einer anti-autoritären Weise und bietet nicht die Orientierung, die junge Menschen dringend benötigen.

Um das Durcheinander komplett zu machen, gibt es keine allgemeine Übereinkunft hinsichtlich der ungemein schädlichen medizinischen Auswirkungen von Marihuana. In der Tat ist diese Schädlichkeit der Grund, warum die Droge so beliebt ist und warum sie das Medikament der Wahl für viele Benutzer darstellt. Alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die kein befriedigendes heterosexuelles Leben führen, fühlen sich in unterschiedlichem Maße elend und sind voller Zorn, weil sexuelle Energie, die nicht entladen wurde, regelmäßig zu diesen Gefühlen führt. Dies ist eine klinische Tatsache, die allen medizinischen Orgonomen bekannt ist. Marihuana ist hochwirksam bei der Abstumpfung des Gefühlslebens der Nutzer und befreit sie aus ihrer sexuellen Not. Die Nichtbeachtung dieser wesentlichen Tatsache verhindert, daß das Marihuana-Problem rational und effektiv angegangen werden kann.