Posts Tagged ‘Zweiparteiensystem’

Die politischen Auswirkungen des Niedergangs des Zweiparteiensystems

11. August 2016

Beim Verstehen und beim Verhindern von Destruktivität in der amerikanischen Politik ist die Kenntnis des sozio-politischen Charakters von zentraler Bedeutung.

In der autoritären Gesellschaftsordnung der Vergangenheit hatte das Zweiparteiensystem in Amerika die Funktion, eine Machtbalance zwischen den gegensätzlichen ideologischen Kräften der Linken und der Rechten aufrechtzuerhalten. Um 1960 herum begann dieses System im Zusammenhang mit der anti-autoritären Transformation der Gesellschaft zu zerfallen. Das führte dazu, daß sich der politische Mainstream der gesamten Nation nach links verschob. Zuerst wurde die Democratic Party von Politikern der extremen Linken infiltriert. Es waren pseudo-liberale/kommunistische Charaktere, die bald diese Partei übernahmen. Dies rief ein Ungleichgewicht zwischen den gegensätzlichen Kräften der Linken und der Rechten hervor; das Zweiparteiensystem wurde zu einer Sache der Vergangenheit.

Die Verschiebung des amerikanischen Mainstream nach links macht verständlich, wie ein vollwertiger Kommunist, getarnt als echter liberaler Charakter, in der Lage war, 2008 und 2012 die Wahlen in Amerika zu gewinnen. Es erklärt auch, wie zwei der am wenigsten qualifizierten Kandidaten durch die immer ahnungslosere Öffentlichkeit ausgewählt werden konnten, um ihr Präsident zu sein. Die eine ist ein Individuum mit psychopathischen, kriminellen Tendenzen, der andere ist ein Individuum mit schlechter Impulskontrolle und einem fragwürdigen Urteilsvermögen. Beide sind populistische Kandidaten, die sich nach den Launen „des Volkes“ richten.

Wieder einmal siegt die Emotionelle Pest, weil die amerikanische Politik jeden Anschein von Rationalität verloren hat. Amerikaner können sich jetzt bei zukünftigen Wahlen auf ein noch kränkeres politisches System, ein Mehrparteiensystem nach europäischem Vorbild einrichten.

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Das Ende des Zweiparteiensystems in Amerika

7. März 2016

Der folgende Text ist ein Auszug aus meinem nächsten Buch Clueless.

Im Wall Street Journal vom 5./6. März („The Republican Party is Shattering“) schreibt Peggy Noonan über die Zerstörung der Republican Party. Würde sie aber einen Schritt zurück treten und sich das vollständige Bild anschauen, sähe sie, daß nicht nur die Republikanische Partei, sondern auch die Democratic Party und das gesamte Zweiparteiensystem in Amerika zusammengebrochen ist.

Die Funktion des Zweiparteiensystems bestand darin, der amerikanischen Politik in der vergangenen autoritären Ära eine Grundlage zu geben. Zu dieser Zeit gab es grob geschätzt eine gleiche Anzahl von Liberalen und Konservativen in der Demokratischen Partei und in der Republikanischen Partei und das System funktionierte so, daß ein Gleichgewicht zwischen den gegensätzlichen ideologischen Kräften der politisch linken und rechten Seite aufrechterhalten werden konnte. Die sich gegenüberstehenden Kräfte funktionierten nach dem Prinzip des sich gegenseitig anziehenden Gegensatzes (siehe Kapitel 5). Heute ist dieses System eine Sache der Vergangenheit geworden und die Menschen sind sich in der Regel nicht bewußt, was vor sich geht und warum.

Der Grund dafür liegt darin, daß sich in der heutigen anti-autoritären Gesellschaft die amerikanische Politik weit nach links von der Mitte verschoben hat und deshalb das Zweiparteiensystem nicht mehr als Ausgleich gegensätzlicher Ideen arbeitet, um die soziale und politische Stabilität aufrechtzuerhalten. Die amerikanische Politik ist unter dem ständigen Druck linker Progressiver destabilisiert worden. Sie hat keine rationale Funktion mehr.

Blogeinträge März-November 2013

11. November 2013

Der Niedergang des Zweiparteiensystems in Amerika

Das Zweiparteiensystem in Amerika, das seit Beginn der amerikanischen Nation besteht, nähert sich seinem Zusammenbruch. Zum Wahldebakel der Republican Party vom November 2012 veröffentlichte das Republican National Committee (RNC) einen Bericht, dessen Schlußfolgerung zufolge drastische Änderungen vorgenommen werden müßten, ohne die „es für die Republicans in naher Zukunft immer schwieriger sein wird, noch eine Präsidentschaftswahl zu gewinnen“. Der Bericht beschreibt die Partei als „ideologisch erstarrt, sie klammert sich noch an die Zeit Ronald Reagans, ist unfähig eine größere Wählerschaft anzusprechen und wird von den Wählern zunehmend so eingeschätzt, daß sie gleichgültig gegenüber dem Daseinskampf der Durchschnittsbevölkerung ist“. Der Bericht kritisiert die Partei, weil diese nicht eine „umfassende Migrationsreform“ zu ihrer Sache gemacht hat, nicht mehr Hilfe für die wirtschaftlichen Bedürfnisse der Bevölkerung bereitgestellt hat und in sozialen Fragen gegenüber Minderheiten nicht „integrativ und einladend“ aufgetreten ist.

Der Bericht betrachtet das Geschehen vom November aus einer politischen und nicht aus einer bio-sozialen Perspektive. Er betrachtet es aus Sicht der sozialen Symptome und nicht aus der der zugrundeliegenden sozialen Bewegung, aus der heraus sich das oberflächliche Geschehen ergibt. Aus bio-sozialer Sicht gab es eine deutliche Verschiebung nach links im politischen Mainstream, die um 1960 herum ihren Anfang nahm. Teilweise äußerte sich dies durch einen Anstieg der Abhängigkeit der Menschen von der Regierung (Fürsorgementalität), Kollektivismus, mechanistisches Denken und die Nutzung des Intellekts als Abwehr gegen Gefühle. Das Ziel ist individuelle Autorität zu beseitigen und durch kollektive Autorität des „Großen Bruders“ zu ersetzen. Wie ein sozialer Tsunami zerstörte diese Welle linksextremer Politik in den 1960er Jahren zunächst die Democratic Party und bewegt sich jetzt weiter nach rechts und ist dabei das zu zerstören, was von der Republican Party noch annehmbar ist.

Um die Wählerschaft für sich zu gewinnen, empfiehlt die Arbeitsgruppe des RNC nichts weniger als eine Kapitulation vor der politischen Linken, indem sie bei der gleichen sozialistischen Agenda mitzieht, die derzeit von der Democratic Party verwirklicht wird. Diese Politik des „Wir auch!“ ist selbstsüchtig und politisch motiviert. Sie bedeutet, daß es keinen wirklichen Unterschied zwischen den beiden Parteien mehr gibt, da sie beide die gleichen sozialistischen Maßnahmen offerieren. Es bedeutet auch, daß es keinerlei echte Opposition in Gestalt von organisierten politischen Parteien mehr gibt, die eine brauchbare Alternative zum von der politischen Linken aktiv ausgebreiteten sozialistischen Ansturm anbieten.

 

Und was die weiblichen Autofahrer in Saudi-Arabien betrifft…

In dem Artikel „The Woman Who Dared to Drive“, der am 23.-24. März 2013 im Wall Street Journal erschien, beschreibt der Autor die harsche Reaktion der herrschenden Regierung der Dynastie der Saud auf eine Frau, Manal al-Sharif, die die übliche Praxis des Königreiches ignorierte, derzufolge Frauen nicht fahren dürfen. Frau al-Sharif wurde verhaftet, für über eine Woche ins Gefängnis gesperrt und erst entlassen, nachdem ihr Vater Saudi-Arabiens König Abdullah persönlich um eine Begnadigung ersuchte und versprach, seiner Tochter zu verbieten, jemals wieder im Königreich zu fahren.

Diese Ereignisse machen nur aus einer funktionellen energetischen Perspektive Sinn. Einerseits ist da eine Frau, die ihr Recht wahrnehmen will, ein Kraftfahrzeug zu fahren. Andererseits gibt es eine streng autoritäre Gesellschaftsordnung, die auf der Unterdrückung von Frauen im besonderen und sexueller Unterdrückung im allgemeinen basiert. Die streng autoritäre Ordnung hält ihre Kontrolle über die Menschen aufrecht, indem sie absolute moralische Regeln des sozialen Verhaltens auferlegt. Diese Regeln dienen der Kontrolle von Unmengen von destruktiver Energie, die im Charakter der Menschen und ihrem Muskelpanzer gebunden sind. Dieser Panzer hindert sie daran, ihre natürlichen Gefühle im Sozialleben zum Ausdruck zu bringen. Sobald diese Regeln liberalisiert sind, werden die Schleusen für destruktive menschliche Emotionen geöffnet, was etwas heraufbeschwören wird, das auf einen „arabischen Frühling“ für das Königreich hinausläuft; einer sehr destruktiven und chaotischen Situation, ähnlich der, die vor kurzem viele andere moslemische Nationen in dieser Weltgegend betroffen hat.

Weil die saudiarabische Gesellschaft sich sozio-politisch auf der extremen Rechten befindet, können schwarze Faschisten (emotionell pestkranke Charaktere) auf der rechten Seite das Königreich leicht unterwandern, Kontrolle über dessen Gesellschaftspolitik ausüben und so den Grad seiner sozialen Rigidität weiter erhöhen. Die Lösung für das Problem von Frau al-Sharif ist nicht die Liberalisierung der saudischen Sitten, sondern das Wahrnehmen und das Bewältigen der zugrundeliegenden Emotionellen Pest der saudischen Bevölkerung, die das Problem unvermeidlich macht.

 

Warum wird das Pucken immer beliebter?

In den letzten Jahrzehnten gab es eine Wiederbelebung der Praxis des Puckens von Babys. Ein Beispiel ist ein aktueller Artikel im Wall Street Journal, der die neuesten Informationen zum Pucken für künftige Eltern bereitstellt („A Better Night’s Sleep for All“, 14. Mai 2013). Das Thema Pucken wird dem Thema plötzlicher Kindstod (Sudden Infant Death Syndrome, SIDS) gegenübergestellt. Daraufhin erfolgt eine Korrelation zwischen SIDS-Fällen und einer unsicheren Schlaf-Umgebung. Von dem ausgehend erläutert der Artikel bessere Methoden des Puckens. Als Grund für das Pucken wird angegeben, daß es „einen besseren Schlaf für alle“ gewährleiste.

Der Artikel ist eine typische Manifestation der Emotionellen Pest im Alltagsleben. Das Zusammenbringen von Pucken und SIDS bringt die in Unruhe versetzten Mütter dazu, ihre Kinder zu pucken. Das Pucken wird damit begründet, allen eine gute Nachtruhe zu gewährleisten, um dergestalt diese Praxis mit einer „guten Absicht“ zu rechtfertigen und den Eltern ein gutes Gewissen zu verschaffen. Nichts wird über die Bedeutung der spontanen Bewegungen des Kindes für seine emotionale Gesundheit und natürliche Entwicklung gesagt; nichts darüber, wie schädlich die Einschränkung dieser Bewegungen für den Säugling ist.

Der Grund für die Konjunktur des Puckens ist zweifach: Zunächst einmal sind heutzutage Mütter weniger im emotionalen Kontakt mit sich selbst und brauchen deshalb gute Ratschläge. (Immer mehr „Experten“ bieten sich auf dem Markt an, um sie zu geben.) Zweitens haben in der heutigen anti-autoritären, allzu freizügigen Gesellschaft Menschen weniger Muskelpanzer und sind daher in der Regel ängstlicher, als sie es früher waren. Für viele ist die Geburt eines Kindes mit Angst verbunden und werdende Eltern müssen ihre Ängste unter Kontrolle bringen. Ihre Babys durch Pucken zu panzern, verschafft den Eltern Erleichterung und ein Gefühl der Sicherheit.

Bevor nicht Mütter und Väter in besserem emotionalen Kontakt mit ihren eigenen emotionalen Bedürfnissen und denen ihrer Kinder sind, gibt es keine Hoffnung für eine echte Verbesserung in der Art und Weise, wie mit Neugeborenen und Babys umgegangen wird.

 

Das DSM-Diagnosesystem kann nicht funktionieren

Das Diagnosesystem (DSM-5), das von der American Psychiatric Association veröffentlicht wurde, ist ein symptom-basierter Ansatz zur Diagnose und Behandlung psychischer Störungen. Dieses System ist Resultat des Unvermögens der Psychiater, die Charakterstruktur des Patienten hinter dem Symptom zu erkennen. Aus klinischer Sicht kann jedes Symptom bei jedem Patienten auftreten, weshalb ein symptom-basiertes Diagnosesystem nicht gangbar ist. Die Gesamtheit des Charakters des Patienten bestimmt die Funktion jedweden Symptoms, deswegen ist ein charakter-basiertes Diagnosesystem für die Behandlung von zentraler Bedeutung.

 

Beschneidung: Ein Angriff auf das Neugeborene

Der Artikel „Do the Health Benefits of Neonatal Circumcision Outweigh the Risks?“ im Wall Street Journal vom 17. Juni 2013 erläutert die Vor- und Nachteile der neonatalen Beschneidung. Die Frage der Beschneidung zeigt einen entscheidenden Unterschied zwischen dem funktionellen und dem mechanistischen Ansatz im Umgang mit dem Lebendigen. Das funktionelle Denken sieht eine Handlung nicht in Bezug auf die Absicht des Individuums (Absichten sind subjektiv und häufig fragwürdig), sondern von der objektiven Wirkung her, die sie auf das Lebendige hat. Entsprechend wird eine gegebene Handlung nach ihren lebensfördernden bzw. lebenszerstörenden Gesichtspunkten betrachtet. Dies führt unmittelbar zu einer Einsicht in die Emotionelle Pest, die als das destruktive Verhalten des Menschen im gesellschaftlichen Bereich definiert werden kann.

Der mechanistische Wissenschaftler ist im Umgang mit der menschlichen Destruktivität machtlos. Weil er selbst in intellektuellen, rationalistischen Prozessen gefangen ist, kann er Argumente nicht als Rationalisierungen erkennen, die dazu verwendet werden, den Ausdruck einer sozial zerstörerischen Handlung zu ermöglichen. Der wesentliche Punkt, die barbarische Grausamkeit der Handlung, wird dadurch umgangen.

 

Schizophrenie und Marihuana-Konsum

Die klinische Erfahrung in der medizinischen Orgontherapie zeigt, daß Patienten, die eine schizophrene Charakterstruktur besitzen und Marihuana konsumieren, oft eine psychotische Reaktion entwickeln. Marihuana konsumierende Patienten mit einer nicht-schizophrenen Charakterstruktur werden nicht psychotisch, sondern stumpfen emotional ab und sind unfähig, auf den therapeutischen Prozeß zu reagieren.

In „Pot-Smoking And the Schizophrenia Connection“, ein Artikel im Wall Street Journal vom 2. Juli 2013, werden Belege für „eine deutliche und durchgängige Beziehung zwischen Marihuana-Konsum und der Entwicklung von Schizophrenie und verwandten Erkrankungen“ präsentiert. Der Artikel zitiert weitere Artikel aus der medizinischen Literatur, die die Verbindung zwischen Marihuana und Schizophrenie bestätigen.

Allerdings gibt es ein Segment der Bevölkerung, das Marihuana konsumiert, ohne Schizophrenie zu entwickeln. Um die unterschiedlichen Reaktionen der Menschen auf die gleiche Droge zu verstehen, bedarf es eines besseren Verständnisses des schizophrenen Charakters. Schizophrenie ist Ergebnis von Verdrängung im Augenbereich mit Panik und Spaltung (siehe Der Mensch in der Falle, Seite 212 von Elsworth Baker).

Es gibt jede Menge Abstufungen von Panik und Spaltung in der schizophrenen Bevölkerung. Viele Menschen mit einer schizophrenen Charakterstruktur, die ziemlich normal leben können, können zusammenbrechen und psychotisch werden, wenn die Umwelteinflüsse sie überwältigen. Bei diesen Personen kann Marihuana-Konsum als Stressor wirken und eine psychotische Reaktion auslösen.

 

Obama ist kein Führer, er ist ein Politiker

Als Präsident Obama davon erfuhr, daß die Syrer Giftgasangriffe auf ihr eigenes Volk verüben, hatte er zwei Möglichkeiten: entweder in irgendeiner Weise militärisch zu reagieren oder nichts zu tun und zu Verstehen zu geben, daß es nicht Amerikas Sache sei einzugreifen. Stattdessen gab er seiner Empörung über das zum Ausdruck, was die Syrer getan haben, und schob die Frage nach einer Reaktion auf den Congress ab. Gewisserweise ist das typisch für ihn: er sagte das eine und tat das andere.

Im Endeffekt sagt Obama jetzt, daß „das amerikanische Volk“ Amerika in der Frage führen solle, was zu tun sei, da er der Aufgabe als Führer seines Landes nicht gewachsen sei. Das Problem in die Hände des Congress zu legen, wird daraus eine politische Auseinandersetzung zwischen denjenigen machen, die für eine Reaktion sind und denjenigen, die gar nichts tun wollen. Dies ist ein Beispiel dafür, wie Soziopolitik die Politik vereinnahmt; es verdeckt das ursprüngliche Problem, das Barack Obama als Präsident der Vereinigten Staaten obliegt.

Es ist auch typisch für Obama, sich hinter der sozialen Verwirrung zu verbergen, die er selbst generiert, indem er das Problem politisiert.

 

Von der „Politikwissenschaft“ zu einer Wissenschaft der Politik

Politik besteht heute aus einer wirren Mischung aus irrationalen und rationalen menschlichen Ideen und Trieben. Dieses Sammelsurium wird fälschlicherweise als „Politikwissenschaft” bezeichnet. Mit unseren Einsichten in die Politik aus der orgonomischen Soziologie ist jedoch nunmehr eine echte Wissenschaft der Politik möglich. Es gibt zwei Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um dies zu erreichen:

  1. Die Fähigkeit natürliche Prozesse funktionell zu erfassen, einschließlich der politischen.
  2. Eine eingehende Kenntnis der sozio-politischen Charakterologie, einschließlich Einblicke in die Emotionelle Pest der Menschheit und der Auswirkung, welche die unterschiedlichen sozio-politischen Charaktere des Menschen auf soziale Prozesse haben.

Diese Anforderungen sind zu erfüllen, um die rationale Funktion der Politik von der Irrationalität und der weitverbreiteten Destruktivität der Gesellschaftspolitik zu trennen.

 

Obamas Liebesaffäre mit den iranischen Islamo-Faschisten

Warum um alles in der Welt umwirbt Barack Obama den Iran, damit dieser über seine Pläne, nukleare Kapazitäten zu entwickeln, in Verhandlungen eingeht, gibt es doch nichts, was bei diesem Unterfangen Obamas für Amerika herausspringen könnte?

Oberflächlich scheint es sich hier einfach um einen narzißtischen Versuch Obamas zu handeln, auf der internationalen Bühne politisch eine gute Figur zu machen und um sein Umfragetief aufzufangen.

Auf einer tieferen, charakterologischen Ebene ist es Ausdruck der Anziehungskraft, die emotionell pestkranke Charaktere von der politischen Linken und der politischen Rechten aufeinander ausüben. Obama, auf der politischen Linken, und Personen auf der politischen Rechten innerhalb des faschistischen Regimes des Iran, haben das gleiche Ziel: Amerika zu Fall zu bringen und die Welt unter ihre Kontrolle zu bringen. Es ist für emotionell pestkranke Charaktere auf der politischen Linken und der Rechten zweckdienlich, sich vorübergehend zusammenzuschließen, um ihr gemeinsames Ziel zu erreichen. (Man erinnere sich des Nichtangriffspakts zwischen Hitler und Stalin 1939.) Sobald diese Zusammenarbeit von Erfolg gekrönt wird, gehen sie wieder ihrer eigenen Wege, um die gesamte freie Welt zu kontrollieren und zu zerstören.

Blogeinträge Mai/Juni 2011

23. Juni 2011

Die anti-autoritäre Entartung der amerikanischen Colleges

Die anti-autoritäre Gesellschaftsordnung ist in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens eingedrungen. Nirgendwo mehr als auf dem College-Campus. Der Grund für diese destruktive Wendung der Ereignisse wird nie hinterfragt, denn die Antwort liegt außerhalb des Rahmens des konventionellen mechanistisch-mystischen Denkens. Er hat zu tun mit dem Schub an sexueller Energie in diesen jungen Leuten und, aufgrund ihres Panzers, der Unfähigkeit echte Befriedigung zu erlangen. Die daraus resultierende nicht entladene Sexualenergie verursacht jede Menge von pathologischen Symptomen einschließlich dem sozialen Ausagieren und Unruhestiften auf dem College-Campus. Heute, mehr denn je, wird die emotionale Grundlage dieser Symptome konsequent ignoriert.

In der vergangenen autoritären Ära war die Gesellschaft gut strukturiert. Persönliche Probleme von Individuen wurden auf individueller Ebene von denjenigen behandelt, die dazu autorisiert waren mit ihnen umzugehen. In der anti-autoritären Gesellschaft sind persönliche Probleme zu sozialen Fragen politisiert worden. Sie werden nicht von Einzelpersonen behandelt, sondern von Personengruppen, Ausschüssen und so weiter. Individuelle Autorität wurde durch kollektive Autorität ersetzt. Es ist genau hier, wo die derzeitige Administration ständig als Großer Bruder auftritt, der das Problem „löst“, in diesem Fall durch „Leitlinien“ aus Washington für das, was als ordnungsgemäßes (politisch korrektes) Sozialverhalten auf dem College-Campus betrachtet werden kann.

Dieses Beispiel veranschaulicht die Taktik, die typischerweise von pseudoliberalen/kommunistischen Politikern in ihrem Versuch verwendet wird, Kontrolle über die amerikanischen Gesellschaft zu erlangen: aktuelle soziale Probleme begierig aufgreifen oder, wenn es keine gibt, sie erzeugen und dann eine zentralisierte, staatlich geförderte Lösung bereitstellen.

 
Medizin, die sich an Symptomen orientiert, und Medizin, der es um Heilung geht, im Vergleich

In fast allen Fällen besteht die Herangehensweise des mechanistischen Arztes an die Krankheit in der Konzentration auf und der Beseitigung des störenden Leitsymptoms. Das ist so, weil die zugrundliegende Ursache von Krankheiten wie Krebs, Herzleiden, Schizophrenie und so weiter sich außerhalb seines Kompetenzbereichs befindet. Erschwerend kommt hinzu, daß die meisten erst medizinische Hilfe suchen, nachdem sich offenkundige Anzeichen und Symptome einer Krankheit entwickelt haben, zu einem Zeitpunkt also, zu dem der Krankheitsprozeß bereits unumkehrbar geworden ist und die einzig mögliche Behandlung nur den Symptomen gelten kann. Die beeindruckenden Fortschritte bei Infektionskrankheiten, Operationstechniken und die diagnostische Raffinesse der spezialisierten Zweige der Medizin unterstreichen doch nur, wie weit sich die Medizin in Richtung Mechanisierung entwickelt hat. Medizinische Spezialfächer florieren, weil die Anwendung der mechanistischen Prinzipien auf die medizinische Praxis in Richtung größerer Spezialisierung weist.

Man muß aus diesem mechanistischen Paradigma heraustreten, um eine wirklich Heilung versprechende Vorgehensweise für medizinische (einschließlich psychiatrische) Krankheiten zu finden. Wilhelm Reichs Entdeckung der biopathischen Prädisposition gepanzerter Organismen zu einer Erkrankung bietet genau das. Eine Biopathie ist eine pulsatorische Energiestörung des plasmatischen Systems (bestehend aus dem Autonomen Nervensystem und dem Gefäßsystem) durch das Vorhandensein chronischer Panzerung. Der Ansatz des medizinischen Orgontherapeuten besteht darin, allmählich die pulsatorische Störung zu beseitigen, die dem biopathischen Symptom zugrundeliegt. Eine erfolgreiche Auflösung des Panzers führt nicht nur zu Beseitigung der störenden Symptome, sondern auch zu einer permanenten Verbesserung des Funktionierens und emotionalen Wohlbefindens des Betroffenen. Prävention der Panzerung von Säuglingen und Kindern wäre ein wichtiger, natürlicher, kein mechanisch-künstlicher Schritt zur Verbesserung der Gesundheit und Langlebigkeit in der Allgemeinbevölkerung.

 
Die mechanistische und die mystische Betrachtungsweise der menschlichen Sexualität

Unterschiede in den Weltanschauungen gepanzerter Menschen mit ihrem mechanistischen und mystischen Denken sind in allen Bereichen des menschlichen Lebens offenkundig, einschließlich der menschlichen Sexualität. Wenn mechanistisches oder mystisches Denken auf lebendige Funktionen angewendet wird, kommt es zu Verzerrungen. Es dient der Abwehr, um die Dinge nicht so sehen zu müssen, wie sie wirklich sind. Diese Ansichten entsprechen in der Regel dem Denken der politischen Linken (mechanistisches Denken) und dem der Rechten (mystisches Denken).

Wenn es auf die menschliche Sexualität angewendet wird, scheint das mechanistische Denken in der Lage zu sein, jeden Aspekt der menschlichen Sexualität bis ins kleinste Detail zu untersuchen: vom den verschiedenen Abarten prägenitaler sexueller Aktivitäten bis zu den Hormonen, Neurotransmittern und Gehirnzentren, die beim Sex eine Rolle spielen. Nach all den Studien hat man, wenn überhaupt, wenig Neues über die sexuellen Funktionen des emotionalen Lebens gelernt. Auf der anderen Seite hat das mystische Denken sich auf Begriffe wie „Liebe“, „Energie“ und so weiter konzentriert, die keine physische Grundlage haben.

Beide Betrachtungsweisen beinhalten schwerwiegende Verzerrungen. Sie ignorieren die Existenz der physischen biologischen Energie, die die Grundlage für das Verständnis jeden Aspekts der menschlichen Sexualfunktion bieten kann. Das Wissen über diese Energie, die von Wilhelm Reich um 1940 entdeckt wurde, bleibt weiterhin für jene ein Tabu, die, wegen ihrer gepanzerten Charakterstruktur, mechanistisch oder mystisch denken. Bei seinen bio-elektrischen Versuchen fand Reich, daß die Ladung auf der Hautoberfläche bei Lustzuständen ansteigt und bei Angstzuständen abfällt. Er kam zu dem Schluß, daß eine reale physische Energie in diesen unterschiedlichen emotionalen Zuständen vorhanden ist. Die Gefühle von Lust und Angst entsprechen verschiedenen Bewegungsrichtungen der Energie; vom Zentrum des Organismus zur Peripherie bei Lust, von der Peripherie zum Zentrum bei Angst. Aus klinischen Untersuchungen schloß er, daß der sexuelle Orgasmus in einem relativ ungepanzerten Organismus wie ein Sicherheitsventil funktioniert, d.h. den Energiemetabolismus reguliert und damit das Aufstauen von Energie verhindert, das zu allen möglichen Formen menschlicher Pathologie, medizinisch, sozial und psychologisch, führen kann. Jedoch ist bei den meisten gepanzerten Menschen die regulatorische Funktion des Orgasmus gestört und deshalb können sie seine funktionelle Bedeutung für die Erhaltung von emotionaler und körperlicher Gesundheit nicht erkennen. Die gegenwärtigen mechano-mystischen Ansichten über die menschliche Sexualität sind die unvermeidliche Folge gepanzerten Denkens.

 
Politik verstehen

Um Politik zu verstehen, muß man zunächst funktionell denken und der drei grundlegenden Ebenen der bio-psychischen Struktur des gepanzerten Menschen gewahr sein: der biologische Kern, die destruktive mittlere Schicht und die oberste Schicht, die soziale Fassade. Ansonsten wird man frustriert die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und das Geschehen ignorieren.

Alle politischen Interaktionen sind durch die soziale Fassade vermittelt. Jedoch stammen die meisten politischen Aktivitäten aus der destruktiven mittleren Schicht, während der biologische Kern, die Quelle aller konstruktiven gesellschaftlichen Unterfangen, im gesellschaftlichen Leben überhaupt nicht vertreten ist. Erschwerend kommt hinzu, daß die meisten Menschen in der Politik operieren, als ob es die destruktive mittlere Schicht, die Quelle des Bösen im Menschen, nicht gäbe. Es ist als ob der Kaiser keine Kleider hat: alle politische Aktivität entstamme der sozialen Fassade und könne in einer rationalen, parlamentarischen Weise zufriedenstellend gehandhabt werden. Diese Farce, die vor allem von der politischen Linken vertreten wird, zeitigt weiterhin tragische Folgen, während sich die politische Rechte, die nichts Besseres anzubieten hat, darin findet, dem gleichen Weg zu folgen.

Das ist heute die unglückliche Situation in der Politik. Sie ist der Grund dafür, daß die amerikanische Gesellschaft auseinanderfällt und das Überleben Amerikas, national und international, zunehmend eine Frage des Zufalls wird. Die Leute, die politische Macht besitzen, haben keine Ahnung von der zugrundeliegenden Dynamik der gesunden als auch der destruktiven biologischen Kräfte, die das gesellschaftliche Leben regieren. Darüber hinaus gibt es kein Anzeichen dafür, daß sie auch nur das geringste Interesse hätten, etwas darüber zu erfahren. Das „politische Tagesgeschäft“ ist die Regel.

Die Welt kann von Glück reden, daß das Wissen vorhanden ist, um den gefährlichen Niedergang der gesellschaftlichen Verhältnisse potentiell umkehren zu können. Das Thema Politik wird in meinem Buch Neither Left Nor Right ausgiebig diskutiert.

 
Netanjahus Rede: die Ausnahme, die die Regel bestätigt

In meinem Blogeintrag Politik verstehen (siehe oben) erklärte ich, daß der biologische Kern, die Quelle jedweden konstruktiven gesellschaftlichen Unterfangens, im sozialen Leben überhaupt nicht vertreten ist. Premierminister Benjamin Netanyahus Rede auf der gemeinsamen Sitzung des Congress am 24. Mai 2011 ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt.

Netanyahus Betrachtung des arabisch-israelischen Konflikts stammt aus seinem biologischen Kern. Sie ist lebenspositiv und basiert auf dem Recht aller Menschen, Juden und Araber gleichermaßen, in Frieden und Harmonie miteinander zu leben. Dies bedeutet Anerkennung Israels als unabhängigem jüdischem Staat. Seine aggressive Reaktion gegen islamische Terrororganisationen wie die Hamas erweist sich bei der Sicherung des Staates Israel in einer feindlichen Welt effektiver als der Ansatz der Tauben.

Sein Ansatz zeigt, daß er etwas davon versteht, wie die Emotionelle Pest vorgeht. In seiner Rede erklärte er beispielsweise, daß bei jeder Erwähnung von Terroranschlägen gegen Israel, die Welt mit Schweigen reagiert und sich die Aufmerksamkeit auf Israel als dem Schuldigen richtet. Jedoch ist ein intuitives Verstehen der Pest eine Sache, ihrer Destruktivität ein Ende zu setzen eine andere. Die Pest muß allgemein als das erkannt werden, was sie ist. Sie ist eine zerstörerische soziale Kraft, die in jedem gepanzerten Menschen eingebettet ist und, wenn die Bedingungen stimmen, kann sie sich auf jede lebenspositive gesellschaftliche Vision verheerend auswirken, wie die, die Netanyahu vor dem Congress ausgebreitet hat. Die Welt wird wahrscheinlich bald Netanyahus Worte vergessen haben, nachdem die Emotionelle Pest des gepanzerten Menschen ihn vor aller Augen mundtot gemacht hat.

 
Es ist wichtig Angst zu erleben

Das Gefühl der Angst (biophysische Kontraktion) zu erleben, ist eine lebenswichtige Funktion für das Überleben des Individuums und der Gesellschaft. Das gilt für alle Tierarten, einschließlich des Menschen. Wegen dem Vorliegen von Panzerung haben viele Menschen die Fähigkeit verloren, als Reaktion auf Gefahr Angst zu erleben. In ihnen ist sie entweder verzerrt und fühlt sich wie innere Unruhe an oder sie ist überhaupt nicht spürbar. In der Tat befindet sich die heutige anti-autoritäre Gesellschaft in einem Zustand eines chronischen, falschen Gefühls des Wohlbefindens (biophysische Expansion), individuell, wirtschaftlich und politisch.

Innere Unruhe ist das Symptom einer zugrundeliegenden emotionalen Störung. Dies ist der Grund, warum Angst, einschließlich ihrer verzerrten Manifestation, innere Unruhe, fast von jedem um jeden Preis vermieden wird. Da Menschen nicht bereit sind, den Blick nach innen zu richten, um nach der Quelle dessen zu suchen, was sie beunruhigt, sehen sie nach außen und schieben die Schuld für ihre persönlichen emotionalen Probleme externen Quellen zu. Oder sie vermeiden Gefühle völlig und bleiben ohne Kontakt mit sich selbst. Eine Möglichkeit zur Vermeidung von innerer Unruhe ist, jedes unangenehme Gefühl mit Hilfe von Medikamenten oder Drogen auszulöschen. Statt diese chemischen Mittel von sich zu weisen und ihre unangenehmen Gefühle zu tolerieren, was eine gesündere Reaktion wäre, betrachten viele Medikamente und Drogen als Allheilmittel. Die Vermeidungsreaktion der Menschen, was das Erleben von Angst und innerer Unruhe betrifft, ist in der Tat der eigentliche Grund für die Beliebtheit von Marihuana und der Antrieb hinter den politischen Bestrebungen es zu legalisieren.

Eine weitere Möglichkeit störende Gefühle zu vermeiden, liegt in der Verwendung des Intellekts als Abwehr. Bei dieser Lösung werden alle (auch diejenigen, die es darauf abgesehen haben, die Freiheit der Menschen in der ganzen Welt zu zerstören, wenn sie nur die Möglichkeit dazu hätten) als harmlos oder guten Willens betrachtet. Daher sei Angst vor ihnen und entsprechende Verteidigungsmaßnahmen nicht rational oder nicht erforderlich.

Doch ganz im Gegenteil macht die Unfähigkeit Angst zu spüren sowohl Einzelpersonen als auch die Gesellschaft als Ganzes wehrlos. Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, daß emotionell pestkranke Menschen früher oder später auftauchen und die Schwachstellen anderer Menschen ausnutzen, um eine Katastrophe auf individueller oder gesellschaftlicher Ebene herbeizuführen.

 
Ersatzkontakt: die Faszination mit dem Bösen

Einem Artikel in USA Today (3. Juni 2011) zufolge sind die beliebtesten Filme dieses Sommers diejenigen, die unterschiedliche Aspekte des Bösen beim Menschen zeigen. Laut einem Filmregisseur, „ist dein Film nur so gut wie sein Bösewicht“.

Die Obsession der Menschen mit bösartigen und schrecken einflößenden Schurken ist nur aus funktioneller energetischer Sicht verständlich. Die, welche von dem Thema fasziniert sind, sind diejenigen, die emotional ausgesprochen kontaktlos sind, was sowohl das innere Erleben als auch die äußere Welt betrifft. Die filmische Darstellung des menschlichen Bösen in einer lebendigen und realistischen Weise zu erleben, ruft Angstgefühle (biophysische Kontraktion) hervor und dient dazu, die Menschen zumindest teilweise, wenn auch verzerrt, mit sich selbst in Kontakt zu bringen. Diese Filme anzuschauen, befriedigt das Bedürfnis der Menschen nach einem zeitweisen Ersatz für emotionalen Kontakt.

 
Der Kollaps des amerikanischen Zweiparteiensystems

Der Kollaps des Zweiparteiensystems begann mit der anti-autoritären Umwandlung der amerikanischen Gesellschaft um 1960 herum. Pseudo-liberalen/kommunistischen Politiker gelang es, die Democratic Party zu infiltrieren und zu übernehmen. Dies verursachte eine Verschiebung im politischen Mainstream Amerikas nach links vom Zentrum. Aufgrund dieser Verschiebung gab es kein Linksaußen mehr in der amerikanischen Politik, nur noch ein Rechtsaußen. Republicans, die politisch rechts standen, reagierten auf diesen Wandel mit der Bildung einer eigenen Partei, der Conservative Party. Politik wurde ideologisch polarisiert. Die Beziehung zwischen Pseudo-Liberalen und Konservativen wurde eine des antagonistischen Gegensatzes.

Die anti-autoritäre Transformation führte zu massiven sozialen Problemen, etwa dem Kollaps der autoritären Familie mit all seinen katastrophalen Folgen. Die Menschen waren hilflos und konnten diesen Zusammenbruch nicht bewältigen. Viele suchten nach Lösungen bei der Politik. Ohne Kenntnis der Tiefe der menschlichen Probleme übernahmen Politiker die Initiative und gaben sich als Befreier aus, die sich um die Bevölkerung kümmerten. Diese Situation führte zur Gesellschaftspolitik. Aber Politiker können niemals Antworten auf die sozialen Probleme der Menschen bereitstellen. Tatsächlich ist es die Hilflosigkeit der Menschen, die ein Großteil ihrer Probleme ausmacht; ihre Unfähigkeit, mit ihren persönlichen und wirtschaftlichen Problemen in einer gesunden Weise umzugehen.

Heute haben immer mehr unabhängige und verantwortungsbewußte Menschen die Nase voll von Politikern und der Politik beider Parteien und deren zusammengeschusterten und von Eigennutz bestimmten Lösungen. Nach einer Harris-Umfrage sank die Zahl der Menschen, die sich selbst als Democrats bzw. Republicans bezeichnen, in den vergangenen Jahrzehnten. Während der gleichen Zeit stieg der Anteil der „unabhängigen“ Wähler. Democrats nahmen von 49 % auf 35 % und Republicans von 31 % auf 28 % ab, während die Unabhängigen von 20 % auf 28 % zunahmen.

Die Tragödie ist, daß es nirgendwo eine Alternative für unzufriedene Wähler gibt. Verzweifelte Politiker kommen mit ständig denselben abgenutzten Lösungen und bieten den abhängigen und hilflosen Massen sozialistische Heilmittel an, während die politische Ernüchterung der Unabhängigen wächst.

Nichts wird sich zum Besseren wenden, bis nicht die Menschen anfangen, die Quelle ihrer Probleme bei sich selbst zu suchen und nicht bei externen Quellen wie der Politik. Dann wird es möglich sein, daß die Menschen sich selbst helfen.