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Probleme mit Marihuana

1. Oktober 2018

Die zentrale Frage, die in Bezug auf Marihuana niemals gestellt wird, lautet: Woher kommt die mächtige politische Kraft, die hinter der Legalisierungsbewegung steckt? Wenn man diese naheliegende Frage stellt, kann die Antwort an die Oberfläche kommen: Marihuana hilft dem Konsumenten, sich so behaglich wie möglich in einem Zustand der emotionalen Ahnungslosigkeit zu befinden.

Die Destruktivität von Marihuana für das menschliche Leben erfordert ein biopsychiatrisches Verständnis des Unterschiedes zwischen Emotionen und Sensationen und der Wirkung der Droge auf sie. Marihuana blockiert selektiv die Wahrnehmung von Emotionen, nicht aber die Wahrnehmung von Sensationen. Auf diese Weise versetzt die Droge den Konsumenten in einen Zustand der chronischen emotionalen Ahnungslosigkeit. Infolgedessen ist der Konsument von Angstzuständen und anderen schmerzhaften störenden Emotionen befreit. Dieser selektive betäubende Effekt auf Emotionen führt zu dem populären Mißverständnis, daß Marihuana nur ein Entspannungsmittel und nicht gesundheitsschädlich ist. Tatsächlich ist es genau wegen des Effekts, das emotionale Leben des Konsumenten zu eliminieren, daß es so zerstörerisch für das menschliche Leben ist und seine Nachfrage so groß ist. Da Marihuana Emotionen abtötet, steht seine Verwendung und deren politische Fürsprache im Dienst der Emotionellen Pest.

Das Popularisieren des Mythos, Marihuana sei harmlos, oder das Ersetzen von Marihuana durch einen „wissenschaftlicheren“ Begriff, Cannabis, dient dem Ausweichen. Es umgeht die destruktiven emotionalen und sozialen Folgen, die sich um die universelle Störung der menschlichen Sexualität drehen und die die Nachfrage nach bewußtseinstrübenden Drogen so stark machen. Dies ist der tiefere Grund dafür, daß Menschen auf alle Art von Ersatz zurückgreifen, einschließlich Marihuana.

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