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Sind die Leute bereit das Zwei-Parteien-System aufzugeben?

30. März 2020

Das amerikanische Zwei-Parteien-System ist erloschen, doch die meisten Menschen glauben tatsächlich, daß es noch existiert. Es ist ein weiteres Symptom für die Ahnungslosigkeit der Menschen, die die Dinge nicht so sehen, wie sie sind. Zu allem Überfluß haben sie, weil sie nicht funktionell denken, keine Möglichkeit zu verstehen, was gemeinhin in der Welt vor sich geht und warum es insbesondere kein Zwei-Parteien-System mehr gibt,.

Das politische Zwei-Parteien-System in Amerika existierte, weil die Mitglieder der gegnerischen Parteien stark pro-amerikanisch waren und in einem Verhältnis eines sich wechselseitig anziehenden Gegensatzes standen. Dies bedeutete, daß sie trotz ihrer politischen Differenzen als Organisationen zusammenwirken und ihre politische Verantwortung gerecht werden konnten.

Aus dem, was heute in der Politik geschieht, läßt sich erschließen, daß dies nicht mehr der Fall ist. Beide Gruppen sind ideologisch gespalten, bezüglich dessen, was ihrer Meinung nach im besten Interesse Amerikas und der Amerikaner liegt. Die heutigen Politiker repräsentieren zwei völlig verschiedene Bevölkerungsgruppen, diejenigen, die ideologisch zur politischen Linken, und diejenigen, die zur Rechten gehören. Ihre ideologischen Überzeugungen sind unvereinbar geworden, weshalb sie nicht mehr produktiv zusammenzuarbeiten können. Infolgedessen hat sich das funktionelle Verhältnis des Zweiparteiensystems in eines des antagonistischen Gegensatzes gewandelt.

Im Moment scheint das politische System zu funktionieren, weil es einen populistischen, pro-amerikanischen Präsidenten gibt, der in beiden Parteien Unterstützung findet. Da das Zwei-Parteien-System zusammengebrochen ist, scheint die populistische Bewegung das zu sein, was dem amerikanischen politischen Leben nach Trump bevorsteht. Was mit Amerika passiert, wenn ein weiterer populistischer Präsident kommt, einer der nicht pro-amerikanisch ist, bleibt abzuwarten.

Kommunisten sind die „Tintenfische“, die die Demokratische Partei überrannt haben

14. Februar 2020

Tintenfische überleben und gedeihen, indem sie ihr Hautmuster ändern und das Aussehen ihrer Umgebung annehmen. Indem die heutigen pseudoliberalen Kommunisten etablierte Mitglieder der Democratic Party werden und so tun, als wären sie loyale Amerikaner, fungieren sie in der politischen Arena wie Tintenfische. Ihr Ziel ist es, die Democratic Party und das Zweiparteiensystem zu zerstören, damit sie die politische Kontrolle über Amerika erlangen können.

Dieses Spektakel der Emotionellen Pest kann vor aller Augen stattfinden, weil die Menschenmassen den Haß auf Amerika, der hinter der gutartigen „Progressivismus“-Fassade des Kommunisten liegt, und die Bedrohung, die dieser für unsere Nation darstellt, nicht sehen. Aus bio-psychiatrischer Sicht ist dieses Phänomen, das beim amerikanischen Volk auftritt, ein äußerst zerstörerisches Symptom seiner Augenpanzerung, die sich im sozialen Bereich als Emotionelle Pest manifestiert. Die Leute können einfach nicht sehen, was passiert.

Ein aktuelles Beispiel für die Ahnungslosigkeit der Menschen aufgrund von Augenpanzerung zeigte Joseph Epstein in einem Artikel im Wall Street Journal vom 12. Februar 2020 mit dem Titel „Die Demokraten gaben Radikalen nach und gaben den gesunden Menschenverstand auf“. Hier Epsteins Schlußfolgerung: „Was ist zu tun? Niemand hat eine gute Antwort. Vielleicht besteht die einzige Hoffnung darin, daß die Demokraten ein Alptraumgespann präsentieren – etwa Elizabeth Warren und Cory Booker oder Bernie Sanders und Kamela Harris – und die Partei im November so vernichtend besiegt wird, daß sie zu ihren längst verlorenen politischen Sinnen zurückkehrt” (Kursivschrift hinzugefügt).

Der Durchbruch der Emotionellen Pest durch die soziale Oberfläche

6. Februar 2020

Die Arroganz und Verachtung der Mitglieder der äußersten Linken gegenüber Amerika und seinen Institutionen zeigte sich in ihrem schamlosen Verhalten beim Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Trump. Sie muß von jedem als das gesehen werden, was sie ist: ein tatsächliches Krankheitssymptom; die Menschen sind an der Emotionellen Pest erkrankt.

Der Gang der Amtsenthebung war auch in erster Linie gar kein politisches Ereignis. Die Politik war nur Vorwand und ein Instrument, das verwendet wurde, um die Agenda der äußersten Linken (also der Kommunisten) voranzutreiben, Amerika zu zerstören und durch eine sozialistische, gepanzerte Gesellschaft im sowjetischen Stil zu ersetzen.

Nur wenige Menschen in oder außerhalb des politischen Geschäfts können verstehen, was in der Politik vor sich geht, da die Existenz der Emotionellen Pest und ihr Ursprung in der zerstörerischen sekundären Schicht kranker Menschen von der überwiegenden Öffentlichkeit nicht erkannt wird. Anders ausgedrückt, geht es in der Politik nicht nur um „Politik“. Die Menschen müssen sich zunächst mit der Existenz dieses destruktiven, sekundären Bereichs gepanzerter Menschen vertraut machen, der Domäne des Teufels, die ihre emotional begründete Bösartigkeit beinhaltet. (Dies ist übrigens der Grund, warum die Krankheit als Emotionelle Pest bezeichnet wird.) Die Öffentlichkeit muß sich auch darüber klar werden, daß es sich bei dieser Emotionellen Pest, die aktiv und aggressiv gegen das wirkt, was in unserer Gesellschaft noch gesund ist, um eine schwerwiegende medizinische Erkrankung von Menschen handelt. Heute nutzt die Emotionelle Pest die extreme ideologische Agenda der Linken als ihre zerstörerische Waffe. Sie muß von der Öffentlichkeit und vom funktionellen medizinischen Epidemiologen als hochinvasive gesellschaftliche Heimsuchung erkannt und medizinisch behandelt werden.

Das Amtsenthebungsverfahren ist tot

25. Januar 2020

Das Amtsenthebungsverfahren konnte in der Vergangenheit legitim existieren, da das Zweiparteiensystem in Amerika funktionierte. Das Zweiparteiensystem bestand zu ungefähr gleichen Teilen aus Liberalen und Konservativen sowohl in der Democratic Party als auch in der Republican Party, und ihre Mitglieder waren stark proamerikanisch. Das funktionelle politische Verhältnis der Mitglieder beider Parteien zueinander war zu dieser Zeit eines des sich wechselseitig anziehenden Gegensatzes. Unter diesen Bedingungen konnten die Mitglieder der beiden Parteien im besten Interesse Amerikas zusammenarbeiten.

Mit der antiautoritären Umwandlung der amerikanischen Gesellschaft und der Verlagerung des Zentrums nach links in der amerikanischen Politik, änderte sich das Verhältnis des Zweiparteiensystems und wurde zu einem des antagonistischen Gegensatzes. Mitglieder der beiden Parteien konnten nicht zusammenarbeiten. Dies war darauf zurückzuführen, daß die Democratic Party mit linken Ideologen gespickt war und unter deren Kontrolle stand. Ihre antiamerikanische Agenda für diese Partei bestand darin, die amerikanische Nation auf jede erdenkliche Weise zu zerstören. Beispielsweise hat das gegen Präsident Trump eingeleitete Amtsenthebungsverfahren nichts mit strafrechtlichen Anklagen zu tun. Diese werden zusammengestellt und in der Hoffnung vorgebracht, daß die Öffentlichkeit früher oder später von ihnen überzeugt ist. Je länger sie ihre falschen Anschuldigungen in den Medien am Leben erhalten und je länger sie sie wiederholen können, desto besser sind die Chancen, daß es ihnen gelingt, das amerikanische Regierungssystem zu zerstören.

Selbst wenn es diesen linksradikalen Charakteren der Emotionellen Pest heute nicht gelingen sollte, Amerika zu zerstören, werden ihre Chancen für eine neue tragische kommunistische Machtübernahme in der Zukunft größer sein, da sich der Befall mit der Emotionellen Pest in der Nation weiter ausgebreitet hat.

Warum die extreme Linke die Vergangenheit Amerikas ausradieren muß

6. Dezember 2019

Linksradikale Ideologen lehnen Amerikas historische Vergangenheit ab, weil sie die Freiheit des amerikanischen Volkes hassen, so zu leben, wie es ihm gefällt. Daher wird, gemäß ihrem antiautoritären Mantra, fast alles, was in der autoritären Gesellschaftsordnung vor etwa 1960 in Amerika geschehen ist, kategorisch abgelehnt. Dieser Haß drückt sich ständig darin aus, die amerikanische Vergangenheit neu zu schreiben und zu verzerren und den Ruf jeder großen amerikanischen öffentlichen Persönlichkeit mit Autorität, die in der Vergangenheit gelebt hat, zu zerstören. Indem sie die Amerikaner dazu bringen, ihre historische Vergangenheit zu vergessen, wollen sie Amerika in einen sozialistischen Staat umwandeln, der dem nicht mehr existierenden Sowjetsystem ähnelt, in dem die Autorität beim politisch zentralisierten Staat lag. Diese emotionell pestkranke Taktik der äußersten Linken soll das Leben des amerikanischen Volkes zerstören.

Aufgrund ihrer schweren Augenpanzerung und ihres hochgradig intellektualisierten Abwehrsystems im Denken hindert der Autoritätshaß der Linken sie auf individueller Ebene daran, mit ihren Augen die historische Vergangenheit Amerikas und seine Größe verzerrungsfrei und in der richtigen Perspektive zu sehen.

Wie das repräsentative Regierungssystem in Amerika zusammenbrach

13. November 2019

Die repräsentative Regierungsform in Amerika, die über zweihundert Jahre bestand hatte, beruhte auf der Autorität und Verantwortung von Individuen auf allen Ebenen der sozialen Organisation von der Familie bis zur Regierung; eine Form sozialen Panzers, die dem Panzer des durchschnittlichen Individuums entsprach, das in der autoritären Ära lebte.

Dies war die Situation bis etwa 1960, als die autoritäre Gesellschaft auseinanderzufallen begann, was zur heutigen antiautoritären Gesellschaft führte. Mit der antiautoritären Transformation begann sich die Struktur der autoritären Familie aufzulösen, was junge Menschen hilflos zurückließ, da sich auch ihr individueller Panzer zu verändern begann. Ein erhöhtes Angstniveau führten zur Bildung von Augenpanzer, der in der jüngeren Generation den Muskelpanzer ersetzte. Infolge des Zerfalls der autoritären Familie und des individuellen Panzers fühlten sich junge Menschen hilflos und desorientiert. Da sie keine elterliche Autorität hatten, auf die sie sich verlassen und die sie leiten konnte, suchten sie nach Antworten bei außenstehenden Gruppen, etwa Politikern.

Dies ging mit einer Änderung der Funktion der Politik einher. Statt die Bedürfnisse verantwortungsbewußter Menschen zu vertreten, übernahmen die Politiker die elterliche Ersatzrolle als Führer für die emotional unreifen, verantwortungslosen Jugendlichen. Sie sagten ihnen, was sie hören mußten und gaben vor, ihre Versorger zu sein („Hoffnung und Fürsorge“). Dies war die Formel für den Machtanstieg der Politiker der Neuen Linken in der Democratic Party zu Beginn der antiautoritären Transformation und erklärt, warum das Zweiparteiensystem nicht mehr funktionieren kann.

Die Arbeitsweise der linksradikalen Pest erkennen

1. Oktober 2019

Wie viele junge Amerikaner sind heute mit den Worten und der Musik von God Bless America oder The National Anthem vertraut? Wie viele von ihnen sind dazu fähig Amerika zu lieben und können stolz darauf sein, Amerikaner zu sein?

Mit der fortschreitenden antiautoritären Transformation der Gesellschaft und dem Zusammenbruch des Zweiparteiensystems in Amerika hat sich das Verhältnis zwischen der von der Democratic Party vertretenen politischen Linken und der von der Republican Party vertretenen politischen Rechten von dem eines sich wechselseitig anziehenden Gegensatzes entwickelt zu einem des antagonistische Gegensatzes. Die Institutionen und Programme, die der Erhaltung der amerikanischen Nation dienen, werden von der Linken durch politische Subversion, Aktivismus und Gehirnwäsche aktiv und systematisch untergraben.

Die äußerste Linke täuscht vor, daß sie sich auf der Seite eines echten sozialen Wandels und Fortschritts befindet, und die linksradikalen Medien gehen mit dieser Strategie d’accord, da die Politik neuartig, aufregend ist und für ein ahnungsloses Publikum einen Nachrichtenwert zu haben scheint. Soziale Themen, die dazu genutzt werden können, ein Element gesellschaftlichen Unbehagens oder humanitärer Besorgnis hervorzurufen, wie die Zerstörung der Erdatmosphäre durch menschliche Aktivitäten („Klimawandel“) oder offene Grenzen für alle Migranten, werden aktiv gefördert und sind sofort auf der Titelseite.

Alle hochtrabenden sozialen und politischen Programme der Linken sind jedoch rein idealistisch. Sie enthalten nichts Substantielles, haben aber eines gemeinsam: Sie sind im Endeffekt gegen die Rechtsstaatlichkeit gerichtet, befürworten die fortgesetzte Zerstörung der amerikanischen Lebensweise und ihres Regierungssystems und ihre Ersetzung durch ein Gesellschaftssystem sozialistischer Provenienz, ähnlich dem inzwischen aufgelösten sowjetischen System.

Die systematische Zerstörung Amerikas durch die äußerste Linke

7. September 2019

Die systematische Zerstörung Amerikas durch die Emotionelle Pest des politischen Aktivismus der äußersten Linken untergräbt vor aller Augen unsere Gesellschaft auf allen erdenklichen Wegen, und dennoch können nur wenige Menschen einen Schritt zurücktreten, um zu sehen, was vor sich geht. Hier einige dieser Wege:

  • Emotional durch die Beseitigung des Empfindens der von Herzen kommenden Liebe zu Amerika.
  • Historisch durch die Zerstörung und Umschreibung der amerikanischen Geschichte.
  • Geographisch durch die Beseitigung der amerikanischen Grenzen.
  • Wirtschaftlich, indem der freie Markt beseitigt und durch den sozialistischen Staat ersetzt wird.
  • In der Entwicklung eine emotionale verzögerte Reifung.
  • Pädagogisch, indem individuelle Gedankenfreiheit durch Gruppendenken ersetzt wird.
  • Moralisch, indem jeder Art von menschlichem Denken und Handeln der gleiche Wert beigemessen wird („jedem Tierchen sein Pläsierchen“).
  • Psychologisch durch Vortäuschen pro-amerikanisch zu sein.
  • Politisch durch Infiltration und Kontrolle der Democratic Party, was zur Zerstörung des amerikanischen Zwei-Parteien-Systems führt.
  • Gesellschaftlich, indem die individuelle Autorität zerstört und durch die kollektive Autorität von „Big Brother“ ersetzt wird.

All diese Symptome der Emotionellen Pest sind das Ergebnis eines einzigen katastrophalen Ereignisses, der Transformation der amerikanischen Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär.

Die Regeln des politischen Engagements der äußersten Linken

5. Juli 2019

Ohne die drei Schichten des biopsychischen Apparats des Menschen zu verstehen, ist es unmöglich, einen Sinn für das auszumachen, was heute in der Politik vor sich geht. Diese Schichten sind: 1) der biologische Kern, 2) die sekundäre destruktive bzw. mittlere Schicht und 3) die oberflächliche Schicht oder Fassade.

Die radikalen Linken operieren ausschließlich von ihrer sekundären destruktiven Schicht aus. Ihr vordringlichstes politisches Ziel ist es, die amerikanische Gesellschaft zu zerstören und durch eine totalitäre sozialistische Gesellschaft zu ersetzen, die von oben kontrolliert wird, ähnlich der früheren Sowjetunion. Wie bei den alten Kommunisten scheinen sie an einem ehrlichen politischen Dialog interessiert zu sein, aber das ist nur ein Vorwand. Der einzige wirkliche Unterschied zwischen ihnen besteht darin, daß die heutigen Sozialisten, wie Bernie Sanders und andere radikale Linke, ihr Erscheinungsbild perfektioniert haben, indem sie eine hochglanzpolierte Fassade entwickelt haben, die „normales Aussehen“ vortäuscht.

Die Gefahr für Amerika besteht darin, daß die Mainstream-Liberalen und viele ahnungslose Bürger der jüngeren Generation sich leicht von der emotionalen Anziehungskraft dieser emotionell pestkranken politischen Erlöserfiguren angezogen fühlen und überzeugt werden.

Die Funktion der Zerstörung historischer Statuen

2. Juli 2019

Die jüngste auf gesellschaftlicher Ebene erfolgende Zerstörung öffentlicher historischer Statuen im amerikanischen Süden ist funktionell identisch mit der psychischen Verdrängung beim Individuum. Während die Zerstörung von Statuen dazu dient, die Erinnerung an die historische Vergangenheit Amerikas auszulöschen – ein Symptom des sozialen Panzers, dient Vergeßlichkeit dazu, die Vergangenheit einer Person zu beseitigen – ein Symptom des individuellen Panzers. Beiden gemeinsam ist die Beseitigung schmerzhafter oder unangenehmer Erfahrungen und Erinnerungen aus der Vergangenheit.

Beflügelt von ihrem persönlichen Haß auf Autoritäten und rationalisiert als die Freiheit des gesellschaftlichen Protests gegen Ungerechtigkeiten aus der Vergangenheit Amerikas, sind verwirrte junge Amerikaner, die in der heutigen antiautoritären Gesellschaftsordnung aufgewachsen sind, gezwungen, sich von schmerzhaften Erfahrungen aus ihrem individuellen Leben zu befreien, indem sie ihren persönlichen Haß auf unterschiedliche Weise auf den gesellschaftlichen Bereich verlagern, einschließlich der Zerstörung historischer Statuen.

Dieses Beispiel zeigt, wie die Anwendung des Wissens der sozialen Orgonomie auf das, was derzeit in Amerika geschieht, dazu beitragen kann, das Wirken der Emotionellen Pest zu beleuchten und ihre zerstörerischen Folgen in der heutigen Welt einzudämmen.

Das American College of Orgonomy bietet öffentlich zugängliche Vorträge zu Themen der medizinischen und sozialen Orgonomie an. Interessierte können die Website des College unter http://www.orgonomy.org für weitere Informationen kontaktieren.

Frei flottierende Schuldgefühle führen zu politischem Aktivismus

21. Juni 2019

Neurotische Schuldgefühle entstehen durch die Wahrnehmung biologischer Energie, die in gepanzerten Muskeln gebunden ist. Die Lösung des Christentums für das Problem der menschlichen Schuld wurde bereits früher erörtert. Wie sich diese Schuld nach außen hin zeigt, hängt vom Grad des Kontakts der Menschen mit ihrem biologischen Kern ab. Das hängt wiederum mit der Art der Gesellschaft zusammen, in der er oder sie lebt. In der autoritären Gesellschaftsordnung der Vergangenheit hatten Amerikaner im allgemeinen weniger Augenpanzer, dafür aber mehr muskulären Panzer als heute. Infolgedessen hatten die Menschen einen besseren Kontakt zu sich selbst und konnten Gefühle persönlicher Schuld als von innen kommend empfinden. Mit Hilfe der Religion wurden ihre Schuldgefühle größtenteils durch ihre Religion aufgelöst. Der Kontakt mit ihrem biologischen Kern sorgte für eine Beziehung zu Gott und ein behagliches Gefühl der Zugehörigkeit.

Menschen in der heutigen irreligiösen, antiautoritären Gesellschaft haben im allgemeinen weniger Muskelpanzer, verbunden mit mehr Augenpanzer und weniger Kontakt mit ihrem biologischen Kern, als in der Vergangenheit. Mit weniger Muskelpanzer und ohne Religion, die emotionalen Trost schenkt, flottieren die Schuldgefühle der Menschen frei. Da die Menschen heutzutage weniger in Kontakt sind mit ihrer biologischen Tiefe und der inneren Quelle ihrer persönlichen Probleme, und sie ein chronisches Gefühl der Schuld mit sich tragen, suchen sie nach äußeren Ursachen für ihre persönlichen Probleme und sehen die Quellen eher in der Gesellschaft. Chronisch unzufrieden mit ihrem persönlichen Leben, klagen sie Amerika an und wenden sich häufig politischen Maßnahmen zu, um Lösungen zu finden und emotionale Erleichterung.

Von der Pest befallene Politiker und die linksgerichteten Medien wirken zusammen, um die Aufmerksamkeit dieser jungen Menschen zu bündeln, indem sie sie zu politischem Handeln anregen, bei dem alles auf Amerika abzielt, das verantwortlich gemacht wird. Das befreit von frei flottierenden Schuldgefühlen und kommt gleichzeitig dem angestrebten linksradikalen Ziel näher, eine sozialistische Gesellschaft in Amerika zu errichten.

Die Emotionelle Pest an der Südgrenze

19. Mai 2019

Die Menschen auf der politischen Linken sind sich einig in ihren Bemühungen, sich allen Entscheidungen und Handlungen von Präsident Trump zu widersetzen. Für sie zählt vor allem der Ausdruck ihres unterschiedlichen Grades an Haß gegen den Präsidenten und gleichzeitig die Verteidigung der Quelle ihrer politischen Macht über die Menschen, nicht das, was für den Schutz der amerikanischen Nation wichtig ist.

In Bezug auf die Einwanderung besteht die Wirksamkeit der widerständigen Strategie der Linken darin, in der Öffentlichkeit Verwirrung darüber zu stiften, wie mit dem Problem der illegalen Einwanderung umgegangen werden soll, und die Bemühungen der Nation sich zu verteidigen durch Untergrabung und Beseitigung ihrer Grenzen zu lähmen. Eine typische Taktik der Emotionellen Pest gepanzerter Menschen bei der extremen politischen Linken, und eine Quelle ihrer Destruktivität, beruht auf der Fähigkeit, die Unterstützung der Massen wahrer Liberaler zu ihrer Rechten zu gewinnen.

Der wahre Liberale fungiert als Träger dieser Manifestation der Pest und liefert die Kraft hinter den links-ideologischen Pest-Charakteren zu seiner Linken. Die Quelle der politischen Ideologie des wahren Liberalen liegt in seiner enormen Menge an freiflottierenden Schuldgefühlen (Gewissensangst), die durch die Bindung an soziale Anliegen immer wieder gelindert werden müssen. Seine politische Ideologie beruht darauf, daß er keine Religion hat, um seine chronischen, allgegenwärtigen Schuldgefühle aufzufangen. Das von den Medien bereitgestellte Bild von armen, leidenden Einwanderern, die Einreise an unsere südliche Grenze fordern, ist genau das, was er braucht, um den Drang zu spüren, durch politisches Handeln „etwas zu tun“, damit sein Gewissen und seine Schuldgefühle gelindert werden können.

Das öffentliche Spektakel dieses moralischen Dramas bildet den Hintergrund, vor dem jedwede Überlegung darüber ignoriert wird, was im besten Interesse der Amerikaner und ihrer Nation liegt.

Über den Umgang mit dem Problem der Eindringlinge

31. Oktober 2018

Amerika muß bereit sein, dem Versuch einer Invasion der Südgrenze durch einen zügellosen Mob kraftvoll entgegenzutreten, an der ideologischen und an der militärischen Front. Die offensichtliche Strategie der Eindringlinge besteht darin, eine aggressive amerikanische Reaktion zu provozieren, um sich an der Grenze zu verteidigen, und diese Handlung mit Hilfe der linken Medien zu nutzen, um den Vorfall zu einem feindseligen Gewaltakt gegen Einwanderer umzumünzen. Ihre Taktik besteht darin, die Konfrontation in eine sadomasochistische Masseninteraktion zwischen dem „sadistischen“ amerikanischen Aggressor zu verwandeln, der die Armen ungerecht behandelt, und den „Opfern“, den „leidenden“ Einwanderern.

Dies ist eine typische revolutionäre Formel der Linken, die von den Bewegungen der Neuen Linken aus den 60er Jahren bis in die Gegenwart Dutzende Male, perfektioniert von Mitgliedern der Democratic Party, zur Anwendung gebracht wurde. Als Alinsky-Methode bezeichnet, hat sie die Funktion, das machthabende System zu unterminieren und dann zu sehen, was passiert. Sie wird durch ein einziges Prinzip bestimmt: die politische Kontrolle den Besitzenden zu entreißen und sie den Habenichts zu überantworten. Dies ist gleichbedeutend mit einem zerstörerischen Angriff auf die etablierte Ordnung im Namen des sozialen Fortschritts.

Die Bevölkerungsgruppe, die am wahrscheinlichsten durch diese List betrogen wird, sind wohlhabende amerikanische Liberale, einschließlich der linken Medien. Aufgrund ihrer frei flotierenden Schuldgefühle, einer Form von Lustangst, die dadurch verstärkt werden, daß sie wirtschaftlich gut gestellt sind und sie in einem freien Land leben, wie es ihnen beliebt, schauen diese Gruppen wohlwollend und voller Sympathie auf die von Armut gezeichneten ausländischen Invasoren. Wenn es an der Grenze zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kommt, werden sie den amerikanischen Verteidigern der Grenze die Schuld zuschieben und der Vorfall wird zu einem Sieg der Habenichts und Provokateure verdreht werden. Dieser Fehler in der Perspektive der echten Liberalen wird von anti-amerikanischen Pseudoliberalen/Kommunisten auf der extremen Linken für ihre eigenen zerstörerischen politischen Zwecke aggressiv ausgenutzt.

Politik ist ein Symptom, keine Krankheit

15. Oktober 2018

Die Politik ist ein Symptom für die Unfähigkeit der gepanzerten Menschen, die Welt angemessen zu sehen und entsprechend zu handeln. Dies ist ein okulares, biopsychiatrisches Problem und der zugrundeliegende Grund für die politisch begründete zunehmende Frustration und Feindseligkeit der Menschen untereinander.

In der heutigen antiautoritären Gesellschaft ist die Politik sehr von Feindseligkeit geprägt, ein Symptom dafür, daß sich gepanzerte Menschen in zwei gegensätzliche politische Gruppen polarisiert haben, die aus Liberalen in der Democratic Party und Konservativen in der Republican Party bestehen. Sie betrachten die gleiche Welt aus vollkommen unterschiedlichen, ideologisch motivierten Blickwinkeln.

In der autoritären Ära der Vergangenheit, vor 1960, gab es in beiden Parteien eine ziemlich gleiche Anzahl von Liberalen und Konservativen, und die politischen Kräfte in ihnen hielten sich in Schach. Die Infiltration linker Extremisten in die Democratic Party in den dazwischen liegenden Jahren und die Verlagerung nach links beim politischen Mainstream führten jedoch zu einer Polarisierung des Zwei-Parteien-Systems und zu der heutigen höchst unbeständigen politischen Lage.

Die Gefahr, mit der Amerika heute konfrontiert ist, besteht darin, daß die bewährten Lösungen der Vergangenheit, die von den Konservativen angeboten werden, nicht ausreichen, um der politischen Agenda der liberalen Extremisten entgegenzutreten, die die amerikanische Nation zerstören soll.

Ein funktionelles Verständnis dessen, was in unserer Welt geschieht, wie es die soziale Orgonomie bietet, wird dringend benötigt. Beispielsweise muß, bevor irgendeine Verbesserung in den sozialen Bedingungen eintreten kann, eine klare Unterscheidung zwischen dem wahren liberalen Charakter, einem politisch gutartigen Individuum, und dem pseudo-liberalen/kommunistischen Charakter getroffen werden, der überhaupt nicht liberal ist, sondern ein emotionell pestkranker Charakter, der die Democratic Party infiltriert und übernommen hat. Dieses lebenswichtige Wissen wird derzeit von Mitgliedern des Ausbildungsprogramms des American College of Orgonomy für soziale Orgonomie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Emotionelle Pest im täglichen Leben

29. August 2018

Der Titel dieses Blogeintrags ist der gleiche wie der einer regulären Kolumne im Journal of Orgonomy, beginnend mit Band 51, Nummer 1. Die Leser sind eingeladen, Berichte über die Pest aus ihrem eigenen Leben für die Kolumne einzureichen. Hier ein Beispiel, das enthalten sein wird:

Das wesentliche Merkmal der Emotionellen Pest ist, daß das Handeln und der dafür gegebene Grund niemals kongruent sind. Das zugrundeliegende Motiv wird immer verdeckt und durch ein scheinbares Motiv ersetzt. Ein Beispiel ist Trumps Null-Toleranz-Politik für illegale Grenzübertritte, die eine hysterische Reaktion von Seiten der politischen Linken ausgelöst hat. Das scheinbare Motiv für die Reaktion ist, daß das eine Trennung von Eltern und Kindern an der Grenze erfordern würde. Die Hysterie hinter ihrer Reaktion ist jedoch völlig unecht. Die Vorschrift, Kinder und Eltern voneinander zu trennen, ist nicht neu. Es war auch die Politik der vergangenen Regierungen. Darüber hinaus gab es nie eine Hysterie von links, wenn Kinder aufgrund von Verhaftung und Verurteilung wegen Verbrechen von ihren Eltern getrennt werden. Daher muß das wahre Motiv für die Hysterie darin bestehen, unter dem Deckmantel des Mitgefühls für Kinder offene Grenzen für die Nation zu erzwingen.

Die politische Rechte versucht, diese und ähnliche Ausbrüche der Pest in rationaler Weise anzugehen. Ohne diese Reaktion der politischen Linken als Ausdruck einer menschlichen Krankheit zu erkennen, werden destruktive emotionell pestkranke Reaktionen wie diese unerkannt und ohne Gegenwehr fortbestehen.

Warum wird Trump von der Linken so abgrundtief gehaßt?

23. März 2018

Als Hillary Clinton 2016 die Präsidentschaftswahl verlor, wurden ihre fassungslosen linken Anhänger in eine emotionale Schockstarre versetzt. Nach acht Jahren Obama-Administration war ihr Zeitplan für die Zukunft Amerikas fast Realität geworden und nun wurde diese Illusion zumindest vorübergehend zunichte gemacht. Sie erholten sich bald wieder, reorganisierten sich und richteten ihre Angriffe auf Donald Trump und das, wofür er steht: eine starke Autorität, die Amerika vor der zunehmend destruktiven Agenda der antiautoritären Linken schützen will.

Sind alle Menschen auf der politischen Linken antiautoritär?

Nein. Menschen, die unmittelbar links vom politischen Zentrum stehen, sind echte Liberale. Im Unterschied zu den weiter links stehenden Pseudo-Liberalen/Kommunisten steht der echte Liberale für individuelle Autorität, ist zu körperlicher Aggression in der Lage und ist proamerikanisch. Wegen des geringeren Kontakts zu seinem biologischen Kern ist der wahre Liberale jedoch blind für die Destruktivität der extremen Linken und wird zu ihrem Handlanger. Echte Liberale sind Lenins „nützliche Idioten“. Diese Unterscheidung zwischen dem echten Liberalen und dem Pseudo-Liberalen/Kommunisten erfordert ein Verständnis der soziopolitischen Charakterologie. Sie ist unabdingbar, soll Sinn in gesellschaftliche Prozesse und politische Ereignisse gebracht werden.

Die Politisierung aller

10. März 2018

In der heutigen zunehmend polarisierten Gesellschaft Amerikas durchläuft die Öffentlichkeit einen massiven Prozeß der Indoktrinierung durch linke Mainstream-Ideologen, um sie mit Hilfe der Medien zu politisieren. Dies nennt man Identitätspolitik, die künstliche Fragmentierung der Bevölkerung in antagonistische Gruppen, die entlang oft nur eingebildeter ethnischer, rassischer und sexueller Kategorien organisiert werden.

Oberflächlich betrachtet, scheint es bei den Handlungen der Menschen darum zu gehen, gesellschaftliche Probleme zu bewältigen, doch deren Wirkung ist tatsächlich gegenteilig. Sie dienen dem Ausweichen, um dem Gewahrwerden der ihnen zugrundeliegenden widerstreitenden Kräfte zu entgehen. Die in den Emotionen begründeten Probleme der Menschen – der Zusammenbruch von Familie und Gesellschaft, Rassismus, Abtreibung, Schießereien in der Schule, Drogen, Armut. etc. – werden auf allen gesellschaftlichen Ebenen in die politische Arena verlagert und dort ausagiert.

Gleichzeitig werden Funktionen systematisch ignoriert, für die die Politik tatsächlich zuständig ist. Dazu gehört die Aufrechterhaltung der militärischen Stärke Amerikas, die Grenzkontrolle und die Einwanderung. Als Ausdruck der Emotionellen Pest, reißt dieses politisch motivierte Tun bzw. Nichtstun linker Extremisten Amerika auseinander.

Die Funktion der US-Verfassung

19. Juni 2017

Der folgende Auszug stammt aus meinem Buch Clueless, das bald erscheinen wird:

Die US-Verfassung wurde 1787 von einigen der besten Köpfe geschrieben, die die Welt zu bieten hatte. Ihre Aufgabe war es, das Leben des amerikanischen Volkes gegen die in ihm enthaltenen zerstörerischen Kräfte zu schützen. So waren sich die Verfasser auch ohne Kenntnis des menschlichen Panzers der Existenz und der zerstörerischen Folgen der Emotionellen Pest bewußt. Man erwartete, daß künftige Generationen ihre grundlegenden Prinzipien beibehalten und weiterentwickeln würden, wenn ein neues Verständnis des menschlichen Lebens zur Verfügung steht.

Allerdings stand das erforderliche Wissen über biologische Funktionen erst fast 200 Jahre später mit den Wissenschaften der biologischen und sozialen Orgonomie bereit. Bis dorthin wirkte die Lücke, die die Verfassung im Verständnis des menschlichen Lebens aufweist, als Blockade. Ihre Interpretation und die Bedeutung ihrer Weisheit wurde der Öffentlichkeit anheimgegeben. Aufgrund der Unterschiede in der Charakterstruktur unterschieden sich die Perspektiven. Heute entzweien sich die Menschen immer noch über die Interpretation des Dokuments, wenn Probleme der Staatsführung aufkommen, die gelöst werden müssen. Auf der einen Seite finden sich die Orginalisten, die die Konstitution wörtlich aus der Zeit ihrer Verabschiedung und als unabänderlich interpretieren. Auf der anderen Seite finden sich diejenigen, die sie als ein flexibles Dokument betrachten, das nach Lust und Laune des Einzelnen und je nach den gesellschaftlichen Bedingungen interpretiert werden kann.

Erstmals in der Geschichte können nunmehr die Verfassung und ihre Zusätze in den Bill of Rights funktionell aus der Perspektive der sozialen Orgonomie verstanden werden (siehe Kapitel 3). Die Anwendung dieses Wissens auf die Verfassung hilft, das Dokument mit einer einheitlichen, naturwissenschaftlichen Grundlage für die Staatsführung auszustatten.

Willkommen in der Welt des Islam

11. Juni 2017

Solange die autoritäre Gesellschaftsordnung in der westlichen Welt intakt war (vor etwa 1960), war die moslemische Welt im Mittleren Osten mit sich selbst in Frieden und lebte harmonisch mit der nicht-moslemischen Welt.

Die Invasion der Sowjetunion in Afghanistan im Jahr 1979 setzte dem ein Ende, als die gottlose Ideologie des Kommunismus auf die fromm-religiöse, streng autoritäre moslemische Welt stieß. Um das Land von den Sowjets zu befreien, traten die Führer Amerikas in eine quasi militärische Allianz mit den moslemischen Führern Afghanistans, wie beispielsweise Osama bin Laden, von dem man damals annahm, er sei Amerika freundlich gesonnen. Amerikas Invasion des Irak mit dem Ziel den Tyrannen Saddam Hussein zu beseitigen, war eine weitere militärische Operation, die die gesellschaftliche Unruhe in den Ländern des Mittleren Ostens verschärfte.

Wichtiger als diese militärischen Übergriffe war jedoch die kulturelle Invasion durch das westliche anti-autoritäre Leben und die Auswirkungen, die es auf das Leben der Menschen im Mittleren Osten hatte. Das heutige „alles ist erlaubt“ der westlichen Gesellschaft wirkt als chronische emotionale Reizung der sexuell unterdrückten Menschen der moslemischen Welt. Um die Sache noch schlimmer zu machen, sind die Menschen im Westen ahnungslos darüber, wie sich ihre uneingeschränkten „freien“ Lebensformen auf unterdrückte Kulturen weltweit auswirken. Deshalb kann man ohne Verständnis der Gründe für die Verwandlung der westlichen Gesellschaft unmöglich wissen, was derzeit im Mittleren Osten geschieht und warum es zu dem kulturellen Zusammenstoß zwischen den beiden Welten kommen mußte.

Im Westen führte die Verlagerung des soziopolitischen Spektrums nach links zum Zusammenbruch der gesellschaftlichen Ordnung und ihren traditionellen Lebensweisen, vor allem was die Lockerung der sexuellen Sitten betrifft. Diese Verschiebung nach links breitete sich allmählich aus und verursachte weltweit soziale Unruhen.

Die Mehrheit der Menschen in der moslemischen Welt gehört charakterologisch in unterschiedlichem Grade von der Mitte aus gesehen nach ganz rechts. Von daher war die permissive, anti-autoritäre Haltung der westlichen Menschen auf der politischen Linken für moslemische Menschen noch schwerer zu ertragen, noch provokanter und noch schockierender als sie es selbst für andere, konservative Westler war.

Die anti-autoritäre Transformation hatte auch eine mächtige destabilisierende Wirkung auf die Politik der islamischen Nationen. In einigen Ländern (Ägypten und Libyen) wurden dank des arabischen Frühlings starre autoritäre Regierungen dominoartig umgestoßen, nur um durch neue Regime derselben oder schlimmerer Art ersetzt zu werden, während in anderen (Syrien und Iran) die Staaten, die während der autoritären Kolonialzeit entstanden waren, weitgehend nach totalitären Leitlinien reorganisiert wurden.

Der weitverbreitete Zerfall moslemischer Gesellschaften im Mittleren Osten brachte eine Flut von arabischen Einwanderern nach Europa und Amerika, von denen viele aus zerrütteten Familien kamen. Der soziale Aufruhr und die Angst in den westlichen Ländern, die aus dieser Zwangsmigration resultierten, war nicht einfach „die Folge des Versagens einer Kultur, die Kräfte der Moderne zu überwinden oder zu verdauen“.

Der Schlüssel zum Begreifen dessen, was passiert ist, einschließlich des Problems des islamischen Terrorismus, ist zunächst ein Verständnis für die spezifischen sozio-politischen Charakterstrukturen der Betroffenen.

Linke Provokateure in den europäischen Ländern provozierten eine sehr labile Lage, indem sie moslemische Einwanderer und die islamische Lebensweise beleidigten. Als Reaktion auf die Bedrohung von links, reagierten die Moslems auf eine Weise, die für Menschen auf der politischen rechten Seite charakteristisch ist – aus dem Bauch heraus. Die Intensität dieser Reaktion hing davon ab, wie weit rechts die Moslems im soziopolitischen Spektrum verortet waren. Die konservativen Moslems unmittelbar rechts des Zentrums paßten sich an und lebten ruhig in getrennten Gemeinden gemäß ihrer Ethnie. Weiter rechts waren die reaktionären Moslems ängstlicher und durch das herausgefordert, was sich um sie herum abspielte. Sie hatten ihren Platz in den strengen Regeln des Islam gefunden und kämpften darum, ihre traditionellen Gepflogenheiten starr zu bewahren. Sie nahmen die nicht-moslemischen Menschen als Bedrohung für ihre Lebensweise wahr und isolierten sich, um sich besser dagegen verteidigen zu können. Viele reagierten mit einem verdeckten Haß auf die Westler. Ihre reaktionäre Struktur führte sie dazu islamische Extremisten passiv oder aktiv zu unterstützen.

Für den islamischen Faschisten auf der extremen Rechten ist das weltliche Gesetz des islamischen Staates untrennbar mit dem religiösen islamischen Recht verbunden. Die Gefühle des islamischen Faschisten werden durch seine Wahrnehmung der westlichen gesellschaftlichen Schwäche und Degeneration verstärkt. Entsprechend ihrer Ideologie befindet sich die moslemische Welt in einem Zustand des ewigen Krieges mit den Ungläubigen weltweit. Als erster Schritt in ihrem großen Plan wollen die Dschihadisten des Islamischen Staates Irak und Al-Sham (ISIS), der in „der islamische Staat“ umbenannt wurde, ihre Kontrolle über den sunnitischen Teil des Irak festigen. Sie fordern, daß dschihadistische Gruppen weltweit ISIS‘ harte Linie übernehmen und sich dem globalen Krieg gegen die Ungläubigen anschließen.

Das ultimative Ziel des islamischen Faschisten ist es, alle demokratischen Institutionen zu zerstören und die Moslems unter einem Kalifat zu vereinen, das von einem politischen und religiösen Führer geleitet wird, der in der Nachfolge von Mohammed selbst steht. Wenn dieses Kalifat jemals Wirklichkeit werden würde, wäre das Leben der Moslems unter der kompletten Kontrolle dieses faschistischen Führers.

Auf globaler Ebene haben die islamischen Faschisten der politischen extremen Rechten in der moslemischen Welt und die Pseudo-Liberalen/Kommunisten auf der äußersten Linken in der westlichen Welt als gemeinsames Ziel die Zerstörung des menschlichen Lebens. Beide sind emotionell pestkranke Charaktere an den Grenzen des soziopolitischen Spektrums. Obwohl sie das gleiche Ziel teilen, funktionieren sie unterschiedlich. Westliche Führer auf der linken Seite säen ihren Samen des Hasses und der Zerstörung verdeckt und handeln subversiv. Sie schwächen Amerikas militärische Macht und untergraben passiv seine Stellung als Führer der freien Welt. Ihr Ziel ist es Amerika im Inneren zu schwächen und gleichzeitig totalitäre Regime, die Amerika politisch feindlich gesonnen sind, durch diplomatische Aktivitäten zu unterstützen. Islamische faschistische Führer auf der rechten Seite sind aggressiv und ungeduldig. Ihre impulsiven Handlungen sind oft schädlich für das Erreichen ihres Ziels.

Die folgende Tabelle faßt die weitreichenden kulturellen Unterschiede und die Grundlagen für den ideologischen Zusammenstoß zwischen der westlichen und der islamischen Welt zusammen:

Westliche Welt Islamische Welt
starr anti-autoritär starr autoritär
Emanzipation der Frau Unterwerfung der Frau
der Mainstream liegt weit links vom Zentrum der Mainstream liegt weit rechts vom Zentrum
sexuell unbefriedigt sexuell unterdrückt
begrüßt Hemmungslosigkeit widersteht Wandel
das Individuum wird über den Staat gestellt der Islam wird über das Individuum gestellt
intellektueller Panzer überwiegt muskulärer Panzer überwiegt
agrarisch/industrielle Ökonomie Stammes- und agrarische Ökonomie
Emotionelle Pest von links Emotionelle Pest von rechts

Präsident Trump gegen die Emotionelle Pest: Runde eins

18. Februar 2017

Jeder hat einen Charakterpanzer, durch den der einzelne mit der Welt in Beziehung tritt. Es ist wichtig, die Charakterstruktur einer Person zu kennen, besonders wenn sie ein politischer Führer ist. Durch das Identifizieren des individuellen und soziopolitischen Charakters des Politikers wissen wir, wie gut er zu seiner Aufgabe paßt.

Was wir über den Charakter von Präsident Trump durch seine Eigenschaft als Vater, erfolgreicher Geschäftsmann, Präsidentschaftskandidat und durch die ersten Tage seiner Präsidentschaft wissen, sagt uns, daß er ein hochenergetischer, phallisch narzißtischer Charakter mit einem oralen, unbefriedigten Block ist. Aus soziopolitischer Sicht ist er ein Konservativer, der politisch rechts steht. Als solcher ist er autoritär und anders als sein Vorgänger kann er in der Öffentlichkeit aggressiv auftreten. Ein Produkt der alten autoritären Gesellschaftsordnung, hat Trump ein Gefühl für den absoluten Unterschied zwischen richtig und falsch. Darüber hinaus wissen wir, daß er sein Land liebt, was darauf hinweist, daß er ein gewisses Maß an Kontakt mit seinem biologischen Kern hat und daß er von daher sein „Herz am rechten Fleck“ hat, was seine Qualifikationen für die Tätigkeit als Präsident betrifft.

Diese Grundzüge reichen, um zu erklären, wie er als Präsident fungieren wird. Vor allem wegen seines hohen Energieniveaus und seiner geschäftlichen Erfahrungen versucht er, das gepanzerte Drumherum der Parteipolitik zu überwinden, indem er sie gewaltsam außer Kraft setzt. Wegen seiner Ungeduld und seinem oralen unbefriedigten Block – er prahlt, redet übermäßig gerne und neigt zu Übertreibungen – vermittelt er den Menschen leider den falschen Eindruck, daß es ihm an Stabilität mangelt und er gibt sich dem Spott preis.

Was seine linken Gegner jedoch wirklich in den Wahnsinn treibt, ist, daß er seine Aggression offen zeigt, bis hin zur Streitsucht, und schamlos autoritär auftritt. Beispielsweise geht er das Problem des Terrorismus an, indem er ein Verbot für alle Moslems erklärt, in die Vereinigten Staaten einzureisen, das Einwanderungsproblem mit der Ankündigung angeht, eine Mauer zwischen Amerika und Mexiko bauen zu wollen, ausgesprochen pro-amerikanisch ist, etc.

Ein zentrales Merkmal der linken Ideologie ist ihr Haß auf offene Aggression und ihre Angst vor echter Autorität. Bei Linken werden diese natürlichen menschlichen Funktionen durch eine neue Schicht von sozialem Panzer, die relative Moral der politischen Korrektheit, unterdrückt. Der nicht entladene Haß, der im Panzer des Linken gebunden ist, wird auf jeden umgeleitet, der mit dem Anspruch auftritt, eine wirkliche Autorität zu sein. Trump weiß nicht, daß dies die Emotionelle Pest ist, die ihn und die Autorität des Amtes, das er repräsentiert, zerstören will. Auch ohne Kenntnis der Pest scheint Trump jedoch ein Gefühl für die Pest zu haben. Das erkennt man an seiner kraftvollen Reaktion auf linke Angriffe der Medien.