Posts Tagged ‘Sozialisten’

Die politischen Vorteile der Linken

5. September 2016

Hier einige der Vorteile der politischen Linken in der heutigen Welt:

  1. Alle öffentlichen Interaktionen finden auf der sozialen Oberfläche statt und Linke operieren in erster Linie aus dieser Schicht ihres bio-psychischen Apparats heraus.
  2. Da die heutige Gesellschaft anti-autoritär ist, hat sich der politische Mainstream weit nach links verschoben. Gesellschaftspolitische Auseinandersetzungen werden oft zwischen politischen Gegnern ausgetragen, die in unterschiedlichem Ausmaß der politischen Linken angehören und von daher verschieden ausgeprägte Ausformungen ein und derselben imgrunde sozialistischen Ideen vertreten.
  3. Die Verschiebung des politischen Mainstream nach ganz links hat der radikalen Linken politische Legitimation verschafft. Jetzt als „Progressive“ oder „Sozialisten“ bezeichnet, sind diese Radikalen in voller Sicht einer ahnungslosen Öffentlichkeit in der Lage als Kandidaten der Democratic Party in den Wahlen 2016 für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten anzutreten. Dies schließt auch den aktuellen Präsidenten selbst mit ein.
  4. Kollektive Entscheidungsfindung sagt Linken zu. Sie sind in erster Linie Herdentiere und verhalten sich in Krisenzeiten als Kollektiv. Beispielsweise wenn sie zu Wahlzeiten politische Entscheidungen treffen müssen. Solange sie sich kollektiv von ihren Führern gehätschelt fühlen, ist wenig Aufwand damit verbunden, sich vom Strom des wohlfahrtsstaatlichen Denkens des Mainstream mitreißen zu lassen. Durch ihre politische Geistlosigkeit und sie es sich leichtmachen, können sie sich ihre Selbstgefälligkeit bewahren, sie vermeiden es, sich des Zerfalls der Welt gewahr zu werden und glauben weiterhin an ihr Politgewäsch.
  5. Aus dem gleichen Grund können Linke nichts aus der Vergangenheit lernen. In der September 2016-Ausgabe des New Criterion schreibt Gary Saul Morson:

    Unser Wissen über die bolschewistischen Schrecken wuchs dramatisch an, als nach dem Fall der Sowjetunion ihre Archive geöffnet wurden. Jonathan Brent und die Yale University Press brachten Band auf Band erschreckender Dokumente heraus, aber die öffentliche Meinung änderte sich nicht merklich. Wie viele Leser der New York Times wissen von ihrer Rolle beim Verschleiern der schlimmsten Verbrechen Stalins und daß sie dafür einen Pulitzer-Preis erhielt (der noch immer nicht zurückgegeben worden ist)?
    Ich verstehe, daß man von kommunistischen Idealen so mitgerissen wird, daß man Millionen von Toten leugnet oder rechtfertigt. Was mich erstaunt ist, daß die Menschen und Publikationen, die so gehandelt haben, sich berechtigt fühlen, andere aus einer Position der moralischen Überlegenheit heraus zu kritisieren.

Daß der Autor dieses Artikels erstaunt ist über das von moralischer Überlegenheit geprägte Verhalten der Linken, liegt daran, daß er nichts von Dr. Elsworth Bakers Entdeckung der sozio-politischen Charakterologie weiß.

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Obama und Sanders: Alles beim Alten

25. Mai 2016

Der Unterschied zwischen einem Kommunisten und einem Sozialisten ist, daß Kommunisten einen gewaltsamen Umsturz der Regierung herbeiführen wollen, während Sozialisten einen allmählichen Wechsel anstreben. In unserer anti-autoritären Gesellschaft befinden sich die Regierungen bereits in einem Zustand fortgeschrittener Auflösung, so daß der Begriff Kommunist nicht mehr angemessen ist. Heute ist Sozialist der richtige Begriff, um diese Linksradikalen zu beschreiben.

Barack Obama betrat die politische Arena in der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts und gab sich, mit Hilfe der Medien, erfolgreich als Liberaler aus. Dies war eine Zeit, als die Bedrohung durch den Kommunismus aus den Köpfen der amerikanischen Öffentlichkeit gelöscht wurde und Kommunismus schnell zu einem Wort aus der Vergangenheit wurde. Aus soziopolitisch-diagnostischer Warte wurde Obama damals korrekt als Pseudo-Liberaler/Kommunist identifiziert. Heute, wo die anti-autoritäre Transformation der Gesellschaft in vollem Gange ist und weiterhin weltweit Nationen kollabieren, ist Sozialist der angemessene Begriff, um Menschen wie ihn und andere, etwa Hillary Clinton, zu beschreiben.

Der allmähliche Zerfall der autoritären Gesellschaftsordnung und die kontinuierliche Verlagerung des politischen Mainstream nach ganz links sind die Gründe dafür, daß ein Sozialist namens Bernie Sanders sich als solcher outen kann und die Öffentlichkeit, deren Gesinnung weit links steht, für ihn eintreten kann als legitimen politischen Kandidaten.

Was sich ändert ist jedoch nicht die Charakterstruktur der altbekannten freiheitskrämerischen Politiker – das Produkt –, sondern die steigende Nachfrage – der Markt – der hilflosen Massen, jung und alt, die glauben, daß sie durch diese neue/alte Ordnung jemanden haben, der sich um sie kümmert.

Das Rätsel der fehlenden Linksradikalen

17. Dezember 2015

Immer wenn in den Medien von Radikalisierung die Rede ist, geht es durchgehend um Rechtsextremisten. Gibt es nicht auch auf der Linken Radikale und wenn es welche gibt, wo sind sie? Die Antwort lautet, daß es sie gibt, daß sie heute vor aller Augen sind und sich oft in hohen Machtpositionen finden, etwa als Kandidaten der Democratic Party im Rennen um das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten; der gegenwärtige Präsident selbst gehört zu ihnen. Anstatt sie als das zu bezeichnen, was sie sind, werden die Linksradikalen heutzutage als „Progressive“ oder „Sozialisten“ bezeichnet.

Weil es zu einer Verschiebung des politischen Mainstream weg von der Mitte und hin zur extremen Linken gekommen ist, werden Linksradikale nicht als das erkannt, was sie sind. Politisch fügen sich diese Radikalen harmonisch in den heutigen gesellschaftlichen Mainstream ein. Die stetige Drift der Gesellschaft nach links wird von einer neuen von Linken eingebrachten Form des sozialen Panzers flankiert, die Moral der politischen Korrektheit.

Blogeinträge Februar 2013

27. Februar 2013

Der Mythos des 21. Jahrhunderts

Derzeit greift der Mythos um sich, daß es aus politischer Sicht zwei Arten von Menschen auf der Welt gibt: diejenigen, „die sich kümmern“ und den Benachteiligten helfen wollen, und diejenigen, die sich nur um sich selbst kümmern. Die „Fürsorglichen“ sind durch ihren Glauben gekennzeichnet, daß Menschen und Sozial- und Umweltbedingungen durch Gesetzgebung und politische Programme verbessert werden können. In der heutigen Welt sehen sich diese „Betreuer“ als die „Guten“ voll guter Absichten und dem Wissen, das erforderlich ist, um die Welt zu verbessern. Sie werden nicht mehr Sozialisten genannt, sondern sie sind die „Progressiven“, die der politischen Linken angehören. Da ein großer Teil der Bevölkerung, vor allem Schwarze und Hispanics emotional zu krank sind, um für sich selbst zu sorgen, haben sie ein ausgeprägtes Bedürfnis, daß man sich um sie kümmert und daher fühlen sie sich zu diesen linken Weltverbesserern hingezogen. Der fürsorgliche linke Politiker und die befürsorgte Öffentlichkeit formen eine mächtige hochpathologische politische Allianz.

Umgekehrt werden Menschen, die nicht demonstrativ ihre Sorge „um die Armen“ und kein offenkundiges Verlangen nach sozialen Verbesserungen bekunden, in der Regel von jenen als gefühllos, egoistisch, kalt und nur am persönlichen Vorteil interessiert, betrachtet, die von der links dominierten Weltsicht indoktriniert worden sind. Da sie keine Lösungsansätze für soziale Verbesserungen anbieten kann, sondern nur eine Rückkehr zu den alten Rezepten, wird diese Gruppe automatisch zu den „Bösen“ gezählt, zu jenen, die der politischen Rechten zuzurechnen sind. Dieser verbreitete Mythos der politischen Linken ist ein Beispiel für gepanzertes (moralistisches) Denken, die Moral der politischen Korrektheit. Das Einbringen dieser Vorstellung von richtig und falsch, von gut und böse, basierend auf einigen persönlichen willkürlichen Annahmen, funktioniert als starke ideologische Kraft im Denken des aktuellen Mainstreams der politischen Linken.

Es hat immer Menschen gegeben, die befürsorgt werden wollten. Im Laufe ihrer Geschichte waren die Amerikaner für ihre Fähigkeit bekannt, für sich selbst zu sorgen. Jedoch haben zum ersten Mal in der amerikanischen Geschichte linke Politiker einen Weg gefunden, die unbewußten Bedürfnisse nach Abhängigkeit bei Menschen auf allen gesellschaftlichen Ebenen erfolgreich zu erschließen. Diese Ideologen versprechen den Massen eine materielle Version des Himmels auf Erden, der durch ihre Wirtschafts- und Sozialprogramme erlangt werden könne, und tragischerweise ist die stupide Öffentlichkeit darauf hereingefallen. Eine weitere Schicht von sozialem Panzer in Form des Verleugnens wird über die bereits vorhandene soziale Panzerung gelegt. Dies macht es für die Menschen schwieriger als jemals zuvor zu sehen, was direkt vor ihren Augen wirklich geschieht.

 

Ein Musterbeispiel für die Emotionelle Pest: Der Krieg gegen die Drogen

Ein sicherer Hinweis darauf, daß die Emotionelle Pest ihre Hände im Spiel hat, ist, daß du der Dumme bist, egal was immer du tust. Auf die Drogenproblematik übertragen bedeutet das, daß du falsch liegst, wenn du die Drogen legalisierst und noch falscher, wenn du es nicht tust. In der vergangenen autoritären Ära haben Kinder und Jugendliche eher auf Respektspersonen gehört. Ihre Rebellion wurde durch ihren Muskel- und Charakterpanzer gezügelt. Wegen der Zerstörung der autoritären Familie ist es bei Kindern und Jugendlichen in der heutigen Gesellschaft wahrscheinlicher, daß sie ihre Rebellion auf subversive Weise ausleben ohne Rücksicht auf die zerstörerischen Auswirkungen auf ihr Leben, da sie davon überzeugt sind „alles zu wissen“. Ohne Autorität, der sie Respekt entgegenbringen, haben sie niemanden, auf den sie hören, und schweben in ständiger Gefahr, in die Drogenkultur hineinzugeraten.

Jene, die Teil der Drogenkultur sind, ob als Konsumenten oder auch als Dealer, sind mit einer emotionalen Krankheit infiziert, einem medizinischen Zustand mit sozio-ökonomischem Hintergrund, der sich in keiner Weise von anderen hochansteckenden und übertragbaren Krankheiten unterscheidet. Das Drogenproblem kann nicht einfach als Krieg gegen einen äußeren Feind betrachtet werden. Die Tendenz Drogen zu verwenden und Profit mit ihnen zu machen, der „Feind“, wohnt in jedem und kann bei jedem ausbrechen, insbesondere bei jungen Menschen. Sie sind gefährdet durch ihre starke Neigung zur Rebellion, ihr Bestreben „dazuzugehören“ und aus finanziellen Gründen. Deshalb müssen ihre Probleme nicht wertend, sondern aus Sicht des medizinischen Epidemiologen als endemische, emotional begründete medizinische Zustände kranker Menschen behandelt werden.

Das Drogenproblem ist ebensosehr ein Problem der Familien der Drogenabhängigen und der sozialen Institutionen, die damit zu tun haben, wie es eines der Konsumenten und der Dealer ist. Der erste Schritt zur Bewältigung des Drogenproblems ist die Aufklärung der Öffentlichkeit. Daß die Leute Drogen wie Marihuana nehmen, liegt darin begründet, daß sie mit deren Hilfe ihren schmerzhaften Emotionen und Gefühlen Einhalt gebieten und/oder sie durch angenehme (euphorische) ersetzen wollen. Konsumenten müssen vor dem Hintergrund behandelt werden, daß sie emotional kranke Menschen sind, die zur Linderung auf chemische Mittel zurückgreifen müssen. Diejenigen, die wirklich Hilfe wollen, und bereit sind sich ihren schmerzhaften Gefühlen zu stellen, müssen auf der Grundlage dieser Erkenntnisse durch qualifizierte psychosoziale Fachkräfte behandelt werden, die selbst emotional gesund sind, so daß sie nicht in die Falle des Wertens tappen. Die Öffentlichkeit muß in der Lage sein funktionell zu denken, nicht moralistisch.

Hartgesottene Drogenhändler sind äußerst destruktive kranke Menschen, die auf kriminelle Weise aus der emotionalen Krankheit anderer kranker Menschen Profit schlagen. Sie müssen abgesondert werden in Gefängnissen. Aus funktioneller Sicht gibt es Gefängnisse, um jene Personen aus der Gesellschaft abzusondern, die nicht fähig sind, ihre sekundären destruktiven Triebe selbständig unter Kontrolle zu bringen. Sie benötigen daher äußere Beschränkungen (Panzer) in Form von Haft.

Wenn man den Drogenkonsumenten von der Warte einer sozialen Krankheit mit medizinischem Hintergrund betrachtet, nicht moralistisch als jemanden, der bestraft werden muß, wird das dazu beitragen, ihm das Stigma zu nehmen. Diese Betrachtungsweise stellt das Ausmaß des Drogenproblems in die richtige Perspektive. Es wird ein langwieriger Prozeß der Vermittlung und der Fruchtbarmachung neuer Erkenntnisse auf allen gesellschaftlichen Ebenen sein, bevor diese destruktive Manifestation der Emotionellen Pest zurückgedrängt sein wird. (Siehe „The War on Drugs: America’s Second Civil War” in meinem Buch The Emotional Plague.)

 

Die Stoßrichtung der politischen Agenda von Obamas zweiter Amtszeit

Präsident Obama befindet sich angesichts des anhaltenden Zerfalls der heutigen anti-autoritären Gesellschaft und dem Durchbruch der destruktiven sekundären Schicht auf allen gesellschaftlichen Ebenen, von Schulmassakern bis zur Korruption in der Wall Street, in einer ausgezeichneten strategischen Position, um seine sozialistische Agenda für Amerika weiter zu forcieren. Er zeigt der ganzen Welt, daß individuelle Freiheit in Amerika nicht funktioniert und daß mehr staatliche Regulierung in Form von mehr Gesetzen erforderlich ist, die den Leuten sagen, was sie zu tun und was sie zu lassen haben.

Aber Gesetze halten Menschen nicht davon ab, sie zu brechen. Wegen des ständig wachsenden inneren Drucks ihrer destruktiven sekundären Triebe finden Menschen immer Möglichkeiten, Gesetz zu umgehen und zu brechen. Korruption wird immer die Oberhand erlangen. Es wird doch nur eine weitere Schicht von sozialem Panzer in Form von mehr Gesetzen über diejenigen gelegt, die ohnehin bereits vorhanden sind, und die Freiheiten, die Menschen immer noch haben, werden noch weiter eingeschränkt.

 

Willkommen in der Demokratie im Nahen Osten

In seinem Artikel „A Bleak Anniversary for the Arab Spring“ schreibt Thane Rosenbaum im Wall Street Journal vom 28. Januar 2013, daß der arabische Frühling zwar die Regimes vieler weltlicher Machthaber in den moslemischen Ländern des Nahen Ostens, Nordafrikas und des Persischen Golfs beendet haben mag, jedoch in keinem von ihnen hätten diese Veränderungen die erstrebten zentralen Merkmale einer demokratischen Gesellschaft hervorgebracht.

Es wird nie gefragt, wie man von moslemischen Menschen, die über Jahrhunderte unter extremer autoritärer Herrschaft gelebt haben, erwarten kann, daß sie über Nacht auch nur im entferntesten wie Menschen in einer modernen westlich geprägten Demokratie leben. Diese Frage, die in das Herz der emotionalen Krankheit der Menschen zielt, liegt außerhalb des Rahmens des aktuellen medizinischen und soziologischen Denkens. Ohne Anerkennung der emotionalen Krankheit infolge des individuellen und sozialen Panzers, der Menschen daran hindert, ihr Leben in den Griff zu bekommen und frei und eigenverantwortlich in einer demokratischen Gesellschaft zu funktionieren, kann man nicht verstehen, warum alle Bewegungen des arabischen Frühlings scheitern mußten.

Ohne die Antwort zu kennen, schneidet der Autor diese Unfähigkeit der in moslemischen Ländern lebenden Menschen an, eine demokratische Gesellschaft aufzubauen. Er stellt fest, daß offensichtlich das einzige, was Moslems in der arabischen Welt erreichen können, das begrenzte kurzfristige Ziel ist, sich von ihren aktuellen Unterdrückern zu befreien. Diese kurzsichtige Vision der Welt ist tatsächlich ein Hinweis auf den Schweregrad des okularen Panzers der Massen in der moslemischen Welt; ein biophysischer Zustand, der verhindert, daß sie klar sehen und den Weg heraus finden aus ihrer gegenwärtigen Existenz in der Falle.

 

Die Exposition des amerikanischen Volks gegenüber der kommunistischen Pest

Aus epidemiologischer Sicht ist der Kommunismus eine hochansteckende und invasive bio-soziale Krankheit. Er funktioniert wie ein Virus (Antigen), der die Bevölkerung einer Nation durch Angriffe auf das emotionale Leben der Menschen und ihre Fähigkeit, frei ohne äußere Zwänge zu arbeiten, von innen heraus zerstört. Die Amerikaner befinden sich heute in der großen Gefahr, daß ihr Land durch die kommunistische Bedrohung, organisiert von den Ideologen der Obama-Administration, zerstört wird, weil sie sich nicht bewußt sind, daß eine reale Bedrohung vorliegt. Die Lage ist mit einer Infektion vergleichbar, bei welcher der Organismus nicht in der Lage ist, mittels Bildung von Antikörpern durch sein Immunsystem auf die Bedrohung seines Lebens zu reagieren. Damit diese Reaktion im gesellschaftlichen Bereich auftreten kann, muß sich die Öffentlichkeit in einem Alarmzustand befinden und Angst haben. Aus biophysischer Sicht entspräche dies einem Zustand der generellen emotionalen Kontraktion in der Bevölkerung.

Aber dieser Zustand ist nirgends zu finden! Ganz im Gegenteil befindet sich die amerikanische Bevölkerung heute allgemein in einem Zustand der chronischen Überexpansion. Die Leute sind selbstgefällig, in unterschiedlichem Maße abgelenkt und interessieren sich für alle möglichen anderen Dinge, statt die wirkliche Gefahr für Amerika zu sehen, die sich direkt vor ihren Augen abspielt. Diese Ablenkungen werden für die Profitinteressen der linksinfiltrierten Medien und Unterhaltungsindustrie ausgebeutet. Sie sollen den Anschein erwecken, daß alles so bleibt, wie es ist, auf daß die kommunistische Pest weiter unbemerkt bleibt.

Dieser rasante Abstieg in den Sozialismus wird für absehbare Zeit anhalten. Er läßt sich nur dann teilweise rückgängig machen, wenn eine große Kontraktion die gesamte Gesellschaft erfaßt, begleitet von einem Gefühl von Angst und Terror. Eine Schockwelle dieser Größenordnung ist notwendig, um die einschläfernde Wirkung der Medien auf die Menschen außer Kraft zu setzen und die Massen zur Besinnung zu bringen, sie aus ihrem chronischen Zustand der Selbstvergessenheit zu befreien. Man kann nur hoffen, daß an diesem Punkt der Immunisierungsprozeß gegen die kommunistische Pest Fuß faßt, bevor Amerika völlig zerstört worden ist.

 

Die Anziehung der Pest auf die Linke und die Rechte

Am Dienstag, den 5. Februar 2013, schlug ein Attentatsversuch auf das Leben des Journalisten Lars Hedegaard, Präsident der dänischen Gesellschaft für Pressefreiheit, fehl. Er ist ein scharfer Kritiker des islamischen Suprematismus und der islamischen Scharia im Westen. Vor kurzem hat er eine schwedisch-sprachige Zeitung ins Leben gerufen, die der Einwanderungswelle nach Schweden und Dänemark aus Ländern der Dritten Welt kritisch gegenübersteht und den Islam mißbilligt.

Als Folge seiner Verteidigung von Freiheit, Demokratie, des Rechtsstaatsprinzips und der individuellen und sexuellen Gleichheit wurde Hedegaard von den links-dominierten schwedischen Medien als „Rassist“ verunglimpft, ihm vorgeworfen, den Vorfall erfunden zu haben, um sich als Märtyrer hinzustellen, und gesagt, es sei bedauerlich, daß der Bote kein besserer Schütze gewesen sei.

Es ist ein Charakteristikum der Emotionellen Pest, daß, wenn es um das gemeinsame Interesse der Linken und der Rechten geht, die Pest die Kräfte zusammenführt und gemeinsam gehandelt wird, um ihr Opfer zu zerstören. In diesem Fall sind die schwedischen Mainstream-Medien auf der Linken, die, laut Hedegaard, in der westlichen Welt die wahrscheinlich am meisten politisch korrekten sind, und die islamistischen Fundamentalisten auf der Rechten eines Sinnes.

Wenn es ihr gemeinsames Interesse ist, haben die Kräfte der Emotionellen Pest die Tendenz sich zu verbünden. Das geschieht ganz spontan und tritt ohne bewußte oder böswillige Absichten auf. Es ist eine pathologische Funktion, die ihren Ursprung im biologischen Bereich hat, der destruktiven mittleren Schicht von kranken Menschen. Das kann nur zufriedenstellend verstanden werden, wenn man aus dem mit Moral belasteten Rahmen des konventionellen Denkens heraustritt und die Geschehnisse aus einer funktionellen Perspektive heraus betrachtet.

 

Das Problem die Emotionelle Pest zu erkennen

Die Existenz der Emotionellen Pest hängt davon ab, daß sie von niemandem wahrgenommen wird. Aber warum ist das so? Warum wird diese universelle Krankheit des gepanzerten Menschen nicht gesehen? Das Problem hinter dem mangelnden Verstehen liegt in erster Linie im durch Abwehr bestimmten Denken der Menschen begründet.

Vergleicht man die medizinischen Infektionskrankheiten, wie Tuberkulose, Kinderlähmung oder Cholera, mit der bio-sozialen Infektionskrankheit Emotionelle Pest, wird offensichtlich, daß bei den medizinischen Krankheiten der bakterielle Erreger, der die Infektion verursacht, nicht von der Moral her als „gut“ oder „böse“, „richtig“ oder „falsch“ betrachtet wird. Auch gibt es keine moralischen Betrachtungen darüber, ob der Erreger „darauf aus war“ oder „die Absicht hatte“, die Krankheit zu verursachen. Diese moralistischen Vorstellungen über Infektionskrankheiten waren Bestandteil des Denkens der vergangenen Jahrhunderte. Wenn Menschen heute Infektionskrankheiten moralisch betrachteten, gäbe es die Wissenschaften der Bakteriologie und Virologie nicht und das Wissen über Infektionskrankheiten wäre noch auf dem Stand von vor 300 Jahren.

Aber genau hier stehen die Menschen heute immer noch, wenn es darum geht, zerstörerische menschliche Ideen und Verhaltensweisen zu beurteilen. Sie betrachten sie moralisch als entweder richtig oder falsch, als Produkt entweder von einem tugendhaften oder einem schurkischen Individuum, bzw. als Ergebnis einer Person mit entweder guten oder schlechten Absichten. Diese Ideen sind Beispiele für ein gepanzertes Denken, das der Abwehr dient, und für die moralistischen Ansichten von beinahe jedem, stehe er auf der politisch linken oder rechten Seite.

Weil Wissenschaftler ihren Blick auf die Funktion der medizinischen Krankheitserreger in deren Bezug zum Leben des Wirtsorganismus gerichtet haben, ob sie für diesen schädlich waren oder nicht, blühte die medizinische Wissenschaft. Hinsichtlich sozialer Probleme müssen folgende Fragen gestellt werden: Was ist die Auswirkung, die das Verhalten oder das Denken einer Person auf andere hat, d.h. was ist ihre Funktion? Sind die Konsequenzen, die sie für die Kernfunktionen des Lebens der Menschen haben, abträglich? Wenn man diese Fragen stellt, rückt die Emotionelle Pest als bio-soziale Infektionskrankheit sofort in einen schärferen Fokus und befreit das Problem der Destruktivität des kranken Menschen von der moral-bestimmten Denkweise der Menschen und von der Zwangsjacke der Politik.

Blogeinträge September/Oktober 2012

21. Oktober 2012

Clint Eastwoods Parodie bei der Republican National Convention

Wenn wegen des individuellen oder des sozialen Panzers die Wahrheit nicht auf ernsthafte Art zum Ausdruck gebracht werden kann, kann sie dennoch auf humorvolle Weise ausgedrückt werden, vor allem in der Politik. Clint Eastwoods Sketch auf der Republican National Convention letzte Woche war ein schlagendes Beispiel. Sie durchbrach die Barriere der Political Correctness. Eastwood führte ein imaginäres Interview mit Barack Obama. Darin forderte Eastwood Obama auf, einige strittige Themen, die seine Politik als Präsident betreffen, zu kommentieren. Was Obama gesagt hat, wissen wir nur von Eastwoods Reaktion darauf, bei der er in seinem charakteristischen ruhigen, nüchternen Stil wiederholt sagt: „Ich kann das nicht mit mir selbst machen.“ [Als Antwort auf: „Fuck you!“]

Die Reaktion des Publikums zeigte, daß es die Bedeutung des Wortwechsels verstand. Er bot nicht nur ein klares Bild von Obamas vollständiger Verachtung für alle, die seine Politik in Frage stellen, sondern auch von seiner unerbittlichen Entschlossenheit sie einseitig durchzupeitschen.

In meinem Buch The Emotional Plague: The Root of Human Evil charakterisiere ich den Pseudo-Liberalen/Kommunisten als jemanden, der seine genitale Rache gegen die Gesellschaft mittels seines Intellekts zum Ausdruck bringt. Dieser zentrale Aspekt von Obamas Charakter und seine Abwehr gegen ihn, seine Rüpelhaftigkeit, wenn er herausgefordert wird, zeigte sich deutlich in Eastwoods humorvollem imaginärem Austausch.

 

Obama 2016: Eine Dokumentation über die Rache eines Mannes

Der bemerkenswerte Dokumentarfilm Obama 2016 ist für jeden, der sehen kann, eine zwingende Beschreibung von Barack Obamas zerstörerischer politischer Agenda für Amerika. Noch erschreckender als der Film selbst sind die vielen Menschen, die Obama nicht so sehen, wie er wirklich ist. Wir wissen, daß Selbstgefälligkeit angesichts drohender Gefahr Symptom eines schwerwiegenden Augenpanzers ist. Die typische Reaktion vieler okular gepanzerter Amerikaner auf Obamas Entwurf des Wechsels ist Leugnung, die hartnäckige Weigerung, die Belege zu sehen und die Sache als das zu erblicken, was sie ist. Viele, darunter auch die Medien, sind komplett zum Narren gehalten worden durch Obamas Darstellung als eines Schwarzen mit einem ansprechenden breiten und freundlichen Lächeln, der einer ahnungslosen, ihn vergötternden weißen amerikanischen Öffentlichkeit nichts zuleide tun kann. Diese trügerische Fassade von Gutartigkeit verdeckt seinen Rachedurst gegen jene Weißen, die von ihm als die „Unterdrücker“ (Kapitalisten, Unternehmer, usw. – der „Kolonialismus“ der Vergangenheit) der Underdogs der Welt eingestuft werden. Seine gesamte politische Agenda ist nichts anderes als ein Versuch, mit vergangenen und gegenwärtigen „Usurpatoren“ abzurechnen, indem er jedermann und jede Nation, ob arm oder reich, auf das gleiche wirtschaftliche Niveau bringt.

Der Film dokumentiert Obamas lebenslange Verbindung mit Kommunisten, angefangen bei seiner Mutter und dem Großvater mütterlicherseits, die Mitglieder der Partei waren, und endet mit seiner engen Beziehung zu Linksradikalen wie Jeremiah Wright unmittelbar vor seiner Präsidentschaftskandidatur. Er dokumentiert auch, daß mit kommunistischen Taktiken der Massenbeeinflussung zum frühestmöglichen Zeitpunkt in der Entwicklung des Kindes begonnen werden muß, will man effektiv sein.

Wie erkennen wir Obamas Destruktivität? Praktisch jede von Obamas innen- und außenpolitischen Initiativen hat letztendlich Amerikas Stärke sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene untergraben.

Da die Existenz der Emotionellen Pest nicht erkannt wird, ist das Element des Bösen nicht unbedingt Teil der Darstellung. Jedoch auch ohne dieses entscheidende Element leistet der Film eine ausgezeichnete Arbeit bei der sachlichen Aufdeckung der Emotionellen Pest, die von der Linkem ausgeht. Der Film ist „ein Muß“ für alle, die Zweifel an Obamas zerstörerischen Absichten haben. Der Film ist voller tiefer Sorge um unsere Ideale und die Zukunft unseres Landes.

 

Kommunismus der amerikanischen Art

Der Kommunismus ist die größte Gefährdung durch die Emotionelle Pest, die dem Westen von innen her droht. Der Islamismus ist für ihn die größte Bedrohung von außen.

Die heutigen Kommunisten haben die Fähigkeit entwickelt, sich ihrer Umgebung durch Imitation zu einem Gutteil anzupassen. Wie Tintenfische sind sie in der Lage das Erscheinungsbild ihrer Umgebungen zu übernehmen, um dadurch ihre wahre Identität zu verbergen. Wegen dieser Fähigkeit zur Mimikry treten sie nicht als die typischen, unheilvoll wirkenden Randelemente auf, mit denen sie noch vor einer Generation identifiziert wurden. Tatsächlich ist es so, daß, je unauffälliger sie sich machen können, je „amerikanisierter“ sie wirken, sie desto wirksamer sind bei der Zerstörung ihrer Opfer aus dem Inneren Amerikas heraus. Aus diesem Grund ist Tarnung eine ihrer zentralen Verteidigungsstrategien. Da sie das äußere Erscheinungsbild eines guten authentischen liberalen Amerikaners angenommen haben, und sie sich selbst als „Progressive“ bezeichnen, ist es angebracht, heutige Kommunisten als Pseudoliberale zu beschreiben.

Die heutigen Pseudoliberalen, die der Democratic Party Amerikas angehören, funktionieren auf genau dieselbe Weise, wie es die Mitglieder der Kommunistischen Partei in der Sowjetunion getan haben. Wie die einstigen Kommunisten besteht die politische Funktion der Pseudoliberalen darin, Kontrolle über die Regierung zu übernehmen, die bestehenden Freiheiten zu beseitigen und schließlich Amerika in eine Diktatur sowjetischen Stils zu verwandeln. Es ist für sie keine Sache der bewußten Wahl. Wie Tintenfische folgen Pseudoliberale in ihrem Verhalten einem strukturellen Zwang. Es liegt nicht in ihrer Macht anders zu funktionieren.

 

Man kann nicht beides haben

Entweder ist freie Meinungsäußerung ein Recht, das von der amerikanischen Verfassung garantiert wird, oder sie ist es nicht. Präsident Obama spricht sich für die Kriminalisierung von jedem aus, der etwas Negatives über den moslemischen Glauben sagt. Auf der anderen Seite sehen sich moslemische Fanatiker im Krieg und sind bereit, alle diejenigen, die nicht konvertieren und bedingungslos dem moslemischen Glauben folgen, zu ermorden.

Für jedermann sichtbar sind die Grenzen gezogen. Die Parallele zur Konfliktsituation, die zwischen der Nazi-Ideologie und der freien Welt in den 1930er Jahren existierte, und dem, was heute geschieht, ist von schmerzlicher Offensichtlichkeit, und doch wollen es nur wenige Menschen sehen. Das Beschwichtigen der Nazis durch die politische Linke veranlaßte Hitler zu dem Glauben, daß er mit seinen militärischen Ambitionen, Europa und die Welt zu erobern, davonkommen werde. Dies führte zu den Schrecken des Zweiten Weltkriegs. Mit dem linksstehenden Obama, der den rechtsstehenden islamischen Fanatikern dieselbe Botschaft vermittelt, ist ein weiteres Rezept für die soziale Katastrophe gegeben.

Da die Emotionelle Pest noch nicht ihren Tribut gefordert und Amerika zerstört hat, wurde der Zweite Weltkrieg gegen die Nazi-Ideologie erfolgreich beendet. Heute, wo die Pest das amerikanische Leben in seinen Grundfesten befallen hat, ist der Ausgang des Krieges gegen die islamistische Ideologie nicht sicher.

Die Fanatiker lassen keinerlei Zweifel hinsichtlich des unversöhnlichen Widerspruchs zwischen ihrem Glaubenssystem und dem des Westens, und hinsichtlich ihres Ziels, die westliche Lebensart zu zerstören. Der Führer der westlichen Welt, Barack Obama, scheint sich dessen nicht bewußt zu sein: Die von der Linken kommende Emotionelle Pest steht heute im Bunde mit der Emotionellen Pest von rechts, folglich konsolidiert sich die Pest auf internationaler Ebene. Ihre Funktion ist es, die Freiheit von Milliarden von Menschen in der westlichen Welt zu zerstören, indem dem menschlichen Leben sowohl von linker als auch von rechter Seite zunehmend die Luft abgedreht wird.

 

„Es breitet sich wie eine Seuche aus“

Die Menschen werden langsam der Existenz der Emotionellen Pest gewahr, auch wenn sie sie nur als Metapher begreifen. In einem Kommentar zu den Demonstrationen gegen die westliche Welt, die sich wie ein Lauffeuer über den Nahen und Mittleren Osten ausbreiten, der sogenannte arabische Frühling, bezeichnete ein Kommentator im Fernsehen (The O’Reilly Factor, 14. September 2012) sie tatsächlich als eine Pest. Dem Kommentator war es offensichtlich, daß die Demonstrationen einer Seuche im medizinischen Sinne ähneln, weil es das Element der Ansteckung von einem Land zum anderen gab.

Bevor eine rationale und effektive Antwort in Angriff genommen werden kann, um die Zerstörungskraft einer beliebigen Manifestation der Emotionellen Pest einzudämmen, muß sie zunächst als physische Krankheit erkannt und behandelt werden, und ihre Arbeitsweise muß klar verstanden werden. Leider sind die Menschen heute noch weit davon entfernt, diesen wichtigen Schritt in ihrem Denken zu vollziehen. Der arabische Frühling ist eine organisierte Attacke, genährt und getragen von einer Grundströmung aus materieller Bedürftigkeit und sexueller Frustration der von Armut betroffenen und sexuell ausgehungerten islamischen Massen. Ihr persönlicher Haß wird erfolgreich genutzt und gegen Amerika und den Westen kanalisiert von erfahrenen emotionell pestkranken Charakteren, die zu radikal-islamischen Organisationen wie al-Qaida gehören.

Diese Kanalisierung ihres Hasses gegen Amerika erfährt eine Verstärkung, wenn der Präsident der Vereinigten Staaten überflüssigerweise sich regelmäßig bei Ländern der Dritten Welt über Unzulänglichkeiten Amerikas entschuldigt. Dadurch zeigt er, daß er absolut kein Verständnis für die Dynamik der Kräfte hat, die zwischen Amerika und den moslemischen Nationen am Wirken ist. Amerika mit Schuld beladen erscheinen zu lassen, versetzt unsere Nation in eine Position der Schwäche (Masochismus) in Bezug auf andere Länder, so daß eine sadomasochistische Beziehung zwischen ihnen etabliert wird. Diese hochpathologische, brisante Beziehung zwischen Amerika und den moslemischen Nationen nährt die Flammen der Emotionellen Pest durch Anregen der unbewußten, sexuell frustrierten, sadistischen Impulse der jüngeren Anhänger des Islams, die dann gegen uns gerichtet werden. Es ist kein Wunder, daß die Moslems sich ermutigt fühlen, unsere Botschaften anzugreifen und die US-Regierung aufzufordern, sich für alle möglichen und unmöglichen Anschuldigungen zu verantworten. Dies ist ein Beispiel dafür, wie die von rechts kommende Emotionelle Pest durch scheinbar unschuldige politische Äußerungen von einem amerikanischen Präsidenten verschärft wird, der politisch deutlich links steht.

 

Willkommen in der Welt des Islam

Um zu verstehen, was sich zwischen der moslemischen Welt und dem Westen abspielt, ist eine Beschäftigung mit der sozio-politischen Charakterologie von entscheidender Bedeutung. Solange im Westen die autoritäre Gesellschaftsordnung intakt war, wurde der Schlaf der moslemischen Welt nicht gestört. Mit der anti-autoritären Umwandlung der westlichen Gesellschaft, die um 1960 herum begann, entwickelten sich langsam eine Polarisierung und ein Kulturkampf zwischen den beiden Welten. Das beruhte auf der anti-autoritären Umwandlung im Westen, die mit tätiger Unterstützung des pseudo-liberalen/kommunistischen Charakters in diesen Ländern zu einer deutlichen Verschiebung weit nach links im sozio-politischen Spektrum führte. Da die moslemische Welt weiterhin weit rechts von der Mitte verharrte, weitete diese Verschiebung die bereits bestehende kulturelle Kluft zwischen ihnen aus: Der Westen verschob sich zur extremen Linken, während die moslemische Welt weiter unverändert auf der extremen Rechten blieb.

Die Linksverschiebung in der westlichen Kultur führte zum Zerfall der sozialen Traditionen in allen Bereichen, insbesondere aber einer Lockerung der Sexualmoral und einem Rückgang der persönlichen Verantwortung. Die permissive Haltung öffnete die Schleusen für das Ausleben aller möglichen sekundären, destruktiven Impulse im Westen. Das umfaßte abfällige, anti-autoritäre Bemerkungen gegen jedwede Form von traditionellen sozialen Institutionen, einschließlich der islamischen Religion.

So wurden gesellschaftliche Bedingungen erzeugt, die den Ausbruch einer emotionell pestkranken Reaktion von globalen Ausmaßen begünstigten. Die moslemische Welt reagierte auf dieses Verhalten des von der Linken dominierten Westens in einer Weise, die von der Rechten zu erwarten ist: aus dem Bauch heraus. Die Moslems antworteten auf die Provokation desto heftiger, je weiter sie charakterologisch rechts standen. Diejenigen, die am weitesten rechts standen, die Schwarzen Faschisten und die Reaktionäre, reagierten explosionsartig auf die Provokation mit der Zerstörung von Gebäuden, die sie als Symbole des westlichen Einflusses betrachteten, während diejenigen, die weniger extremistisch waren, die Konservativen und die extrem Konservativen, weniger militant reagierten. Sie hielten einfach die moslemische Religion und Lebensweise mit friedlichen Mitteln aufrecht.

Mit dem globalen Aspekt der Emotionellen Pest konnten nunmehr die organisierten Elemente der moslemisch-faschistischen Gruppen, wie die extrem rechten Salafisten und al-Qaida, auf den Plan treten, die moslemische Empörung aufwiegeln und die Ausbrüche von einem Land ins andere tragen.

Der faschistische Moslem auf der rechten Seite bekämpft den sich auf der linken Seite befindlichen Pseudo-Liberalen/Kommunisten physisch, da er ihn als Rivalen für die Beherrschung der Welt, die sie beide anstreben, und als Bedrohung für seinen grundlegenden Mystizismus (verzerrter Kontakt zum Kern) betrachtet. Der Pseudo-Liberale/Kommunist strebt seine Lösung vollkommen anders an (durch seinen Intellekt), weil er eine grundlegend mechanistische Charakterstruktur hat (Mangel an Kernkontakt). Beide politischen Extreme haben jedoch das gleiche Ziel. Sie unterscheiden sich nur in den Mitteln zur Erreichung dieses Ziels.

 

Der biologische Ursprung der Political Correctness

Aus soziologischer Sicht wird Political Correctness als ein verzerrter Ausdruck Marxistischer Ideen definiert, die von der Wirtschaft in den Bereich der Kultur übertragen wurden. Da Marxisten und andere Linke fast ausschließlich aus der zerstörerischen sekundären Schicht und der oberflächlichen Schicht ihrer bio-psychischen Struktur heraus leben, folgt daraus, daß aus biologischer Sicht Political Correctness ein Ausdruck der Impulse und Ideen ist, die aus der zerstörerischen zweite Schicht stammen und die gesellschaftlich akzeptabel gemacht werden, indem sie die oberflächliche Schicht passieren (die Nutzung des Intellekts als Abwehr.)

Ein Beispiel für Political Correctness wird in dem Artikel „Muslims, Mormons and Liberals” von Bret Stephens vorgestellt (Wall Street Journal, 18. September 2012). Er beschreibt, wie das Publikum mit schallendem Gelächter reagiert, wenn die Mormonen in dem Broadway-Musical The Book of Mormons verspottet und in obszönen Szenen der Lächerlichkeit preisgegeben werden. Er vergleicht diese Reaktion mit der des empörten liberalen Establishments auf einen Video-Clip des Films Innocence of Muslims, der Beleidigungen gegen die moslemische Religion darstellt. Linke in ganz Amerika bezeichneten das Video als „verwerflich und ekelhaft“ und gaben ihm die alleinige Schuld für die Unruhen in weiten Teilen der moslemischen Welt. Stephens kommt zu dem Schluß, daß es Konsens des amerikanischen Liberalismus sei, das Verspotten der Mormonen und des Mormonismus urkomisch zu finden, aber mit Empörung zu reagieren, wenn man sich über Moslems und den Islam lustig macht. Er stellt die berechtigte Frage in den Raum, ob das nicht damit zu erklären sei, daß „niemand jemals von den Mormonen Schaden zugefügt, geschweige denn getötet wurde, wenn er sich über die Mormonen lustig gemacht hat“.

Ohne, daß er von der sozio-politischen Charakterologie Kenntnis hat, trifft Stephens Frage den Kern der Charakterstruktur aller Linken: Da sie aus ihrer oberflächlichen Schicht (dem Intellekt) heraus agieren, sind sie kaum oder gar nicht in der Lage körperliche Aggression, die aus ihrem biologischen Kern (der auch die willkürliche Muskulatur umfaßt) stammt, zu ertragen und daher sind sie angesichts der von rechts kommenden faschistischen Aufstände der Moslems vor Angst gelähmt und außerstande sich ihnen entschlossen entgegenzustellen. Stattdessen reagieren sie passiv mit Beschwichtigung und Besänftigung, während sie gleichzeitig ihren unbewußten Haß gegen die Autoritäten des Westens auf gutartige Institutionen der Rechten übertragen, wie etwa die Mormonen, die keine Bedrohung darstellen und daher ohne Risiko angegriffen werden können.

Dieses Beispiel soll zeigen, daß, um sozio-politisches Verhalten und Einstellungen und das, was in unserer kranken Welt wirklich los ist, zu verstehen, eine eingehende Kenntnis der sozio-politischen Charakterologie, ihrer biologischen Grundlagen und ihrer Verwurzelung in den Emotionen unerläßlich ist.

 

Die sozialistische Sehnsucht

In seinem am 26. September 2012 in der New York Times erschienenen Artikel „Backlash to the Backlash“ [die Gegenreaktion auf die Gegenreaktion] beschreibt der Kolumnist Thomas Friedman voll Begeisterung die Reaktion der gemäßigten Moslems in der islamischen Welt, die die jüngsten Angriffe von Seiten extremistischer Fanatiker auf den Westen lautstark verdammt haben. Er findet es ermutigend, daß Libyer Schilder hochhalten wie: „Wir wollen Gerechtigkeit für Chris [Stephens]“ (den ermordeten amerikanischen Botschafter in Libyen) oder: „Nie wieder al-Qaida“, und die verlangen, daß die bewaffneten Milizen aufgelöst werden.

Es ist schön und gut, daß der Autor seine hohe Meinung für die moslemische Gegenreaktion zum Ausdruck bringt, sie ist jedoch bei der Verhinderung künftiger Angriffe oder einer Eskalation der Gewalt von keinem Nutzen und erst recht bringt sie uns einem Verständnis dessen nicht näher, was tatsächlich innerhalb der islamischen Länder vorgeht. Friedman ist ein typisches Beispiel der aufrichtigen Sehnsucht des echten Liberalen und des Sozialisten nach einer besseren Welt. Eine Hoffnung, die auf der Illusion beruht, daß alle Menschen dadurch gebessert werden, indem man ein Auge zudrückt, was die sehr realen zerstörerischen Kräfte (die Emotionelle Pest) betrifft, die bei gepanzerten Menschen wirksam werden.

Die Sehnsucht und Hoffnung des Liberalen trägt nichts dazu bei, den Kräften der faschistischen Moslems auf der Rechten Einhalt zu gebieten und sie an der Verfolgung ihrer soziopolitischen Agenda, die Welt mit Gewalt zu unterwerfen, abzuhalten. Auf der Linken appelliert der machthungrige Pseudo-Liberale/Kommunist Barack Obama an diese brachliegenden Wünsche der Liberalen, indem er regelmäßig so tut, als böte er Hoffnung und die Verheißung einer veränderten, einer besseren Welt, die entstünde, wenn er mit seinen Friedensangeboten an die moslemischen Fanatiker erfolgreich sei. Wäre es doch nur so einfach.

 

Die Kultur der Political Correctness und Barack Obama

Politische Korrektheit ist eine Manifestation eines sozial induzierten Augenpanzers, das Ergebnis von Gehirnwäsche, der die Öffentlichkeit von Seiten der extremen Linken ausgesetzt ist. Es ist eine neue Art richtig und falsch, gut und böse zu definieren. Es ist der Ausdruck gleichsam Marxistischer Ideen, die vom Bereich der Ökonomie auf die Soziopolitik übertragen wurden. Die Moral der Political Correctness, die die alte Moral der autoritären Gesellschaftsordnung ersetzt hat, beruht auf der Annahme, daß alles, für das Amerika steht, böse und von Grund auf schlecht ist. Dies war das Glaubenssystem der untergegangenen Sowjetunion.

Ohne es direkt zum Ausdruck zu bringen, ist das auch das Moralsystem von Barack Obama. Wir wissen dies nicht durch das, was Obama sagt, sondern durch das, was er tut. Fast seine gesamte Politik, sowohl was das Inland als auch was das Ausland betrifft, zielt darauf ab, Amerikas Vormachtstellung in der Welt zu untergraben und zu zerstören. Tragischerweise sind die meisten Menschen auf seine Vortäuschung, ein loyaler Amerikaner zu sein, hereingefallen. Sie werden durch sein oberflächliches breites, freundliches Lächeln, seine leeren Worte und seine leicht daher gesagten Ideen hereingelegt. Seine politisch korrekte Fassade, die er ausdrückt, indem er vorgibt, sich um die Armen und Benachteiligten in Amerika zu kümmern, und durch seine Sympathie für alle Araber einschließlich der Fanatiker in der moslemischen Welt, kann kaum seinen zugrundeliegenden Haß gegen Amerika verbergen. Auf der anderen Seite, da die Öffentlichkeit weitgehend von der Moral der Political Correctness indoktriniert worden ist, glauben die Menschen an das Gute in Obama und dies ermöglicht es ihm, vor aller Augen mit seiner Spaltung der Gesellschaft und seiner Destruktivität durchzukommen. Was der Sowjetunion von außen nicht gelang, gelingt dem Pseudoliberalen/Kommunistem aus dem Inneren Amerikas heraus. Die Emotionelle Pest hat die höchsten Ebenen der Bundesregierung befallen.

 

Sozialwissenschaft gegen Soziopolitik

Das meiste, über das in der Soziologie geschrieben wird, ist tatsächlich Soziopolitik. Es geht nicht um genuine Sozialwissenschaft. Das ist so, weil die Soziologie nicht von einer soliden biologischen Grundlage her verstanden wird und weil aus diesem Grund häufig politische Ansätze in die Soziologie eingebracht und fälschlicherweise als Lösungen für soziale Probleme offeriert werden.

Heute geht die Linke noch immer mit den abgenutzten politischen Lösungsansätzen des Sozialismus hausieren, während die Rechte weiterhin dagegen opponiert. Die Öffentlichkeit ist den immer gleichen alten Auseinandersetzungen zwischen der Linken und der Rechten überdrüssig. Viele wollen konkrete Antworten auf die Frage, warum das gesellschaftliche Leben in allen Bereichen degeneriert und was getan werden muß, um die Lage bessern zu können.

In The Emotional Plague und meinem Buch Neither Left Nor Right zeige ich, warum politische Lösungen für soziale Probleme scheitern: weil sie nicht aus den Problemen selbst abgeleitet werden, sondern der Charakterstruktur der gepanzerten Menschen entstammen. Ich erkläre, daß die unterschiedlichen Ideologien der Linken und der Rechten in Wirklichkeit verzerrte Denkweisen von Menschen sind, die der linken und der rechten Seite des sozio-politischen Spektrums angehören.

Um soziale Probleme bewältigen zu können, muß man sich zunächst eine völlig neue Art des Denkens aneignen, die weder der Linken noch der Rechten angehört. Sie wird als funktionelles Denken bezeichnet: so zu denken, wie die Natur funktioniert.

 

Schließlich hat der Kaiser also doch keine Kleider?

Im Artikel „I Too Have Become Disillusioned” der Newsweek von Freitag, dem 12. Oktober 2012, äußern sich Matt Patterson und die Newsweek endlich zu Obama. Das kommt zur rechten Zeit und trifft den Nagel auf den Kopf. Wie viele von Ihnen wissen, hat die Newsweek den Ruf sehr liberal zu sein. Die Tatsache, daß ihr Herausgeber sich bereiterklärte, folgenden Artikel über Obama und jenen, der in der letzten Newsweek erschienen ist, zu drucken, macht dies zu einem wirklich bemerkenswerten Ereignis und selbst zu einer Nachricht. Endlich dringt die Wahrheit über unseren Präsidenten und seine Agenda durch den „Schutzwall“, der von den liberalen Medien um ihn herum aufgerichtet worden ist.

AUCH ICH BIN DESILLUSIONIERT

von Matt Patterson (Newsweek -Kolumnist – Kommentator)

In kommenden Jahren könnten Historiker die Wahl von Barack Obama im Jahre 2008 als unbegreifliches und beunruhigendes Phänomen betrachten; Ergebnis einer erstaunlichen Art von Massenhysterie, die vielleicht mit der Hexenverfolgung im Mittelalter vergleichbar ist. Wie, werden sie fragen, hat ein Mann, der keinerlei beruflichen Erfolge vorweisen kann, so viele betören und zu dem Glauben verleiten können, er könne die größte Volkswirtschaft der Welt lenken, das weltweit mächtigste Militär führen, die folgenreichste Position der Welt ausfüllen?

Stellen Sie sich einen zukünftigen Historiker vor, der Obamas Leben vor dessen Präsidentschaftskandidatur untersucht: in die Welt der Eliteuniversitäten ein- und hindurchgeführt trotz einem Bildungsweg mit mittelmäßigen Noten und Testergebnissen, eine bequeme Nicht-Arbeit als „Community Organizer“, eine kurze Karriere in einem Landesparlament ohne legislative Erfolge (und, angesichts seines häufigen Abstimmens mit „anwesend“, ohne wirklich involviert zu sein) und schließlich eine unbemerkenswerte einzige Amtsperiode im Senat der Vereinigten Staaten, die vollständig seinen präsidialen Ambitionen gewidmet war.

Er hinterließ in der Wissenschaft kein akademisches Vermächtnis, machte als Parlamentarier keinen Gesetzesvorschlag, der seinen Namen trägt. Und dann ist da die Sache mit seinen beunruhigenden Verbindungen: der Haßprediger, der Weiße und Amerika verdammte, aber Jahrzehnte als Obamas „spiritueller Mentor“ fungierte, und ein wahrhaftiger Terrorist, der Obamas Kollege war und als sein politischer Sponsor diente. Es ist leicht, sich vorzustellen, wie ein zukünftiger Historiker das alles überblickt und sich frägt: Wie um alles in der Welt konnte solch ein Mann zum Präsidenten gewählt werden?

Nicht auf die Historie wartend, wandte sich der unvergleichliche Norman Podhoretz vor kurzem dieser Frage im Wall Street Journal zu: Mit Sicherheit hätte kein weißer Kandidat, mit engen Verbindungen mit ausgesprochenen Amerikahassern wie Jeremiah Wright und einem Terroristen ohne Reue wie Bill Ayers, auch nur einen einzigen Tag bestanden. Da Obama jedoch schwarz und damit in den Augen des Liberalismus mit der Berechtigung ausgestattet war, mit Anklägern gegen diverse Ungerechtigkeiten Amerikas Zeit zu verbringen, auch wenn sie ein bißchen extrem waren, wurde bei ihm ein Auge zugedrückt. Lassen Sie das sacken: bei Obama wurde ein Auge zugedrückt – es wurde ein niedrigerer Standard angelegt – wegen der Farbe seiner Haut.

Podhoretz fährt fort: Und überhaupt, was taten diese alten Geschichten zur Sache, wenn er doch so artikuliert und elegant und (wie er selbst gesagt hatte) „nicht bedrohlich“ war, was ihm insgesamt die Chance bot, erster schwarzer Präsident zu werden und damit dem Fluch des Rassismus ein Ende zu setzen?

Podhoretz legt seinen Finger auf das, wie ich denke, bewegende Momentum des Obama-Phänomens – die „Affirmative Action“. Natürlich nicht im juristischen Sinne, aber sicherlich was die stimmungsmäßigen Beweggründe hinter allen Gesetzen und Vorschriften der Affirmative Action betrifft. Sie wurden in erster Linie entwickelt, damit sich Weiße, insbesondere die weißen Liberalen, gut fühlen.

Leider haben Minderheiten häufig zu leiden, damit sich die Weißen selbst auf die Schulter klopfen können. Liberale gewähren routinemäßig Minderheiten Zugang zu Schulen, für die sie nicht qualifiziert sind, übernehmen dann jedoch keine Verantwortung für die unvermeidlichen schlechten Leistungen und hohen Abbruchraten, die daraus folgen. Liberalen ist es egal, ob diese aus Minderheiten stammende Studenten scheitern; Liberale sind nicht da, um Zeuge der emotionalen Verwüstung und des geminderten Selbstwertgefühls zu werden, das aus der rassistischen Politik resultiert, die die Affirmative Action darstellt. Ja, rassistisch. An jemanden einen separaten Standard anzulegen nur wegen der Farbe seiner Haut – das ist Affirmative Action in einer Nußschale. Wenn das kein Rassismus ist, dann ist nichts Rassismus.

Und das ist es, was Amerika Obama antat. Zwar war Obama selbst nie von seinem mangelnden Erfolgen beunruhigt, aber warum sollte er es sein? Wie viele angemerkt haben, wurde Obama gesagt, er sei gut genug für die Columbia University trotz mittelmäßiger Noten im Occidental College; ihm wurde gesagt, er sei gut genug für den US-Senat trotz einer mittelmäßigen Bilanz in Illinois; ihm wurde gesagt, er sei gut genug, um Präsident zu sein, obwohl er im Senat keinerlei Spuren hinterlassen hat. Sein ganzes Leben lang, bei jedem Schritt des Weges, wurde Obama gesagt, er sei gut genug für den nächsten Schritt, trotz jeder Menge Belege für das Gegenteil.

Was konnte daraus entstehen, wenn nicht diese Art von leerem Narzißmus, die jedesmal evident wird, wenn Obama spricht? Im Jahre 2008 schwärmten viele, die einräumten, daß es ihm an Qualifikationen für die Exekutive mangele, dennoch von Obamas rednerischen Fähigkeiten, seinem Intellekt und seinem coolen Charakter. Diese Leute – Konservative eingeschlossen – sollten nun zutiefst beschämt sein.

Dieser Mensch denkt und spricht in den denkbar verbrauchtesten Klischees, obwohl er seinen Teleprompter vor sich hat; wenn dieser Souffleur fehlt, kann er kaum denken oder überhaupt sprechen. Nicht ein origineller Gedanke hat jemals seinen Mund verlassen – es ist alles aufgewärmter Marxismus von der Art, die über 100 Jahre hinweg wieder und wieder gescheitert ist. (Ein Beispiel sind seine Reden während der Kampagne von 2012, die fast Wort für Wort seinen Reden von 2008 entsprechen.)

Und was ist mit seinem Charakter? Obama macht ständig alles und jedes für seine Probleme verantwortlich. Bush ist verantwortlich, es war Pech, ich habe diesen Schlamassel übernommen. Erinnern Sie sich daran, daß er den Job wollte, sich um die Aufgabe bewarb. Es ist peinlich, einen Präsidenten zu erleben, der derartig bedacht darauf ist, seine eigene Ohnmacht zur Schau zu stellen, derartig komfortabel mit seiner eigenen Inkompetenz umgeht. (Neulich trat er auf und sagte tatsächlich, niemand hätte irgendetwas tun können, um unsere Wirtschaft und das Land wieder auf Kurs zu bringen.) Aber ehrlich, was hatten wir erwartet? Der Mann war noch nie für irgendetwas verantwortlich, wie können wir also von ihm erwarten verantwortungsvoll zu handeln?

Zusammengefaßt: Unser Präsident ist ein kleingeistiger Mann, der weder das Temperament noch den Intellekt besitzt, um seiner Aufgabe gewachsen zu sein. Wenn Sie das verstehen, und nur, wenn Sie das verstehen, macht die aktuelle Erosion von Freiheit und Wohlstand Sinn. Es konnte nicht anders kommen, mit solch einem Mann im Oval Office.

Blogeinträge Februar 2012

27. Februar 2012

Das Porträt eines politischen Halbgotts

Laut dem Random House Dictionary ist ein Halbgott mehr als ein bloßer Mensch. Er ist ein vergöttlichter Sterblicher. Viele Politiker scheinen Halbgötter zu sein, solange sie sich für ein öffentliches Amt bewerben, aber sobald die Wahl vorbei ist, hören sie auf sich so zu benehmen, egal ob sie gewonnen oder verloren haben. Hingegen findet sich beim echten politischen Halbgott eine Zusammenstellung dauerhafter Merkmale, die einzigartig ist:

  1. Es gibt bei ihm keine Geschichte einer stabilen und beständigen Arbeitsfunktion vor dem Eintritt in die Politik.
  2. Politik ist ein Ersatz für wirkliche Arbeit.
  3. Seine politische Mission ist vollkommen eigennützig auf seine bereits bestehende ideologische Weltsicht ausgerichtet.
  4. Vorrangig sind sein Haß auf die etablierte Weltordnung und sein Bedürfnis, sie mit grandiosen Plänen eines Himmels auf Erden zu ändern.
  5. Er ist von der Unfehlbarkeit seines Glaubenssystems überzeugt.
  6. Der Erfolg seiner Kampagne basiert darauf, daß er den Wählern alles und jedes verspricht, einzig und allein um Macht über sie auszuüben.

Diese Strategie wurde entworfen, um die starke Identifizierung des Halbgotts mit den Wählern zu zementieren. Nachdem er mit dieser Strategie Erfolg hat, erreicht der Halbgott einen gottähnlichen Status. In den Augen der Bevölkerung kann er nichts falsch machen. Halbgötter tauchen auf beiden Seiten des politischen Spektrums auf. In der heutigen anti-autoritären Gesellschaft mit der deutlichen Verschiebung des politischen Mainstreams nach links von der Mitte, ist es wahrscheinlicher, daß Halbgötter von der politischen Linken her erscheinen. Barack Obama ist ein aktuelles Beispiel für das Auftreten eines Halbgottes, der von der politischen Linken her kommt.

Bevor er in die Politik ging, wählte Obama eine Arbeit als politischer Aktivist. Laut seiner Frau Michelle war Obama ein Gemeindeaktivist, der erkundete, inwiefern Politik zur Durchsetzung von [sozialen] Veränderungen brauchbar sei. „Die Lösung für jedes Problem“, so ein Journalist, der Obamas Projekte untersuchte, „war die Verteilung staatlicher Mittel.“ Bis er 1996 Vollzeitparlamentarier wurde, lag Obamas Arbeitsschwerpunkt bei ACORN, der größten radikalen Organisation in den Vereinigten Staaten. Sein Glaubenssystem ist unfehlbar, da es vollständig aus seinem hochentwickelten Intellekt hervorgeht. Auf dem Höhepunkt seiner Wahlkampagne verkündete er: „Wir sind diejenigen, auf die wir gewartet haben.“ Kurz vor seinem Eintritt in das Weiße Haus sagte er in einem Augenblick des Freimuts: „Wir stehen fünf Tage vor einer grundlegenden Umwandelung der Vereinigten Staaten von Amerika.“ Während seiner Wahlkampagne appellierte er an die Wählerschaft in ihrer Gesamtheit und versprach, daß, werde er zum Präsidenten gewählt, er der politischen Spaltung, die Amerika zerreißt, endlich ein Ende setzen werde. Nachdem er gewählt war, tat er jedoch genau das Gegenteil. Sogleich ging er daran, dem amerikanischen Volk seine sozialistische Gesundheitsagenda (Obama Care) aufzuzwingen (die, wie er später sagte, nur zum Wohle aller sei) und die Macht und die Finanzkraft der Zentralregierung auf Kosten des Privatsektors dramatisch zu vergrößern.

Auf internationaler Ebene stellt er seine offene Verachtung für die amerikanische Politik und generell für das hart arbeitende, anständige amerikanische Volk zur Schau. Ergebnis dieser Haltung ist eine Zurechtweisung der Amerikaner. Als Taktik der Emotionellen Pest ist es ein Versuch, unbewußte Schuldgefühle und eine Lähmung hervorzurufen und den Amerikanern das Gefühl zu vermitteln, daß, was auch immer sie auch tun, es irgendwie falsch ist. Ihm zufolge haben die Amerikaner ihre Gepflogenheiten zu ändern. Wenn sie ihm doch nur folgen würden, denn Präsident Obama sei als einziger in der Lage die Amerikaner von den bösen Taten ihrer Vergangenheit zu erlösen. Er ist auch als einziger in der Lage, allen Amerikanern die Illusion wirtschaftlicher Sicherheit zu vermitteln, während er sie zur gleichen Zeit immer abhängiger macht und unter die Kontrolle der Zentralregierung stellt, der Leute wie er vorstehen.

Das Problem, dem wie gegenüberstehen, ist nicht der politische Halbgott. Es ist die Hilflosigkeit der gepanzerten Menschen, die es Halbgöttern ermöglicht, regelmäßig auf dem sozialen Schauplatz zu erscheinen. Das politische Zusammenwirken des Halbgottes mit hilflosen, sozial abhängigen Menschen, die emotional den Kontakt mit sich selbst verloren haben, ermöglicht es dem Halbgott zu existieren.

 

Was ist falsch an der Denkweise der Teenager?

In einem kürzlich im Wall Street Journal (28.-29. Jan., 2012) erschienenen Artikel mit dem Titel „What’s Wrong With The Teenage Mind?“ schreibt Alison Gopnik, Professor für Psychologie an der University of California, Berkeley, viele der Probleme, die heutige Jugendliche mit der Bewältigung der Welt haben, dem Gehirn der Jugendlichen zu. Frau Gopnik versucht das Verhalten von Teenagern mittels lokalisierter Nervenbahnen im Gehirn zu verstehen, etwa „Belohnungszentren“ und „Kontrolsystemen“, die bestimmten Verhaltensfunktionen zugrundeliegen.

Daß das Gehirn im Verhalten der Teenager eine Rolle spielt und die Interaktion zwischen dem Teenager und seiner Umwelt für die Art des zur Schau gestellten Verhaltens wichtig ist, ist selbstverständlich. Diese Aussagen über das Gehirn reichen jedoch nicht aus, um das erratische, dysfunktionale Verhalten von vielen Jugendlichen heute zu erklären.

Was unerwähnt bleibt, ist die Wirkung der dramatischen Veränderungen, die mit der Umwandlung der westlichen Gesellschaft von autoritär zu anti-autoritär einhergegangen sind, und die Wirkung des damit verbundenen mechano-mystischen Weltbildes auf das Leben der Menschen, insbesondere aber auf das der Jugendlichen. Der Zusammenbruch der alten autoritären Gesellschaftsordnung und ihrer Untermauerung, der auf Sexualunterdrückung beruhenden autoritären Familie, führte zu einer Gesellschaftsordnung, die sogar noch lebensfeindlicher ist als ihr Vorgänger. Verschlimmert wird die Sache dadurch, daß alles, was die Psychiatrie in der Vergangenheit mühsam zusammengetragen hatte, einschließlich der Erkenntnisse über die psycho-sexuelle Entwicklung des Menschen (deren Störung für einen Gutteil dessen verantwortlich ist, was Jugendliche heute bedrängt), komplett aus der Praxis der Psychiatrie eliminiert worden ist.

In der Tat ist die psychiatrische Praxis von heute zum Zustand von vor 100 Jahren regrediert, als die subjektive Funktionsweise des Geistes eins zu eins mit der objektiven Funktionsweise von bestimmten Hirnarealen gleichgesetzt wurde. Die moderne Psychiatrie ist weiter davon entfernt, die Probleme der Jugendlichen zu verstehen, als sie es damals war. Unterdessen hat sich, dank unserer anti-autoritären Gesellschaftsordnung, der Level an Sozialpathologie, der bei allen, auch bei den Jugendlichen, evident wird, mehr denn je zugespitzt. Diese gesellschaftlichen Entwicklungen können nur als eine direkte Folge des höheren Niveaus an emotionell pestkranker Aktivität in der Welt von heute verstanden werden.

 

Warum es notwendig ist, die Emotionelle Pest als medizinische Krankheit in den Griff zu bekommen

Die Emotionelle Pest wird als zerstörerisches menschliches Verhalten auf dem sozialen Schauplatz definiert. Oft begegne ich Leuten, die fragen, warum es notwendig sei, den Begriff „Emotionelle Pest“ zu benutzen, wenn wir destruktives Verhalten bei Menschen sehen. Da sich die Pest überall manifestiert, warum sie nicht „menschliche Destruktivität“ nennen und es dabei bewenden lassen? Meine Antwort lautet, daß anders als beim Verhalten von gewöhnlichen Neurotikern, das emotionell pestkranke Individuum den Ausdruck des Lebens in anderen nicht tolerieren kann. Wegen dieser Intoleranz ist sein Verhalten darauf ausgerichtet, das Leben anderer auf die eine oder andere Weise zu zerstören. Das Element der Ansteckungsgefahr versetzt die Emotionelle Pest direkt in den Bereich der Medizin als einer legitimen Infektionskrankheit. Daher muß die Pest wie jede andere Infektionskrankheit medizinisch verstanden und behandelt werden.

Stellen Sie sich als Analogie ein Gespräch mit jemandem aus dem 15. Jahrhundert vor, einer Zeit, als ein Drittel der europäischen Bevölkerung durch die Pest ausgerottet wurde, und Sie ihm mitteilen, daß die Krankheit durch einen unsichtbaren Organismus verursacht wird, der in einem Floh lebt, der auf einer Ratte lebt, und die einzige Möglichkeit, die Krankheit auszurotten, sei das Befolgen sanitärer Hygienemaßnahmen. Der Betreffende hätte nicht verstehen können, was da gesagt wird. Das ist die gleiche Situation, die heute gegeben ist, weil die Emotionelle Pest nicht erkannt wird. Wird sie als ernste Gefahr für Menschenleben genannt, begegnen einem Unverständnis und Unglauben. Die heutigen Menschen leben im gleichen Zustand der Unwissenheit und tappen hinsichtlich ihrer Lebensfunktionen, sowohl den gesunden als auch den pathologischen, einschließlich der Emotionellen Pest, genauso im Dunkeln wie im 18. Jahrhundert, als die medizinische Pathologie noch nicht die Quellen von Infektionskrankheiten entdeckt hatte.

 

Eine arbeitsdemokratische Organisation

In einer arbeitsdemokratischen Organisation regeln die natürlichen und systemimmanenten rationalen Beziehungen zwischen Menschen den Arbeitsprozeß. Seit seiner Gründung im Jahr 1968 hat das American College of Orgonomy als arbeitsdemokratische Organisation funktioniert. Im Gegensatz zu formalen Organisationen, die dem Prinzip der zwanghaften Arbeit unterliegen, ist die Beteiligung einer Person an einer arbeitsdemokratischen Organisation vollkommen freiwillig und wird getragen von der Kapazität eine Arbeit zu leisten, die für das Überleben der Unternehmung von vitaler Bedeutung ist.

Gesunde Arbeit stammt aus dem biologischen Kern und wird, vom Panzer unverzerrt, durch die Peripherie ausgedrückt. Sie ist rational, konstruktiv und wird vom Arbeitenden als angenehm empfunden. Es war in der Geschichte des College typisch, daß sobald eine bestimmte Arbeitsfunktion eines Mitgliedes aus welchem Grund auch immer sich zu verschlechtern begann, es aus eigenem Antrieb den Kontakt mit der Organisation verlor. Die Verschlechterung erfolgt in der Regel in Form einer mechanistischen oder mystischen Verzerrung, die sich als Rigidität der ursprünglichen Arbeitsfunktion manifestiert. Dies ist ein deutliches Zeichen, daß die sekundäre destruktive Schicht (der Panzer) des Mitglieds die Fähigkeit zur Arbeit behindert. Später kommt häufig heraus, daß das Mitglied oder die Mitglieder, die gehen, persönliche Gründe hatten, mit denen sie ihr Weggehen rechtfertigen, etwa daß sie besser verstehen, wie sich das College entwickeln soll, oder daß sie eine höhere Vision haben, die sich die Organisation hätte zu eignen machen sollen. Der Grund für ihr Gehen kommt immer erst zum Vorschein, nachdem sie gegangen sind, nie vorher.

Oft fragen mich Leute, warum diese oder jene Person das College verlassen hat. Die Antwort ist in fast allen Fällen die gleiche. Es ist Ergebnis des Zusammenruchs der spezifischen Arbeitsfunktion des Betreffenden innerhalb des College. Es ist in erster Linie die rationale Arbeitsfunktion der Mitglieder des College, die ihre Fähigkeit stärkt, mit anderen zusammenzuarbeiten und produktiv tätig zu sein.

 

Zwei Möglichkeiten die Wissenschaft der Orgonomie zu zerstören

Gepanzerte Menschen verfügen über zwei Möglichkeiten der Selbsterkenntnis, die die Wissenschaft der Orgonomie bringen kann, zu entgehen. Die erste Methode, offene Unterdrückung, wurde normalerweise vor 1960 verwendet, als die autoritäre Gesellschaftsordnung noch intakt war. Diese Methode beinhaltete zum Teil direkte Angriffe auf Wilhelm Reich und seine Mitarbeiter durch das wissenschaftliche Establishment, die schließlich darin mündeten, daß der große Wissenschaftler im Gefängnis starb und seine Bücher öffentlich verbrannt wurden.

In der heutigen anti-autoritären Gesellschaftsordnung ist fast alles erlaubt. Offene Unterdrückung ist nun nicht mehr notwendig. Sie wurde ersetzt durch eine humanere, „aufgeklärte“ Methode. In Bezug auf psychiatrische Therapien ist jede denkbare Art von Behandlung zulässig und gleichberechtigt, unabhängig von ihrer Wirksamkeit. Das bedeutet, daß sogar die Wissenschaft der Orgonomie und die medizinische Orgontherapie jetzt erlaubt und neben alles mögliche andere gestellt werden können. Diese Betrachtungsweise führt zur Degradierung der Einzigartigkeit der Wissenschaft der Orgonomie und ihrer Therapie, der medizinischen Orgontherapie. Infolgedessen hinterläßt eine Präsentation über die medizinische Orgontherapie bei den meisten Menschen, die nichts von ihr wissen, zwangsläufig das Gefühl, daß sie nichts besonderes ist.

Die Einzigartigkeit der medizinischen Orgontherapie, verabreicht durch einen qualifizierten medizinischen Orgontherapeuten, hat mit ihren qualitativen Unterschieden zu allen anderen Therapieformen zu tun, sowohl was die Vorgehensweise als auch die Ergebnisse der Therapie betrifft. Diese Unterschiede können nicht ausreichend in Worte gefaßt werden. Sie müssen erfahren werden, um verstanden werden zu können.

 

Amerika und Rußland im 21. Jahrhundert

1991 wurde die Kommunistische Partei in Rußland verboten und die Sowjetunion hörte auf zu existieren. Seit dieser Zeit hat Rußland mit seiner kommunistischen Vergangenheit gerungen, um den Schrecken von 70 Jahren totalitärer Herrschaft hinter sich zu lassen. Mit der Wahl von Barack Obama zum Präsidenten der Vereinigten Staaten und zahlreicher hochrangiger sich als echte Liberale ausgebender linker Politiker in den Congress 2008 befindet sich Amerika gerade dabei, kopfüber in die Rolle eines kommunistischen Staates abzugleiten. Die Lage ist noch erschreckender, wenn man bedenkt, daß Amerika unter Ronald Reagan als Präsident das Land war, das nur zwei Jahrzehnte zuvor weitgehend die Verantwortung dafür trug, das sowjetische Regime zu Fall zu bringen. Heute ist Amerika nicht nur völlig wehrlos gegenüber der kommunistischen Bedrohung, sondern steht darüber hinaus in Gefahr selbst zu einem kommunistischen Staat zu werden, ähnlich der früheren Sowjetunion. Wie konnte das geschehen?

Das konventionelle Denken findet keinen Zugang zu der Frage, warum diese gegensätzlichen Strömungen in den beiden Ländern auftreten. Das Phänomen hat mit der hochansteckenden Natur der Emotionellen Pest zu tun: emotionell pestkranken Individuen auf der einen Seite und die emotionale Krankheit der Menschen, die die Pestkranken politisch ausnutzen können, auf der anderen Seite. Die emotionale Krankheit des Menschen umfaßt das Segment der amerikanischen Bevölkerung, das nicht in der Lage ist zu arbeiten und für das eigene wirtschaftliche Überleben Verantwortung zu tragen. Daß ihre Unfähigkeit zu arbeiten, eine echte Krankheit ist, zeigt die Tatsache, daß in Amerika die Möglichkeit zu arbeiten und Erfolg zu haben für jeden leicht zugänglich ist, der bereit ist, die erforderlichen Anstrengungen auf sich zu nehmen. Emotionell pestkranke Individuen, in der Person von linksgerichteten Politikern, versprechen, daß sie diejenigen sind, die sich um die Menschen kümmern. Mittels sozialistischer Gesetzgebung nehmen sie Reichtum von jenen, die produktiv in der Privatwirtschaft arbeiten können, und geben ihn denjenigen, die das nicht können. Nichts wird getan, um die emotional begründeten Arbeitsstörungen der Menschen anzugehen, während der Abstieg in einen sozialistischen Staat ungehindert voranschreitet.

 

Zwischen Sozialisten und Kommunisten besteht kein Unterschied mehr

In der vergangenen autoritären Ära, ungefähr vor 1960, wurde die Gesellschaft von Gesetzlichkeit bestimmt. Es war möglich zwischen Kommunisten und Sozialisten zu unterscheiden. Während Sozialisten ihre Absichten preisgaben und offen die Übernahme der Regierung favorisierten, verleugneten die Kommunisten ihre wahren Absichten und gingen dergestalt heimlich (subversiv) vor, um ihr angestrebtes Ziel einer sozialistischen Gesellschaft herbeizuführen. So war es in diesen Tagen relativ einfach, die soziale Gefahr, die von beiden Personentypen ausging, zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

In der heutigen anti-autoritären Gesellschaft gibt es einen teilweisen Zusammenbruch der Herrschaft des Rechts und soziale Destruktivität aus der sekundären Schicht bricht zunehmend an die gesellschaftliche Oberfläche durch. Beispielsweise sind die meisten Menschen nicht mehr in der Lage, die Destruktivität der Kommunisten zu erkennen, weil diese in den politischen Mainstream vordringen konnten, der sozialen Oberfläche, indem sie sich der Welt als echte Liberale präsentierten. Sie wurden mit „Progressiven“ gleichgesetzt und können jetzt sozialistische Gesetze verabschieden, um die von ihnen erstrebten Ziele strikt innerhalb der Grenzen des Rechtsstaats zu verwirklichen. In der Praxis ist es deshalb nicht mehr notwendig, zwischen dem sozialistischen und dem kommunistischen Modus operandi zu unterscheiden. Sie sind ein und dasselbe.

Blogeinträge Juli/August 2011

26. August 2011

Die Wirkung des Panzers auf Denkprozesse

Bei gesunden Menschen sind Denkprozesse fließend und können sich Veränderungen der natürlichen (auch sozialen) Rahmenbedingungen anpassen. Dies nennt man funktionelles Denken: so zu denken, wie die Natur funktioniert. Die individuelle Befähigung funktionell zu denken, spiegelt das Fehlen eines Panzers wider, insbesondere im okularen Segment, das die Augen und deren Fortsetzung ins Gehirn umfaßt.

Panzer wirkt sich auf biologische Funktionen so aus, daß diese erstarren, einschließlich der Funktion des Denkens. Statt Denkprozesse der Art und Weise anzupassen, in der die Natur funktioniert, steht gepanzertes Denken im Dienste der Rationalisierung der vorgefaßten Weltsicht des Individuums. Beispiele für gepanzertes Denken in der Politik sind die politischen Ideologien der Linken und der Rechten. Jede dieser Ideologien basiert auf spezifischen Unterschieden bei der Verteilung des individuellen Panzers. In den Naturwissenschaften beherrscht die mechano-mystische Form der gepanzerten Weltsicht das wissenschaftliche Denken. Der mechanistischen Auffassung zufolge funktioniert die ganze Natur nach den mechanischen Gesetzen, die Maschinen bestimmen. Dort wo mechanistisches Denken keine Erklärungen liefert, rekurriert der Wissenschaftler auf mystische Vorstellungen, Ideen ohne sachliche Grundlage, um die Erklärung zu vervollständigen. Mechano-mystisches Denken verzerrt die Natur nicht nur gröblich, sondern, was noch wichtiger ist, dient es als mächtige Abwehr gegen jedweden Versuch, es mit einer funktionellen Sicht der natürlichen Welt zu ersetzen. Heute verteidigt sich das mechanistische Denken in den Naturwissenschaften auf die gleiche bösartige Weise gegen das funktionelle Denken, wie die mystischen Kirchendoktrinen dogmatisch gegen Naturwissenschaftler, „Häretiker“, im 16. und 17. Jahrhundert in Stellung gingen.

 
Unsere funktionsgestörte Ökonomie

Die Vitalität einer Nation hängt von ihrer Fähigkeit ab, sich wirtschaftlich selbst zu regulieren. Das Wohl der Wirtschaft spiegelt die Qualität und Quantität der biologischen Arbeitsfunktion der Menschen wider. Da gepanzerte Menschen in unterschiedlichen Arten und Graden eine Störung in ihrer Arbeitsfunktion aufweisen, muß die Fähigkeit zur Selbstregulierung der nationalen Ökonomie funktionsgestört sein. Ein Zeichen für die Verschlechterung ihrer emotionalen Gesundheit in unserer heutigen anti-autoritären Gesellschaft ist der Rückgang in der Qualität und Quantität der Arbeitskapazität der Menschen. Der Niedergang der amerikanischen Wirtschaft ist eine direkte Folge.

Einige der Anzeichen für die Verschlechterung der Arbeitsfunktion finden sich in den folgenden sozialpathologischen Manifestationen:

  1. Die Zunahme der wirtschaftlichen Hilflosigkeit der Menschen; denjenigen, die in ihrem Überleben von der Regierung abhängen. Dies geschieht entweder direkt mit dem Verteilen von Sozialhilfe oder indirekt durch die Beherrschung des öffentlichen Sektors durch die Gewerkschaften.
  2. Die zunehmende Macht, die Gewerkschaften über das Leben der Arbeitnehmer ausüben.
  3. Die Zunahmen des Anspruchsdenkens, der Erwartungshaltung gegenüber der Regierung in allen Segmenten der Gesellschaft von Privatpersonen bis zu riesigen Konzernen.
  4. Die Anwendung der Affirmative Action am Arbeitsplatz.
  5. Unverantwortliche und betrügerische Kreditpraktiken durch Unternehmen und Regierungschefs, was zur Erosion des öffentlichen Vertrauens in den Markt und in Finanzinstitutionen, wie Banken, führt.

Als Reaktion auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten greift die Regierung ein, um „etwas zu tun“. Gesetze werden erlassen, die neue Ausgaben mit sich bringen, einschließlich Bail-Outs und gesetzlichen Regularien, die überhaupt nichts mit der zugrundeliegenden Quelle der wirtschaftlichen Probleme zu tun haben. An die Stelle der Selbstregulierung in der Privatwirtschaft treten Zwangsverordnungen des öffentlichen Sektors. Diese Politiker sind unfähig zuzugeben, daß sie keine Lösung für die Verbesserung der sozialen Bedingungen haben. Andere, die realistischer sind, wissen, daß sie nichts Besseres anzubieten haben, als den Einfluß der Regierung zurückzudrängen, um die Ordnung wiederherzustellen. Das ist die einzige mögliche rationale Lösung, wenn man berücksichtigt, daß es gemeinhin an einem Verständnis für die biologische Arbeitsfunktion mangelt.

 
Der Ursprung der Ideologien der Linken und der Rechten

Um zu verstehen, was an politischen Ideologien falsch ist, muß man zunächst erkennen, wo sie aus biophysischer Sicht richtig liegen. In meinem Blog erklärte ich am 26. Februar 2011, daß die Politik der Linken und der Rechten aus dem grundlegenden Widerspruch in der Struktur aller gepanzerten Menschen entstammt: der Sehnsucht nach Freiheit auf der einen Seite und Angst vor der Freiheit auf der anderen.

Die Ideologie des wahren Liberalen ergibt sich aus und ist Ausdruck der zugrundeliegenden menschlichen Sehnsucht nach Freiheit, Glück und dem Wunsch nach sozialen Verbesserungen. Die Ideologie des wahren Konservativen wird von dem Gefühl bestimmt, daß diese erstrebten Zustände, wenn nicht unrealistisch, so doch zumindest in der Praxis nicht erreichbar sind; jenseits von dem, was die Leute ohnehin schon haben.

Die liberale Ideologie war daher von jeher beliebter und attraktiver für die Massen und das erklärt, warum linksgerichtete Präsidenten der Vergangenheit, wie Wilson, Roosevelt und Kennedy, übermäßig viel Verehrung genossen haben. In der heutigen anti-autoritären Ära sind die sozialen Bedingungen sogar noch schlimmer als zuvor. Viele Menschen, darunter insbesondere auf der politischen Linken, befinden sich in einem Zustand der chronischen Überexpansion und Nichtbefriedigung. Ihre Erwartung, gespeist aus ihrer Hilflosigkeit und Hilfsbedürftigkeit, ständig gesichert und mit materiellen Gütern versorgt zu sein, scheint unauslöschlich. Dieser Bedarf paßt gut zu Präsident Obamas linksextremer Innenpolitik und erklärt seine anhaltende Popularität bei diesem Bevölkerungssegment, selbst wenn sich die sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen verschlechtern.

 
Der Massenmörder von Oslo: Eine Fallstudie über einen faschistischen Charakter

Am 22. Juli 2011 zündete ein 32 Jahre alter Norweger eine Bombe vor Regierungsgebäuden in Oslo und erschoß im Laufe des Tages Dutzende von Jugendlichen in einem Jugendcamp der Arbeiterpartei. Er ermordete insgesamt 76 Menschen.

Berichten zufolge war er durch seine Abneigung gegen die multikulturelle Politik motiviert, die seiner Ansicht nach sein Land auf den Weg zur Islamisierung führe. In seinem 1500-seitigen Manifest 2083: Eine europäische Unabhängigkeitserklärung spricht er von seinem Stolz auf sein „Wikinger-Erbe“ und besteht darauf, daß er „eine islamische Präsenz in Europa nicht akzeptieren“ werde. Er bezeichnet sich selbst als „Justiziar-Ritter und Kommandeur der Tempelritter Europas“, einer Gruppe, von der er behauptet, sie habe ca. 80 Mitglieder. Seine grandiose, mystische Weltsicht scheint von der Geschichte des Mittelalters geprägt zu sein.

Er scheint eine militärische Ausgehuniform entworfen zu haben und will sie zu seinem Gerichtsprozeß tragen. Auch sagte er, daß die Medien präsent sein müßten, um mehr öffentliches Interesse zu generieren. Offenbar war der Zweck des Massakers nicht einfach die Führer der Arbeitspartei zu töten, sondern vielmehr ein Spektakel zu inszenieren, um damit seinem Kreuzzug Leben einzuhauchen. Er nennt dies die Propaganda-Phase seiner Kampagne, in der ihm seiner Vorstellung zufolge „eine Bühne für die ganze Welt“ geboten werde. Durch Mobilisierung der rebellischen Jugend könne er „zig Millionen europäischer Sympathisanten“ für sich gewinnen, „die uns vorbehaltlos unterstützen und an unserer Seite zu kämpfen bereit sind“. Zwei Wochen vor dem Amoklauf hätte ein Nachbar beinahe die Polizei gerufen, als er bemerkte, daß die Fenster im Haus des Attentäters geschwärzt worden waren. Am Morgen vor dem Massaker schrieb er, sich an sich selbst wendend, daß „Du heute unsterblich werden wirst“. Bei seiner Festnahme rief er, seine Taten seien „grausam, aber notwendig“.

Um zu einer Diagnose dieses Individuums zu gelangen, ist es wichtig, zwischen der individuellen und der sozio-politischen Charakterstruktur eines Menschen zu unterscheiden. Als Individuum betrachtet ist dieser Mensch ein paranoid-schizophrener Charakter. Er hat wahnhafte Vorstellungen von Verfolgung und Großartigkeit. Aus sozio-politischer Perspektive ist er ein faschistischer Charakter.

In der sozio-politischen Charakterologie wird untersucht, wie Einzelpersonen es sich nicht nehmen lassen, die Auswirkungen ihrer emotionalen Krankheit anderen in ihrem Umfeld aufzuerlegen. Die Symptome des sozio-politischen Verhaltens des Individuums werden in erster Linie im gesellschaftlichen und politischen Leben ausgedrückt, indem sie dieses beschränken und reglementieren. Vom Betreffenden werden sie jedoch nicht als ich-fremd empfunden, so daß sie heftig und voll Emotionen verteidigt werden. Da es in der gesellschaftspolitischen Arena ausgedrückt wird, kann das Verhalten kategorisiert werden, je nachdem es nach links oder rechts des politischen Spektrums tendiert. Diejenigen, die dem äußersten rechten sozio-politischen Spektrum angehören, bezeichnet man als faschistische Charaktere. Faschisten kämpfen aktiv gegen Linke, da sie sie als Konkurrenz für die Hegemonie sehen, die sie beide anstreben. In diesem Fall waren die Moslems die Sündenböcke, um das mörderische Anliegen zu rechtfertigen.

Als Beispiel für einen faschistischen Charakter verkörpert dieser Killer die ultimative Rebellion mit reaktionären Ideen. Er ist der sprichwörtliche Kleine Mann, der für absoluten Autoritarismus steht. Er muß von seinem Vater so vollständig niedergeknüppelt worden sein, daß er die fantasierte Autorität der Vaterfigur (die Templer oder das Vaterland) benötigte, um sein Leben zu diktieren und ihm das Placet zum Ausleben seiner Brutalität und seines Hasses, die er nicht mehr länger in Zaun halten konnte, zu geben. Haß auf Moslems, Rassereinheit, Mystik und Automatismus sind alles Symptome, die der orgastischen Impotenz des Faschisten entstammen. Aus gesellschaftlicher Sicht verschärfte die Verwendung der Moslems als Sündenböcke eine sozial bereits angespannte Lage zwischen Moslems und Nicht-Moslems, die sogar noch mehr öffentliches Interesse für seinen Fall erzeugte.

Obwohl er stark gepanzert ist, besitzt der Faschist doch noch immer einen Sinn für das Leben in ihm selbst, kann es aber nur in einer mystischen, verzerrten Weise erleben. Erregt durch unerträgliche Sehnsuchtsempfindungen, die niemals Erfüllung finden können, schlägt er brutal und mörderisch gegen diejenigen zu, die er als lebendig und frei empfindet. Danach rationalisiert er seine Handlungen als mystische Sendung, die gerecht und notwendig sei, um die Reinheit seiner Rasse zu schützen und um die Vorherrschaft über andere weniger reine Rassen aufrechtzuerhalten. Bei der Erreichung seines Ziels läßt er sich durch nichts aufhalten, um diejenigen zu zerstören, die ihn bedrohen oder ihm im Wege stehen.

In diesem Fall zeigt sich, daß zwei Kräfte erforderlich waren: eine stammte aus seinem individuellen Charakter (paranoide Schizophrenie) und die andere aus seinem sozio-politischen (faschistischen) Charakter. Diese Kräfte wirkten zusammen, um dieses tragische Ereignis herbeizuführen.

 
Die Emotionelle Pest, die Quelle der gesellschaftlichen Pathologie, wird nicht erkannt

Der gegenwärtige Stand der Kenntnisse zur Sozialpathologie ähnelt dem Kenntnisstand der medizinischen Pathologie im 17. Jahrhundert, als es wenig oder gar keine wissenschaftlichen Kenntnisse über den Ursprung von Infektions- und anderen Krankheiten gab. Stellen Sie sich vor, Medizin oder Chirurgie auszuüben ohne Kenntnisse von Anatomie, Physiologie, Pathologie und all den anderen Zweigen der Medizin, die zur Diagnose und Behandlung von Erkrankungen notwendig sind. Doch genau das versuchen Soziologen, Ökonomen und Politiker heute zu tun, wenn sie daran gehen, soziale Probleme ohne eine korrekte wissenschaftliche Ausrichtung zu beheben, die unter anderem eine sorgfältige Erhebung der Geschichte des biologischen Ursprungs der gesellschaftlichen Pathologie erfordert. Von den heutigen Politikern zu erwarten, daß sie sich um soziale Probleme kümmern, ist wie einem Barbier Operationsinstrumente in die Hand zu drücken und ihn zu bitten eine Herzoperation durchzuführen.

Besonders zerstörerisch wirkt sich aus, daß die Funktion, die der individuelle und sozio-politische Charakter eines Politikers bei der Bestimmung seiner sozialen und politischen Strategie spielt, nicht verstanden wird. Die Charakterstruktur eines Politikers und nicht die politische Partei, der er angehört, ist der bestimmende Hauptfaktor in seinem politischen Denken und Handeln. Die Unkenntnis der Öffentlichkeit über diese wichtige Tatsache ist der Grund, daß hochrangige Politiker mit einer kommunistischen Charakterstruktur, die sich als echte Demokraten und Mitglieder der Democratic Party gerieren, in der Lage sind, enormen wirtschaftlichen Schaden anzurichten, indem sie der Öffentlichkeit beispielsweise Steuer- und sozialistische Programme aufzwingen. Obzwar es heute vor jedermanns Augen geschieht, durchschaut niemand wirklich diese Imitatoren und ihre Taten. Das ist so, weil die Funktion der sozio-politischen Charakterstruktur des Kommunisten nicht verstanden wird: Ein Kommunist ist ein emotionell pestkranker Charakter auf der extremen Linken. Er ist jemand, der alles Notwendige tun wird, um Amerika zu Fall zu bringen und so alle Formen des gesunden sozialen Lebens weltweit zu zerstören.

Ganz allgemein hat die Emotionelle Pest jeden Teil des gesellschaftlichen und politischen Lebens befallen. Dennoch wird die emotionale Pathologie der gepanzerten Menschenmassen, die zu jedem einzelnen unserer sozialen Probleme beiträgt, konsequent umgangen. Schwerwiegende Beispiele sind beispielsweise die wachsende Abhängigkeit und das Anspruchsdenken der gepanzerten hilflosen Massen und deren Auswirkung auf das produktive Segment der Gesellschaft; die eigennützigen allgegenwärtigen linken Politiker, die bereit sind, die Situation politisch auszunutzen; Politiker auf beiden Seiten des sozio-politischen Spektrums, die versuchen, wirtschaftliche Probleme durch Eingriffe und Kontrolle der Marktkräfte zu lösen und so weiter. Diese wie auch andere soziale Probleme werden weiter eskalieren, bis die Emotionelle Pest erkannt, sequestriert und behandelt worden ist, so wie jede andere ansteckende epidemische Krankheit, die das menschliche Leben befällt.

 
Europas Probleme mit dem Islam

Europas Probleme mit dem Islam sind ein weiteres sozialpathologisches Symptom, das unmöglich zu verstehen ist ohne Kenntnis der sozio-politischen Charakterologie (siehe meinen Blogeintrag Sind moslemische Gesellschaften mit Demokratie vereinbar?).

Die moslemische Gesellschaft ist rigide autoritär. Basierend auf der ausgeprägten sexuellen Unterdrückung von Kindern und Jugendlichen, die Unterwerfung von Frauen, einer stark mystischen Tendenz und Bindung an das moslemische Gesetzessystem (Scharia), das sie über das westliche Recht stellen, gehören die meisten moslemischen Einwanderer in Europa in unterschiedlichem Maße der rechten Seite des sozio-politischen Spektrums an. Von der politischen Mitte bis zur extremen Rechten reichend, umfaßt diese Gruppe Konservative, Erzkonservative, Reaktionäre und Faschisten. Daher ist der politische Mainstream in moslemischen Gesellschaften irgendwo rechts von der Mitte zu verorten.

Im Gegensatz dazu sind die westlichen Gesellschaften heute anti-autoritär. Basierend auf der Abschaffung der männlichen Autorität und der autoritären Familie, der weitverbreiteten Mißachtung jeglicher sozialer Tradition und des Rechts, dazu gehört auch das Vorherrschen sexueller Freizügigkeit und Drogenmißbrauch, verlagerte sich der politische Mainstream in der westlichen Gesellschaft weit nach links von der Mitte. Von der politischen Mitte bis zum Linksextremismus reichend, umfaßt die Linke Liberale, Sozialisten und Pseudo-Liberale/Kommunisten. Verkompliziert wird das ganze dadurch, daß diese Verschiebung nach links zwangläufig zur Polarisierung der europäischen Gesellschaft führte und viele nicht-moslemische Europäer zu den politischen Extremen von Links und Rechts tendieren. Dies sind die wichtigsten zugrundeliegenden bio-sozialen Kräfte, die im kulturellen Konflikt zwischen moslemischen und nicht-moslemischen Europäern wirksam werden.

Jene, die der politischen Rechten zuzurechnen sind, haben eine selektive Haltung gegenüber dem gesellschaftlichen Leben. In dem Maße, in dem Moslems politisch rechts stehen, haben sie Schwierigkeiten sich anzupassen und sind einer Gesellschaft gegenüber intolerant, die von linken Normen dominiert wird. Deshalb isolieren sie sich vom Rest der europäischen Gesellschaft und leben separat gemäß ihrer moslemischen Sitten.

Auf der anderen Seite haben die nicht-moslemischen Europäer, die der politischen Rechten angehören, Schwierigkeiten mit der Lebensweise der Moslems in Europa und reagieren mit Intoleranz. Sie erwarten, daß sich Moslems über Nacht der westlichen Lebensweise anpassen.

Europäer, die der politischen Linken angehören, haben andererseits eine kollektivistische Einstellung zum gesellschaftlichen Leben. Diese Linken gehen sehr weit, um sich selbst anzupassen und die Lebensweise der Moslems in Europa zu tolerieren, einige unterstützen sogar die Scharia für die europäischen Moslems. Durch das Vorhandensein einer großen Zahl von Moslems in Europa verschärft das die Uneinigkeit einer bereits zerrissenen Gesellschaft. Das Massaker in Oslo vor kurzem ist das jüngste Beispiel dieser Polarisierung in der europäischen Gesellschaft.

Es ist unmöglich, das Geschehen, das Verhältnis von europäischen Moslems und nicht-moslemischen Europäern, zu begreifen, ohne zunächst die sozio-politische Charakterstruktur der Beteiligten zu verstehen.

 
Präsident Obamas Tag der Abrechnung

In seinem Artikel „What Happened to Obama? Absolutely Nothing“ (The Wall Street Journal, 13.-14. August 2011) beschreibt Norman Podhoretz Präsident Obama als

ein echtes Produkt der politischen Kultur, die aus einer linken Randgruppe in den frühen 1960er Jahren hervorging und sich bis Ende des Jahrzehnts metastatisch in den Universitäten, den Mainstream-Medien, den großen Kirchen und der Entertainment-Industrie ausgebreitet hatte. Wie ihre kommunistischen Vorfahren der 1930er Jahre waren die Linksradikalen der 60er Jahre davon überzeugt, daß die Vereinigten Staaten derart morsch seien, daß nur eine Revolution sie retten könne.

In der Schlußphase seiner Präsidentschaftskandidatur versprach Obama in einem seltenen Moment der Offenheit: „Wir stehen fünf Tage vor einer grundlegenden Umwandelung der Vereinigten Staaten von Amerika.“ Wieder mit Bezug auf Präsident Obama schließt Podhoretz:

Er ist immer noch der gleiche anti-amerikanische Linke, der er war, bevor er unser Präsident wurde, und das wohlverdiente Versagen einer Politik in In- und Ausland, die aus dieser verwerflichen Gesinnung stammt, ist darauf zurückzuführen, weniger auf seine Unerfahrenheit oder Inkompetenz oder Schwäche oder Dummheit.

Podhoretz versteht intuitiv, daß der Kommunismus ein sozialer Krebs ist, der metastasieren und alle gesellschaftlichen Organisationen zerstören kann. Wenn Podhoretz Kenntnis von der sozio-politischen Charakterologie hätte, würde er sofort erkennen, daß Obama ein pseudo-liberaler/kommunistischer Charakter ist. Es kann keinen Zweifel mehr geben hinsichtlich der sozio-politischen Agenda dieses pseudo-liberalen/kommunistischen Charakters. Sein erklärtes persönliches Ziel ist es, wie ein loyaler Amerikaner zu erscheinen und zu handeln. Seine unausgesprochene politische Agenda besteht darin, Amerika durch einen Prozeß der Sozialisierung in die Knie zu zwingen und gleichzeitig unter die Autorität der Vereinten Nationen zu stellen. Dieses Ziel ähnelt dem erklärten Ziel der untergegangenen Sowjetunion: der internationale Sozialismus.

Obamas Tag der Abrechnung ist der Wahltag 2012, wenn er die linken Ideologen, die ihn 2008 für die Präsidentschaft unterstützt haben, davon überzeugen muß, daß er noch immer der Umwandlung Amerikas in einen sozialistischen Staat verpflichtet ist, und gleichzeitig hat er erneut Millionen wohlmeinender, aber fehlgeleiteter amerikanischer Wähler dahingehend zu täuschen, er sei loyaler Amerikaner.

 
Die Unruhen in Großbritannien 2011 aus funktioneller Perspektive

Die Menschen sind nicht in der Lage, den Wald vor lauter Bäumen zu sehen. Aus einer funktionellen Perspektive sind die Plünderungen, der Vandalismus und das psychopathische Verhalten junger Menschen, das derzeit in ganz Großbritannien grassiert, einfach ein weiteres Symptom der Transformation und Degeneration der britischen Gesellschaft von autoritär zu anti-autoritär seit etwa 1960. Eine Hauptfolge der anti-autoritären Gesellschaftsordnung war die Zerstörung der autoritären Familie. Dies führte zu einem anderen zerstörerischen Ereignis, dem Verlust der Kontinuität mit den vergangenen Lebensweisen der Gesellschaft, die traditionell weitergereicht werden von Generation zu Generation. Die wichtigsten von ihnen sind Aufgaben, die mit Arbeitsfertigkeiten und dem Wissenserwerb zu tun haben. Diese Erosion ist der Grund für den allgemeinen Rückgang in den Lernleistungen auf allen Ebenen des Bildungssystems und der biologischen Arbeitsfunktion der Menschen. Zusätzlich zu ihrer bereits vorhandenen sexuellen Frustration führte die Zerstörung dieser beiden lebenswichtigen Funktionen bei diesen Jugendlichen zum Aufstau großer Mengen von emotionalem Druck, der zu den derzeitigen zerstörerischen Ausschreitungen in England geführt hat.

Weder die Politik der Linken, mit ihrer permissiven Haltung und ihren Sozialprogrammen, noch die der Rechten, mit ihrer altmodischen moralistischen Haltung und repressiven Polizeitaktiken, bieten Lösungen. In Wirklichkeit sind sie vergebliche mechanistische und mystische Versuche, den Aufständen als Symptom beizukommen. Leider denken die meisten Menschen in den Bahnen der mechanistisch ausgerichteten Politik der Linken und der mystisch ausgerichteten Politik der Rechten. Man muß fähig sein, aus einer funktionellen, Perspektive heraus gesellschaftliche Ereignisse zu betrachten, um an die Wurzel des Geschehens zu gelangen.

 
Die effektivsten Anti-Kommunisten sind Ex-Kommunisten
Kommunismus/Pseudo-Liberalismus ist eine hochansteckende, sozial übertragbare Krankheit, die sich als rücksichtslose Ideologie äußert. Indem sie sich selbst mit verschiedenen Labels wie „progressiv“, „Neue Linke“, „sozialistisch“ ausweist, kann sie sich extrem gut an sich verändernde gesellschaftliche Bedingungen anpassen und das gesellschaftliche Leben ins Chaos stürzen. Aufgrund der sehr verführerischen, idealistischen Fassade dieser Krankheit sind junge Menschen besonders anfällig für eine Infektion. Sobald die Ansteckung das Individuum ergriffen hat, bestimmt sie weitgehend den Lebenslauf und das Denken.

In seltenen Fällen erholt sich das Individuum von der Krankheit. Wenn dies geschieht, führt die Belastung durch den Kommunismus zu einer erhöhten Widerstandskraft und eine Art Immunität. Diese persönliche Erfahrung mit dem Kommunismus aus erster Hand vermittelt ein klareres Bewußtsein seiner Destruktivität und wie die Erkrankung abläuft, als es jene haben können, die nicht von ihm infiziert worden sind. Aus den Aufzeichnungen genesener Kommunisten gewinnt man den Eindruck, daß ihr Anti-Kommunismus aus dem Bauch heraus kommt und nicht nur von ihrem Intellekt, wie es oft bei Anti-Kommunisten der Fall ist, die nicht infiziert worden sind. Die Genesenen scheinen einen tieferen Sinn für die wahre Quelle der Krankheit zu haben. Aktuelle Beispiele für derartige Überlebende sind David Horowitz und Norman Podhoretz. Es gibt viele andere.

Zum Beispiel schreibt Podhoretz, der Obama mit den Kommunisten der Vergangenheit vergleicht:

… während die Kommunisten in ihrer wahnhaften Vision der Sowjetunion ein Modell für die Art von Gesellschaft vor sich hatten, die jene ersetzen würde, die sie zu zerstören beabsichtigten, wußten die Neuen Linken nur wogegen sie waren: America bzw. „AmeriKa“, wie sie es buchstabierten, um eine Verwandtschaft mit Nazi-Deutschland anzudeuten. Dank der Dekonstruktion der Sowjetunion als totalitärem Alptraum, wußten sie jedoch nicht, wofür sie einstanden. Doch sobald sie das unglaubliche Kunststück zustande gebracht hatten, die Democratic Party zu übernehmen … ließen sie die aussichtslose Hoffnung auf eine Revolution fahren, und fanden im sozialdemokratischen System, das in Schweden am weitesten entwickelt ist, eine Alternative zum amerikanischen Kapitalismus. Für diese bestand eine realistische Möglichkeit durch allmähliche politische Reformen erreicht zu werden … Erst mit dem Auftreten von Barack Obama gelang es den Linken endlich einen der ihren zu nominieren. (The Wall Street Journal, 13.-14. August 2011).

Was ist der Unterschied in der Herangehensweise bei Obamas anti-kommunistischen Kritikern zwischen den genesenen Antikommunisten und denjenigen, die nicht durch den „Immunisierungsprozeß“ gegangen sind? Die meisten Konservativen, die nicht genesene Antikommunisten sind, scheinen in der sozialen Fassade des Rationalismus gefangen zu sein. Ihre Opposition gegen Obamas Politik beruht ausschließlich auf ihrem Urteilsvermögen. Doch obwohl Obamas politische Agenda aus der oberflächlichen Schicht ausgedrückt wird, stammt sie fast ausschließlich aus der destruktiven mittleren Schicht seiner pseudo-liberalen Charakterstruktur. Deshalb kann die Vernunft allein sie nicht bewältigen. Auf der anderen Seite haben exkommunistische Kritiker Obamas, weil sie früher selbst von der Krankheit betroffen waren, ein besseres Gefühl für die destruktive Quelle seiner Politik. Diese Perspektive ist effektiver im Erkennen dessen, was Mr. Obama wirklich ausmacht, und bei seiner öffentlichen Bloßstellung.

Blogeinträge Januar/Februar 2011

26. Februar 2011

Antiquierter Liberalismus ist nicht die Antwort auf den arabischen Rassismus

In seinem Artikel „Egypt’s Prison of Hate” (Wall Street Journal, 4. Januar 2011) befaßt sich Bret Stephens mit dem Massaker an 20 koptischen Kirchgängern zu Silvester 2010/2011 in Alexandria, Ägypten. Die politische Reaktion vieler Anführer der Moslems sah so aus, daß sie einem von Israel unterstützten zionistischen Komplott die Schuld gaben. Stephens empfiehlt den Ägyptern den überkommenen Liberalismus, insbesondere die Verbreitung einer arabischen Übersetzung des Gesamtwerks des liberalen englischen Philosophen John Locke, beginnend mit seinem Brief über die Toleranz.

Leider ist der antiquierte Liberalismus gekommen und wieder gegangen. Diese Lösung ignoriert die entscheidende Rolle, die die sozio-politische Charakterstruktur der Menschen beim aktuellen sozialen Verhalten spielt. Ägypter, die rassistisch sind, und jene Führer, die Greueltaten wie dieses Massaker verteidigen, gehören der äußersten rechten Seite des sozio-politischen Spektrums an. Diese Ägypter dürfen nicht mit der Mehrheit der Menschen im Lande in einen Topf geworfen werden, die mehr zum politischen Zentrum hin tendieren und daher gewaltfrei sind.

Darüber hinaus führt die Förderung liberalen Denkens nicht zur Quelle der enormen Menge an Haß, der tief in der Charakterstruktur aller moslemischen Extremisten eingeschlossen ist. Dieser Haß ist ständig auf der Suche nach Freisetzung in der einen oder anderen Form. Die Quelle dieses Hasses ist der Wunsch nach Rache, die von ihrem persönlichen Leben auf den Dschihad verlagert wird. Die liberale Philosophie, die aus der oberflächlichsten Schicht der menschlichen Struktur entstammt, kann das Reservoir des Hasses dieser Extremisten nicht in Schach halten. Wenn sie nicht erkannt und vom Rest der Gesellschaft isoliert werden, bleibt diese Geißel des destruktiven menschlichen Verhaltens außer Kontrolle.

 
Das Massaker in Tucson

Das folgende ist ein Auszug aus einem Artikel, der in einer kommenden Ausgabe des Journal of Orgonomy erscheinen wird. Er wird hier mit freundlicher Genehmigung des Autors, Edward Chaska, M.D., veröffentlicht.

Unter Bezugnahme auf das Attentat vom 8. Januar 2011, bei dem Jared Lee Loughner auf 20 Menschen schoß, schreibt Dr. Chaska:

Bei der Debatte in den Medien über die Schüsse auf die Kongreßabgeordnete Giffords und neunzehn andere wird die tödliche Wechselwirkung zwischen Marijuana und Geisteskrankheiten übersehen. Als psychiatrischer Berater in einer Drogen- und Rehabilitationseinrichtung sehe ich Dutzende von jungen Männern und Frauen, bei denen sich psychotische und gewalttätige Zustände als Resultat des Gebrauchs von Marijuana und anderen Drogen zeigen. Nach drei oder vier Monaten Behandlung und Marijuana-Abstinenz sind sie oft vollkommen andere Menschen. Marijuana-Konsumenten entwickeln dreimal so häufig eine psychotische Episode und entwickeln doppelt so häufig offensichtliche Symptome von Schizophrenie, im Vergleich zu Menschen, die kein Marijuana rauchen. Sie leiden auch öfter an Angst und Depression. Marijuana hemmt die Entwicklung des Gehirns und stört die natürlichen empathischen Gefühle für andere Menschen.

In Pennsylvania können, dank der Verfechter von „Kinderrechten“, Kinder ab 14 eine psychiatrische bzw. Drogen-und Alkohol-Behandlung ablehnen, auch wenn ihre Eltern auf der Notwendigkeit bestehen. Wenn die Medien jemanden für diese Tragödie verantwortlich machen wollen, brauchen sie nur auf die Marijuana-Lobby und die Verfechter der „Kinderrechte“ blicken, die das Recht der Eltern auf eine Behandlung für ihre Kinder mit psychiatrischen und Drogenproblemen beschneiden wollen.

Mit seiner charakterologischen Ausbildung kann der medizinische Orgonom jene Jugendlichen genau identifizieren und effektiv behandeln, die mit einem Risiko für die Entwicklung psychotischer Symptome behaftet und anfällig für destruktives Verhalten sind, lange bevor sie gewalttätig werden. Loughner, der eine Drogenkarriere vorweist, hat vielleicht vor dem Angriff nicht unter klassischen schizophrenen Symptomen gelitten, aber dennoch wies sein Verhalten darauf hin, daß er die Charakterdiagnose „paranoide Schizophrenie mit impulsiven und mörderischen Tendenzen“ vorwies. Daß er über lange Zeit hinweg Marijuana konsumiert hatte, erhöhte das Risiko einer gewaltsamen psychotischen Reaktion. Die Fähigkeit des medizinischen Orgonomen, eine frühe therapeutische Intervention aufgrund einer genauen Charakterdiagnose durchzuführen, kann dazu beitragen, künftige Tragödien zu verhindern.

 
Das Problem Aggression

Um das Aggressionsproblem lösen zu können, muß zwischen natürlicher, gesunder Aggression (Energie, die vom biologischen Kern stammt und rational ohne Verzerrung ausgedrückt wird) und neurotischer Aggression (Energie, die verzerrt und irrational wird, wenn sie durch den Panzer hindurchgeht) unterschieden werden.

Die Verwirrung, die sich aus diesem Durcheinander ergibt, setzt die Emotionelle Pest in Bewegung. Aufgrund ihrer biophysischen Intoleranz für und Angst vor Aggression, die aus dem biologischen Kern stammt, sind die, die politisch der Linken zuzuordnen sind, schnell dabei, alle Formen von Aggression, ob gesund oder neurotisch, als pathologisch abzutun. Dies erlaubt ihnen, öffentliche Gewalttaten, wie vor kurzem das Massaker in Tucson, zu politisieren, um die politische Rechte zu diskreditieren. Sie setzen automatisch Aggression mit Gewalt gleich und ordnen sie der politischen Rechten zu. Obwohl diejenigen, die rechts stehen, Aggression tolerieren können, unterscheiden sie ebenfalls nicht zwischen ihren beiden Formen. Wenn sie angegriffen werden, geraten sie in die Defensive, bei der ihnen nur bleibt auf den politischen Charakter der Maßnahmen der Linken hinzuweisen. Ohne das Deutlichmachen der Existenz der beiden Formen von Aggression, der gesunden und der kranken, ist die Antwort der Rechten nur teilweise wirksam. Das erleichtert den Ausdruck der Emotionellen Pest und erhöht den politischen Einfluß der Linken.

 
Die politische Strategie der linken Ideologen

Um Sinn in das politische Verhalten der linken Ideologen in Amerika zu bringen, muß man die drei funktionellen Schichten der bio-physischen Struktur der Menschen verstehen. Dies sind: die oberflächliche Schicht bzw. Fassade, die tiefere, sozialschädliche mittlere Schicht und die tiefste Schicht, der biologische Kern.

Da sie keinen Kontakt mit ihrem Kern haben und je nachdem, ob sie politische Macht haben oder nicht, wechseln Ideologen der politischen Linken hin und her zwischen ihrer oberflächlichen Schicht (indem sie die Identität eines echten Liberalen annehmen) und ihrer zerstörerischen, mittleren Schicht und wieder zurück. Als sie politisch nicht an der Macht waren (vor 2008), agierten sie aus ihrer oberflächlichen Schicht heraus und taten so, als wären sie echte Liberale. Sobald sie 2008 an die Macht gelangt waren, zeigten diese fälschlich so genannten (Pseudo-) Liberalen ihre wahre Identität. Vor den Augen einer überraschten Öffentlichkeit ließen sie ihre liberale Fassade hinter sich und agierten unverhohlen vollständig aus ihrer zerstörerischen mittleren Schicht heraus. Sie verpackten ihre sozialistische Agenda als sozialen Fortschritt und zwangen sie der Öffentlichkeit auf, was beweist, daß ihr Ziel die Schwächung und schließliche Zerstörung Amerikas ist, sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene, weshalb sie in der Tat nichts anderes als altmodische Kommunisten sind. Jetzt (2011), wo es ihnen wieder an politischer Vorherrschaft ermangelt, machen sie sich erneut ihre scheinbar gutartige liberale Fassade zu eigen. Die Linke wird solange auf diese Weise auftreten, bis sie wieder die Regierung kontrolliert. Das bezeichnet man als Salamitaktik der Staatskunst; die scheibchenweise Übernahme eines Landes.

Der vorübergehende Rückzug der Linken soll den Anschein erwecken, daß sie dabei sind einzulenken, was Elemente ihrer destruktiven politischen Rhetorik und Ziele betrifft. Da die Öffentlichkeit nur erkennt, was auf der politischen Oberfläche vorgeht, wird das von einigen auf der Rechten als Sieg verbucht werden, aber das ist Wunschdenken. Die geringfügigen Veränderungen in der Fassade der Pseudo-Liberalen/Kommunisten sind nur Berechnung. Ihre Taktik steht immer im Dienst der Erhaltung und Stärkung der politischen Kontrolle über Menschen.

 
Die wahre Bedeutung von „Christus starb für unsere Sünden“

Als ein Eckpfeiler der christlichen Philosophie ist dieser Satz eine Manifestation oder ein Symptom des gepanzerten menschlichen Denkens. Jedes Symptom besteht aus zwei Komponenten, einem Impuls und einer Abwehr. In diesem Fall besteht der Impuls im Versuch des Menschen, sich von seiner Schuld (Sündenhaftigkeit) zu entlasten, indem die Last der Verantwortung auf Christus den Erlöser abgeschoben wird. Die Abwehr besteht im Verbergen des wahren Grundes für den Tod Christi durch mystische Verzerrung. Nach Beseitigen der Verzerrung wäre dieser Satz eindeutig und lautete: „Christus starb wegen der Sündenhaftigkeit des Menschen.“ Wilhelm Reich zeigte in seinem Buch Christusmord, daß Menschen Christus wegen ihrer Sündenhaftigkeit, d.h. aus ihrer Bosheit heraus, ermordet haben, die sich aus der Emotionellen Pest in ihnen ergibt.

 
Es ist die Wahl zwischen schlecht und schlechter

Jeder Versuch von Menschen soziale Probleme politisch zu lösen, führt stets dazu, daß aus einer bestehenden schlechten Situation eine noch schlechtere wird. Der Grund für diese tragische Wendung der Ereignisse ist die eingeschränkte Fähigkeit der Menschen Freiheit zu tolerieren. In ihren politischen Kämpfen wird die Sehnsucht der Menschen nach mehr Freiheit durch ihren eigenen Panzer vereitelt und das verhindert, daß sie tatsächlich in der Lage sind, die Freiheit, die sie sich ersehnen, zu erreichen. Diese Unfähigkeit auf Seiten der Menschen ermöglicht es den Kräften der organisierten Emotionellen Pest routinemäßig die politische Arena zu betreten, das Machtvakuum auszunutzen und ein noch totalitäreres Regime aufzurichten als das, das vorher existierte. Ein schlechter sozialer Zustand verschlimmert sich.

Erneut läuft diese zerstörerische Kette von Ereignissen ab; diesmal manifestiert durch die arabischen Unruhen in den Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas. Demokratie erfordert mehr als freie Wahlen. Nichts wurde aus den Erfahrungen der Vergangenheit gelernt. Zunächst einmal versteht man noch immer nichts von der biophysikalischen Intoleranz der Menschen für Freiheit und den Grund für ihr Gefangensein in der Falle, d.h. ihren gepanzerten Zustand. Das bringt die Kräfte der Emotionellen Pest an die Oberfläche, die in der Struktur von allen Menschen enthalten sind. Diese Kräfte können jede Hoffnung der Menschen, die für ein besseres Leben kämpfen, in noch mehr Verzweiflung verwandeln und sie tun es.

 
Die sozio-politische Dynamik einer Betrugsaktion

Ähnlich wie im Individuum kommt es auch bei einer Betrugsaktion in der sozio-politischen Arena zu einer dynamischen Wechselwirkung zweier Kräfte. Bei zwei Menschen gibt es auf der einen Seite die Person, die emotional oder materiell etwas benötigt, und auf der anderen Seite steht der Betrüger bereit, diesen Bedarf zu „decken“. Ein klassisches Beispiel ist die Beziehung zwischen den Investoren und Bernie Madoff mit seinem Pyramidenspiel.

Die gleiche Beziehung gibt es im sozio-politischen Bereich. Hier sind die beiden Kräfte die emotional verkrüppelten, hilflosen Bürger einerseits, die ein neurotisch begründetes materielles Bedürfnis haben, daß ihnen etwas gegeben wird, und die Freiheitskrämer in der Regierung andererseits, die in der Lage zu sein scheinen, dieses Bedürfnis zu befriedigen, beispielsweise durch Hypothekendarlehen mit niedrigen Zinsen oder durch eine „freie“ Gesundheitsversorgung. Dem einen zu nehmen (dem produktiven, steuerzahlenden Segment der Gesellschaft), um es dem anderen zu geben (das unproduktive, keine Steuern zahlende Segment), ist ein Beispiel für ein riesiges Pyramidenspiel, das von Politikern in der Zentralregierung vor jedermanns Augen betrieben wird. Der Betrug läuft meist unbemerkt ab, weil ein stetig wachsendes Segment der amerikanischen Öffentlichkeit glaubt, daß es versorgt werden muß und diese Verantwortung wird schnell von linksorientierten Politikern beider Parteien übernommen, um aus der Lage Kapital zu schlagen. Am wichtigsten ist dabei, daß diese Sachlage nichts dazu beiträgt die Lebensqualität der Menschen zu verbessern, denen angeblich geholfen wird. Es macht sie von der Regierung nur noch abhängiger, als sie es ohnehin schon waren. Es untergräbt auch weiter den freien Markt, während es den Betrügern, die in der Politik zum gemeinsamen Besten handeln, Geld bringt und ihre Macht steigert.

Man gebietet einem Betrug einhalt, indem man ihn als Betrug bloßstellt.

 
Die biologische Herkunft der politischen Korrektheit

In seinem Artikel „The Origins of Political Correctness“ der in Band 43, Nummer 2 des Journal of Orgonomy erschienen ist, beschreibt Bill Lind die politische Korrektheit als „Krankheit des Jahrhunderts“: der verzerrte Ausdruck Marxistischer Ideen, die von der Ökonomie in kulturelle Begriffe übersetzt wurden. Obwohl von einem historischen Standpunkt aus korrekt, ist sein Verständnis der Ursprünge der politischen Korrektheit auf den mehr oberflächlichen sozio-ökonomischen Bereich begrenzt. Es werden nicht die mächtigen biologischen Kräfte berücksichtigt, die in den Tiefen der Menschen angesiedelt sind und die die politische Korrektheit rasch zur vorherrschenden Form der Moral im Amerika des 21. Jahrhundert gemacht haben.

Die Transformation des sozialen Panzers von autoritär zu anti-autoritär, die um 1960 herum begann, wurde von einer entsprechenden Veränderung in der Struktur der individuellen Panzer begleitet. Vor dieser Zeit war bei den meisten Erwachsenen der Panzer in der Skelettmuskulatur enthalten. Mit der Umwandlung des sozialen Panzers erfolgte bei Jugendlichen eine Verschiebung in der Panzerungsstruktur von der Muskulatur hin zum Gehirn. Der Augenpanzer verstärkte sich auf Kosten des Muskelpanzers in einem großen Teil der erwachsenen Bevölkerung. Diese Verlagerung führte zu einer dramatischen Veränderung in der Art wie Moral erlebt und ausgedrückt wurde.

Die autoritäre Moral der Vergangenheit stammte zu einem Gutteil vom Muskelpanzer. Ihre Funktion war es, die autoritäre Lebensweise zu bewahren. Mit der Verschiebung der individuellen Panzer von der Muskulatur zum Gehirn in einer großen Anzahl von Jugendlichen kam es zu einer qualitativen Änderung der Moral. Autoritäre Moral, mit ihrer absoluten Unterscheidung zwischen Recht und Unrecht beruhend auf dem Fühlen von Emotionen, wurde durch politische Korrektheit ersetzt, dem Ausdruck einer qualitativ anderen Art von Moral, die ihren Ursprung ausschließlich im Gehirn hat.

Die Moral der politischen Korrektheit, deren Funktion es ist, die anti-autoritäre Gesellschaftsordnung über den Autoritarismus triumphieren zu lassen, ist eine hochansteckende und verderbliche Manifestation der Emotionellen Pest, weil sie an den Verstand der Menschen appelliert und gut rationalisiert ist: sie diene dem Gemeinwohl aller.

 
Der Triumph des mechanistischen Denkens in den Sozialwissenschaften

Bei jeder Wissenschaft gehört die Destruktivität des mechanistischen Denkens zu ihren Merkmalen:

  1. Sie ist in einer mechanistischen Art und Weise kausal. Beispielsweise ist alles, was für eine demokratische Gesellschaft getan werden müsse, das Beseitigen des repressiven Regimes. Nichts wird darüber gesagt, was die Bedingungen im sozialen Leben sein müssen, bevor diese Änderung von einer Diktatur zur Demokratie erfolgen kann oder warum überhaupt das repressive Regime an der Macht war.
  2. Die quantitativen Faktoren zum Erreichen einer Demokratie sind die einzigen, die als wichtig erachtet werden; qualitative Faktoren werden ignoriert. Beispielsweise sei es für eine erfolgreiche Revolution nötig, die Mehrheit der Menschen hinter sich zu haben, die gegen das Regime, das an der Macht ist, opponieren. Dabei spiele es keine Rolle, ob diese Personen die gleichen Vorstellungen darüber teilen, was die Ziele der Revolution sind. Diese qualitativen Unterschiede in der sozio-politischen Charakterstruktur der Menschen, die in Wirklichkeit unüberwindbar sein können, sind Dinge, die dann irgendwie später bewältigt werden könnten.
  3. Nur externe Faktoren der Umwelt seien wichtig bei der Bestimmung des menschlichen Verhaltens; interne Faktoren, wie die emotionale Abhängigkeit der Menschen von anderen und ihre Unfähigkeit produktive Arbeit zu leisten, zählen nicht. Dergestalt können die Auswirkungen des Charakterpanzers, die das Denken und Handeln des Menschen in der Gesellschaft beeinflussen, erfolgreich ignoriert werden und die Quelle der menschlichen Destruktivität bleibt fast jedermann verborgen.

Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, daß, wenn Diktatoren zu Fall gebracht und Menschen vor der Aufgabe stehen, sich selbst regieren zu müssen, ihre politischen Differenzen, ihre Unfähigkeit rational zu organisieren und ihre persönlichen Probleme an die Oberfläche kommen. Dann verfestigt sich der soziale Panzer noch mehr und die sozialen Bedingungen verschlechtern sich im Vergleich zu vor der Revolution.

 
Warum es niemals zu einem Waffenstillstand zwischen der Linken und der Rechten kommen wird

Politische Ideologie stammt aus dem grundlegenden Widerspruch in der Struktur jedes gepanzerten Menschen: der Sehnsucht nach mehr Freiheit und Glück auf der einen Seite und dem Wunsch nach risikoloser Sicherheit auf der anderen. In Amerika wird die liberale Ideologie bestimmt durch und ist Ausdruck der zugrundeliegenden Hoffnung, die das Versprechen von Freiheit und umfassendem Glück mit sich bringt. Liberale Ideologen haben keinen Sinn für die biophysischen Beschränkungen der Menschen, die in deren gepanzertem Zustand begründet liegen. Die konservative Ideologie wird von der Überzeugung bestimmt, daß diese herbeigesehnten Zustände, wenn nicht unrealistisch, so doch zumindest praktisch nicht erreichbar sind, jenseits dessen, was die Menschen ohnehin schon haben. Deshalb sollten die Menschen sich in Amerika glücklich schätzen und dankbar für das sein, was sie haben.

Aus biophysischer Sicht ergeben sich die ideologischen Unterschiede aus Unterschieden in den Panzerstrukturen der Menschen. Im allgemeinen weisen liberale Charaktere eine größere Mengen an Augenpanzer im Verhältnis zum Muskelpanzer auf. Sie verlassen sich ausschließlich auf ihren Intellekt und sehen die Welt idealistisch, d.h. so, wie sie sie gerne hätten. Diese verzerrte und äußerst destruktive Betrachtungsweise bringt sie dazu, politische und soziale „Lösungen“ auszuhecken, von denen sie fälschlicherweise glauben, sie könnten soziale Probleme beheben. Konservative Charaktere haben eine gegenteilige Panzerstruktur. Im allgemeinen haben sie weniger Augenpanzer und mehr Muskelpanzer. Konservative sind in besserem Kontakt zur Realität und erkennen ihre Grenzen, was die Befähigung betrifft soziale Verbesserung herbeizuführen. Diese biologisch begründeten Unterschiede in der Panzerstruktur erklären die Ideologie der Linken und die der Rechten und sie sind der Grund dafür, warum sie über keine gegebene soziale oder politische Frage einer Meinung sein können.