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Das Zerstörerische an der Politisierung

27. April 2017

Immer mehr Menschen verlassen die Kirchen und die Politik ersetzt heute die Religion angesichts des ständig zunehmenden Bedürfnisses junger Menschen nach mystischen Lösungen für ihre Probleme. Allerdings ist die Politisierung gesellschaftlich weitaus zerstörerischer als die Religion. Im Endresultat lenkt sie die emotionalen Probleme der Menschen auf soziale und politische Fragestellungen, wie Rassismus, Feminismus usw., ab. Sie verschafft ihnen die Illusion, daß sie etwas Positives vollbringen, doch tatsächlich polarisiert sie die Menschen und verstärkt die soziale und politische Unzufriedenheit.

Auf persönlicher Ebene beruht die Politisierung auf dem okularen Panzer der Menschen, der zu verzerrtem, idealistischem Denken über die Art und Weise führt, wie die Welt nach ihrer Auffassung sein sollte. Er macht die Menschen ahnungsloser als je zuvor hinsichtlich dessen, was sich in ihrer Welt wirklich zuträgt.

Auf sozialer Ebene ist sie ein sehr zerstörerischer Ausdruck der Emotionellen Pest in der heutigen anti-autoritären Gesellschaft.

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Willkommen in der Welt des Islam

20. September 2012

Um zu verstehen, was sich zwischen der moslemischen Welt und dem Westen abspielt, ist eine Beschäftigung mit der sozio-politischen Charakterologie von entscheidender Bedeutung. Solange im Westen die autoritäre Gesellschaftsordnung intakt war, wurde der Schlaf der moslemischen Welt nicht gestört. Mit der anti-autoritären Umwandlung der westlichen Gesellschaft, die um 1960 herum begann, entwickelte sich langsam eine Polarisierung und ein Kulturkampf zwischen den beiden Welten. Das beruhte auf der anti-autoritären Umwandlung im Westen, die mit tätiger Unterstützung des pseudo-liberalen/kommunistischen Charakters in diesen Ländern zu einer deutlichen Verschiebung weit nach links im sozio-politischen Spektrum führte. Da die moslemische Welt weiterhin weit rechts von der Mitte verharrte, weitete diese Verschiebung die bereits bestehende kulturelle Kluft zwischen ihnen aus: Der Westen verschob sich zur extremen Linken, während die moslemische Welt weiter unverändert auf der extremen Rechten blieb.

Die Linksverschiebung in der westlichen Kultur führte zum Zerfall der sozialen Traditionen in allen Bereichen, insbesondere aber einer Lockerung der Sexualmoral und einem Rückgang der persönlichen Verantwortung. Die permissive Haltung öffnete die Schleusen für das Ausleben aller möglichen sekundären, destruktiven Impulse im Westen. Das umfaßte abfällige, anti-autoritäre Bemerkungen gegen jedwede Form von traditionellen sozialen Institutionen, einschließlich der islamischen Religion.

So wurden gesellschaftliche Bedingungen erzeugt, die den Ausbruch einer emotionell pestkranken Reaktion von globalen Ausmaßen begünstigten. Die moslemische Welt reagierte auf dieses Verhalten des von der Linken dominierten Westens in einer Weise, die von der Rechten zu erwarten ist: aus dem Bauch heraus. Die Moslems antworteten auf die Provokation desto heftiger, je weiter sie charakterologisch rechts standen. Diejenigen, die am weitesten rechts standen, die Schwarzen Faschisten und die Reaktionäre, reagierten explosionsartig auf die Provokation mit der Zerstörung von Gebäuden, die sie als Symbole des westlichen Einflusses betrachteten, während diejenigen, die weniger extremistisch waren, die Konservativen und die extrem Konservativen, weniger militant reagierten. Sie hielten einfach die moslemische Religion und Lebensweise mit friedlichen Mitteln aufrecht.

Mit dem globalen Aspekt der Emotionellen Pest konnten nunmehr die organisierten Elemente der moslemisch-faschistischen Gruppen, wie die extrem rechten Salafisten und al-Qaida, auf den Plan treten, die moslemische Empörung aufwiegeln und die Ausbrüche von einem Land ins andere tragen.

Der faschistische Moslem auf der rechten Seite bekämpft den sich auf der linken Seite befindlichen Pseudo-Liberalen/Kommunisten physisch, da er ihn als Rivalen für die Beherrschung der Welt, die sie beide anstreben, und als Bedrohung für seinen grundlegenden Mystizismus (verzerrter Kontakt zum Kern) betrachtet. Der Pseudo-Liberale/Kommunist strebt seine Lösung vollkommen anders an (durch seinen Intellekt), weil er eine grundlegend mechanistische Charakterstruktur hat (Mangel an Kernkontakt). Beide politischen Extreme haben jedoch das gleiche Ziel. Sie unterscheiden sich nur in den Mitteln zur Erreichung dieses Ziels.

„Es breitet sich wie eine Seuche aus“

15. September 2012

Die Menschen werden langsam der Existenz der Emotionellen Pest gewahr, auch wenn sie sie nur als Metapher begreifen. In einem Kommentar zu den Demonstrationen gegen die westliche Welt, die sich wie ein Lauffeuer über den Nahen und Mittleren Osten ausbreiten, der sogenannte arabische Frühling, bezeichnete ein Kommentator im Fernsehen (The O’Reilly Factor, 14. September 2012) sie tatsächlich als eine Pest. Dem Kommentator war es offensichtlich, daß die Demonstrationen einer Seuche im medizinischen Sinne ähneln, weil es das Element der Ansteckung von einem Land zum anderen gab.

Bevor eine rationale und effektive Antwort in Angriff genommen werden kann, um die Zerstörungskraft einer beliebigen Manifestation der Emotionellen Pest einzudämmen, muß sie zunächst als physische Krankheit erkannt und behandelt werden, und ihre Arbeitsweise muß klar verstanden werden. Leider sind die Menschen heute noch weit davon entfernt, diesen wichtigen Schritt in ihrem Denken zu vollziehen. Der arabische Frühling ist eine organisierte Attacke, genährt und getragen von einer Grundströmung aus materieller Bedürftigkeit und sexueller Frustration der von Armut betroffenen und sexuell ausgehungerten islamischen Massen. Ihr persönlicher Haß wird erfolgreich genutzt und gegen Amerika und den Westen kanalisiert von erfahrenen emotionell pestkranken Charakteren, die zu radikal-islamischen Organisationen wie al-Qaida gehören.

Diese Kanalisierung ihres Hasses gegen Amerika erfährt eine Verstärkung, wenn der Präsident der Vereinigten Staaten überflüssigerweise sich regelmäßig bei Ländern der Dritten Welt über Unzulänglichkeiten Amerikas entschuldigt. Dadurch zeigt er, daß er absolut kein Verständnis für die Dynamik der Kräfte hat, die zwischen Amerika und den moslemischen Nationen am Wirken ist. Amerika mit Schuld beladen erscheinen zu lassen, versetzt unsere Nation in eine Position der Schwäche (Masochismus) in Bezug auf andere Länder, so daß eine sadomasochistische Beziehung zwischen ihnen etabliert wird. Diese hochpathologische, brisante Beziehung zwischen Amerika und den moslemischen Nationen nährt die Flammen der Emotionellen Pest durch Anregen der unbewußten, sexuell frustrierten, sadistischen Impulse der jüngeren Anhänger des Islams, die dann gegen uns gerichtet werden. Es ist kein Wunder, daß die Moslems sich ermutigt fühlen, unsere Botschaften anzugreifen und die US-Regierung aufzufordern, sich für alle möglichen und unmöglichen Anschuldigungen zu verantworten. Dies ist ein Beispiel dafür, wie die von rechts kommende Emotionelle Pest durch scheinbar unschuldige politische Äußerungen von einem amerikanischen Präsidenten verschärft wird, der politisch deutlich links steht.

Man kann nicht beides haben

13. September 2012

Entweder ist freie Meinungsäußerung ein Recht, das von der amerikanischen Verfassung garantiert wird, oder sie ist es nicht. Präsident Obama spricht sich für die Kriminalisierung von jedem aus, der etwas Negatives über den moslemischen Glauben sagt. Auf der anderen Seite sehen sich moslemische Fanatiker im Krieg und sind bereit, alle diejenigen, die nicht konvertieren und bedingungslos dem moslemischen Glauben folgen, zu ermorden.

Für jedermann sichtbar sind die Grenzen gezogen. Die Parallele zur Konfliktsituation, die zwischen der Nazi-Ideologie und der freien Welt in den 1930er Jahren existierte, und dem, was heute geschieht, ist von schmerzlicher Offensichtlichkeit, und doch wollen es nur wenige Menschen sehen. Das Beschwichtigen der Nazis durch die politische Linke veranlaßte Hitler zu dem Glauben, daß er mit seinen militärischen Ambitionen, Europa und die Welt zu erobern, davonkommen werde. Dies führte zu den Schrecken des Zweiten Weltkriegs. Mit dem linksstehenden Obama, der den rechtsstehenden islamischen Fanatikern dieselbe Botschaft vermittelt, ist ein weiteres Rezept für die soziale Katastrophe gegeben.

Da die Emotionelle Pest noch nicht ihren Tribut gefordert und Amerika zerstört hat, wurde der Zweite Weltkrieg gegen die Nazi-Ideologie erfolgreich beendet. Heute, wo die Pest das amerikanische Leben in seinen Grundfesten befallen hat, ist der Ausgang des Krieges gegen die islamistische Ideologie nicht sicher.

Die Fanatiker lassen keinerlei Zweifel hinsichtlich des unversöhnlichen Widerspruchs zwischen ihrem Glaubenssystem und dem des Westens, und hinsichtlich ihres Ziels, die westliche Lebensart zu zerstören. Der Führer der westlichen Welt, Barack Obama, scheint sich dessen nicht bewußt zu sein: Die von der Linken kommende Emotionelle Pest steht heute im Bunde mit der Emotionellen Pest von rechts, folglich konsolidiert sich die Pest auf internationaler Ebene. Ihre Funktion ist es, die Freiheit von Milliarden von Menschen in der westlichen Welt zu zerstören, indem dem menschlichen Leben sowohl von linker als auch von rechter Seite zunehmend die Luft abgedreht wird.

Aus der Geschichte der Emotionellen Pest: Die Lösung des Christentums

9. Mai 2012

Es gibt bei allen Religionen zweierlei Kernfunktionen: Erstens bieten sie die Möglichkeit, die Beziehung des Menschen zum Kosmos, aus dem er stammt, zu verstehen und zweitens bieten sie die Möglichkeit, den gepanzerten Zustand des Menschen und dessen gesellschaftlich zerstörerische Konsequenzen in den Griff zu bekommen, die Emotionelle Pest der Menschheit. Da der menschliche Panzer allgegenwärtig ist, ist praktisch die gesamte Menschheit in das weltumspannende Netz der Emotionellen Pest gefangen. Die religiösen Bewegungen selbst gehören zu dieser Falle.

Das Christentum hatte beim Versuch diese Funktionen anzugehen einen mächtigen Einfluß auf das westliche Leben, insbesondere im Verstehen und Bewältigen des Problems des Bösen beim Menschen. Auf diese Weise wird heute die Emotionelle Pest in einer verzerrten Form erkannt. Das Christentum fing um das vierte Jahrhundert herum an zu gedeihen, als das römische Reich am Zerfallen war. Die sekundären destruktiven Triebe waren für diesen Zusammenbruch verantwortlich und die Hauptfunktion des Christentums war die Bewahrung dessen, was von der römischen Gesellschaftsordnung auch immer intakt geblieben war.

Um dies leisten zu können, verband das Christentum die zwei Grundfunktionen der Religion, das kosmische Element und das Element der Emotionellen Pest, in einem umfassenden mystischen Dogma: Christus, der Sohn Gottes, kam auf die Erde, um die Menschheit von ihren Sünden zu retten, indem er sein Leben für den Menschen opferte. Die Funktion dieses Glaubens war die Wiederherstellung der sozialen Ordnung durch Verankern christlicher Mystik in der Struktur der gepanzerten Bevölkerung.

Das Christentum versuchte, sich der Universalität des menschlichen Panzers und der Emotionellen Pest über die irrationale Vorstellung von der Erbsünde zu nähern: alle Männer und Frauen sind Sünder. Auch versuchte es gesellschaftlichen Zusammenhalt zu erzeugen, indem alle Ungläubigen zum Christentum bekehrt wurden, da nur der Glaube an Christus als dem wahren Retter der Seelen vor der ewigen Verdammnis bewahren konnte.

Man erwartete, daß der Akt des mystischen Glaubens an Christus, dem Erlöser, die Impulse aus der destruktiven sekundären Schicht des gepanzerten Menschen in Schach halten. Da Christus für die Sünden der Menschen gestorben ist, wird die Verantwortung für das Sündigen (menschliche soziale Destruktivität) und die Schuld, die mit ihm einhergeht, vom Leib Christi übernommen. Menschen können durch den Glauben an Christus vorübergehend vom Gefühl der Schuld erleichtert werden, die in den destruktiven Impulsen ihres Panzers enthalten ist.

Die katholische Kirche hat in ihrer Religion die Funktion der Erleichterung in der Praxis der Beichte integriert. Der Priester als Vertreter Christi auf Erden hat die Funktion des Beichtvaters. Was für den Erhalt der Befreiung von Schuld wichtig ist, ist die absolute Überzeugung des Sünders, daß Christus der wahre Erlöser ist.

Jedoch war die christliche Lösung für das Problem der Emotionellen Pest nur teilweise erfolgreich und hielt in Europa etwa eintausend Jahre vor. Man betrachte die zügellosen Ausschweifungen und die Korruption der Kirchenführer während des Mittelalters, die zur Reformation im 16. Jahrhundert führten. Die Bedeutung der Reformationsbewegung lag darin, daß sie die Emotionelle Pest innerhalb der katholischen Kirche selbst handhabte. Die Reformation unter Luther kehrte zum früheren christlichen Glauben zurück, daß der Glaube an Christus allein ohne menschlichen Eingriff ausreichend für die Erlösung ist.

Aber auch der Protestantismus war nicht in der Lage, den Aufstau von Energie in der destruktiven sekundären Schicht aufzufangen, da bald offensichtlich wurde, daß Protestanten so grausam und so fanatisch wie Katholiken sein können. Darüber hinaus wurden die Menschen zunehmend unzufrieden mit der starren mystischen Deutung der natürlichen Welt durch den Katholizismus. Aus biophysischer Sicht lockerte sich die mystische Form des Augenpanzers der Menschen.

Die einzige andere Lösung, die gepanzerten Menschen zur Verfügung stand, um mit dem Problem der menschlichen Destruktivität umzugehen, war, Energie aus dem Körper in den Kopf zu ziehen und sich auf die objektiven, nicht subjektiven Aspekte des menschlichen Lebens zu verlassen. Das führte zum Zeitalter der Aufklärung und zu den liberalen Denkern im England des 18. Jahrhunderts. Einerseits war der Liberalismus ein rationaler Versuch, mit der mystischen Weltsicht der katholischen Kirche umzugehen und auf der anderen Seite war es ein hoffnungslos verzweifelter Versuch mit den Impulsen aus der sekundären destruktiven Schicht der Menschen (die Emotionelle Pest) umzugehen und sie zu steuern durch Abziehen von Energie aus dem Muskelpanzer in das Gehirn. Mit dem Liberalismus intensiviert sich der Gehirnpanzer (Augenpanzer) durch die Entwicklung einer intellektualistischen Abwehr auf Kosten des Muskelpanzers. Eine Form des okularen Panzers (Mystizismus) wurde durch eine andere ebenso destruktive Form (intellektualistische Abwehr) ersetzt. Aus charakterologischer Sicht wurde die konservative Denkweise von einem liberalen Denken abgelöst.

Jedoch erschuf die Beseitigung der mystischen Religion ein anderes, ernsteres Problem in der heutigen anti-autoritären Gesellschaft. Es gab nun keinen Mechanismus mehr für Menschen, die ihren Glauben an die Religion aufgegeben hatten, Linderung für ihre Schuld, die aus den sozial destruktiven Impulsen hervorgeht, die in ihrer mittleren Schicht enthalten sind, zu finden. Da Menschen einen chronischen Panzer hatten, hatten sie auch das chronische Gefühl von Schuld, mit der sie täglich leben mußten. Infolgedessen entwickelten die Menschen frei flotierende Schuldgefühle. Erleichterung wird gefunden durch das Verfechten von linken gesellschaftspolitischen Anliegen jeder Art, was umstandslos ausagiert wird.

Die Entwicklung von frei flotierender Schuld bei Menschen, die ihren mystischen Glauben an die Religion und an religiöse Führer aufgegeben haben, ist der Grund für die Instabilität des Liberalismus als politischer Bewegung und erklärt, warum er schnell zum Sozialismus und Kommunismus entarten kann. Es ist auch der Grund dafür, wie schnell pseudo-liberale Führer der politischen Linken auf dem gesellschaftlichen Schauplatz erscheinen können, um die Rolle eines säkularen Erlösers der Massen zu übernehmen, die in die Knechtschaft geführt werden wollen.

Wilhelm Reich fand, daß Menschen nicht böse geboren werden, sondern daß Boshaftigkeit in Säuglingen und Kindern durch einen Prozeß der Panzerung hervorgerufen wird. Er bewirkt, daß sie sich gegenüber anderen Menschen destruktiv verhalten. Panzerung beim Menschen ist die Quelle der Emotionellen Pest. Wenn Menschen nicht böse geboren sind, sondern so gemacht wurden, kann Sündhaftigkeit in der menschlichen Rasse durch natürliche Methoden der Kindererziehung und durch den Prozeß der Beseitigung von Panzer in der medizinischen Orgontherapie verhindert werden. Die Emotionelle Pest ist eine medizinische Erkrankung und muß wie jede andere Infektionskrankheit behandelt werden.