Posts Tagged ‘Politik’

Formale Demokratie vs. wahre Demokratie

26. August 2022

Mit dem Niedergang der Federalist Party und beginnend mit der Jefferson-Administration zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die amerikanische Demokratie dazu bestimmt, nur noch ein politisches Ideal zu sein, eine Demokratie nur dem Namen nach, nicht aber eine echte, funktionierende Demokratie. Diese als formale Demokratie bezeichnete Entwicklung beruhte auf einer idealistischen Denkweise, die sich in der nationalen Politik Amerikas als Symptom niederschlug. Sie war das Ergebnis der biophysischen Unfähigkeit der gepanzerten amerikanischen Öffentlichkeit, gesellschaftlich unabhängig und verantwortungsbewußt als echte Demokratie zu funktionieren. Die Herausbildung des amerikanischen Zweiparteiensystems, ein gesellschaftspolitisches Symptom, das sich während der Jeffersonischen Administration entwickelte, war das Ergebnis. Es entstand als eine notwendige Form der sozialen Panzerung – die gegensätzlichen sozialen Kräfte der politischen Linken und der Rechten –, die die junge amerikanische Nation vorübergehend am Leben erhielt. Dieses politische Zweiparteiensystem überlebte bis etwa zur Mitte des 20. Jahrhunderts, als es infolge der antiautoritären Transformation der Gesellschaft Mitte der 1960er Jahre zusammenbrach. Zu dieser Zeit begann sich die amerikanische Gesellschaft als ganzes und das Zweiparteiensystem im besonderen aufzulösen. Es war eine Zeit, in der die Menschen begannen, den Kontakt zu sich selbst und zu ihrer Identität als Amerikaner zu verlieren, und in der das Ideal einer formalen Demokratie aus dem 19. Jahrhunderts aufgegeben wurde. Heute sind die Amerikaner untereinander zerstritten, orientierungslos und ahnungslos angesichts des Zusammenbruchs ihrer Gesellschaft, der sich um sie herum rasant vollzieht. Sie sind ihren unfähigen, pestkranken Politikern ausgeliefert, die vorgeben zu wissen, was mit Amerika geschieht und wie man den Menschen helfen und sie versorgen kann. Ohne es zu wissen, befindet sich die Masse der Amerikaner im Endstadium einer Krankheit, die sich in der soziopolitischen Sphäre manifestiert und vor über zwei Jahrhunderten begann.

Die Politik ist tot, oder doch nicht?

26. August 2022

Gerade als man dachte, die Politik sei endlich am Ende, zaubern unsere Politiker, die den Congress kontrollieren, ein weiteres Kaninchen aus dem Sack: sie erlassen alle Studentenkredite. Der Effekt dieses meisterhaften Tricks besteht darin, politische Unterstützung bei den Massen junger Studenten zu gewinnen, die sich mit Studentendarlehen bei der Regierung hochverschuldet haben. Mit dem Geld der Öffentlichkeit, nicht mit ihrem eigenen Geld, haben die wunderbar großzügigen Politiker beschlossen, die finanziellen Schulden der Studenten beim Staat zu streichen. Jetzt fallen die Schulden der Studenten dem hart arbeitenden amerikanischen Steuerzahler zur Last und die unproduktiven Politiker gewinnen die verlorene politische Macht über die Menschen zurück.

Die Ausbreitung der Emotionellen Pest in der medizinischen Praxis

8. August 2022

In der heutigen antiautoritären Gesellschaft hat sich die menschliche Krankheit, die Emotionelle Pest, in allen Bereichen des Lebens ausgebreitet. Ein Beispiel dafür ist die Verseuchung der Hochschulbildung, einschließlich der medizinischen Ausbildung und Praxis, durch die woke Politik.

Die Association of American Medical Colleges (AAMC) hat die neuen „Kompetenzen in den Bereichen Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion“ beschrieben, die künftige Ärzte beherrschen müssen. Erforderlichenfalls wird von den jungen Ärzten erwartet, daß sie sich einer intensiven Gehirnwäsche unterziehen:

1. Angehende Ärzte müssen mit Begriffen wie „Intersektionalität“ vertraut sein, d.h. mit den „sich überschneidenden Systemen der Unterdrückung und Diskriminierung, denen Gemeinschaften aufgrund von Rasse, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Fähigkeiten usw. ausgesetzt sind“.

2. Von ihnen wird erwartet, daß sie „Kenntnisse über die Intersektionalität der multiplen Identitäten eines Patienten – nicht zu verwechseln mit Persönlichkeitsstörungen – und darüber, wie jede Identität zu unterschiedlichen und vielfältigen Formen von Unterdrückung oder Privilegien im Zusammenhang mit klinischen Entscheidungen und Praktiken führen kann“, nachweisen.

3. Ärzte müssen lernen, daß die Rasse ein „soziales Konstrukt ist, das eine Ursache für Ungleichheiten im Bereich der Gesundheit und der Gesundheitsversorgung ist und kein Risikofaktor für Krankheiten“.

4. Von Medizinstudenten wird auch erwartet, daß sie artikulieren können, wie ihre eigene „Identität, Machtstellung und Privilegien die Interaktionen mit Patienten beeinflussen“ sowie „die Auswirkungen verschiedener Systeme der Unterdrückung auf Gesundheit und Gesundheitsversorgung (z.B. Kolonialismus, weiße Vorherrschaft, Akkulturation, Assimilation)“.

5. Ihnen wird beigebracht, daß „ein kompliziertes Geflecht von sozialen, verhaltensbezogenen, wirtschaftlichen und umweltbedingten Faktoren … einen größeren Einfluß auf die Patienten hat als die Ärzte“. Daher ist der beste Weg, den Patienten zu helfen, das Ausweiten der Größe und Verantwortung der Regierung.

Die Folgen der antiautoritären Transformation Amerikas

22. Juli 2022

In Amerika waren sich vor den 1960er Jahren fast alle Mitglieder beider politischer Parteien und die Wählerschaft einig in ihrem Gefühl der Loyalität und Dankbarkeit Amerikaner zu sein. Zu dieser Zeit drang die extreme Linke in die Politik ein, wurde öffentlicher Mainstream und die Einstellungen und Gefühle der Menschen gegenüber Amerika begannen sich zu verändern. Amerika begann sich entlang der politischen Linien in links und rechts zu polarisieren. Jedoch hatten und haben die Themen, anhand derer polarisiert wurde, überhaupt nichts mit Politik zu tun!

Die Suche der Menschen nach politischen Lösungen ist zu einem Symptom der Emotionellen Pest in der heutigen antiautoritären Ära geworden. Sie ist aus mehreren Gründen überdeterminiert:

1.       Die Menschen sind darauf konditioniert, ihre persönlichen Probleme als politisch begründete soziale Probleme zu betrachten.

2.       Diese Art nach außen zu blicken und über soziale Probleme politisch zu denken, ist eine Abwehr, die die Menschen davon abhält, nach innen auf die wichtigen persönlichen Probleme in ihrem Leben zu schauen, die angegangen werden müssen.

3.       Die Konzentration auf die Politik hält die Illusion der Menschen aufrecht, daß Politiker die Antworten auf soziale Probleme haben. Dadurch wird das Schicksal der willenlosen Menschenmassen in die Hände von selbstsüchtigen Politikern gelegt.

Daher ist die pathologische funktionelle Beziehung zwischen den an der Macht befindlichen Politikern und der breiten Öffentlichkeit in der heutigen stark polarisierten Gesellschaft ein sich wechselseitig anziehender Gegensatz.

Obwohl diese Polarisierung allgemein anerkannt wird, sind sich die Menschen nicht darüber im Klaren, daß diese das Ergebnis der immer noch nicht erkannten Umwandlung der amerikanischen Gesellschaft vom autoritären zum antiautoritären System ist; der sozialen Krankheit, die in den 1960er Jahren begann und die nunmehr im Begriff ist Amerika zu zerstören.

Über die antiautoritäre Transformation der westlichen Gesellschaft

1. Juli 2022

Die Transformation der westlichen Gesellschaft vom autoritären zum antiautoritären System fand in Amerika um 1960 statt. Dieses große biosoziale Ereignis, das von den meisten Menschen immer noch nicht erkannt wird, war ein Symptom der Emotionellen Pest, die an die Oberfläche des alltäglichen sozialen Lebens drang. Seine Wirkung beruhte darauf, daß es eine soziale und politische Verwirrung in den Massen auslöste. Sie bedeutete, daß man der Politik und dem politischen Denken der Linken und der Rechten nicht mehr trauen und sie nicht mehr zum Verständnis der Geschehnisse in der Welt heranziehen konnte. In der Tat war dies ein Symptom für den tatsächlichen Niedergang der Politik, wie wir sie kannten. Dieses Thema wird in meinem demnächst erscheinenden Buch The Demise of Politics: A Book of Blogs behandelt.

Über die Zerstörung der amerikanischen Nation durch die Politik

28. Juni 2022

Amerika wird vor aller Augen von innen heraus zerstört, und niemand ist in der Lage, das Vorgehen der Emotionellen Pest, die am Werk ist, zu sehen. Die Unfähigkeit der Menschen das Werk der Zerstörung, die sich abspielt, zu sehen, muß als ein wesentliches okulares Symptom der gepanzerten Massen des amerikanischen Volkes erkannt werden. Der Verfall der amerikanischen Nation wird sich weiter beschleunigen und schließlich deren Untergang herbeiführen. Diese Tragödie wird mit Sicherheit eintreten, wenn nicht eine ausreichende Anzahl von Menschen „aufwacht“ und das Zerstörungswerk realisiert, welches sich vor ihnen entfaltet, bevor es zu spät ist.

Respekt und Dankbarkeit dafür, in dieser großartigen Nation zu leben, und Loyalität gegenüber Amerika bedeuten heutzutage einer wachsenden Zahl von Amerikanern nichts mehr. Deshalb ist der erste und wichtigste Schritt, daß die Menschen sich auf ihre okulare Störung fokussieren, auf die Unfähigkeit der Menschen, die Existenz und die Realität der Emotionellen Pest zu sehen, wie sie ihr Werk vollführt. Es ist die tödliche soziale Krankheit der gepanzerten Menschen, die unser Land zerstört. Das politische Gezänk und die Suche nach Lösungen auf der linken und der rechten Seite, die den zerstörerischen Zielen der Emotionellen Pest für Amerika dienen, müssen aufhören. Es handelt sich um eine große, unerkannte bio-soziale Krankheit, die sich auf nationaler Ebene manifestiert, nicht um eine politische Krankheit, die von Politikern „behoben“ werden kann.

Politisierung ist die bevorzugte Zerstörungsmethode der Pest für Amerika

12. Juni 2022

Durch die antiautoritäre Transformation Amerikas, die in den 1960er Jahren begann, haben wir gelernt, daß die Emotionelle Pest diese Nation am besten dadurch zerstört, daß sie sie entlang politischer Linien spaltet. Dies war die Zeit, in der der Supreme Court der USA den Kommunismus legitimierte, der in der Vergangenheit allgemein als Ausdruck des Bösen beim Menschen angesehen wurde. Heute gilt er als gutartig, als eine andere Form der Politik. Dies war ein wichtiger Schritt, der es ermöglichte, daß die Emotionelle Pest der Menschheit, die zuvor in der destruktiven sekundären Schicht der Menschen eingeschlossen war, mittels Politik an der gesellschaftlichen Oberfläche frei zum Ausdruck gebracht werden konnte. Ein Ergebnis war, daß politische Kandidaten mit kommunistischen Verbindungen in der Vergangenheit als normale Kandidaten in den Congress gewählt werden konnten. Heute ist die kommunistische Partei in Amerika, die CPUSA, geschützt und mit jeder anderen politischen Partei gleichgestellt.

Gleichzeitig waren die 60er Jahre aus funktioneller Sicht die Zeit, in der sich das Verhältnis des amerikanischen Zweiparteiensystems, der Demokratischen und der Republikanischen Partei, von einem attraktiven Gegensatz zu einem antagonistischen Gegensatz wandelte. Diese Veränderung in ihrem Verhältnis machte es den Mitgliedern beider Parteien zunehmend unmöglich, politisch zum Wohle der amerikanischen Nation zusammenzuarbeiten.

Dieses Thema wird in meinem demnächst erscheinenden Buch behandelt: The Demise of Politics: A Book of Blogs.

Emotional kranke Menschen, nicht Waffen, töten Menschen

6. Juni 2022

Die Fokussierung auf Waffen als Grund, warum Menschen töten, ist eine Manifestation des gepanzerten menschlichen Denkens, ein weiteres Symptom der Emotionellen Pest. Die Konzentration auf Waffen ist eine politisch begründete Ausflucht, die die Menschen daran hindert zu sehen, was um sie herum geschieht. Der Prozeß, in dem ein Mensch zu einem sozial destruktiven Erwachsenen wird, beginnt bereits in der Entwicklungsphase, in der Kindheit. Das hat nichts mit Politik zu tun.

Es braucht Eltern, die ihre Kinder in einer emotional kontaktfreudigen, gesunden Art und Weise erziehen, die verhindert, daß in den Kindern sich Panzerung entwickelt, die dann, wenn sie erwachsen sind, viele sozial zerstörerische Folgen zeitigt. Ohne die Anwendung des heute verfügbaren Wissens auf die gesamte Gesellschaft wird die kindliche Entwicklung weiterhin in unterschiedlichem Maße gestört sein und einige Kinder werden in der einen oder anderen Form zu sozial destruktivem Verhalten neigen. Da es sich um ein bio-soziales und nicht um ein politisches Problem handelt, ist die Kenntnis des emotionalen Lebens des Menschen und der gesunden und pathologischen Entwicklung von wesentlicher Bedeutung.

Bei Amokläufen mit Schußwaffen sendet der Schütze oft Warnzeichen aus, die der Welt zeigen, daß etwas Zerstörerisches in Anzug ist. Es ist ihr verzweifelter, psychotischer Versuch, den emotionalen Kontakt zur realen Welt aufrechtzuerhalten. Aufgrund der Ahnungslosigkeit der Öffentlichkeit stoßen diese Zeichen auf taube Ohren, bis das drohende tragische Ereignis tatsächlich eintritt.

In der vergangenen autoritären Ära war das noch anders. Emotional verkrüppelte, dysfunktionale Menschen wurden in der Regel als psychisch krank erkannt und konnten in psychiatrischen Kliniken verantwortungsvoll behandelt werden.

Dank des antiautoritären Wandels der Gesellschaft, der Popularisierung von Psychopharmaka, und des heutigen gesellschaftlichen Mantras „Freiheit für alle“ bei der Regelung des sozialen Miteinanders, gibt es keine Einrichtungen mehr für die Betreuung dieses schwer gestörten Teils der Bevölkerung.

Gesetzgebung zur Waffenkontrolle ist einfach eine fehlgeleitete politische Lösung. Sie ist ein Ausweichmanöver und ein weiteres, unerkanntes Symptom für die Einmischung der emotional gepanzerten Politiker in das öffentliche Leben zum Erhalt ihrer politischen Macht.

Politik kann niemals die Antwort auf gesellschaftliche Probleme sein

9. Januar 2021

Die Zerstörungswut, die sich am 6. Januar 2021 in der Hauptstadt unserer Nation zutrug, hat schlüssig gezeigt, daß soziale Probleme niemals mit politischen Mitteln gelöst werden können. Als Ergebnis der immer noch nicht erkannten Transformation der amerikanischen Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär hat sich das funktionelle Verhältnis der Komponenten des Zweiparteiensystems von einem sich wechselseitig anziehenden Gegensatz hin zu einem antagonistischen Gegensatz verändert. Das bedeutet, daß es für Politiker, die der Democratic Party und der Republican Party angehören, aufgrund der unüberbrückbaren ideologisch begründeten, politischen Differenzen zwischen ihnen nicht möglich ist, gemeinsam für das Wohl Amerikas zu arbeiten. Im allgemeinen scheint die Democratic Party pro-amerikanisch zu sein, aber insgeheim ist sie gegen die Prinzipien, für die Amerika traditionell steht, während die Republican Party immer noch im Grunsatz pro-amerikanisch ist.

Was wahrscheinlich geschah, um ein Durcheinander und Chaos zu verursachen, war, daß eine ursprünglich friedliche Bewegung von Menschen, die gegen die Wahlergebnisse 2020 protestierten, von der Emotionellen Pest, reaktionären Gruppen von der politisch extremen Rechten und radikalen Gruppen von der politisch extremen Linken, infiltriert wurde. Der Angriff der Emotionellen Pest, der an diesem Tag stattfand, ist jedoch nur ein Teil des Bildes. Es ist die Unwissenheit der Menschen, die sie daran hindert, ein tieferes Verständnis für das Geschehen zu haben.

Heute ist die Emotionellen Pest der politischen Linken aktiv am Werk und politisiert fast jeden Bereich des menschlichen Lebens. Doch alles parteipolitische Engagement, nicht nur die Zensur durch die Medien von Seiten der Linken, ist im Wesentlichen eine Abwehrfunktion der Menschen, die von ihrem Panzer ausgeht, der sie daran hindert, nach innen zu schauen und zu sehen, daß die nach außen gerichteten sozio-politischen Ideologien nichts mit dem bio-emotionalen Ursprung ihrer persönlichen Probleme zu tun haben.

Nach politischen Führern außen Ausschau zu halten, die helfen sollen, ist nur eine von vielen Wegen, auf denen gepanzerte Menschen mystische Lösungen für ihre persönlichen, in Emotionen gründenden Probleme bei anderen suchen. Es ist funktionell identisch damit, daß Menschen ihr Heil bei religiösen Erlösern suchen.

Wenn die gesellschaftliche Lage so betrachtet werden kann, wie sie ist, also funktionell und nicht mystisch, wäre es möglich, die rationale, legitime Funktion der Politik von den irrationalen Erwartungen der Menschen an die Politik und ihre Politiker zu trennen.

Das Problem ist nicht, daß es um entweder die Linken oder die Rechten geht, sondern es geht um weder links noch rechts.

„Nicht durch die Schuld der Sterne, lieber Brutus, durch eigne Schuld nur sind wir Schwächlinge.“

Funktionelles Denken ist notwendig, um das soziale Geschehen zu verstehen

25. Dezember 2020

Die Anwendung des Wissens aus der sozialen Orgonomie ist von entscheidender Bedeutung, um den gesellschaftlichen Niedergang, der sich in der heutigen antiautoritären Welt abspielt, zu verstehen und umzukehren. Dazu gehört unter anderem ein funktionelles Verständnis des Lebens der Menschen auf Grundlage der drei Schichten ihres bio-psychischen Apparates, dem biologischen Kern, der destruktiven sekundären- bzw. mittleren Schicht – dem Reich des Teufels – und der oberflächlichen Schicht bzw. Fassade. Wendet man dieses Wissen auf gesellschaftliche Prozesse an, kann man zum Beispiel abschätzen, wieviel Schaden ein Politiker im öffentlichen Amt anrichten kann.

Weder die Linke noch die Rechte haben Antworten auf soziale Probleme. Da sich jedoch der politische Mainstream in Amerika in unserer antiautoritären Gesellschaftsordnung immer weiter nach links verschiebt, richten linke Politiker mehr denn je Schaden in unserer Nation an. Die Ideologie der heutigen Linken ist eine säkulare Version der mystischen Religionen der Vergangenheit. Sie werden den Menschenmassen Glück und Freiheit im Hier und Jetzt schenken, nicht erst im Jenseits, wie es früher versprochen wurde. Die Gefahr ist, daß immer mehr Menschen heute auf mystische Weise bei Politikern nach Antworten suchen. Sie sehen nichts von dem, was darunter verborgen ist, in den tieferen destruktiven, mittleren Schichten des Machthungers der linken Politiker und der Hilflosigkeit der Massen von Menschen, die bei ihnen politisches Heil suchen. Ihre mystische Betrachtungsweise ist ein gefährliches Symptom ihrer Augenpanzerung und hat zerstörerische gesellschaftliche Folgen.

Auf der anderen Seite haben linke Politiker, die aus ihrer destruktiven sekundären Schicht heraus operieren, die Kunst der politischen Manipulation der Öffentlichkeit perfektioniert. Alles, was sie tun müssen, um gewählt zu werden, ist vorzugeben, der zu sein, der sie an der sozialen Oberfläche zu sein scheinen, und diese politische Persona aufrechtzuerhalten. Erfahrene Politiker vertrauen darauf, daß ihre Fassade, das Gesicht, das sie der Öffentlichkeit präsentieren, ihnen politisch gut dient. Sie spielen die Rolle des Retters, die die ahnungslose Öffentlichkeit von ihnen erwartet. Alles, was nötig ist, ist ein freundlich lächelndes Gesicht und ein paar leere, beruhigende Worte. Denken Sie an die Darstellungen vergangener Generationen von Josef Stalin und dem Vorsitzenden Mao als Übermenschen. Den meisten Menschen von heute ist es völlig egal, für wen und was ihre Politiker wirklich stehen. Die Tatsache, daß ihre Führer politische Nichtsnutze sind, die in ihrer Karriere als Politiker nichts von Bedeutung erreicht haben, bedeutet ihnen nichts.

Die zerstörerische Wirkung der antiautoritären Transformation unserer Gesellschaft wird von vielen Menschen auf beiden Seiten des politischen Spektrums erkannt und sie verlieren das Vertrauen in die Arbeitsweise unseres Regierungssystems. Sie wissen nicht, was schief gelaufen ist oder wie man die Lage verbessern kann, und sie stecken hilflos in ihren alten Wegen des mechanistisch-mystischen Denkens fest. Es ist klar, daß eine andere Denkweise, die der Art und Weise entspricht, wie die Dinge funktionieren – funktionelles Denken – erforderlich ist.

Was uns die Präsidentschaftswahlen 2020 gelehrt haben

20. Dezember 2020

Die Präsidentschaftswahl 2020 hat gezeigt, daß die Emotionelle Pest der Menschheit nicht politisch zu bewältigen ist. Das kann nicht in den Wahlkabinen bei Wahlen gewonnen werden. Die Pest muß als hochansteckende Krankheit im Alltag der emotional kranken Menschen erkannt und behandelt werden. Sie wird vom medizinischen Epidemiologen behandelt, der über das notwendige Wissen und die Erfahrung verfügt. Und schließlich müssen Politiker, da sie dieses menschliche Leiden nicht kennen, zur Seite treten und nicht zu seiner Zerstörungskraft beitragen, indem sie seine Erscheinungsformen durch politische Aktivitäten verschlimmern.

Das mit der Emotionellen Pest infizierte politische Individuum ist geschickt darin, in den Mainstream einzudringen, indem es soziale Angelegenheiten in politische Probleme verwandelt. Das ist das Wesen der Emotionelle Pest in der Soziopolitik. Pestilente Charaktere behaupten fälschlicherweise, daß sie diejenigen seien, die die Lösungen für menschliche Probleme haben, indem sie mit den gleichen, gescheiterten Patentlösungen ihrer politischen Ideologie hausieren gehen.

Die Existenz der bio-sozialen Krankheit, der Emotionellen Pest, muß erst als bösartige soziale Krankheit in das öffentliche Bewußtsein treten, bevor sie effektiv behandelt und eingedämmt werden kann. Heute sind die Menschen in der Regel ahnungslos hinsichtlich der Existenz der Pest. Das ist das zentrale Problem, mit dem der soziale Orgonom konfrontiert ist.

Die drei heiligen Kühe, damals und heute

14. November 2020

In der vergangenen autoritären Ära vor etwa 1960 waren die Vorstellungen eines Menschen zu sexuellen Dingen, Religion und Politik die drei heiligen Kühe. Der soziale Panzer der Menschen war intakt, und das alles ging niemandem etwas an. In der heutigen antiautoritären Ära ist es aufgrund des Durchbruchs der destruktiven sekundären Schicht der Menschen an die soziale Oberfläche, und mit der Verschiebung des sozialen Mainstreams zur äußersten Linken von der politischen Mitte, zur Sache aller geworden.

Die Verschiebung nach links war ein Symptom für das fortgesetzte Eindringen der Emotionellen Pest in die Gesellschaft mittels politischer Aktivitäten, da mehr Menschen beigebracht wurde, an politische Antworten auf soziale Probleme zu glauben, die nichts mit diesen zu tun haben. Das Ergebnis ist, daß heute, wo Biden zum Präsidenten gewählt wurde und die linksextremen Medien ihn unterstützen, die Emotionelle Pest der extremen Linken kurz davor steht, die politische Kontrolle über Amerika zu ergreifen.

Verliere dich nicht in Politik und politischen Diskussionen

13. November 2020

Politische Diskussionen sind immer mystisch und moralisch gefärbt. Sie basieren auf Ideen der „Guten – wir“ im Gegensatz zu den „Bösen – sie“. Um sich vom mystischen Denken zu befreien, muß man funktionell denken. Das Denken in Begriffen der drei Schichten des bio-psychischen Apparats erlaubt es, funktionell zu denken über die politischen Ideen und Verhaltensweisen der Menschen und sich nicht in endlosen, unproduktiven politischen Diskussionen zu verlieren. Die Menschen funktionieren aus den drei Schichten ihres bio-psychischen Apparates heraus, dem biologischen Kern, der destruktiven mittleren Schicht und der oberflächlichen Schicht bzw. Oberfläche, und alle menschlichen Vorstellungen und Verhaltensweisen müssen als ihr Ausdruck betrachtet werden.

Zwei Sichtweisen auf Amerika

16. Mai 2020

Um einen Sinn für die pathologische soziale Aktivität von Menschen zu haben, ist ein Verständnis der drei Schichten des menschlichen bio-psychiatrischen Apparats, des biologischen Kerns, der zerstörerischen sekundären bzw. mittleren Schicht und der oberflächlichen Schicht bzw. Fassade, unerläßlich.

Wenn der vom biologischen Kern ausgehende Impuls des Menschen nach außen an die Oberfläche gelangt und zum Ausdruck kommt, ohne durch eine Panzerung unterbrochen zu werden, hat man angenehme Gefühle, die oft von einem Gefühl der Dankbarkeit, des Respekts und der Loyalität gegenüber Amerika begleitet werden. Diese Amerikaner haben ein Gefühl für das Glück, in dieser großen Nation zu leben, und sie haben keine Schwierigkeiten, Gefühle der Liebe für ihr Land auszudrücken. Häufig ermöglicht ihnen ihre Religion Kontakt mit sich selbst zu haben.

Wenn die biologischen Kernimpulse durch die Panzerung der Menschen auf ihrem Weg an die Peripherie unterbrochen werden, kommt es zu einer qualitativen Veränderung in ihrem Ausdruck. Sie werden verdreht, haßerfüllt und sozial destruktiv. Für diese Amerikaner verwandelt sich Dankbarkeit in Anspruchsdenken und Gefühle des Grolls, Respekt gegenüber anderen in Verachtung anderer und Loyalität in Subversivität gegenüber ihrer Nation. Dies sind verzerrte, emotionell pestkranke Äußerungsformen, die aus ihrer destruktiven sekundären Schicht stammen. Es sind typische antiamerikanische Haltungen von Linksliberalen/Kommunisten, die sich in ihrer linksextremen Politik ausdrücken. Da sie keinen Kernkontakt oder keine Religion haben, die sie trösten und menschlich halten könnte, sind sie chronisch unbefriedigt und befinden sich ständig im Krieg mit sich selbst und der Welt, wobei sie immer nach Befriedigung durch ihre mystische Sehnsucht nach einem besseren Leben in dieser Welt suchen. „Hoffnung und Wandel“ mittels Politik ist ihre Lösung.

Sind die Leute bereit das Zwei-Parteien-System aufzugeben?

30. März 2020

Das amerikanische Zwei-Parteien-System ist erloschen, doch die meisten Menschen glauben tatsächlich, daß es noch existiert. Es ist ein weiteres Symptom für die Ahnungslosigkeit der Menschen, die die Dinge nicht so sehen, wie sie sind. Zu allem Überfluß haben sie, weil sie nicht funktionell denken, keine Möglichkeit zu verstehen, was gemeinhin in der Welt vor sich geht und warum es insbesondere kein Zwei-Parteien-System mehr gibt,.

Das politische Zwei-Parteien-System in Amerika existierte, weil die Mitglieder der gegnerischen Parteien stark pro-amerikanisch waren und in einem Verhältnis eines sich wechselseitig anziehenden Gegensatzes standen. Dies bedeutete, daß sie trotz ihrer politischen Differenzen als Organisationen zusammenwirken und ihre politische Verantwortung gerecht werden konnten.

Aus dem, was heute in der Politik geschieht, läßt sich erschließen, daß dies nicht mehr der Fall ist. Beide Gruppen sind ideologisch gespalten, bezüglich dessen, was ihrer Meinung nach im besten Interesse Amerikas und der Amerikaner liegt. Die heutigen Politiker repräsentieren zwei völlig verschiedene Bevölkerungsgruppen, diejenigen, die ideologisch zur politischen Linken, und diejenigen, die zur Rechten gehören. Ihre ideologischen Überzeugungen sind unvereinbar geworden, weshalb sie nicht mehr produktiv zusammenzuarbeiten können. Infolgedessen hat sich das funktionelle Verhältnis des Zweiparteiensystems in eines des antagonistischen Gegensatzes gewandelt.

Im Moment scheint das politische System zu funktionieren, weil es einen populistischen, pro-amerikanischen Präsidenten gibt, der in beiden Parteien Unterstützung findet. Da das Zwei-Parteien-System zusammengebrochen ist, scheint die populistische Bewegung das zu sein, was dem amerikanischen politischen Leben nach Trump bevorsteht. Was mit Amerika passiert, wenn ein weiterer populistischer Präsident kommt, einer der nicht pro-amerikanisch ist, bleibt abzuwarten.

Wie das repräsentative Regierungssystem in Amerika zusammenbrach

13. November 2019

Die repräsentative Regierungsform in Amerika, die über zweihundert Jahre bestand hatte, beruhte auf der Autorität und Verantwortung von Individuen auf allen Ebenen der sozialen Organisation von der Familie bis zur Regierung; eine Form sozialen Panzers, die dem Panzer des durchschnittlichen Individuums entsprach, das in der autoritären Ära lebte.

Dies war die Situation bis etwa 1960, als die autoritäre Gesellschaft auseinanderzufallen begann, was zur heutigen antiautoritären Gesellschaft führte. Mit der antiautoritären Transformation begann sich die Struktur der autoritären Familie aufzulösen, was junge Menschen hilflos zurückließ, da sich auch ihr individueller Panzer zu verändern begann. Ein erhöhtes Angstniveau führten zur Bildung von Augenpanzer, der in der jüngeren Generation den Muskelpanzer ersetzte. Infolge des Zerfalls der autoritären Familie und des individuellen Panzers fühlten sich junge Menschen hilflos und desorientiert. Da sie keine elterliche Autorität hatten, auf die sie sich verlassen und die sie leiten konnte, suchten sie nach Antworten bei außenstehenden Gruppen, etwa Politikern.

Dies ging mit einer Änderung der Funktion der Politik einher. Statt die Bedürfnisse verantwortungsbewußter Menschen zu vertreten, übernahmen die Politiker die elterliche Ersatzrolle als Führer für die emotional unreifen, verantwortungslosen Jugendlichen. Sie sagten ihnen, was sie hören mußten und gaben vor, ihre Versorger zu sein („Hoffnung und Fürsorge“). Dies war die Formel für den Machtanstieg der Politiker der Neuen Linken in der Democratic Party zu Beginn der antiautoritären Transformation und erklärt, warum das Zweiparteiensystem nicht mehr funktionieren kann.

Die Arbeitsweise der linksradikalen Pest erkennen

1. Oktober 2019

Wie viele junge Amerikaner sind heute mit den Worten und der Musik von God Bless America oder The National Anthem vertraut? Wie viele von ihnen sind dazu fähig Amerika zu lieben und können stolz darauf sein, Amerikaner zu sein?

Mit der fortschreitenden antiautoritären Transformation der Gesellschaft und dem Zusammenbruch des Zweiparteiensystems in Amerika hat sich das Verhältnis zwischen der von der Democratic Party vertretenen politischen Linken und der von der Republican Party vertretenen politischen Rechten von dem eines sich wechselseitig anziehenden Gegensatzes entwickelt zu einem des antagonistische Gegensatzes. Die Institutionen und Programme, die der Erhaltung der amerikanischen Nation dienen, werden von der Linken durch politische Subversion, Aktivismus und Gehirnwäsche aktiv und systematisch untergraben.

Die äußerste Linke täuscht vor, daß sie sich auf der Seite eines echten sozialen Wandels und Fortschritts befindet, und die linksradikalen Medien gehen mit dieser Strategie d’accord, da die Politik neuartig, aufregend ist und für ein ahnungsloses Publikum einen Nachrichtenwert zu haben scheint. Soziale Themen, die dazu genutzt werden können, ein Element gesellschaftlichen Unbehagens oder humanitärer Besorgnis hervorzurufen, wie die Zerstörung der Erdatmosphäre durch menschliche Aktivitäten („Klimawandel“) oder offene Grenzen für alle Migranten, werden aktiv gefördert und sind sofort auf der Titelseite.

Alle hochtrabenden sozialen und politischen Programme der Linken sind jedoch rein idealistisch. Sie enthalten nichts Substantielles, haben aber eines gemeinsam: Sie sind im Endeffekt gegen die Rechtsstaatlichkeit gerichtet, befürworten die fortgesetzte Zerstörung der amerikanischen Lebensweise und ihres Regierungssystems und ihre Ersetzung durch ein Gesellschaftssystem sozialistischer Provenienz, ähnlich dem inzwischen aufgelösten sowjetischen System.

Die Zerstörung der autoritären Familie

21. September 2019

Das Verständnis der drei Schichten des biopsychiatrischen Apparats des Menschen (der biologische Kern, die destruktive sekundäre Schicht und die oberflächliche Schicht bzw. Fassade) ist ein wesentliches funktionelles Werkzeug, das man verwenden muß, um zu verstehen, was in der heutigen Welt geschieht. Notwendig ist auch ein Bewußtsein für die Transformation der Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär, die in den frühen 1960er Jahren einsetzte. Ein Prozeß, der aktiv die Überreste der vergangenen Gesellschaftsordnung zerstört.

Eines der ersten Opfer der Transformation war die vollständige oder teilweise Zerstörung der autoritären Familie. Sie fragmentierte die Familie, indem sie nicht nur die darin enthaltenen pathologischen Elemente der sekundären Schicht, wie die Sexualunterdrückung, sondern auch ihre gesunden Kernfunktionen zerstörte. Tatsächlich wurde das Baby (der biologische Kern) mit dem Badewasser (die destruktive sekundäre Schicht) ausgeschüttet. Die Generationen junger Menschen, die während und nach der Transformation aus diesen Familien kamen, fühlten sich emotional ohne Halt. Diese Produkte der antiautoritären Ära, die von Soziologen als Babyboomer, Generation X, Millennials usw. nach ihrer Geburtszeit während und nach der Transformation bezeichnet werden, stehen weniger in Kontakt mit sich selbst und der Welt, als die Menschen, die vorher erzogen worden waren. Ihre Unbedarftheit bringt sie in Gefahr, von den heutigen linksradikalen „Rettern“ politisch manipuliert und kontrolliert zu werden.

Diese Generationen sind die sozialen Symptome der Transformation. Zu ihren individuellen Symptomen zählen die Politisierung junger Menschen, die nach Antworten auf ihre persönlichen Probleme in der Politik suchen, der Verfall des Respekts junger Menschen gegenüber Autoritätspersonen, der Rückgang gesellschaftlicher Manieren, die Zunahme von Drogenabhängigkeiten zur emotionalen Entlastung und beispielsweise der Anstieg der Anzahl an Obdachlosen in ganz Amerika. Alle diese zerstörerischen sozialen Symptome, die von den meisten Menschen nicht erkannt werden, sind Folge eines einzigen katastrophalen Ereignisses, des Zusammenbruchs der autoritären Gesellschaftsordnung und damit der Zerstörung der autoritären Familie, die seit Tausenden von Jahren bestand.

Politiker haben keine Antworten. Ein funktionelles Verständnis auf bio-sozialer Ebene ist erforderlich. Im Mittelpunkt muß die Wiederherstellung der biologischen Familieneinheit stehen, was die kontaktvolle Anwendung der natürlichen elterlichen Autorität bei der Kindererziehung einschließt.

Politik ist ein Symptom, nicht die Krankheit

24. Juli 2019

Aus funktioneller Sicht ist die heutige Politik ein Symptom gepanzerter Menschen im Bereich des Sozialen. Sie ist nicht die Krankheit.

Die Art und Weise, wie sich das Symptom Politik manifestiert, hängt von der Struktur der gepanzerten Gesellschaft ab. In der vergangenen autoritären Ära bestand der soziale Panzer aus den gegnerischen Kräften der politischen Linken und der Rechten, die sich in einem Verhältnis sich wechselseitig anziehender Opposition befanden. Die beiden Gruppen in der Democratic Party und in der Republican Party waren ungefähr gleich stark. Die gegnerischen Kräfte waren gleichermaßen ausgeglichen und das politische System funktionierte ziemlich gut.

Seit der Umgestaltung der Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär, die in etwa 1960 begann, war dies nicht mehr der Fall. Die Transformation wurde begleitet von der Verlagerung des sozialen Mainstreams und der Democratic Party nach links. Nicht länger vereinigt im Pro-Amerikanismus und nicht mehr gleichermaßen ausgeglichen, polarisierten sich die Kräfte der beiden Parteien in die anti-amerikanische Democratic Linke und die pro-amerikanische Republican Rechte. Das funktionelle Verhältnis der gegnerischen Kräfte des sozialen Panzers verwandelte sich in eines antagonistischer Opposition. Aufgrund dieser Polarisierung wurde das politische System funktionsunfähig.

Mit der Transformation der Gesellschaft von autoritär zu antiautoritär, der Verlagerung des politischen Mainstreams nach links und angesichts von Menschen, die zunehmend politische Lösungen für soziale Probleme fordern, wird immer mehr Leuten klar, daß die Politik nicht in der Lage ist, Antworten auf ihre Probleme zu geben.

Früher oder später werden die Menschenmassen aufhören müssen, sich an Politiker zu wenden, um Antworten zu erhalten, und Politiker müssen aufhören, neue Gesetze zu erlassen, um die Gesellschaft zu „verändern“. Wir müssen anfangen, nach innen in unsere eigenen, individuellen Charakterstrukturen zu schauen, um unsere Probleme zu verstehen. Wir müssen erkennen, daß wir uns nur etwas vormachen, wenn wir nach der Quelle unserer Probleme außerhalb unserer selbst suchen und linke politische Scharlatane und Retter auffordern, uns zu retten und für uns zu sorgen.

Das amerikanische Zweiparteiensystem steht kurz vor dem Ende

18. Juli 2019

Ein Zeichen für die Stärke der vergangenen amerikanischen Gesellschaft war, daß sie über 200 Jahre als politisches Zweiparteiensystem bestehen konnte. Während dieser Zeit standen beide Parteien in einem Verhältnis sich anziehender Opposition. Beide waren sich einig in ihrer Treue zu den Gründungsprinzipien der amerikanischen Nation und konnten zusammenarbeiten, um die gesellschaftlichen und politischen Probleme ihres Landes so gut es ihnen möglich war anzugehen.

Ein Zeichen dafür, daß die Vitalität der amerikanischen Gesellschaft zusammenbricht, ist das Ende des Zweiparteiensystems. Dies zeigt sich in der Lähmung und dem Chaos, die heute in der Politik herrschen, und in der Polarisierung der Kräfte, die das politische System selbst ausmachen. Heute stehen diese Kräfte in einem Verhältnis antagonistischer Opposition. Beide Parteien sind sich uneins, was die Einhaltung der Prinzipien der amerikanischen Regierung und die Arbeitsweise der Regierung betrifft. Dieser verwirrte Zustand der Öffentlichkeit ist ein Symptom der Emotionellen Pest in der Politik.

Die Linke ist immer daran gescheitert, die Probleme gepanzerter Menschen durch die Politik zu lösen. Religionen sind daran gescheitert, Antworten durch Mystizismus zu geben. Bevor man eine dritte Partei ins Leben ruft, um eine Antwort zu finden, müssen die Menschen erkennen, daß weder Religion noch Politik die Antwort auf ihre Lebensprobleme haben. Sie müssen nach innen schauen und mit sich selbst Kontakt aufnehmen, um die Ursache ihrer Probleme zu finden.